Videobeitrag

Bilder, die im Kopf entstehen – Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

Konzentriert wird der Geräuschpegel der Dialoge nachjustiert und die Tonspur auf den gleichen Pegel gebracht. Das Resultat wird ein letztes Mal auf das Drehbuch hin überprüft, bevor die Einspielungen sorgfältig abgespeichert werden. Wer diesem Schülerteam bei seiner Arbeit zuschaut, versteht schnell, dass die Erstellung eines Hörspiels Fähigkeiten erfordert, die gelernt sein wollen.

 

Ferdinand Gschwendtner ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler. Was er sich autodidaktisch angeeignet hat, gibt er nun seit mehreren Jahren seinen Schülergruppen weiter. Audioprojekte werden am Wiener GWIKU Haizingergasse großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Wir durften der 7C während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man mit Geräuschen Bilder im Kopf erzeugen kann.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=HPu2rGz137Y

 

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Traumfänger – Texte und Bilder gegen Gewalt

 

Dass sich der Besuch einer kaufmännischen Berufsschule mit sozialem Engagement und der Umsetzung eines medienpädagogischen Projekts gut vereinbaren lassen, bewies das Team der „Traumfänger“!


Obwohl Jutta Majcen und Karin Cerny an einer Berufsschule für Bürokaufleute unterrichten, wollten sie ihren SchülerInnen die Gelegenheit bieten, ein Medienprojekt umzusetzen und sozial aktiv zu werden. Mit einfachsten Mitteln zauberte das Klassenteam Requisiten aus ihrer unmittelbaren Umgebung, arbeitete an Drehbüchern und verfasste Poetry Slam-Texte. Zuvor hatte die Gruppe eine Notschlafstelle für Jugendliche der Caritas besucht und sich mit unterschiedlichen Aspekten von Gewalt befasst.

 

In Kooperation mit Mieze Medusa und Trick my Film entstanden Filmclips, die unter die Haut gehen. Das Projekt „Die Traumfänger“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Zu Recht, denn es beweist, wie sich Medienkompetenz, soziales Engagement und Sprachempfinden raffiniert verbinden lassen. Jutta Majcen und Karin Cerny waren mit gutem Beispiel vorangegangen. Anhand ihrer eigenen Kreativität und ihrem eigenen Teamgeist konnten sie ihren Schülerinnen und Schülern authentisch nahelegen, wie wichtig diese Fähigkeiten für erfolgreiche Projektumsetzungen sind.

 

Wir wollten wissen, was Jutta Majcen und Karin Cerny bei der Realisierung wichtig war und wie die Schülerinnen und Schüler die Arbeit empfanden. Da viele SchülerInnen des ursprünglichen Teams von der Schule mittlerweile abgegangen sind, trafen wir nur einen Teil der Projektgruppe.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=qoezg-G6nEw

 

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Die Tierolympiade

 

Hier laufen Kakerlaken um die Wette und hier treten Kängurus und Fische voller Eifer gegeneinander an. Wer hätte gedacht, dass schon Sechsjährige mit viel technischer und kreativer Raffinesse eigene Animationsfilme realisieren können?!

 

Mit schulischen Medienprojekten hat Birgit Desch lange Erfahrung. Sie unterrichtet an der Volksschule Oberlaa in Wien und hat mit den Kindern ihrer ersten Klasse im Schuljahr 2012/13 „Die Tierolympiade“ umgesetzt. Der zehnminütige Film zeigt, wie Tiere aus aller Welt sich auf den Weg zur Olympiade in Südafrika machen und dort in den unterschiedlichsten Disziplinen gegeneinander antreten.

 

Während der Projektrealisierung war nicht nur Teamplaying gefragt, sondern auch kritischer Verstand und jede Menge Kreativität. Dokumentiert wurden alle Arbeitsschritte im eigenen Klassen-Blog.

