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Um den Zugang zu Dokumentar- und Spielfilmen zu erleichtern, bieten wir hier zu ausgewählten Filmproduktionen ausführliche Begleithefte. Wir wollen eine kritische und lebhafte Auseinandersetzung mit dem Medium Film fördern und dabei vor allem die Interaktivität der SchülerInnen ins Zentrum stellen.

 
Ihre Meinung ist uns wichtig!
Um Ihre Interessen kennenzulernen, ersuchen wir Sie, unseren Online-Fragebogen auszufüllen.
 
Initiativen:
filmABC - Plattform und Anlaufstelle für Filmvermittlung. Theorie- und Praxis-Inputs, Seminare und Workshops, künstlerische Interventionen
Download PDFBegleitendes Unterrichtsmaterial für LehrerInnen - Einführung (PDF, 148kB)
 
Internationales Kinderfilmfestival - Seit 1989 zeigt das Internationale Kinderfilmfestival außergewöhnliche Filme für ein außergewöhnliches Publikum.
 
kino macht schule ist eine Programmreihe im Wiener Votiv Kino, die sich ausschließlich an Schulen richtet und für Schülergruppen aller Altersstufen und Schultypen konzipiert ist.

Filmbegleithefte von A bis Z:
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Neue Beiträge:

Kick Off 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Es sind bewegende Geschichten, die Regisseur Hüseyin Tabak in seiner Dokumentation erzählt. In „Kick Off“ kommen keine hoch dotierten Fußballprofis vor, die zielstrebig auf den Siegerpokal zustürmen. In „Kick Off“ geht es viel mehr um Menschen, die um ein Leben kämpfen. Mit Orhan Yildirim, Serkan Yavuz und Johann „Hansi“ Kovac werden Männer vorgestellt, die auf dem Spielfeld des Lebens nicht immer mit Fairness behandelt wurden. Es geht um Menschen, die früh ins Abseits geraten sind, die ihrem scheinbar vorgezeichneten Schicksal aber dennoch mit Entschiedenheit die rote Karte zeigen und sich wieder ins Leben zurückspielen.
 
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Out Of Control 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Udo Proksch alias Serge Kirchhofer war ein Mann mit vielen Gesichtern, ein Mörder mit Künstlerherz. Unentwegt plante er grandiose Projekte, faszinierte Freunde, Politiker und Widersacher mit bizarren Geschäftsideen. In seinem Dokumentarfilm hat Robert Dornhelm nicht nur das Mosaik einer schillernden Biografie zusammengefügt. Sein Film ist zugleich ein zeitgeschichtliches Dokument einer bewegten Epoche (1970/1980) und lässt die wichtigsten Repräsentanten dieser Zeit lebendig werden.
 
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Die Bucht 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Claudia Trinker

 
“Die Bucht” ist preisgekrönter Dokumentarfilm über Schuld, Verantwortung und Wiedergutmachung, der Fragen aufwirft, wütend macht und den Blick auf die Welt ein stück verändert. Im Mittelpunkt dieses Enthüllungsthrillers, der mit infrarot- und Wärmebildkameras sowie Unterwassermikrophonen gedreht worden ist, steht ein gebrochener Held. Der Tiertrainer Ric O’Barry kämpft leidenschaftlich gegen die Delfinindustrie und macht die wirtschaftlichen und politischen Interessen öffentlich, die hinter dem global florierenden Milliardengeschäft mit den Meeressäugern stehen.
 
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Bock for President 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Claudia Trinker

 
Die Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari begleiteten zwei Jahre lang die Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Das Ergebnis ist eine sehr persönliche Annäherung an Ute Bock sowie an die Schicksale von Asylwerberinnen, die im Film zu Wort kommen. Menschen, für die sich keine Stelle zuständig fühlt und die ohne die Arbeit von Frau Bock mittellos auf der Straße sitzen würden. In diesem Porträt wird eine Frau sichtbar, die politische Haltung nicht mit Ideologisierung, Mitmenschlichkeit nicht mit Anbiederung und persönlichen Einsatz nicht mit Selbststilisierung verwechselt.
 
