INTERVIEWS

Gespräch mit Bernhard Heinzlmaier über „Generation EGO“

 

„Das vereinzelte Ego ist immer auf dem Sprung, auf dem Sprung von einem Schwarm zum nächsten.“ So lautet einer der zentralen Thesen in „Generation Ego“.


Zusammen mit Philipp Ikrath hat Bernhard Heinzlmaier im Herbst 2013 das Buch „Generation EGO. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert“ publiziert. Das Buch wurde in vielen Medien diskutiert. Schließlich gehen die beiden Autoren den Fragen nach, inwiefern heutige Gemeinschaften sich auflösen und welchen Einfluss die kapitalistischen Zustände auf die Lebensbereiche der Jugend haben.

 

Vor kurzem trafen wir Bernhard Heinzlmaier im Wiener Caféhaus Weidinger. Für uns war es sehr spannend zu erfahren, was der Jugend- und Marktforscher über die Rolle von Schule und Medienkompetenz denkt!

 

Danke an das Café Weidinger , dass wir bei euch drehen durften!

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=9BYuzfFSq28

 

Und hier einige markante Thesen aus „Generation EGO“:

 

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Die iPad-Klasse an der NMS Spittal/Drau

 

Wer denkt, dass in einer iPad-Klasse haptische und kommunikative Fähigkeiten außer Acht gelassen werden, sollte der 1A in der Neuen Mittelschule Spittal/Drau in Kärnten einen Besuch abstatten und sich vom Gegenteil überzeugen lassen.

 

Petra Zügner ist Klassenvorstand der 1A und betreut eine der wenigen iPad-Klassen, die es in Kärnten mittlerweile gibt. TechnokratInnen hätten es hier allerdings schwer. Worauf es Petra Zügner ankommt, ist das selbstgesteuerte und kooperative Lernen. Gearbeitet wird hier hauptsächlich in Kleingruppen, denn „am besten kann man voneinander lernen“, so die Erfahrung der Lehrerin. Die Aufgaben erhalten die SchülerInnen in ihren Wochenplänen, die sie selbständig – und immer wieder im Team – bearbeiten.

 

Das iPad wird bei den Aufgaben fächerübergreifend eingesetzt und unterstützt die SchülerInnen dabei, ihre Lernfortschritte zu dokumentieren und für andere sichtbar zu machen. Für das Filmen eines Übungsdialogs auf Englisch werden die entsprechenden Requisiten von den SchülerInnen liebevoll selbst kreiert. Das iPad kommt erst zum Einsatz, als es um das gegenseitige Abfilmen des Gesprächs geht. Das Aufnehmen macht den SchülerInnen nicht nur Spaß, sondern spornt sie auch an, ihre Aussprache zu verbessern.

 

Bei unserem Besuch sprechen wir nicht nur mit den SchülerInnen und Petra Zügner, sondern auch mit Helga Spitzer, der Leiterin der Schule. Denn auch ihr war die Einführung der iPad-Klasse ein wichtiges Anliegen, um Medienkompetenz als Kernkompetenz zu etablieren.

 

In einem zweiten Beitrag (siehe Artikel unten) geht um um allgemeine Lernzugänge in der NMS Spittal/Drau.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=1Yv3ZjmKHzI

 

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Das Printprojekt BRAVOS

 

Was kommt heraus, wenn sich Lehrkräfte für Deutsch, Bildnerische Erziehung und Latein zusammentun und ein Medienprojekt auf die Beine stellen? Ein Printprojekt, das es in sich hat! Denn im Gegensatz zu ihrem Original punktet die „Bravos“ mit Ironie, Sprachwitz und kreativen Neuinterpretationen. Hier werden antike Mythen im aktuellen Gewand präsentiert!

 

Betreut wurde das Projekt von Dietmar Rudolf, Maria Sallinger und Gerhard Kowald. Zwar konnten Sallinger und Kowald bei unserem Treffen leider nicht dabei sein, dafür aber Angelika Klaffenböck, die auch am Christian Doppler Gymnasium in Salzburg unterrichtet und auch immer wieder Medienprojekte realisiert.

