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Medienkonzerne
Unbestreitbar ist, dass die Kapitalisierung des Medienmarktes zu einer gewaltigen Konzentration von internationaler Medienmacht geführt hat. Dabei sind die führenden Unternehmen keine fest gefügten, leicht überschaubaren Blöcke. Auch die "Big Player" stehen ständig im Wettbewerb um Marktanteile und kämpfen mit den Problemen der kapitalistischen Medienwirtschaft. Einfache Antworten wird man hier vergebens suchen.

Eine der Schlüsselfragen im 21. Jahrhundert scheint zu sein, ob und wie es gelingt, unsere vielfältigen kulturellen Identitäten aufrechtzuerhalten und Kommunikation zur persönlichen wie auch gesellschaftlichen Entwicklung selbstbestimmt zu nutzen.

Wer beherrscht die Medien?
"Die ständigen Umsatz-Steigerungen haben eine prinzipielle Kehrseite: den Verlust journalistischer Bewertungskriterien. Einige wenige Mediengiganten bestimmen zunehmend die Maßstäbe ihrer Berichterstattung - und tun dies eben nach wirtschaftspolitischen Gründen. Der Absatz ist das Ziel. Es besteht die Gefahr des Infotainments: Mehr und mehr lässt der globale Markt die mündigen Staatsbürger zu unkritischen Medien-Konsumenten werden", so der Medienexperte Lutz Hachmeister im 3sat-Kulturzeit Gespräch vom 16.02.2000 mit Gert Scobel.



Fragen

1.
Von wem werden Medientexte produziert und zu welchem Zweck?
2. Wem gehören die Medien?
3. Wie werden sie finanziert?
4. Wer steuert die Medienproduktion?

Links

Die größten Medienkonzerne
Bertelsmann Vivendiuniversal
Time Warner Viacom
Microsoft Comcast
Walt Disney Sony

Literatur

Free Culture - Wie die großen Medienunternehmen die Technologie und das Recht ausnutzen, um die Kultur wegzusperren und die Kreativität zu kontrollieren, ist ein Buch des Juraprofessors Lawrence Lessig aus dem Jahr 2004. Es wurde im Internet am 25. März 2004 unter der Creative Commons-Lizenz cc-by-nc 1.0 veröffentlicht. [Mehr]

Download PDF  (2,6MB) Download PDF "Free Culture" (engl.)
 
Audiobook   Audiobook "Free Culture" (engl.)
 
The Wealth of Networks
This Wiki is an invitation to collaborate on building a learning and research environment based on Yochai Benkler's book, The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom, available under a Creative Commons Attribution Noncommercial Sharealike license.
 
Download PDF  (3,7MB) Download PDF "The Wealth of Networks" (engl.)
  
Medienmarkt Österreich

Der österreichische Medienmarkt ist wenig ausdifferenziert. Während ökonomische Mechanismen im Bereich der Presse die dominierenden Steuerungsinstrumente sind, dominieren im Bereich der elektronischen Medien regulative staatliche Rahmenbedingungen. Der österreichische Gesetzgeber hat im Jahr 2001 eine Regulierungseinrichtung geschaffen. Unter http://www.rtr.at/ finden Sie Informationen zu den Regulierungsbehörden für Rundfunk und Telekommunikation.

Pressekonzentration
Österreich hat immer noch die mit Abstand höchste Pressekonzentration in Westeuropa. Ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz der täglichen Zeitungsauflage steht im Einfluss der deutschen WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung). Einen Konzernüberblick finden Sie unter WAZ-Mediengruppe.

Chronik Mediaprint
1987 erwirbt die Zeitungsgruppe WAZ einen Anteil von 50 Prozent am Verlag Neue Kronen Zeitung und beteiligt sich 1988 mit 49,4 Prozent am Kurier Verlag. Die Konzerntochter Mediaprint übernimmt für beide Zeitungen Verwaltung, Anzeigenakquisition, Druck, Marketing und Vertrieb.
2001 fusioniert der News-Verlag mit der Mediaprint. Die Magazine News, Profil, Format, Woman, E-Media, Trend u. a. kommen hinzu. Damit erreicht der Konzern mit seinen Publikationen fast siebzig Prozent der österreichischen ZeitungsleserInnen. Die Mediaprint ist damit der größte und einflussreichste österreichische Zeitungs- und Zeitschriftenverlag.

ORF
Zu den Besonderheiten des österreichischen Mediensystems zählt auch, dass trotz privater TV-Anbieter die nationale Rundfunkanstalt ORF bei den tagesaktuellen Informations- und Nachrichtensendungen den österreichischen Markt beherrscht und das Politikverständnis und Informationsniveau der ÖsterreicherInnen in einem außergewöhnlich hohen Maße prägt. Aktuelle Daten finden Sie unter ORF-Medienforschung.

Aufgabenstellung

1.
Recherchieren Sie auf der Website der WAZ-Mediengruppe die Anzahl der in Österreich herausgegebenen Printmedien.
2.
Ermitteln Sie die aktuellen Reichweiten der WAZ-Mediengruppe in Österreich unter media-analyse.at.
3.
Die Kronen Zeitung ist die auflagenstärkste österreichische Boulevard-Tageszeitung. Informieren Sie sich in der freien Enzyklopädie WIKIPEDIA über

  a) die Struktur der Eigentümer
  b) Marktmethoden der Zeitung
  c) die Erscheinungsweise und Aufmachung

Literatur

BUCHTIPP: Harald Fidler: Im Vorhof der Schlacht. Österreichs alte Medienmonopole und neue Zeitungskriege. Falter Verlag, Wien 2004
Zwei Riesen beherrschen Österreichs Medienlandschaft - ORF und Mediaprint: Wie konnte es zu dieser einzigartigen Konzentration kommen, vollkommen ungehindert von Kartellgesetzen und Medienpolitik? Wie könnten neue Zeitungsprojekte und deutsche Fernsehkonzerne diese Konzentration in normalere Bahnen lenken?
Nähere Informationen zum Buch und Aktualisierungen unter: www.haraldfidler.at

Filmtipps

The Corporation
The Insider
Citizen Kane
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