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twilight -Vom Vampir-Mythos zur Popkultur 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Lisa von Hilgers

 
In den letzten Jahren ist ein großes Publikums-Interesse an „Fantasy-Filmen“ zu beobachten. Häufig gemein ist diesen Filmen, dass sie der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur entstammen. Wie zuletzt „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ gehört „Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen“ und aktuell „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ zum Genre der Fantasy-Filme. Als „Blockbuster“ spricht „Twilight“ sein vorwiegend jugendliches Publikum nicht nur durch aufwendige Spezialeffekte und eine „actionreiche“ Handlung an, sondern auch durch eine ertragreiche Merchandising-Industrie (wie z.B. Soundtrack, Kleidung, Bücher etc.) sowie eine omnipräsente Medienberichterstattung.
 
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Little Alien 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Nina Kusturica

 
Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern. Obwohl ihr Leben dabei von unmenschlichen Gesetzen bestimmt wird, nehmen sie es mit viel Humor und haben ihre eigenen Mechanismen entwickelt, die ihnen helfen, diese Last zu bewältigen.
 
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Faszination Kino 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Warum bleiben uns manche Kinofilme in besonderer Erinnerung? Worin besteht ihre filmgeschichtliche Bedeutung? Basierend auf diesen Fragen entstand ein Arbeitsmaterial, das eine subjektive Auswahl nationaler und internationaler Filmarbeit beleuchtet. Folgende Filme werden im vorliegenden Filmheft behandelt: Charles Chaplin: Der große Diktator, George Clooney: Good Night, and good Luck, Christian Petzold: Die innere Sicherheit, Nikolaus Geyrhalter: Elsewhere Teil 1, Aki Kaurismäki: Der Mann ohne Vergangenheit.
 
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HOME 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
20 Prozent der weltweiten Bevölkerung konsumiert 80% der Ressourcen: "Home" ist ein Dokumentarfilm des renommierten französischen Natur-Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht aus Luftaufnahmen, die in über 50 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gedreht wurden. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erderwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Mit dem Hinweis darauf, wie Wind- Wasser- und Solarenergie gewonnen werden können, werden am Schluss des Films positive Entwicklungen von ökologischen Maßnahmen genannt.
 
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Der Junge im gestreiften Pyjama  

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film beruht auf dem Roman des irischen Autors John Boyne (geboren 1971 in Dublin), das unter dem Originaltitel "The Boy in the Striped Pyjamas" im Jahre 2006 erschien. Der Roman wurde in über 30 Sprachen übersetzt; mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren wurde er zum internationalen Bestseller. Boyne, der seinen Roman "eine Fabel" nennt, geht es nicht darum, die historische Wirklichkeit der Shoah widerzuspiegeln, sondern vielmehr darum, eine fiktive Geschichte vor realem Hintergrund zu erzählen. Die Freundschaft zwischen zwei (un-)gleichen Jungen ist moralischer Dreh- und Angelpunkt der Erzählung.
 
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Gewalt in Musikvideos - Gangster Rap medienpädagogisch betrachtet  

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Während Musikvideos und Songtexte aus der Gangster Rap-Szene Eltern und LehrerInnen immer wieder schockieren, fühlen sich viele Jugendliche von den provokanten und tabulosen Songs angesprochen. Dass es tatsächlich Gangster Rappern immer wieder gelingt, den jugendlichen Nerv zu treffen, beweisen hohe Plattenabsätze und internationale Musik-Auszeichnungen. Kontroversialität und Erfolg schließen sich somit nicht aus. Das macht den Umgang mit diesen Medien nicht unbedingt leichter, aber umso notwendiger.
 
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VISIONary - Essayfilm & Avantgardefilm 

Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Claudia Trinker

 
Die in diesem Programm versammelten, sehr unterschiedlichen und eigenwilligen Werke vereint die Tatsache, dass sich die AutorInnen jeweils viel Zeit nehmen, detaillierte Beobachtungen anzustellen. Das Medium Film wird eingesetzt, um Zeit rein subjektiv erfahrbar zu machen oder um sie objektiv/mathematisch zu vermessen. Diese Filme werfen Fragen auf, machen die Ingredienzien des Kinos sichtbar, erforschen die Mechanismen der kinematografischen Repräsentation. Sie suchen nach Antworten auf die grundlegenden Fragen: Was ist Kino und wie funktioniert kinematografisches Sehen?
 
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VISIONary - Dokumentarische Filme 

Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers und Claudia Trinker

 
Ambitionierte, aufregende, herausragende Filme und Videos aus Österreich können im Rahmen von VISIONary entdeckt werden. Seit den 1960er-Jahren hat der innovative Film eine reiche Geschichte und ist wohl einer der wichtigsten Beiträge Österreichs zum Weltkino. "In der Zusammenstellung des Programms war uns quer durch die einzelnen Formate Originalität im Erzählen von Geschichten, gesellschaftspolitische Relevanz und formale Innovation besonders wichtig." VISIONary versteht sich als Vermittler innovativer Positionen der österreichischen audiovisuellen Gegenwartskunst, konkret des Kurz-, Experimental- und Dokumentarfilms sowie des Musikvideos.
 
