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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird von Gremien kontrolliert, die sich aus Vertreterinnen gesellschaftlich relevanter Gruppen zusammensetzen. Er steht somit weder unter staatlicher noch unter privater Kontrolle. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind berechtigt, Rundfunkgebühren einzunehmen. Alle Besitzer von Radio- oder Fernsehgeräten haben diese Rundfunkgebühren zu entrichten. Im Gegenzug sind die öffentlich-rechtlichen Anstalten durch Rundfunkgesetze dazu verpflichtet, ihren Bildungsauftrag zu erfüllen und ausgewogen alle gesellschaftlich relevanten Gruppen in der Berichterstattung zu berücksichtigen.

Die Ausgewogenheit in der Berichterstattung soll Meinungsvielfalt, publizistische Vielfalt gewährleisten. Im Bereich des kommerziellen Privatfunks soll hingegen durch eine große Vielzahl unterschiedlich ausgerichteter Sender ein möglichst breites Meinungsspektrum abgedeckt werden. Auch das Gebot zur journalistischen Objektivität ist in Gesetzen und Richtlinien festgeschrieben. So sind die Redakteure von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten per Rundfunkgesetz zur Wahrung des Grundsatzes der Objektivität verpflichtet. Das Objektivitätsgebot einzuhalten ist natürlich nicht immer einfach. Schließlich sind auch JournalistInnen Menschen mit eigenen Meinungen. Es lässt sich also nicht verhindern, dass subjektive Wertungen in die Berichte einfließen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Wahrheit ist dennoch der wesentliche Grundsatz, den es in diesem Beruf zu achten gilt.

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