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Die Vorbereitung auf ein Interview ist nicht zuletzt auch von der Art, in der es geführt wird, abhängig.
Das Telefoninterview ist zu einer der am häufigsten verwendeten Darstellungsformen des Hörfunks geworden. Telefonisch geführte Interviews werden vor allem für kürzere Beiträge in Magazin- und Informationssendungen gemacht. Sie beziehen sich häufig auf aktuelle Themen und Ereignisse. Bei Telefoninterviews ist es besonders wichtig, mit einem Vorgespräch ein gutes Kommunikationsklima zu schaffen, denn ein Telefongespräch wirkt unpersönlicher als ein direkter Dialog. Die Angerufenen könnten das Interviewbegehren ansonsten als "Überfall" empfinden. Außerdem können in der anonymen Situation des Telefoninterviews nicht gut aufdringliche oder sehr persönliche Fragen gestellt werden. Der Journalist sieht seinen Interviewpartner nicht, muss selbst auf die Mittel der nonverbalen Kommunikation verzichten und kann nonverbale Signale des Befragten auch nicht in seine Interviewtechnik einbeziehen. Deshalb sollten auch die Fragen kurz sein, längere Ausführungen verwirren den Interviewpartner eher, da ja einzig die akustische Kommunikation funktioniert.

Ein persönliches Interview von Angesicht zu Angesicht ist für alle Beteiligten meist angenehmer und entspannter als die telefonische Befragung. Der direkte Dialog ermöglicht es dem Journalisten, sein Gegenüber zu beobachten. Darüber hinaus können - anders als beim Telefoninterview - auch zusätzliche Eindrücke am Ort der Begegnung, etwa in einem Büro oder in der Wohnung, gesammelt werden, die helfen, den Interviewpartner besser einzuschätzen.
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