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You Tube - Werkzeug von Politik und Werbung 

Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 haben nicht nur die medialen Vorlieben der insbesondere jungen Menschen nachhaltig geprägt, sondern haben zudem zu einer neuen Adressierung seitens Politik und Werbung geführt. Im vorliegenden Unterrichtsmaterial soll einerseits diskutiert werden, wie politische Akteure - am Beispiel Barack Obamas - und Werbung - am Beispiel der Kosmetikfirma Dove - die neuen Medienkanäle wie YouTube für ihre mediale Präsenz nutzen. Andererseits soll thematisiert werden, wie durch die interaktiven Möglichkeiten des Internets Popularität bzw. Kritik seitens der Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird.
 
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Propaganda im US-amerikanischen Spielfilm 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Als gezielte und organisierte Verbreitung einer bestimmten (politischen, religiösen) Überzeugung oder Ideologie lässt sich Propaganda oft schwerer erkennen als gewöhnliche Produktwerbung. Propaganda zielt in der Regel darauf ab, möglichst unterschwellig die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder zu manipulieren. Informationen werden auf subtile Weise verzerrt dargestellt und die Trenn-Unschärfe zwischen Information und Ideologie gezielt ausgenutzt.
 
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Sneaker Stories 

Ein Film von Katharina Weingartner (Österreich/USA/Ghana). Empfohlen ab 12 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
SNEAKER STORIES begleitet drei Jugendliche in Wien, Brooklyn und Ghana, die für ihre Basketball-Karriere alles geben. Sie lassen Schule, Jobs und Sicherheiten sausen, um so zu werden, wie ihre Idole aus der Turnschuhwerbung. SNEAKER STORIES zeigt durch Beobachtungen des Alltags und der Umgebung der Jugendlichen die realen Auswirkungen der globalen Marketingschlacht um das Fetischobjekt "Turnschuh".
 
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Castingshows 

Empfohlen ab 12 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Warum Castingshows von so vielen ZuschauerInnen angeschaut werden, hängt in erster Linie mit dem Faktor zusammen, dass sich der Zuschauende mit den TeilnehmerInnen identifizieren kann. Denn da es bei den Castings gerade nicht um "gemachte" und prominente Superstars geht, beschönigen sie nichts, sondern zeigen Menschen, in denen sich der/die ZuschauerIn wiederfinden kann. Der/die ZuschauerIn verfolgt somit ganz "normale" Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg - somit wird der Eindruck verstärkt, dass es jede(r) schaffen kann.
 
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Ein Augenblick Freiheit 

Ein Film von Arash T. Riahi (Österreich, Frankreich, Türkei). Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Als Arash zwei Jahre alt war, steckte man seinen Vater, einen unbequemen Linken, ins Gefängnis. Nach fünf Jahren Folter kamen Umsturz und Befreiung der Gefangenen, doch die Islamische Republik sah schnell einen neuen Feind in ihm. Ein Jahr lang packte der achtjährige Arash seine Schultasche zum Schein. Die Nachbarn durften nicht wissen, dass die Familie untergetaucht war. Statt zur Schule ging er ins Kino. 'Vielleicht kommt daher meine Liebe zum Film', meint Arash. Eines Tages hieß es, er solle seine Sachen packen. Die Familie fahre auf Besuch zur kranken Oma. Arash heulte vor Angst um die Großmutter. Nach ein paar Stunden Fahrt merkte er, dass etwas nicht stimmen konnte: Omas Haus lag in der anderen Richtung. 'Wir machen eine Rundreise durch den Iran', erklärte die Mutter. Später, an der türkisch-iranischen Grenze, hieß es dann: 'Wir machen eine Weltreise.
 