 

Das Projekt fand bei der Jury des [mla] so große Beachtung, dass das gesamte Team im Herbst 2013 ausgezeichnet wurde. Wir waren gespannt zu hören, was die jetzt zweite Klasse über ihr Projekt zu erzählen hat. Und wir ließen uns zeigen, wie so ein Film eigentlich entsteht.

 

Danke an Birgit Desch und ihre 2B!

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Z4nD21XrjXA

 

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Gespräch mit Bernhard Heinzlmaier über „Generation EGO“

 

„Das vereinzelte Ego ist immer auf dem Sprung, auf dem Sprung von einem Schwarm zum nächsten.“ So lautet einer der zentralen Thesen in „Generation Ego“.


Zusammen mit Philipp Ikrath hat Bernhard Heinzlmaier im Herbst 2013 das Buch „Generation EGO. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert“ publiziert. Das Buch wurde in vielen Medien diskutiert. Schließlich gehen die beiden Autoren den Fragen nach, inwiefern heutige Gemeinschaften sich auflösen und welchen Einfluss die kapitalistischen Zustände auf die Lebensbereiche der Jugend haben.

 

Vor kurzem trafen wir Bernhard Heinzlmaier im Wiener Caféhaus Weidinger. Für uns war es sehr spannend zu erfahren, was der Jugend- und Marktforscher über die Rolle von Schule und Medienkompetenz denkt!

 

Danke an das Café Weidinger , dass wir bei euch drehen durften!

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=9BYuzfFSq28

 

Und hier einige markante Thesen aus „Generation EGO“:

 

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Das Printprojekt: Die Begegnung mit dem anderen Ich

 

Wie man Fotos manipulieren kann, wissen die SchülerInnen der Klasse 6c nun ganz genau. Im Fach Mediendesign erstellten sie Fotoarbeiten, auf denen sie sich in gegensätzlichen Persönlichkeitszuständen inszenierten und so ganz unterschiedliche Seiten von sich zeigten.

 

 

Elke Hackl ist froh, dass es ihr gelungen ist, das Fach Mediendesign am BORG Bad Leonfelden (OÖ) als Unterrichtsgegenstand zu etablieren. Um ihren SchülerInnen vermitteln zu können, dass „die Welt manipuliert ist, müssen sie lernen, selber zu manipulieren, und das geht am besten über die praktische Medienarbeit. Denn die trockene Analyse funktioniert nicht“, so die Lehrerin.

 

Im Rahmen des Projekts „Die Begegnung mit dem anderen Ich“ kreierten die SchülerInnen Fotoarbeiten, für die sie sich in zwei unterschiedliche Positionen begaben und sich dann fotografieren ließen. Um als wahre DoppelgängerInnen durchzugehen, mussten sie sich mit dem Grafikprogramm Photoshop vertraut machen und diese zwei Aufnahmen in einem einzigen Bild vereinen.

 

Das Ergebnis sind Bilder, die das Lebensgefühl vieler Jugendlicher thematisieren und unter Titeln wie beispielsweise „No Future – zukunftsorientiert“, „gefangen – frei“ oder „öko – verschwenderisch“ veröffentlicht wurden.

 

Die Teammitglieder wurden für ihre Kreativität belohnt. Ihre Arbeiten wurden nicht nur bei einer Ausstellung im Landesschulrat für Oberösterreich präsentiert, sondern wurden auch vom Oberösterreichischen Kulturquartier und beim [mla] 2012 ausgezeichnet.

 

Bei unserem Besuch im BORG Bad Leonfelden sprachen wir mit dem Projektteam!

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=T3BTix-6Ec8

 

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Die iPad-Klasse an der NMS Spittal/Drau

 

Wer denkt, dass in einer iPad-Klasse haptische und kommunikative Fähigkeiten außer Acht gelassen werden, sollte der 1A in der Neuen Mittelschule Spittal/Drau in Kärnten einen Besuch abstatten und sich vom Gegenteil überzeugen lassen.