 

Beide Projektteams wurden 2012 für ihre Medienarbeiten mit dem [mla] ausgezeichnet. SchülerInnen zu vermitteln, dass die eigenen Projektideen wertvolle Bausteine für das Gesamtergebnis seien, sehen Dietmar Rudolf und Angelika Klaffenböck als eine ihrer Hauptaufgaben an. Auch die Erfahrung zu machen, dass Kreativität und Teamgeist sich positiv auf das Projektergebnis auswirken, finden sie für ihre SchülerInnen entscheidend. „Viele Kompetenzen kommen erst in der Realisierung von Medienprojekten richtig zum Vorschein“, so die Einschätzung der beiden KollegInnen.

 

In unseren beiden Beiträgen vom Christian Doppler Gymnasium geht’s darum, welche Erfahrungen die LehrerInnen und Schülerteams gemacht haben.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=TYk1K2I6Lt4

 

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Das Radioprojekt: verwirrt – verrückt – verliebt

 

Ohren gespitzt! Die 3A des Christian Doppler Gymnasiums in Salzburg hat ein Hörspiel realisiert, bei dem es um eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geht. Die Akustik-AkrobatInnen zeigen anhand von Tagebucheinträgen, wie turbulent es in einer Skiwoche zugehen kann!

 

 

Die Umsetzung von Medienprojekten hat am Christian Doppler Gymnasium lange Tradition. Hier werden immer wieder Radioprojekte, Videos und Printprojekte realisiert.

 

 

Zusammen mit ihrem Kollegen Gerhard Kowald hat Angelika Klaffenböck das Radioprojekt „verwirrt – verrückt – verliebt“ betreut. Dabei war ihnen wichtig, dass die Ideen und Themen von den SchülerInnen selbst kommen. Die Mühen haben sich gelohnt! Für seine zwanzigminütige Sendung wurde das Projektteam 2012 mit dem media literacy award ausgezeichnet – in der Kategorie „Radio“.

 

Bei unserem Gespräch erfahren wir nicht nur, was dem Schülerteam bei der Umsetzung besonders gefallen hat, sondern auch, warum Medienprojekte in Angelika Klaffenböcks Unterricht einen hohen Stellenwert haben.

 

Gerhard Kowald konnte bei unserem Treffen leider nicht dabei sein. Dafür hatte Dietmar Rudolf (ein weiterer Kollege von Angelika Klaffenböck) Zeit, mit uns über schulische Medienprojekte zu sprechen.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=TFNHDYyXXKU&feature=youtu.be

 

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Filmarbeit an der WMS Loquaiplatz

 

Bereits seit 1995 ist das Fach „Medienerziehung“ fester Bestandteil der Wiener Mittelschule (WMS) Loquaiplatz. Sie war sogar die erste Schule Österreichs mit einem eigenen Lehrplan für Medienbildung. Seitdem können Schülerinnen und Schüler in unverbindlichen Übungen Filme machen, Radioreportagen erstellen und sich mit Internetprojekten befassen.

 

 

Wir treffen die 3c, in der Doris Sainitzer und Werner Schmidt die unverbindliche Übung „Film und Video“ unterrichten. Die Klasse ist gerade dabei, ihr erstes Filmprojekt abzuschließen. Im Rahmen des Austria Schullaufs 2012 unterstützte sie eine Volksschulklasse im Vorfeld beim Training und interviewte die VolksschülerInnen nach dem Lauf. An den letzten Szenen wird am Tag unseres Besuches noch gefeilt.

 

Das Ziel war nicht nur die sportliche und gemeinschaftliche Zusammenarbeit zwischen zwei unterschiedlichen Schulklassen, sondern auch die Erfahrung, eine eigene filmische Dokumentation zu erstellen.

 

Wir sprechen mit dem Klassenteam und mit den beiden BetreuerInnen.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=PKHpJE54WKY&feature=youtu.be

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Das multimediale Projekt „Hörbilder“

 

Eingängige U-Bahn-Geräusche erklingen, Wasser plätschert vor sich hin, Wind rauscht, ein Motor heult auf. Wir sind mitten drin in den Installationsarbeiten der „Hörbilder“, wo Klangkulissen und ausdrucksstarke Fotografien kunstvoll miteinander verschmelzen.