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James Bond 007 - Ein Quantum Trost 

Ein Film von Marc Forster (Großbritannien, USA). Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
"James Bond 007 - Ein Quantum Trost", unter der Regie des in Hollywood tätigen Schweizers Marc Forster, schließt nahtlos dort an, wo "Casino Royale" endete. Bond hat (vermeintlich) den Drahtzieher gefunden, der für den Tod seiner Geliebten Vesper Lynd verantwortlich ist. Wie sich herausstellt, steht jedoch ein weitverzweigtes Verbrechersyndikat hinter diesem mysteriösen Mr. White. Im Angesicht des Todes (um den Titel eines früheren Films zu entleihen) begibt sich Bond, von Rachegefühlen getrieben, auf die Jagd – im wahrsten Sinne des Wortes, macht er doch von seiner Lizenz zum Töten so ausgiebig Gebrauch, dass sich der MI6. Sorgen um seine Kontrollierbarkeit macht.
 
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Freche Mädchen 

Ein Film von Ute Wieland (Deutschland 2007). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Mila (EMILIA SCHÜLE), Hanna (SELINA SHIRIN MÜLLER) und Kati (HENRIETTE NAGEL) sind beste Freundinnen – sie sind immer für einander da, auch bei Schulstress und Liebesproblemen. Und davon haben Mila, Hanna und Kati mehr als genug: Die begabte Sängerin Hanna will an einer Castingshow teilnehmen und verkracht sich deshalb mit ihrem Freund Branko (BEN UNTERKOFLER); Kati verknallt sich währenddessen in den obercoolen neuen Mitschüler Brian (WILSON GONZALEZ OCHSENKNECHT). Der macht aus einem Gedicht, das Mila geschrieben hat, einen Song für seine Band, und schon ist Kati tierisch eifersüchtig...! Mila selbst findet Markus (JONATHAN BECK) zwar ganz gut, hat aber nicht mehr im Sinn und ist ganz froh, dass es mit ihrer ersten Beziehung noch dauert und sie zur Zeit keinen „an der Backe“ hat, wie sie sagt. Doch plötzlich verliebt sie sich unsterblich in den jungen Referendar Pit Winter (DAVID ROTT) – und ausgerechnet ihn sucht sich ihre Mutter (ANKE ENGELKE), eine charmante, aber chaotische Friseurin, als neuen Freund aus... Stress lass nach! (Pressetext)
 
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Batman - The Dark Knight 

Ein Film von Christopher Nolan (USA 2008). Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.
 
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tschuschen:power 

Eine fünfteilige TV-Serie von Jakob M. Erwa (Österreich 2008). Empfohlen ab 13 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Getragen von einem positiven und komödiantischen Grundton erzählt die fünfteilige TV-Serie "tschuschen:power" von einer Jugend-Clique aus dem Wiener Migrantenmilieu. Wien ist die Heimat der Jugendlichen, doch die Herkunft ihrer Eltern eine andere. Zwischen unterschiedlichen Lebenswelten, Alltagsproblemen und in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und Herkunft verbindet die Jugendliche eine feste Freundschaft. Stets auf der Suche nach Abenteuern und Abwechslung streunen sie durch die Stadt und erleben immer wieder Neues. Wenn es jedoch Probleme in der Schule, mit der Liebe oder mit den Eltern gibt, können sie aufeinander zählen und erleben die Höhen und Tiefen immer wieder gemeinsam.
 
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Nouvelle Vague Viennoise 

Drei Kurzfilme von Barbara Albert, Jessica Hausner und Mirjam Unger (Österreich 2008). Empfohlen ab 13/14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Alle drei Filme präsentieren eine schnörkellosen Milieustudie, die lakonische Beobachtungen am Rande der Ereignislosigkeit offenbaren. Die Geschichten, die von Wünschen, Träumen und der Suche nach sich selbst handeln, wirken so authentisch und greifbar, dass sie sich wie im Schwebezustand zwischen Dokumentarischem und Fiktion bewegen. Die lebens- und zeitnahe Inszenierung aller drei Filme bietet deshalb einen geeigneten Identifikationsrahmen für Schülerinnen und Schüler, die sich mit ähnlichen Lebensfragen wie die ProtagonistInnen auseinandersetzen.
 
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Heile Welt  

Ein Film von Jakob M. Erwa (Österreich 2006). Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film "Heile Welt" gewährt einen schonungslosen Einblick in vier eng miteinander verwobene Schicksale. Der Schauplatz des Films ist Graz. Es geht um Vereinsamung und die Unmöglichkeit der Kommunikation. Über Rückblicke wird ein Tag, eine Nacht und der "Tag danach" aus der Sicht einer Gruppe von Menschen erzählt. Drei Jugendliche stehen im Mittelpunkt der Geschehnisse. Dem Zuschauer werden Momentaufnahmen von Menschen präsentiert, die versuchen, mit ihren Gefühlen und ihrer Umwelt zurechtzukommen. Obwohl die Jugendlichen eigentlich Grenzen und Halt bräuchten, signalisieren sie das Gegenteil. Die Probleme der Elterngeneration sind jedoch nicht minder schwierig. Zwischen Verlust, erloschener Liebe, Ehekrisen und Elternproblematiken versuchen sie nicht nur, ihre Kinder zu verstehen, sondern auch ihren eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.
 
