| Mikrofonarten
Das Mikrofon ist ein Energiewandler, es wandelt die Schallenergie
(Schwingungen der Luft) in elektrische Energie um. Das kann durch
verschiedene Vorrichtungen und Konstruktionen geschehen. Die für
unsere Zwecke wichtigsten sind: das dynamische
Mikrofon und das Kondensatormikrofon.
Das dynamische Mikrofon
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Bei
den dynamischen Mikrofonen funktioniert die Energiewandlung
nach dem elektrodynamischen Prinzip (Spulen und Magnetfelder
sind da beteiligt, was vielleicht aus dem Physikunterricht
bekannt ist - oder auch nicht mehr).
Ohne auf technische Details eingehen zu wollen - das ist wichtig
für die Praxis: ein
dynamische Mikrofon ist immer einsatzbereit (es braucht keine
Batterie) und ist relativ unempfindlich was Vor- und Nachteile
hat.
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Die Nachteile: Unempfindlich
bedeutet, dass leise Töne nur schlecht aufgenommen werden können.
Die Vorteile: Es ist auch unempfindlich
gegen unsanfte Behandlung, gegen hohe Luftfeuchtigkeit und Wind;
auch sehr laute Töne führen nicht zu Verzerrungen im Mikrofon.
Ein
Interview ist im Allgemeinen "laut" genug für ein
dynamische Mikrofon, für Geräuschaufnahmen ist es meist
weniger geeignet.
Dynamische
Mikrofone klingen meist nicht so "neutral"
wie Kondensatormikrofone (man spricht von "Klangfärbung").
Das kann, muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein. Vor allem
für Musikaufnahmen (z. B. Pop- und Rockmusik) werden oft ganz
bestimmte dynamische Mikrofone für ganz bestimmte Instrumente
verwendet. Gerade diese "Färbung" ist es, die den
Klang dieser Instrumente besonders zur Geltung bringt oder in bestimmten
Situationen besonders gewünscht ist.
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