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Für eine gute, stimmige Aussprache sind etliche Regeln zu lernen und ein gewisses Sprachgefühl ist nötig. Beides eine Sache des Erfahrens und des Übens – begleitet durch eine/n erfahrene/n TrainerIn.

Für das Selbststudium, z.B. zur Optimierung, eignet sich ein einfacher Kassettenrecorder, ein Mikro und viel Geduld. Worte, Sätze, Texte beim Sprechen aufnehmen, abhören – überprüfen. Wenn schon möglich selbst oder mit der/dem TrainerIn in der nächsten Stunde klären, woran es liegt, dass das au, das o oder das a noch nicht sauber und richtig klingt, dann wieder üben … allein und in den Trainings unter Anleitung.

Der gute, methodisch-didaktisch passende Trainingsansatz und -aufbau ist hier sehr wichtig. Wir lernen gut über Hören. Ein Erfolg stellt sich daher sicherer und rascher ein, wenn ich im Training immer wieder die richtige Aussprache hören, mich daran gewöhnen kann. Dazu können und sollen auch die Hörbeispiele in diesem Leitfaden genutzt werden.

Hier einige Regeln und Hörbeispiele für die in unserer Sprache so wichtigen Vokale.

FLACHZUNGENVOKAL   A

Lautbildung:
Zahnreihenabstand daumenbreit; Lippen hochoval entspannen


kurz: z.B.: Katze; fast, hatte, hart, scharf, Schatten, …
lang: z.B.: Atem, Kater, Wahrheit, schade, …
 
im Inlaut im Anlaut
lang kurz lang kurz lang kurz lang kurz
nagen Nacken Rate Ratte   ahnen Anna Aachen Achtung
Strafe straff lahm Lamm   Ahle alle Aas Ast
Schar scharren Lade Latte   Art Artist Asien Asphalt
Jagen Jacke Tadel Dattel   Aare Arme    
Star starr Lage Lacke          
Rasen Rasse kam Kamm          
 
 HÖRBEISPIEL 15
 
Übungen aus: V. Balser-Eberle: Sprechtechnisches Übungsbuch. ÖBV 1995, S. 52 f
 
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