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PANTHERÜBUNG
In der Pantherhaltung, also auf allen Vieren, die lockere Haltung des Panthers einnehmen. Die Lockerheit kann und muss überprüft werden: Der Rücken sollte gerade sein (weder nach oben noch nach unten gewölbt), die Arme leicht eingeknickt und der Kopf sollte sich leicht bewegen lassen, also locker sein.

Die richtige Position zu finden ist anfangs nicht ganz leicht – die Kontrolle mithilfe eines Spiegels empfiehlt sich.
Ablauf: Position einnehmen, Kontrollblick in den Spiegel – ggf. Korrektur vornehmen, veränderte Haltung wahrnehmen
Ziel: auch ohne Spiegelkontrolle die richtige Haltung zu finden

Ein lockerer Körper ist für Atemübungen genauso wichtig wie für eine präsente Wirkung vor der Kamera.

Nun gilt es, den lockeren Körper auch gezielt an- und abspannen zu können. Folgende Übung stellt die Verbindung zur entsprechenden Atemführung her:

  IN DER PANTHERHALTUNG
Zischen, Fauchen und Schnaufen
diesmal mit einem leichten T als Abschluss: ssst, ffft, scht scht
 HÖRBEISPIEL 3
Wuffeln (Hundeübung):
erst leise und breit: "waff, waff, waff"
dann bewusster und lauter, also mit etwas mehr Stimmdruck: "wuff, wuff, wuff"
 HÖRBEISPIEL 3a  
  In "allen Lagen"
  PFEIFÜBUNG
Kurze und längere Pfeifsequenzen können die Stützbewegung des Zwerchfells gut spürbar machen.
 HÖRBEISPIEL 3b 
 
Übigens: Natürliche Stützübungen sind Stöhnen, Seufzen, Weinen und Lachen!
  LACHÜBUNG: DIE RIESENFAMILIE
Hohoho, hahaha, hehehe, hihihi – leicht beginnen – wenn angenehm, stärker werden
 HÖRBEISPIEL 3c 

Die Bewegung des Zwerchfells und der Flanken im Rhythmus des Atems sollte gut spürbar sein!

Mit diesen Übungen wird das An- und Abspannen meist gut gespürt. Ohne dies besonders "bedenken" zu müssen, kann der Wechselvorgang trainiert werden.

Es gilt also:
Abspannen ist wichtig, um wieder gut und zielgerichtet anspannen zu können. Denn anspannen ist o.k., verspannen jedoch zu vermeiden. Und um das zu bewerkstelligen hilft das Loslassen, das Abspannen.
Atem ist die Basis für Vieles – auch für die Stimme …

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