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Arbeitsschritte

Studieren des Materials

Es gilt, in einem ersten Schritt einen möglichst genauen Überblick zu gewinnen und Klarheit in die Bilderflut zu bringen. Dazu hat sich die exakte Protokollierung der Aufnahmen bewährt. Mit Hilfe des Protokolls werden alle Einstellungen nach inhaltlichen und formalen Kriterien beurteilt und notiert. Genauso muss man die Platzierung auf dem Band (Zählwerk oder Time Code) festhalten, um die Einstellungen rasch wiederfinden zu können. Schon allein durch das Aussortieren von Fehlerhaftem und Misslungenem reduziert sich das Material beträchtlich.

Ordnen des Materials
Alle brauchbaren Einstellungen können nun auf dem Papier in eine dem Konzept entsprechende Ordnung gebracht werden. Manche verwenden dazu schon das typische "Schnittwerkzeug" Schere, um das fotokopierte Protokoll (Take-Liste) einstellungsgemäß in Streifen zu schneiden. Auch die Übertragung der Einstellungsmerkmale auf Karteikärtchen kann arbeitserleichternd sein.
Die Papierstreifen oder Kärtchen lassen sich nun beliebig reihen, austauschen und auch entfernen. Es gehört zu den bekannten Schwierigkeiten, dass jemand, der selbst die Aufnahmen gemacht oder geleitet hat, sich schwer von der einen oder anderen Einstellung trennen kann, da die Anstrengungen, unter denen die wunderbaren Bilder zustande gekommen sind, noch voll nachwirken. Sich davon zu trennen und den Blick auf das Wesentliche zu beschränken, kann schmerzhaft sein.

Montieren des Materials
Das Zusammenfügen ist ein technischer Vorgang. Anhand des Schnittplans werden die Einstellungen in der festgelegten Reihenfolge (in der Regel) am Computer geschnitten.
Gestalterisch kann es dabei noch zu einigen Überraschungen kommen, wenn Einstellungen zwar inhaltlich zusammenpassen würden, formal aber Übergänge, Größenverhältnisse oder andere Ungereimtheiten dem kritischen Auge und Ohr nicht standhalten. Manches lässt sich gleich korrigieren, anderes wird erst bei einem Gesamtdurchlauf als noch nicht in Ordnung befunden. Nach dem Rohschnitt ist ein neuerlicher Korrekturvorgang notwendig. Computerprogramme, mit denen sich die Schnittdaten speichern lassen, erleichtern die Schnittarbeit beträchtlich.
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