JEDE/R
IST FERNSEHEXPERTE!
Wie
ist Ihre Meinung?
| Frage
1 |
Inwieweit
identifizieren Sie sich mit dem Fernsehen?
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| Frage
2 |
Können
Sie sich an Ihr erstes Fernseherlebnis erinnern?
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| Frage
3 |
Ist
Fernsehen für Sie wichtig? Welche Rolle spielt es in Ihrem
Leben?
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| Frage
4 |
Würden
Sie gerne ohne Fernsehen auskommen? Wenn ja, was würden
Sie stattdessen machen?
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| Frage
5 |
Welche
Sendung oder welches Fernsehereignis beeindruckte Sie am meisten?
Wodurch und warum?
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| Frage
6 |
Glauben
Sie, was Sie im Fernsehen sehen?
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| Frage
7 |
Wie
würden Sie sich selbst gerne für und in den Medien
neu erfinden? |
. T E L E V I S I O N . I M . Z I T A T .
John
Fiske, John Hartley "...
schließlich 'weiß' jeder, wie es ist fernzusehen. Mit
Sicherheit, und es ist die Vertrautheit des Fernsehens, seine zentrale
Bedeutung für unsere Kultur, die es so wichtig machen, so faszinierend
und so schwer zu analysieren. Es ist wie die Sprache, die wir sprechen:
für selbstverständlich genommen, doch zugleich komplex
und unerläßlich zum Verständnis der Art und Weise,
wie Menschen sich ihre Welt erschaffen haben.
Es
[das Fernsehen] soll als ganz und gar kommerziell, konventionell
und konservativ gelten. Aber das ist nur eine andere Art zu sagen,
daß es als Medium normativ ist, ein beiläufiger Teil
der alltäglichen Erfahrung. In Wahrheit ist es eben diese Vertrautheit
des Fernsehens, die es unserer Analyse nach dazu befähigt,
zum Urheber von Unvertrautheit zu werden.
Das
Fernsehen ist sich der Willkürlichkeit vieler seiner Codes
mit Sicherheit bewußt; und indem es sie nicht kritisiert,
zelebriert es sie natürlich. Was wir, das Publikum, dann mit
der Botschaft machen, ist eine andere Frage."
(Fiske John; Hartley, John: Reading Television. London/New
York 1978/1990, S. 16-19)
Paul
Virilio "...
Im 'Museum der Zufälle' sage ich am Schluß des Artikels,
daß das Fernsehen das eigentliche Museum ist. Am Anfang sage
ich, daß es ein Museum der Zufälle braucht, und der Leser
stellt sich ein Gebäude voller Zufälle vor. Aber am Schluß
sage ich, nein, dieses Museum gibt es schon; es ist das Fernsehen.
Das ist mehr als eine Metapher: Das Kino war sicherlich eine Kunstform,
aber das Fernsehen kann das nicht sein, weil es das Museum der Zufälle
ist. Mit anderen Worten, seine Kunst liegt darin, die Stätte
zu sein, wo alle Zufälle passieren. Aber das ist auch schon
seine einzige Kunst."
(Paul
Virillio. In: Wision, Louise K. : Cyberwar. God and Television:
Interview with Paul Virilio, Oktober 1994)
Jean Baudrillard
"Das
Fernsehen ist aufgrund seiner bloßen Präsenz soziale
Kontrolle per se."
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"What
you see is how you think"
(Max Bruinsma, In: Eye. Nr.31, Band 8. Quantum Publisher,
Croydon 1999, S 50)
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