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Vorbemerkung
Für diesen Beispielfilm wurde bewusst darauf verzichtet, die Plastilinfigur mit einem Skelett zu unterstützen. In professionellen Clay Animations wird ausschließlich mit sogenannten Armaturen gearbeitet, die über exakt beweg- und arretierbare Gelenke verfügen; diese "Plastilinfiguren" sind mit Plastilin überzogene Puppen.

Natürlich würde ein Skelett unterhalb der Plastilinschicht exakteres Arbeiten ermöglichen, andererseits geht die ursprüngliche Materialqualität des Plastilins, nämlich die Verformbarkeit, und damit die Transformierbarkeit verloren. Kinder und Jugendliche arbeiten erfahrungsgemäß sehr gerne mit "Plastilin pur", weil es erlaubt, ohne viel Vorbereitungszeit mit dem Filmen zu beginnen und weil es die Möglichkeit eröffnet, spontane Verwandlungen der Figuren unmittelbar zu realisieren. Der Weichheit des Materials entspricht zumeist eine Unmittelbarkeit des Ausdrucks.

Arbeitsprozess
Nach dem Formen der Figur wurden acht Bewegungsphasen vor blauem Hintergrundkarton mit der Fotokamera aufgenommen. Als Beleuchtung konnte Tageslicht genutzt werden, weil das Abfotografieren der acht Phasen nur ca. 10 Minuten in Anspruch nahm. Die einzelnen Körperhaltungen wurden in Anlehnung an das bekannte Bewegungsschema nach Gefühl erstellt, sozusagen "straight ahead", da die Fotokamera ja keine "Zwiebelschalenfunktion" anbietet. Von einigen Phasen wurden zur Sicherheit zwei Fotos gemacht.
Die erstellten Fotos wurden in ein Videoschnittprogramm importiert, die passenden Bilder wurden ausgewählt und zu einem Video zusammengestellt.

Materialien:
Plastilin, ein kleines Stück Draht
Hilfsmittel: Holzstäbchen zum Formen und Korrigieren der Oberfläche
Hardware: Digitale Fotokamera, Computer
Software:
Videoschnittprogramm
Herstellungsdauer:   3 Stunden
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