 

 

 

Hinter den Hörbildern steht Johanna Kellermann, die zusammen mit ihrer Klasse in der Antonkriegergasse in Wien im Fachbereich „Medienpraxis“ ein multimediales Projekt auf die Beine gestellt hat. Die Schülerinnen und Schüler machten zu Fotografien Tonaufnahmen, die dann zu klangvollen Geräuschkulissen verarbeitet wurden. Die Fotografien hatten die SchülerInnen entweder selbst erstellt oder Motive aus vorangegangenen Workshops ausgesucht.

 

Realisiert wurde das Projekt in Kooperation mit dem interkulturellen Kunstverein ipsum. Die Projekte von ipsum zielen darauf ab, die Sinne zu schärfen und Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit zu geben, ein Stück ihrer Lebensrealität mit anderen Menschen zu teilen. Das taten auch die SchülerInnen von Johanna Kellermann: Höhepunkt des Projekts war die Ausstellung der multimedialen Installationen im Frühjahr 2012 in der Aula der Schule. Im Herbst wurde das Team für ihre „Hörbilder“ mit dem [mla] ausgezeichnet.

 

Wir trafen Johanna Kellermann und zwei Mitglieder der Projektgruppe zum Gespräch.

 

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Video-Link: https://youtube.com/watch?v=sP5fuAEqkYE&feature=youtu.de

 

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Das Printprojekt „über I morgen“

 

Was denken eigentlich Jugendliche über die Zukunft? In welche Richtung kreisen ihre Gedanken und wie hoffnungsvoll sind sie? Wir trafen ein Projektteam, das ein eigenes Buch zu diesem Thema herausgegeben hat. Das Besondere daran? Die jungen Projektteilnehmerinnen hatten nicht nur ihr schriftstellerisches, sondern auch ihr unternehmerisches Können unter Beweis gestellt.

 

Christian Schartner und Simon Mörwald sind ein eingespieltes Duo. Seit mehreren Jahren realisieren sie an der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HBLW) Landwiedstraße in Linz Printprojekte.

 

Wir haben uns mit den beiden Kollegen und zwei ihrer Schülerinnen, Sarah und Sabrina, getroffen, um uns mit ihnen über das Projekt „über I morgen – Erzählungen und Nachrichten von der Zukunft“ zu unterhalten. Auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Fragebogens hatten 12 Schülerinnen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler befragt, was ihre Gedanken über die Zukunft sind. In den so entstandenen Geschichten geht es nicht nur um Familien- und Berufswünsche, sondern auch um Umwelt, Gesellschaft und Religion.

 

Das Besondere bei diesem Projekt bestand darin, dass die Schülerinnen im Rahmen des Projektes mit der „Junior Company“ kooperierten und dadurch die Möglichkeit hatten, ein eigenes Versuchsunternehmen zu gründen. Die jungen Projektteilnehmerinnen lernten dadurch, ihr wirtschaftliches Know-how unter Beweis zu stellen – und sie erwiesen sich als geschäftstüchtig: Die Auflage von 200 Stück verkauften sie im Handumdrehen. Zielgruppe waren in erster Linie Verwandte, Freunde und weitere LehrerInnen. Für ihr Buch wurde das Schülerteam beim [mla] 2012 in der Kategorie „Print“ ausgezeichnet.

 

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Video-Link: https://vimeo.com/61814671

 

Bei unserem Besuch erfuhren wir nicht nur, warum die beiden Kollegen Medienbildung für sinnvoll erachten, sondern auch, warum sich in der Akzeptanz von schulischen Medienprojekten ein erfreulicher Wandel vollzogen hat!

 

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Das Filmprojekt „Mannsbilder“

 

Was kommt heraus, wenn 20 aufgeweckte Burschen eines Salzburger Gymnasiums fünf Kurzfilme zum Thema „Mannsbilder“ machen? In welche Rollen schlüpfen sie? Und wie empfanden die beiden Betreuungs-LehrerInnen die Arbeit?