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Zeitgeist - Der Film 

Ein Film von Peter Joseph (USA 2007). Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film "Zeitgeist" ist ein von Peter Joseph produzierter Dokumentarfilm, der aus drei Teilen besteht. Im Film geht es um mehrere Verschwörungstheorien; beleuchtet wird das Christentum, die Anschläge vom 11. September und die Verbindung zwischen den US-amerikanischen Bankkartellen und Kriegswirtschaft. Peter Joseph fordert die ZuschauerInnen dazu auf, die "gesamte Wahrheit" zu betrachten, damit sie von den "vielen Lügen" und vom "betrügerischen Zeitgeist" endlich befreit werden. "Zeitgeist" besteht aus Bildzitaten, d.h. Peter Joseph greift auf Bildmaterial zurück (wie z.B. Cartoons, Archivmaterial, Sequenzen aus Reportagen, TV-Nachrichten etc.), das bereits vorhanden war und das er neu zusammensetzt.
 
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Die 10 Leben der Titanic 

Ein Film von Grethe Boe-Waal (Norwegen 2007). Empfohlen von 8 bis 12 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Liv bekommt zum Geburtstag genau das Geschenk, das sie sich gewünscht hat: Eine Fahrkarte für die Jungfernfahrt auf dem Luxusschiff "Danawelt" und einen Rundflug mit dem Hubschrauber vom Deck des Schiffes aus. Doch kurz vor der Abreise geschehen seltsame Dinge: Liv hat Visionen, und sie reagiert scheinbar allergisch auf die Katze ihres Bruders. Die Eltern glauben an eine Krankheit, doch Liv weiß es besser. Die schwarze Katze Titanic die in ihren Träumen herumgeistert, will ihr etwas mitteilen.
 
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Alan und Naomi 

Ein Film von Sterling VanWagenen (USA 1991). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Michael Roth

 
Brooklyn, 1944: Naomi, vor kurzem erst mit ihrer Mutter aus dem besetzten Frankreich nach New York geflüchtet, wird von allen nur "die Verrückte" genannt. Alan besucht Alan Naomi regelmäßig, auch wenn es ihm nicht gelingt, das apathisch am Bett sitzende Mädchen aus seiner Isolation zu holen. Erst als er seine Marionette "Wrangler Jack" dazu benützt, mit Naomis Puppe "Yvette" zu sprechen, kann er eine "indirekte Kommunikation" aufbauen. Vorerst bleibt jeder Versuch, mit Naomi selbst zu reden, vergebens, schließlich aber hat er Erfolg. Naomi wagt die ersten Schritte aus ihrer Isolation heraus. Sie erzählt Alan vom Tod ihres Vaters, und dass sie sich immer noch schuldig fühlt. Naomi darf auch zur Schule gehen, und sie und Alan sind inzwischen unzertrennliche Freunde. Eines Tages aber führt eine rassistische Bemerkung eines anderen Schuljungen zum Kampf mit Alan - Naomi läuft schreiend fort. Erst nach stundenlanger Suche findet man sie im Kohlenkeller des Hauses; sie reagiert auf ihre Umwelt überhaupt nicht mehr. Alan besucht Naomi im Krankenhaus und setzt sich wortlos neben sie.
 
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Bunt 

Ein Film von Park Gyoo-tae (Südkorea 2007). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Dong-ku lebt allein mit seinem Vater in einer koreanischen Stadt. Der geistig behinderte Junge geht leidenschaftlich gerne zur Schule, obwohl er dem Unterricht kaum folgen kann. Als Wasserträger versorgt er seine MitschülerInnen begeistert mit Trinkwasser, aber als ein Wasserspender angeschafft wird, verliert er diese Aufgabe. Die Schule möchte den Jungen ohnehin gerne loswerden, doch Dong-ku lässt sich nicht so leicht entmutigen. Er wird Wasserträger der Baseballmannschaft, und weil er ein äußerst schneller Läufer ist, darf er sogar mitspielen.
 
