Reporterin
auf Weltreise
 Fotos
von unterschiedlichen, exotischen oder visuell reichen Orten.
Jedes Team, jede Teilnehmerin, erhält ein Foto und die Aufgabe,
kurz "live" von diesem Ort zu berichten. Ihre Aufgabe
als Reporterin besteht also darin, Visuelles hörbar zu machen,
wobei zu dem Foto selbst auch eine Geschichte zu einem dort stattfindenden
Ereignis erfunden werden kann. Falls Zeit und technische Möglichkeiten
es zulassen, ist es auch ganz lustig, die "Reportagen"
für die Präsentation mit einer passenden Atmo zu unterlegen.
"Das Unereignis"
Die TeilnehmerInnen sollen unterhaltsame, spannende, detaillierte
oder hektische Spontanreportagen über banale Alltagsgeschehnisse
produzieren und diese so zu Ereignissen machen. Mögliche Themen:
"Conny zieht die Schuhe an", "Es regnet", "Egon
kauft sich eine Leberkäsesemmel" etc. Im Unterschied zum
vorherigen Spiel wird hier nichts erfunden! Der Reiz besteht vielmehr
darin, das, was tatsächlich stattfindet, so "aufzumöbeln",
dass es sich interessant anhört. Wie die meisten Übungen
macht auch diese in Klein- bzw. Kleinstgruppen mehr Spaß.
Nonsense-Interviews
Blödel-Interviews bieten einen guten Einstieg in die Thematik
Frage-Antwort-Spiel und führen ganz nebenbei auch in die technische
Handhabung des Aufnahmegeräts ein. Wichtig ist, dass die Interviews
relativ kurz und möglichst prägnant gehalten werden sollen.
In der ersten Variante entscheidet jeder selbst, welche Rolle er
für das Interview übernimmt. In der zweiten hat die Gruppenleiterin
Kärtchen mit den Namen von Prominenten oder mit Beschreibungen
unterschiedlicher Charaktere vorbereitet, die gezogen und gespielt
werden.
"Ernste" Interviewübungen
in der Gruppe
Diese Übung bietet auch einen guten Einstieg in Themenfindungen,
da es zuerst einmal darum geht, dass sich jedes Gruppenmitglied
überlegt, worüber er oder sie "was zu sagen hat".
Das können Hobbys oder besondere Interessen und Vorlieben,
ein spezielles Engagement oder einfach eine Sache sein, die einer
Person auf der Seele brennt. Nachdem alle ihr Thema bekannt gegeben
haben, finden sich je zwei - möglichst unterschiedliche - Interessen
zusammen und bereiten die beiden Interviews vor - durchaus in Rücksprache
mit den Interviewten.
Wesentlich für den Erfolg dieser Übung - die sich deshalb
auch für kleine Kinder nicht ganz so gut eignet - ist, dass
genug Zeit für eine ausführliche Reflexion bleibt. Und
zwar eine Reflexion, die sowohl die Qualität der jeweiligen
Interviews analysiert als auch die Situation, in der diese entstanden
sind (wie haben sich die TeilnehmerInnen in der jeweiligen Position
gefühlt, was macht ein gutes Interview aus, wie ist es mit
Fragen überrascht zu werden? etc.)
"Und nun zum Wetter" - verschiedene
Radiostimmen
Jede von uns beherrscht mehrere sprachliche Register. Halte ich
einen Vortrag, spreche ich anders als unter Freunden. Auch die SprecherInnen
im Radio hören sich unterschiedlich an, je nachdem, in welcher
Sendung sie "zu Hause" sind. Die sachlich-nüchterne
Nachrichtensprecherin, die flotte Musikmoderatorin, der aufgeregt
schreiende Sportberichterstatter, der sonore Prediger im Wort zum
Sonntag, die sanfte Samtstimme in der nächtlichen Talkshow
etc.
Die TeilnehmerInnen nehmen kurze Textpassagen auf und versuchen
dabei verschiedene "Radiosituationen" nachzumachen. Das
Ganze bekommt einen zusätzlich komischen Effekt, wenn es sich
immer um ein und denselben Text handelt. |
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