 

Petra Zügner ist Klassenvorstand der 1A und betreut eine der wenigen iPad-Klassen, die es in Kärnten mittlerweile gibt. TechnokratInnen hätten es hier allerdings schwer. Worauf es Petra Zügner ankommt, ist das selbstgesteuerte und kooperative Lernen. Gearbeitet wird hier hauptsächlich in Kleingruppen, denn „am besten kann man voneinander lernen“, so die Erfahrung der Lehrerin. Die Aufgaben erhalten die SchülerInnen in ihren Wochenplänen, die sie selbständig – und immer wieder im Team – bearbeiten.

 

Das iPad wird bei den Aufgaben fächerübergreifend eingesetzt und unterstützt die SchülerInnen dabei, ihre Lernfortschritte zu dokumentieren und für andere sichtbar zu machen. Für das Filmen eines Übungsdialogs auf Englisch werden die entsprechenden Requisiten von den SchülerInnen liebevoll selbst kreiert. Das iPad kommt erst zum Einsatz, als es um das gegenseitige Abfilmen des Gesprächs geht. Das Aufnehmen macht den SchülerInnen nicht nur Spaß, sondern spornt sie auch an, ihre Aussprache zu verbessern.

 

Bei unserem Besuch sprechen wir nicht nur mit den SchülerInnen und Petra Zügner, sondern auch mit Helga Spitzer, der Leiterin der Schule. Denn auch ihr war die Einführung der iPad-Klasse ein wichtiges Anliegen, um Medienkompetenz als Kernkompetenz zu etablieren.

 

In einem zweiten Beitrag (siehe Artikel unten) geht um um allgemeine Lernzugänge in der NMS Spittal/Drau.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=1Yv3ZjmKHzI

 

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Lernen an der NMS Spittal/Drau – Einfallsreichtum gefragt!

 

An dieser Schule werden Bälle jongliert, Trickfilme gemacht und iPads bereits in der ersten Klasse eingesetzt. Die Neue Mittelschule Spittal/Drau in Kärnten ist in vielen Bereichen unkonventioneller als so manch andere Schule. Hier gibt es keine Schulglocke und zum Lernen gehen die SchülerInnen oftmals einfach nach draußen.

 

Die Schule wurde nicht nur für ihre ökologischen, medienpädagogischen und europäischen Projekte bereits mehrfach ausgezeichnet, sondern bezieht das ganzheitliche Lernen auch im Schulalltag ein. Wir haben uns gefragt, wie man Lernprozesse abwechslungsreich gestalten kann, und schauen uns verschiedene Aktivitätsbereiche der Schule an.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=Au2gPU3Rkz4

 

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Das Filmprojekt: MACHT, dass ihr wegkommt!

 

Normalerweise sind die SchülerInnen der 4 A der Neuen Mittelschule Lehen in Salzburg nicht auf den Mund gefallen. Als sie für ihr Filmprojekt ohne ihre Stimme auskommen mussten, war das für sie eine völlig neue Erfahrung. In ihrem Stummfilm „MACHT, dass ihr wegkommt“ setzte sich die Klasse mit Macht und Gewalt auseinander und bewies eindrücklich, dass man auch ohne Worte viel sagen kann.

 

 

In Kooperation mit externen PartnerInnen (SchauspielerInnen, Medienschaffende) betreute Karin Helml das Projekt. Die Auseinandersetzung mit Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing war der Lehrerin ein großes Anliegen, da es in der Klasse immer wieder zu Reibereien und Konflikten gekommen war. Durch das Filmprojekt lernte die Klasse, eine gemeinsame Vereinbarungskultur zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

„Frankenstein Junior“ und „Metropolis“ dienten der Projektgruppe als Ausgangsfilme. Den jungen Filmschaffenden hat es vor allem Spaß gemacht, von Profis Schauspielunterricht zu bekommen und sich mit Pantomime und Gestik auseinanderzusetzen.