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Comedia Infantil 

Ein Film von Solveig Nordlund (Schweden/Portugal/Mozambique 1997). Empfohlen ab 12 Jahren Text: Franz Grafl
 
Nelio hat im Krieg seine ganze Familie verloren. In ein Trainingscamp für Soldaten verschleppt, flüchtet er in die Stadt, wo er sich einer kleinen Bande Jugendlicher anschließt, die sich durch Betteln, Stehlen und Verkaufen sinnloser Gegenstände durchs Leben schlägt. Eines Tages stirbt Senhor Castigo, der die Kinder jahrelang ausgenutzt hat, unter einem Lastwagen, nachdem Nelio ihm den Tod gewünscht hatte. Zufall oder wirkliche Berufung, die Anzeichen für Nelios Fähigkeit, Kranke zu heilen und Tote zum Leben zu erwecken, häufen sich. Im ganzen Viertel ist er bald als Curandeiro, als Wunderheiler, bekannt. Aber der Krieg holt den Jungen ein.
 
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Egon & Dönci  

Ein Film von Ádám Magyar (Ungarn 2007). Empfohlen von 9 bis 14 Jahren
Text: Franz Grafl

 
In einer fernen Galaxie lebt Egon mit seinem Kater Dönci und bastelt an einem Raumschiff. Als eines Tages die Raumsonde Voyager 3 auf dem Planeten einschlägt, findet Egon eine Botschaft von der Erde. Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, auf den er so lange gewartet hatte: Letzte Arbeiten am Raumschiff werden erledigt, Brot und Wurst eingepackt, dann geht es los mit der aufregenden Reise durch den Weltraum zur Erde.
 
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Fahrradmuecken und Tanzmücken 

Ein Film von Jannik Hastrup, Fleming Quist Møller (Dänemark 2007). Empfohlen ab 5 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Egon ist eine Stechmücke und kann nicht fliegen. Dafür hat er ein Fahrrad, das er auf dem Grund des Teichs gefunden hat, in dem er geboren wurde. Er möchte die große, weite Welt erkunden, und davon kann ihn auch die Tanzmücke Dagmar, die ihrem Namen alle Ehre macht, nicht abhalten. Als jedoch die böse rote Ameisenkönigin Dominella mit ihrem Ameisenheer die Macht auf dem Waldboden übernimmt, ist Egons Hilfe gefordert. Zum ersten Mal in seinem Leben muss er Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit Dagmar und den anderen Waldtieren sagt er den roten Ameisen den Kampf an.
 
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Karlas Welt  

Ein Film von Charlotte Sachs Bostrup (Dänemark 2007). Empfohlen von 8 bis 14 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Weihnachten steht vor der Tür, aber Karla kann sich nicht richtig darauf freuen. Ihre Mutter ist im Dauerstress und hat keine Zeit zum Kekse backen. Ihr Stiefvater hat ihr neues Zimmer immer noch nicht fertig eingerichtet, und ihre beiden kleinen Brüder nerven. Als dann auch noch ihr Vater den traditionellen Vorweihnachtsabend absagt, weil er wieder einmal betrunken ist, hat Karla genug: Kurz entschlossen zieht sie aus, um Weihnachten woanders zu feiern. Aber ihre beste Freundin ist schon auf dem Weg zu ihrer Großmutter, um dort mit der ganzen Familie Weihnachten zu verbringen. Karlas Vater schläft sich auf dem Sofa seinen Rausch aus, und als Karla ihre Großmutter anrufen will, scheitert das daran, dass ihr Handy keinen Akku mehr hat. Nachdem sie ein wenig in der Stadt herum gestreunt ist, landet Karla müde und hungrig bei einem älteren Ehepaar, wo sie kurzfristig Aufnahme findet. Als die beiden jedoch die Polizei anrufen wollen, reißt Karla abermals aus. Schließlich trifft sie auf den Außenseiter Buster, den sie bei ihrem Vater einmal kennen gelernt hat. Buster kann sich nicht mehr an sie erinnern, aber dann nimmt er Karla doch für die Nacht auf. Auf ihrer Odyssee lernt Karla in vielen Gesprächen, dass ihre Familie zwar nicht perfekt ist, aber dass es sich mit ihr doch ganz gut leben lässt. Ihre Eltern wiederum lernen durch die Sorge um ihre Tochter, dass sie mehr auf sie eingehen und ihr besser zuhören müssen. Karlas Stiefvater macht endlich ihr Zimmer fertig, ihre Mutter begreift, dass sie der Tochter den Vater nicht nehmen darf, und ihr Vater wird endlich zu den anonymen Alkoholikern gehen. Am heiligen Abend geht der größte Wunsch Karlas doch noch in Erfüllung: Mit der ganzen Familie Weihnachten feiern!
 
