Wir wissen nicht, wie Ökonomie funktioniert. Generationen
von Mathematikern und Ökonomen
haben bisher vergeblich versucht, eine störungsfreie funktionierende ökonomische
Theorie zu entwickeln. Im Zentrum der neoklassischen Theorie steht das
Prinzip des "Homo oeconomicusDer schottische Moralphilosoph Adam Smith
Smith widmet sich als Moralphilosoph auch einer der Kernfragen der Ethik:
„Was
ist bedeutsamer: das allgemeine, gesellschaftliche Glück oder das
persönliche, individuelle Glück?“ Seine Folgerung lautete,
dass das allgemeine, gesellschaftliche Glück maximiert wird, indem
jedes Individuum im Rahmen seiner ethischen Gefühle versucht, sein
persönliches Glück zu erhöhen. Populär geworden ist
der Begriff der unsichtbaren Hand: Das eigennützige Streben
der Menschen trage zum Wohl der gesamten Gesellschaft bei. Durch die
unsichtbare
Hand
werde
gleichzeitig auch das allgemeine, gesellschaftliche Glück erhöht.
Ob dies tatsächlich zutrifft, ist eine Kernfrage
des wissenschaftlichen Diskurses.
Wikipedia Links
Karl Marx
John Maynard Keynes
Milton
Friedman
Neoklassische Theorie
Wikipedia: Wirtschaftsportal
Spieltheorie
2007 erhielten Leonid
Hurwicz,
Eric S. Maskin und Roger B. Myerson den Nobelpreis
für Wirtschaftswissenschaften1928 legte der Mathematiker John von Neumann
Eine praktische Anwendung der Spieltheorie für Wirtschafts- und Verhaltensforschung wird im Ultimatumspiel
Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Stanley Kubrick hat in seinem Spielfilm „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Wie wird dieses Spiel enden?
Benoit
B. Mandelbrot hat als Erfinder der fraktalen Geometrie
und
als Mitbegründer
der Chaostheorie
erstaunliche
Einblicke in die Natur geliefert. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich
auch mit den Finanzmärkten
:
„Es ist nicht zu glauben, dass wir so wenig darüber wissen, wie Menschen reich oder arm werden, wie es dazu kommt, dass sie bequem und gesund leben oder in Not und Krankheit sterben. Finanzmärkte sind die Maschinen, in denen sich ein Großteil menschlicher Wohlfahrt entscheidet, und doch wissen wir mehr darüber, wie die Motoren unserer Autos funktionieren, als darüber, wie unser globales Finanzsystem arbeitet. Wir schlittern von Krise zu Krise. In einer vernetzten Welt breitet sich Chaos auf dem einen Markt sofort auf alle anderen Märkte aus – und wir haben nur eine schwache Ahnung, warum das geschieht oder wie das zu steuern wäre. Unser Wissen ist so begrenzt, dass wir nicht auf die Wissenschaft, sondern auf Schamanen zurückgreifen. Wir legen die Kontrolle über die größte Ökonomie der Welt in die Hände einiger älterer Herren, der Zentralbankiers. Wir begreifen nicht, was sie tun. Doch wir trauen ihnen blindlings zu, dass sie die Geister der Ökonomie irgendwie dazu veranlassen können, uns finanziellen Regen und Sonnenschein zu bringen und uns vor Frost und Pestilenz in den Finanzen zu bewahren.“
(Benoit B. Mandelbrot: Fraktale und Finanzen. S. 347)
ONLINE LABOR:
Wiener Börse für Einsteiger
Die Wiener Börse hat gemeinsam mit Pädagogen und dem Österreichischen Wirtschaftsmuseum Informationen rund um den Kapitalmarkt für den Unterricht zusammengestellt und verständlich aufbereitet.
http://www.wienerborse.at/beginner/
OEKU-Online
ist ein transdisziplinärer Content Pool zu Ökonomie, Kultur und Umwelt und basiert auf einem gleichnamigen Projekt unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Elke Mader am Österreichischen Lateinamerika-Institut. Die Site bietet kritische Lerneinheiten zum Thema Ökonomie. http://www.lai.at/web/oeku/
Lerneinheiten http://www.lai.at/web/oeku/lerneinheiten.html
Sie bevorzugen andere Spielkonzepte?
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