Zuerst
ist zu überlegen, festzulegen und vorzubereiten, was ich präsentieren
will, also: Das Thema, die Situation
und das Ziel
z. B.
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Thema
Selbstpräsentation: "Erzählen
Sie doch etwas über sich" |
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Situation:
Casting für ein Stück, mehrere Rollen wären
möglich |
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Ziel:
mich gut und stimmig zu präsentieren |
Vorbereitung dafür:
| 1) |
Was
will ich in dieser Situation über mich erzählen?
Drei Themenbereiche auswählen, festhalten und jeweils
in vier kurzen Sätzen zusammenfassen (z. B. Biographie
– privat, Schule/Ausbildung? Hobbys, Familie; warum
ich vor die Kamera will)
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| 2) |
Probe
ohne Kamera: auf die fiktive Frage antworten
(freie Rede)
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| 3) |
Aufnahme:
durchatmen, sich selbst die Frage stellen und dann antworten
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| 4) |
Danach
kurz im inneren Dialog oder auch schriftlich festhalten, wie
hab ich mich gefühlt …
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| 5) |
Jetzt
die Aufnahme ansehen:
einfach wirken lassen … |
| 6) |
Freuen
oder entsetzt sein – so fangen alle an … sich
wahrnehmen, manches selbst oder unter Anleitung korrigieren
lernen und sich schätzen lernen
Wichtig ist: Weitermachen, auch
wenn ich mir nicht besonders oder sogar gar nicht gefalle.
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| 7) |
Aufnahme
das 2. Mal ansehen:
Antwort auf folgende Fragen finden/geben:
| Körpersprache:
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Wirke
ich so, wie ich wollte? |
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Stehe
oder sitze ich? Kommt das gut? |
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Wie
bewege ich mich? Oder bin ich ganz statisch? |
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Wie
halte ich meinen Kopf? |
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Resümee:
Die Antworten können bereits Regieanweisungen für die
nächste Aufnahme sein; Ausprobieren mit und ohne Spiegel, um
so dem Ziel näher zu kommen, meinen Körper, meine Bewegungen
bewusster wahrzunehmen und einzusetzen.
Ziel: sicher und stimmig
zu wirken
Inhalt:
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Rede
ich klar? Fein. |
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Rede
ich "umständlich um den Brei herum"? |
Dann:
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a) |
kurz
Inhalte überprüfen, eventuell verwerfen und andere
ausprobieren (statt Schulbildung vielleicht Hobbys?)
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| b) |
Und-/Oder-Formulierungen
üben (mit oder ohne Kassettenrecorder, im Gehen, im Sitzen,
… aufschreiben oder nur "schmecken" –
also immer wieder sprechen und sich zuhören, ob Sie sicherer
werden) |
Resümee:
Je öfter ich den Text, die Formulierungen
spreche, korrigiere und wieder spreche, umso geläufiger werden
sie, umso sicherer werde ich. Eventuell ändere ich auch die ganze
Performance, streiche manche Inhalte, suche und finde andere, stimmigere.
Fazit:
Nur wenn ich weiß, warum und wozu
ich etwas tue und/oder sage, werde ich sicher.
Beide Elemente, Inhalt und Körper, müssen stimmen, dann
stimmt auch die Wirkung – denn wir wirken ganzheitlich.
Non
verbale, "pure" Körpersprache erfahren
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