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Laban und das kleine Gespenst 

Ein Film von Per Åhlin, Alicia Jaworski (Schweden 2007). Empfohlen ab 4 Jahren
Text: Alrun Fichtenbauer

 
Der Film setzt sich in ganz besonderer Weise mit dem Thema Angst auseinander: Im Mittelpunkt steht ein kleiner Geist, der, obwohl er selbst die Aufgabe hat, gruselig zu sein, vor vielen Dingen Angst hat. Den kleinen ZuseherInnen werden hier Bewältigungsstrategien für viele Situationen geboten, die Angst machen können.
Der Film gliedert sich in sechs Episoden, die jeweils eine kleine Geschichte erzählen. Die einzelnen Episoden stellen Themen, die für Kinder relevant sind, in einen neuen Kontext und bieten Anknüpfungspunkte zu eigenen Erfahrungen.
 
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Magique! 

Ein Film von Philippe Muyl (Frankreich/Kanada 2008). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Tommys Mutter hat es nicht leicht. Allein bewirtschaftet die junge Frau eine einsame Bienenfarm in Kanada. Sie arbeitet zu viel und macht sich Sorgen um die Zukunft. Es fällt ihr mitunter schwer, dem Jungen geduldig zuzuhören Ein Lachen seiner Mutter ist für Tommy etwas Außergewöhnliches. Seinen Vater hat Tommy nie kennen gelernt, aber er glaubt, dass er Astronaut ist, und deshalb schaut er jeden Abend mit einem Teleskop in den Sternenhimmel. Als der Hausarzt Tommy rät, seine Mutter öfter zum Lachen zu bringen, versucht er es, aber die Witze, die er ihr erzählt, entlocken ihr höchstens ein gutmütiges Lächeln. Eines Tages kommt ein Zirkus in die Stadt. Der Zirkusdirektor kann die notwendigen Papiere, um auf öffentlichem Grund aufführen zu dürfen, nicht vorweisen. Da überredet Tommy seine Mutter, den Zirkusleuten ein Feld vor dem Haus zu überlassen. Die Karawane fährt ein, und mit ihr eine Welt der Magie und Wunder. Tommy kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da die Ferien gerade begonnen haben, verbringt er den ganzen Tag mit den Zirkusleuten und sieht ihnen bei ihren Proben zu. Er lernt dabei allerlei über das Leben, aber auch, dass jeder es für sich so gestalten muss, wie er es am besten kann. Seine Mutter taut zusehends auf, und im Clown Baptiste findet nicht nur Tommy einen Freund, auf den man sich verlassen kann.
 
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Rot wie der Himmel 

Ein Film von Cristiano Bortone ( Italien 2006). Empfohlen von 8 bis 12 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Mirco ist ein ganz normales Kind im Italien der frühen 70er-Jahre. Er spielt gern Blinde Kuh mit seinen Freunden und liebt es, mit seinem Vater ins Kino zu gehen. Doch dann verliert er durch einen tragischen Unfall sein Augenlicht und muss in einem Internat für blinde Kinder weit weg von seinen Eltern zur Schule gehen. Mirco kommt mit der Trennung von seinen Eltern und mit seiner Blindheit nicht zurecht und reagiert mit Wut und Aggression auf seine neue Situation. In Don Giulio findet er jedoch einen verständnisvollen Lehrer, der auf seine Bedürfnisse eingeht, und in Francesca, der Tochter der Hausmeisterin, eine neue Freundin. Mirco beginnt langsam, seine Umwelt durch Geräusche neu wahrzunehmen. Zuerst ist es nur eine Hausaufgabe zum Thema Jahreszeiten, für die er gemeinsam mit seinem Schulfreund Felice verschiedene Töne und Geräusche zu einem kleinen Hörstück zusammensetzt. Doch dann wird daraus mehr. Mirco, Francesca und die anderen Kinder beginnen an einem großen Hörspiel mit einer richtigen Geschichte zu arbeiten. Aber in der konservativen katholischen Schule ist nur wenig Platz für das kreative Potenzial der Schüler, und Mirco soll von der Schule verwiesen werden. Aber so einfach geben er und seine Freunde nicht auf. Und Don Giulio ist ja auch noch da …
 