 

Wir trafen Karin Helml und einige Schülerinnen in ihrer Schule und waren angetan, dass die Schülerinnen von Karin Helml dazu angeregt wurden, sich mit selbstgeführten Interviews einzubringen. Es war spannend zu hören, wie es dem Team bei seiner Arbeit ergangen ist.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=M3_ZMGY7Fmo

 

 

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Das Filmprojekt: Lehen Style

 

Das Stadtviertel, in dem sie zur Schule gehen, löst bei vielen Menschen bloßes Naserümpfen aus. Aber sie sind stolz auf ihr Viertel! Lehen, ein Stadtteil im Norden der Stadt Salzburg, ist für seinen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund bekannt und gilt als „sozialer Brennpunkt“. Von Vorurteilen lässt sich die 3C nicht beirren und zeigt in ihrem Musikvideo selbstbewusst, was sie mit ihrem Stadtteil verbindet.

 

Iwan Pasuchin vom MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg unterrichtet an der Neuen Mittelschule Lehen das Fach „Kreative Mediengestaltung“ und hat das Filmprojekt betreut. Für die Ideenfindung hatte er seine SchülerInnen aufgefordert, sich mit einem YouTube-Video ihrer Wahl zu befassen. Die SchülerInnen zögerten nicht lange und entschieden sich für „Gangnam Style“. Das Video zählt zu den meist aufgerufenen Musikvideos auf YouTube und wurde schon über eine Milliarde Mal angeklickt.

 

Das Schülerteam hat eine ganz eigene Version des Musikvideos kreiert. Anstatt wie der koreanische Sänger Psy sich über die reichen Menschen in Seoul lustig zu machen und den verschwenderischen Lebensstil der GroßstädterInnen zu karikieren, tanzen sich die jungen FilmproduzentInnen voller Elan durch ihr (Brennpunkt-)Viertel.

 

Wir waren neugierig zu hören, wie es dem Team bei ihrem Filmprojekt ergangen ist und besuchten Iwan Pasuchin und seine SchülerInnen in ihrer Schule.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=nUMpmrf-DMo

 

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Das Printprojekt BRAVOS

 

Was kommt heraus, wenn sich Lehrkräfte für Deutsch, Bildnerische Erziehung und Latein zusammentun und ein Medienprojekt auf die Beine stellen? Ein Printprojekt, das es in sich hat! Denn im Gegensatz zu ihrem Original punktet die „Bravos“ mit Ironie, Sprachwitz und kreativen Neuinterpretationen. Hier werden antike Mythen im aktuellen Gewand präsentiert!

 

Betreut wurde das Projekt von Dietmar Rudolf, Maria Sallinger und Gerhard Kowald. Zwar konnten Sallinger und Kowald bei unserem Treffen leider nicht dabei sein, dafür aber Angelika Klaffenböck, die auch am Christian Doppler Gymnasium in Salzburg unterrichtet und auch immer wieder Medienprojekte realisiert.

 

Beide Projektteams wurden 2012 für ihre Medienarbeiten mit dem [mla] ausgezeichnet. SchülerInnen zu vermitteln, dass die eigenen Projektideen wertvolle Bausteine für das Gesamtergebnis seien, sehen Dietmar Rudolf und Angelika Klaffenböck als eine ihrer Hauptaufgaben an. Auch die Erfahrung zu machen, dass Kreativität und Teamgeist sich positiv auf das Projektergebnis auswirken, finden sie für ihre SchülerInnen entscheidend. „Viele Kompetenzen kommen erst in der Realisierung von Medienprojekten richtig zum Vorschein“, so die Einschätzung der beiden KollegInnen.

 

In unseren beiden Beiträgen vom Christian Doppler Gymnasium geht’s darum, welche Erfahrungen die LehrerInnen und Schülerteams gemacht haben.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=TYk1K2I6Lt4

 

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