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Für eine gute, voll klingende Stimme ist die Unterstützung durch die Atemstütze erforderlich: Sie stützt die "Luftsäule", wirkt dem zu raschen Verströmen des Atems entgegen und regelt den Anblasedruck auf die Stimmbänder. Je nach Einsatz ertönt dann die Stimme normal, halbschwer oder voll.

Diesen Ablauf kann man sich als Kolbenwirkung vorstellen. Die Stimmbänder brauchen, um schwingen zu können, einen dynamischen, ausgeglichenen Anblasedruck.

Eine möglichst große Öffnung des Gaumensegelbereichs ist wichtig, es handelt sich um den eigentlichen Schall- bzw. Klangraum: die Mundhöhle, samt allen Nischen.

Um das Volumen der Mundhöhle optimal zu spüren eignen sich z.B. folgende Übungen:

 
GÄHNEN


Dabei spüre ich die optimale Weitungsmöglichkeit der Mundhöhle: die Weitung/Dehnung nach oben und die Öffnung nach unten. Denn der Unterkiefer kann beim Menschen bewusst geöffnet werden, er ist "locker eingehängt", der Gaumen kann nur "geweitet" werden. Dies wird als Gähn- oder Gaumenspannung bezeichnet.

Eine weitere Wirkung des Gähnens: Es stellt sich in jedem Fall der Normalatemstand ein, die Augen werden befeuchtet – das hilft prinzipiell und sogar auch zur Steigerung der Konzentration. In der Kinesiologie wird das Gähnen übrigens "Energiegähnen" genannt.

Außerdem liegt die Zunge beim Gähnen "im Graben", also unten in der Mundhöhle.

  KAUÜBUNG
bewusstes Kauen beim Essen oder Kaugummikauen – die Dimensionen der Mundhöhle erspüren

imaginäres Kauen (führt oft zu Gähnen und somit zur Lockerung des Atem- und Sprechbereichs)

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