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Der Sommer '69 

Ein Film von Francis Leclerc (Kanada 2008). Empfohlen von 10 bis 14 Jahren
Text: Michael Roth

 
Basierend auf dem autobiographischen Roman "Un Été sans points ni coup sûr" von Marc Robitaille (so auch der Originaltitel des Films) erzählt DER SOMMER '69 von Martin Garneau, der in eben jenem Sommer in einem von seinem Vater trainierten Baseball-Team spielt, das im wichtigsten Match am Ende des Sommers am Regen scheitert. Der Film ist eine stimmige Zeitreise in das Jahr 1969 mit seinen historischen Ereignissen (der ersten Mondlandung, dem Vietnamkrieg und dem Festival in Woodstock) und gesellschaftlichen Veränderungen. Rückblickend kann Martin am Ende des Film feststellen, dass der Sommer 1969 nicht seiner Baseball-Karriere wegen wichtig war, sondern weil er wertvolle Einblicke in das Leben der Erwachsenen gewinnen konnte – und weil es der Sommer war, in dem sein Vater begriffen hat, dass er einen Sohn hat.
 
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Teos Reise 

Ein Film von Walter Doehner (Mexiko 2008). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Teo ist bei seinem Onkel aufgewachsen und hat seinen Vater nie gekannt. Doch eines Tages steht der plötzlich vor der Tür und nimmt ihn mit. Die lange Reise mit dem Autobus geht in den Norden Mexikos. Der Vater möchte mit Teo illegal über die mexikanisch-amerikanische Grenze in die USA einwandern, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch die Gruppe wird von so genannten "Bajadores" – Räubern angegriffen, und Teo wird von seinem Vater getrennt. Chui hat die Gruppe angeführt. Er ist nicht viel älter als Teo und verdient sich als Führer bei der Schlepperbande hin und wieder ein paar Dollars. Manlio, der Chef der Bande, ist der Vater seiner kleinen Schwester Tita. Chui nimmt Teo mit in sein Zuhause in dem gottverlassen mexikanischen Grenzort. Die beiden Kinder hoffen, dass Teos Vater zurückkommt, und während sie warten, freunden sie sich miteinander an. Doch Teos Vater taucht nicht wieder auf. Ein Mann, der dehydriert in der Wüste gefunden wurde, lässt Teo kurzzeitig hoffen, aber er entpuppt sich als der Falsche. Chui ist entschlossen, seinem Freund zu helfen, und als von den Schleppern die nächste Gruppe zusammengestellt wird, schmiedet er einen Plan, wie er Teo ohne Bezahlung mit über die Grenze bekommen kann. Wieder geht alles schief, und die beiden Kinder verlaufen sich in der Wüste, werden aber schließlich gerettet, und Teo geht zu seinem Onkel zurück.
 
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Wo ist Winkys Pferd? 

Ein Film von Mischa Kamp (Niederlande/Belgien 2007). Empfohlen ab 6 Jahren
Text: Alrun Fichtenbauer

 
Winky passt auf Amerigo, das Pferd vom Nikolaus, auf und freut sich auf ihren Geburtstag, an dem sie endlich ihre erste Reitstunde nehmen darf. Gleichzeitig freundet sie sich mit ihrem neuen Klassenkameraden Bram an und erfährt, dass sie bald ein Geschwisterchen haben wird. Eines Tages, als sie Amerigo verbotenerweise alleine auf die Koppel führt, schlägt Brams Hund das Pferd in die Flucht – Amerigo ist und bleibt verschwunden. Winky ist verzweifelt und traut sich zuerst nicht, irgend jemandem zu sagen, was passiert ist. Ihre Eltern kümmern sich um ihre neugeborene Schwester und haben keine Zeit für sie, mit Bram ist sie zerstritten. Winkys größte Sorge ist allerdings, was der Nikolaus dazu sagen wird – das Nikolaus-Fest rückt unaufhaltsam näher und von Amerigo fehlt immer noch jede Spur. Schließlich vertraut sich Winky ihren Freunden an – und bald wird alles wieder gut: Winky entdeckt eine Schleife, die sie Amerigo in die Mähne gebunden hat, und findet das Pferd mit Hilfe dieser Spur rechtzeitig wieder. Auch der Nikolaus freut sich darüber, dass sein Pferd wieder da ist – und schließlich gibt es eine Überraschung: Amerigo hat ein Fohlen bekommen.
 
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