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US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama als Ikone
Barack Obama - Hope Barack Obama - Hype Barack Obama - Nope

Der am 4. November 2008 zum 44. US-Präsidenten gewählte Barack Obama wird im Wahlkampf 2007/08 in einer an Martin Luther King erinnernden Weise stilisiert. Sein Slogan "HOPE" wurde vielfältig abgeändert, die ursprüngliche Aussage damit kritisch kommentiert. Barack Obama als Logo und Ikone: Wer eine starke Marke einführen will, erreicht dies am besten, indem die Marke schlank und minimalistisch gestaltet wird. Es soll damit ein unbestimmtes Gefühl der Vertrautheit geschaffen werden und eine Oberfläche, die als Projektionsfläche für eigene Wünsche und Hoffnungen dienen kann.
 
Der Fall O. J. Simpson
O. J. Simpson
Der Mord an einer weißen Frau und ein Schwarzer als Verdächtiger in zwei Versionen: Newsweek und Time-Magazine. Die Time-Illustratoren gestalteten das Cover ihrer Meinung nach besonders kunstvoll und ansprechend. Das Magazin wurde wegen der diskriminierenden Darstellung des Rassismus bezichtigt.
 

 
1994 wurde die Verfolgung und Festnahme des US-Footballstars O. J. Simpson durch die Polizei von einem US-amerikanischen Fernsehsender als erste "Verbrecherverfolgungsfahrt" live übertragen. In einem spektakulären Prozess, der ebenfalls live gesendet wurde, sprachen ihn die Geschworenen überraschend frei.

 
Der Prozess stand unter erheblichem öffentlichen und medialen Druck, da er innerhalb der schwarzen Gemeinschaften zum rassistischen Schauprozess gegen einen Amerikaner afrikanischer Herkunft stilisiert worden war. Am Freispruch für Simpson entzündete sich Kritik am amerikanischen Justizsystem: Staatsanwalt und Verteidiger wetteifern oftmals um die Gunst von Geschworenen, die als Laienrichter über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten entscheiden. Nicht selten sind daher die Anwälte beider Seiten bemüht, die Geschworenen auf emotionaler, statt auf sachlicher Ebene zu erreichen.
 
Der Fall Rodney King
Rodney King
1991 geriet der afroamerikanische US-Bürger Rodney King, ein Bauarbeiter, aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung in eine Verfolgungsjagd mit der kalifornischen Polizei. Bei der Verhaftung, die von einem Anwohner zufällig gefilmt wurde, gingen die vier Polizisten brutal gegen den Schwarzen vor. Sie wurden vor Gericht gestellt und ein Jahr später freigesprochen. Argumentation: Der am Boden kriechende Rodney King wäre Herr der Situation gewesen, da er jederzeit die gegen ihn gerichtete Gewalt hätte beenden können. Wer sich das Video genau ansieht, kann erkennen, dass Rodney King immer wieder versuchte aufzustehen, womit er gegen die Regeln vorschriftsmäßigen Verhaltens gegenüber der kalifornischen Polizei verstieß. Was wir als verabscheuenswürdige Gewalt gegen einen Wehrlosen wahrnehmen, sahen die Beamten und Juristen zunächst als vorschriftsmäßiges Vorgehen. Das Urteil löste 1992 Unruhen in Los Angeles aus. In einem zweiten Verfahren wurden zwei der vier zuvor freigesprochenen Beamten zu je 30 Monaten Haft verurteilt.
 
Rassismus manifestiert sich in Vorurteilen, Diskriminierung bis hin zu Rassentrennung, Sklaverei, Pogromen und Völkermord.
Parole der Woche Nr. 27, 1942 Zentralverlag NSDAP Damir  Sagolj © Reuters Women from Srebrenica FPÖ Wahlkampfplakat 2008
Parole der Woche Nr. 27,
1942 Zentralverlag NSDAP
Damir Sagolj © Reuters
Women from Srebrenica
FPÖ Wahlkampfplakat 2008

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