Startseite
bm:ukk
editorial
info
themen
leitfaden
projekte
workshop
e-academy
network
Kommunikation
Wie entsteht Bedeutung?
Semiotisches Labor
Medienlabor
Texte-Medienkultur
Cultural Studies
Einführung
Visual Cultures
Mediengeschichten
Medienpraxis
Gender und Film
Filmkritik mit C. Philipp
Filmehefte
Spielend Radio machen
Radiobeitrag machen
Radiotechnik
Sprechen vor der Kamera
Animationsfilm
Videoschnitt am Computer
Videoschnitt mit Avid
Weblogs & Podcasts
Weblogs
Podcasts
Abonnement
Produktion
Audio- und Videoformate
Rechtliche Grundlagen
Demokratisierung
Glossar
Meinungsfreiheit
Dziga Vertov
Audiovisuelle Materialien
Bildmaterial
Tonmaterial
Medienkatalog
 
Audio-Podcasting
Beim Erstellen der Podcasts ist es wichtig, das richtige Audioformat zu wählen. Die veröffentlichten Audiodateien müssen so klein wie möglich sein, damit die DSL-Leitungen der HörerInnen und das Datenaufkommen auf dem Webspace gering bleiben.


Auf Nummer Sicher geht man in jedem Fall, wenn man den bewährten MP3-Codec verwendet. Hier gibt es verschiedene Varianten, z. B. den lizenzpflichtigen MP3-Codec des Fraunhofer Instituts oder den Open Source Codec LAME.
MP3 bietet eine etwas geringere Klangqualität als beispielsweise der AAC-Codec. Gerade bei niedrigeren Datenraten kann mit AAC-Dateien noch einiges an Qualität dazu gewonnen werden.

Enhanced Podcast
iTunes und iPod sind auf das Arbeiten mit AAC-Dateien perfekt abgestimmt. Unter Enhanced Podcast versteht man einen Podcast, der außer reinen Audio- oder Videodaten zusätzliche Möglichkeiten enthält, etwa Lesezeichen, über die sich bestimmte Abschnitte direkt anspringen lassen, oder Bild- bzw. Textinformationen, die zu bestimmten Zeitpunkten während des Abspielens eingeblendet werden. Technisch handelt es sich dabei um .m4a-Dateien, also einen MPEG-4-Container, in dem sich eine AAC-kodierte Datei befindet. Die Bild- und Textinformationen werden über zusätzliche, im MPEG4-Standard definierte Datenkanäle eingebunden.

Audioformate
Ein großer Vorteil von MP3-Dateien ist, dass dieses Format auf allen mobilen Playern, PCs (alle Betriebssysteme), MP3-CD-Playern, MP3-Sticks, Mobile Phones, DVD-Playern, Heimkinoanlagen etc. abgespielt werden kann.
AAC, MP4, M4-Dateien laufen in der Regel nur auf Apple-Produkten und WMA-Dateien in der Regel nur auf Microsoft lizenzierten Produkten. Weitere Formate wie OOG, FLAC etc. lassen sich zwar auf Rechnern unter verschiedenen Betriebssystemen abspielen, selten aber auf mobilen Geräten.

Audio-Datenraten: Empfehlungen und Richtwerte
Generell gilt: Wer sich für den AAC-Codec entscheidet, kann ohne Qualitätsverlust an die 25 Prozent weniger Bitrate verwenden.
Im Folgenden einige Richtwerte für das MP3-Format – nach Bitrate / Frequenzrate / Kanäle:

Für Musik in annähernder CD-Qualität gilt: 128 kbps / 44,1 kHz / Stereo für Musik oder Mono für Sprachaufnahmen. Das Datenvolumen eines codiertes Stereo-Signals ist in der Regel um 25 Prozent größer.

Für Mono in CD-Qualität empfiehlt sich 96 kbps / 44,1 kHz / Mono. Möglich sind natürlich auch geringere Datenraten: z. B.: 64 kbps / 22.05 kHz / Mono. Musik und Sprache gemischt: die Musik klingt in diesem Fall etwas dunkler.

Weitere Möglichkeit: 32 kbps / 22.05 / Mono. Die Audioqualität ist dabei noch schlechter, das Audiofile noch kleiner. Wer sicherstellen will, dass die einzelnen Episoden auch in einem Flash Player abzuspielen sind, sollte nur Frequenzen wählen, die ein Vielfaches von 11.025 kHz betragen.

Video-Podcasting
Bei Video kämpfen verschiedene Codecs um die Gunst der Podcaster. Da sich ein großer Teil von Video-Podcasting innerhalb des iTunes/iPod-Universums bewegt, ist der MPEG-4-Standard empfehlenswert. Der einfachste Weg zum erfolgreichen MPEG-4 ist die Anschaffung von Quicktime Pro oder das auf jeden Mac installierte iMovie. Quicktime Pro bietet eine iPod-Einstellung an, die jedes beliebige Video vollautomatisch iPod-fit macht. Leider ist die Datenrate für Bild und Ton sehr hoch gewählt, sodass zwar kristallklare Bilder und echter HiFi-Sound kodiert werden, jedoch auch unnötig große Dateien entstehen. Daher empfiehlt es sich, das Video als MPEG-4 mit dem H.264-Codec zu erstellen. MPEG-4 bringt gute Qualität bei erträglichen Bandbreiten und findet daher zunehmend Verbreitung. Ein MPEG-4-Video wird vom iPod bis zu einer Bitrate von 2,5 MBit/s unterstützt.

Advanced Video Codec (AVC)
Der Advanced Video Codec – auch als H.264 oder MPEG-4 Part 10 bezeichnet – stellt eine deutliche qualitative Verbesserung gegenüber dem normalen MPEG-4-Codec dar. Der iPod unterstützt das "Baseline Profile" von H.264/AVC in einer Bitrate bis zu 768 kbit/s.

MPEG-4 AVC liefert deutlich bessere Ergebnisse als MPEG-4, stellt aber hohe Anforderungen an die Abspielgeräte.

Die Bildgröße für den iPod liegt bei 320 x 240 Pixel und gilt auch hier als eine Art Standard.
Bitrate: für MPEG-4 / H.264 bei 320 x 240 Pixel empfiehlt sich eine Bitrate von 80-200 KBit/s, je nach gewünschter Bildqualität. Aber auch hier gilt: experimentieren, experimentieren!

Top

©
mediamanual.at 2011 | site map

Social Bookmarks:   Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Twitter