 

 

Wolfgang Richter vom Burschengymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg hat gute Erfahrungen mit schulischer Medienarbeit. Seit über 15 Jahren realisiert der leidenschaftliche Lehrer für Bildnerische Erziehung (BE) immer wieder Filmprojekte mit seinen Schülern.

 

Als das Institut für Medienbildung („Aktion Film“) für das Schuljahr 2012/13 das Projekt „Mannsbilder“ ausschreibt und Salzburger Schulen einlädt, dazu Filme zu machen und sich dabei professionell unterstützen zu lassen, zögert Wolfgang Richter nicht lange. Er holt seine Kollegin, die Deutschlehrerin Ursula Auinger-Brunner, mit in sein Team und begeistert seine Schüler, beim Projekt mitzumachen.

 

Betreut von den beiden Lehrkräften entstehen im Herbst und Winter fünf Kurzfilme. Die Burschen der 4 C sind stolz auf ihre Werke. Das merken wir schnell, als wir ihnen einen Besuch abstatten, um mehr über das Projekt zu erfahren. In den Filmen verarbeiten die Schüler nicht nur negative Erfahrungen wie Mobbing, Ausgrenzung und Frust, sondern produzieren auch das, was sie am Kino am meisten lieben: Actionszenen.

 

Wir haben nicht nur mit den Schülern gesprochen, sondern auch mit Wolfgang Richter und Ursula Auinger-Brunner. Es ist spannend zu hören, was sie in Bezug auf die Projektrealisierung als besonders gelungen ansehen und was ihnen bei der Medienarbeit am wichtigsten erscheint.

 

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Video-Link: https://vimeo.com/60817546

 

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Medienarbeit am Oberstufenrealgymnasium der Austrian International Schools

 

BE-Lehrerin Lisette Rosenthal und Musiklehrer Ulf-Dieter Soyka sind ein eingespieltes Team.

 

Seit einem Jahr realisieren die beiden Lehrkräfte mit ihren Klassen Filmprojekte. Die Musik zu ihren Filmen komponieren die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des Musiklehrers selbst. Einige der Filme der Schülerteams wurden bereits beim media literacy award [mla] vor großem Publikum vorgestellt. Unterstützt wird die Medienarbeit von „shoot your short“, einem filmpädagogischen Duo, das bei der Umsetzung von schulischen Filmprojekten hilft.

 

Das spannende am Obenstufenrealgymnasium der Austrian International Schools (ehemals: Alazhar International Schools)  in Wien ist sicherlich die Tatsache, dass viele Schülerinnen und Schüler einen multikulturellen Hintergrund haben und ihre Religion und Herkunft oft zum Thema ihrer Filme machen. Dies ermöglicht allen Beteiligten völlig neue Einblicke in das Leben der SchülerInnen.

 

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Video-Link: http://vimeo.com/59977222

 

Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, statteten wir dem Projektteam einen Besuch ab. Dabei erfuhren wir, dass sich über die Realisierung der Filmprojekte auch ein interkultureller Dialog ergab.

 

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Das VIDEO-Projekt: Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen!

 

Es donnert und blitzt. Eine Frau ist allein zu Hause. „Scream“ läuft im Fernsehen. Das Telefon klingelt. Es klopft an der Tür. Die Frau macht auf …

 

Dies ist die Handlung des superb animierten Thrillers „Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen“. Beim diesjährigen media literacy award hat das Projektteam die Jury begeistert und für seine kreative Umsetzung einen Preis erhalten. Realisiert wurde der Trickfilm von sechs Schülerinnen und einem Schüler der Medienklasse des BORG 15 Henriettenplatz in Wien. In Kooperation mit dem Künstlertrio MUKATO haben die Lehrerinnen Claudia Sperl und Eva Meissenpichler das Projekt geleitet.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, trafen wir einige der beteiligten SchülerInnen und Claudia Sperl zum Gespräch. Wie kam es zur Idee für diesen Film und warum ist die Realisierung eigener Medienprojekte so wichtig? Das Projektteam hat uns mit seinen Ansätzen überzeugt!

 

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Video-Link: http://vimeo.com/54535940

 

Hier gibt’s mehr Infos zum Projekt! Weiterlesen