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"Fast 100 Verkehrssünder sahen heute einen von der Polizei gezeigten Film mit Verkehrsunfällen, um für ihre Vergehen zu büßen. 2 mußten wegen Übelwerdens und Schockwirkung behandelt werden ... Man bot den Zuschauern eine Herabsetzung ihrer Strafe um 5 Dollar, wenn sie sich bereit erklärten, den von der Polizei des Staates Ohio hergestellten Film SIGNAL 30 anzusehen. Er zeigte verbogene Wrackteile und verstümmelte Leichen, und die Bilder waren von Schreien der Opfer des Unfalls begleitet."

(Meldung der Associated Press aus Santa Monica vom 9. August 1962. Zitiert nach Marshall Mc Luhan. In: Heiße Medien und kalte. 1964. Aus:
Pias, Claus u.a. (Hg.): Kursbuch Medienkultur. Deutsche Verlagsanstalt)

Wirkung der Massenmedien
Medienwirkungen entstehen durch das Zusammentreffen vieler Faktoren und lassen sich in der Regel nicht auf einzelne Ursachen zurückführen. Es gibt immer eine indirekte Wechselwirkung zwischen den Massenmedien und personaler Kommunikation. Daher lassen sich einzelne Ursachen kaum ermitteln.
Die Medienwirkungsforschung bemüht sich um eine differenzierte Analyse von Ursache und Wirkung, kann dabei aber bis heute auf keine allgemein gültige Theorie zurückgreifen und damit die Frage nach der Wirkung der Massenmedien nicht eindeutig beantworten.

Wenn in den Medien bekannt würde, dass ein Produkt mit gefährlichen Inhaltsstoffen verseucht ist und daher Lebensgefahr besteht, kann man berechtigterweise davon ausgehen, dass die meisten Menschen, die diese Nachricht empfangen, dieses Produkt nicht mehr kaufen werden. Wenn diese Inhaltsstoffe aber nicht als lebensgefährlich, sondern nur als bedenklich eingestuft werden? Dies könnte immerhin zu einem Konsumboykott führen. Aus den Medien wissen wir, dass in den einen oder anderen Produkten Inhaltsstoffe enthalten sind, deren Auswirkungen und Wechselwirkungen zu anderen Stoffen noch nicht ausreichend untersucht wurden. Kaufen wir deshalb nur mehr Bioprodukte? Und wie sieht das mit den Medienberichten über verkehrsbedingten Smog, erhöhte Umweltwerte, Unfallstatistiken usw. aus? - Warum verändern wir unser Verhalten kaum auf Basis der auf uns täglich einströmenden Botschaften, obwohl wir wissen, dass es unserer Gesundheit abträglich ist?

Mit diesem Shockwave-Modul haben Sie folgende Möglichkeiten:
1) Sie können die Reihenfolge einer vorgegebenen Bildfolge vertauschen.
2) Sie können den Bildern Texte in Form von Schlagzeilen hinzufügen.
Um mit diesem Modul experimentieren zu können, benötigen Sie das Shockwave-PlugIn von Macromedia. Das Laden dieser Seite kann - je nach Verbindungsgeschwindigkeit - einige Minuten in Anspruch nehmen.

Mit diesem Shockwave-Modul können Sie als "WerbetexterIn" einen Dialog schreiben und dabei die Wirksamkeit von eigenen Werbebotschaften überprüfen. Das Laden dieser Seite kann - je nach Verbindungsgeschwindigkeit - einige Minuten in Anspruch nehmen.

Als Kameramann/-frau haben Sie bei diesem Shockwave-Modul die Aufgabe, für ein Interview jemanden ins Bild zu setzen. Denken Sie sich verschiedene Situationen (Themen) aus und wählen Sie einen geeigneten Hintergrund. Inwiefern beeinflusst die Auswahl des Hintergrunds die Aussage? Das Laden dieser Seite kann - je nach Verbindungsgeschwindigkeit - einige Minuten in Anspruch nehmen.

Sie haben bei diesem Java-Modul1 einerseits als "BildredakteurIn" die Möglichkeit, den von Ihnen bevorzugten Bildausschnitt für eine bestimmte Titelgeschichte auszuwählen. Andererseits haben Sie als GrafikerIn die Möglichkeit, das Originalfoto mit Hilfe der Digitaltechnik für den Druck vorzubereiten.
Der von Ihnen bearbeitete Bildteil ist für die Veröffentlichung auf der Titelseite einer Zeitung gedacht - gemeinsam mit einem Bericht (den dürfen Sie auch noch als RedakteurIn schreiben!).
Das Laden dieser Seite kann - je nach Verbindungsgeschwindigkeit - einige Minuten in Anspruch nehmen.

1 Um dieses Java-Modul zu sehen benötigen Sie die kostenlose Java-Runtime-Software.

Wie macht das die Bildzeitung? Download "Bildzeitung" Download PDF (72kB)


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