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Publizistische Grundsätze
JournalistInnen tragen gemeinsam mit den Zeitungs-herausgebern, Verlegern, Rundfunk- und Fernsehanstalten die Verantwortung für die in der Demokratie lebensnotwendige Freiheit der Massenmedien. Die publizistischen Grundsätze konkretisieren dabei die Berufsethik der Presse.


Recht und Ethik

Recht fragt: Was ist erlaubt? Was ist strafbar?
Ethik fragt: Was ist (nicht) gewollt oder (nicht) erstrebenswert?

Mediale Trivialisierung und Banalisierung trüben zeitweise die verbindlichen Maßstäbe der journalistischen Berufsethik. Gesellschaftliche Maßstäbe von Journalismus und Kommunikation werden mancherorts von Quotendruck und ökonomischen Prioritäten bedrängt.
 

Die Grundrechte sind die Basis von Ethik. Und ohne Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie:
Medien sollen daher den öffentlichen Meinungsaustausch unterschiedlicher Gruppen und Personen organisieren und den Meinungsbildungsprozess auf Basis der Komplexität der Themen fördern, denn der Pluralismus und die Konsensbildung sind Basis jeder Demokratie.

Pressekodex
Pressekodex Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sollten stets oberste Gebote der Presse sein. Die länderspezifischen Selbstkontrollen der Presseräte appellieren daher an alle, denen Aufgaben der Information und der Kommentierung der Zeitereignisse anvertraut sind, sich der Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit, Sauberkeit und Korrektheit bewusst zu sein und danach zu handeln.

Österreichischer Presserat – Ehrenkodex für die österreichische Presse
Am 26. Jänner 2011 feierte der Österreichische Presserat seine Wiedergründung. Damit verfügt die österreichische Medienwelt nach acht Jahren wieder über ein Selbstkontrollorgan der Printmedien. Der Österreichische Presserat versteht sich als moderne Selbstregulierungseinrichtung, die auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruht und der redaktionellen Qualitätssicherung sowie der Gewährleistung der Pressefreiheit dient.

Der vom Presserat erstellte Ehrenkodex für die österreichische Presse (Grundsätze für die publizistische Arbeit) enthält Regeln für gutes und verantwortungsvolles journalistisches Handeln und stellt eine ethische Richtschnur für Medienschaffende dar.

Eine wesentliche Aufgabe des Presserates ist es, Missstände im Pressewesen aufzuzeigen und diesen entgegenzuwirken. Der Ehrenkodex bildet die Grundlage für die Entscheidungen der Senate des Presserates.

 

Fragen

1.
Wie finanzieren sich die Medien?
2. Nicht alle Ereignisse können dargestellt werden, es muss selektiert werden. Wer selektiert?
3. Ermitteln Sie die Anzahl der Anzeigen für Mode- und Kosmetikartikel in einer Frauenzeitschrift Ihrer Wahl.
  Ermitteln Sie die Anzahl der kritischen Beiträge.
  Gibt es Indizien für eine Einflussnahme?
  Entspricht die Berichterstattung dem Pressekodex?

Arbeitsunterlagen

Download PDF (245kb) Ehrenkodex für die österreichische Presse:
Österreichischer Presserat

Hintergrundinformation


Download PDF (131kb)  Thomas A. Bauer: Medienethik - Eine Frage der Kommunikationskultur
Download PDF (63kB) Heinz Pürer: Medien und Journalismus zwischen Macht und Verantwortung
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