Volksschule

Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung “Das gibt’s doch gar nicht”.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

 

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Das Multimedia-Projekt: NEUE MEDIEN IN DER VOLKSSCHULE

Die Volksschule Breitenlee (Schukowitzgasse 89) im 22. Bezirk in Wien tickt ein bisschen anders.

 

Hier sind die Türen während des Unterrichts geöffnet, hier gehen die SchülerInnen bei schönem Wetter einfach nach draußen, um ihre Übungen zu machen. Ob dafür zu Montessori-Materialien, Stift und Papier oder digitalen Medien gegriffen wird, entscheiden die Kinder in den offenen Lernphasen selbst. Gelernt wird bei dieser anregenden Lernumgebung besonders effektiv – denn hier erfahren die SchülerInnen, was es tatsächlich heißt, Gelerntes einzusetzen, anzuwenden und umzusetzen.

 

 
Meine Kollegin Magdalena Holczik und ich trafen die Klassenlehrerin Barbara Zuliani, die uns nicht nur am offenen Unterricht in ihrer „Projekt- und montessoriorientierten Regelklasse“ der 4b teilhaben ließ, sondern auch über den Einsatz neuer Medien in ihrer Klasse erzählte. Mit Kamera ausgerüstet konnten wir uns höchstpersönlich davon überzeugen, wie jedes Kind – ob am iPad, mit Stift und Papier oder mit Bauklötzen, die die Sinne fördern – zum „Baumeister seines Selbst“ wurde. Maria Montessori wäre über diese digitale Entwicklung sicherlich erfreut gewesen!

 

Seit drei Jahren verwendet Barbara Zuliani einen Klassenblog als „kommunikative Drehscheibe“. Hier können SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen zwanglos miteinander in Kontakt kommen, sich über Hausübungen verständigen oder anstehende Klassenfahrten besprechen. Gearbeitet wird an iPads, die seit dem 24. Oktober 2011 zum festen Lernwerkzeug im Unterricht geworden sind und jedem Kind zur Verfügung stehen.

 

Aber was passiert mit motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schreiben, Basteln, Schneiden? Kommen diese Fähigkeiten bei einem zu frühen Medieneinsatz nicht zu kurz?

Mit welchen Argumenten Barbara Zuliani skeptische KollegInnen und Eltern überzeugt und was ihr beim Lernen wichtig erscheint, erzählte Sie uns in einem Interview.

 

Im nächsten Artikel geht es zum vollständigen Interview!