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Um den Zugang zu Dokumentar- und Spielfilmen zu erleichtern, bieten wir hier zu ausgewählten Filmproduktionen ausführliche Begleithefte. Wir wollen eine kritische und lebhafte Auseinandersetzung mit dem Medium Film fördern und dabei vor allem die Interaktivität der SchülerInnen ins Zentrum stellen.

 
Ihre Meinung ist uns wichtig!
Um Ihre Interessen kennenzulernen, ersuchen wir Sie, unseren Online-Fragebogen auszufüllen.
 

 
Filmbegleithefte von A bis Z:
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Neue Beiträge:

Kurzspielfilme der Edition "Still Learning" 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Stefan Stiletto (www.filme-schoener-sehen.de) und Markus Prasse

 
Ausgerechnet das Internet hat Kurzfilme wieder populär gemacht. Videoportale wie YouTube oder – mit weitaus hochwertigerem Filmangebot – Vimeo erfreuen sich großer Beliebtheit und bieten einen schnellen und oft auch legalen Zugriff auf Kurzfilme jedweder Art. Anhand der Kurzfilme "Erdbeerland" von Florian Pochlatko, "Chronos" von Sebastian Mayr und "Das Labyrinth unter der Sonne" von Maximilian Liebich, die 2011 und 2012 an der Filmakademie Wien entstanden sind, will dieses Unterrichtsmaterial das Interesse Jugendlicher an Kurzfilmen aufgreifen und dazu anregen, dieses Format auch als eigenständige Filmform mit spezifischen Gestaltungsmitteln kennenzulernen.
 
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Konvergenzen von Spielfilmen und Computerspielen 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
In den Medien ist viel vom Umbruch in der Unterhaltungsindustrie die Rede. Dieser Umbruch zeigt sich u. a. in der Konvergenz von Computerspielen und Spielfilmen, noch mehr wird er jedoch im rasant steigenden Marktanteil der Spieleindustrie deutlich. Alle Altersgruppen entdecken computerbasierte Spiele für sich, so steigt z. B. die Beliebtheit von Social Games oder Handyspielen, die sich durch einfache Spielmechaniken auszeichnen und die sich auch mit wenig Zeitaufwand spielen lassen. Mit dem steigenden Interesse an digitalen Spielen verändert sich auch deren Image. Zunehmend wird auch nach dem Lern- und Wirkungspotential von Spielen gefragt. Das Unterrichtsmaterial kann in den Fächern Deutsch, Bildnerische Erziehung und Medienerziehung, Ethik, Psychologie und Philosophie eingesetzt werden.
 
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Die Sitcom und ihre komischen Figuren 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Serien und hier allen voran Sitcoms (Abkürzung für Situation Comedy) zählen zu den beliebtesten Fernsehformaten von Jugendlichen. In der Auseinandersetzung mit dem bei Jugendlichen beliebten Sitcom-Format sollen die Schüler und Schülerinnen Genre-Wissen erwerben, die Programmierung von Fernsehsendern in Zusammenhang mit dem eigenen Fernsehnutzungsverhalten reflektieren und sich Kompetenzen in der formalen und inhaltlichen Analyse von fiktionalen Fernsehformaten aneignen.
 
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Die Simpsons 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Die Simpsons sind eine Zeichentrickserie mit gesellschaftspolitischer und kulturphilosophischer Relevanz. Und überaus beliebt bei Jugendlichen zwischen 12 - 16 Jahren. Nichts liegt also näher, die Serie für den Einsatz im Unterricht ab 12 Jahren in den Fächern Deutsch, Bildnerische Erziehung, Ethik, Psychologie und Philosophie, ... zu nutzen. Medienbildung integriert.
 
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Untote Puppen - Stop Motion Horrorgeschichten für Kinder 

Empfohlen ab 10 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Ausgerechnet in Puppentrickfilmen, die auf den ersten Blick so niedlich aussehen und an klassische Kinderprogramme erinnern, tauchen seit ein paar Jahren mit Zombies, Monstern und Mutanten immer wieder die alten Schreckgespenster des Horror- und Gruselkinos auf. Was aber macht den Reiz dieser Filme aus? Welche für ältere Kinder relevanten Themen filtern die Filmemacher aus dem Horrorfilmgenre heraus? Und weshalb kann gerade die wagemutige Mischung aus Kinder- und Gruselfilm die Gefühlslage junger Zuschauer/innen so gut treffen?
 
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Vom Leben gezeichnet - Animierte Dokumentarfilme 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Markus Prasse

 
Dieses Heft stellt die Filmgattung des animierten Dokumentarfilms mit ihren Merkmalen anhand mehrerer Filmbeispiele vor und gibt Anregungen, wie Filme dieser Gattung im Unterricht eingesetzt werden können. Auf innovative und insbesondere auch für Jugendliche spannend umgesetzte Weise lassen animierte Dokumentarfilme Geschichte und vor allem persönliche Geschichten lebendig werden, indem sie Bilder erschaffen, wo es keine (realen) Bilder gibt.
 
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Gender & Film 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Lisa Badura

 
Die in den Medien nicht selten idealisierten Männer- bzw. Frauenbilder prägen (junge) Menschen in ihrer Identität und in ihren Wertevorstellungen. Die Frage, wie Genderrollen in den Medien und in der Realität definiert werden, veranlasst darüber nachzudenken, inwiefern Menschen (bewusst und unbewusst) Kategorisierungen für sich selbst und andere Personen vornehmen, Glaubensmuster übernehmen und Rollenmuster einnehme.
 
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Dystopischer Jugendfilm - Trends, Themen und Motive 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
In den letzten Jahren ist eine unüberschaubare Anzahl von dystopischen Jugendromanen veröffentlicht worden. Die US-amerikanische Filmindustrie hat den Trend aufgegriffen. Das vorliegende Filmheft reflektiert Trends, Themen und Motive von Dystopien in Literatur- und Filmgeschichte und zeigt dabei gesellschaftspolitische und soziokulturelle Zusammenhänge auf.
 
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Von der Bühne auf die Leinwand  

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Medienwechsel am Beispiel von Theateradaptionen - Bei der Übertragung von Inhalten, Themen und Geschichten von einem Medium in ein anderes ergeben sich vielfältige Herausforderungen. Zum Beispiel unterscheidet sich der Umgang mit Zeit und Ort im Roman ganz wesentlich von dem im Drama oder auch von dem im Film. Während Ortswechsel und Zeitsprünge im Roman kaum Grenzen kennen, stellen diese den Film und das Theater vor große – wenn auch unterschiedliche – Herausforderungen.
 
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CopStories - Serie über ein Ottakringer Polizeiensemble 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
CopStories ist in einer Ottakringer Polizeiinspektion und somit in einem Wiener Gemeindebezirk mit erhöhtem Anteil von Migrant/inn/en angesiedelt. Die Kriminalfälle bewegen sich zwischen Nachbarschaftsstreitigkeiten, kleiner Straßenkriminalität, Drogenproblematik, Jugendkriminalität, Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und Mord. Das vorliegende Unterrichtsmaterial ist für den Einsatz im Unterricht in den Fächern BE, Deutsch, Sozialkunde – Politische Bildung und Wirtschaftskunde geeignet.
 
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Moving Lyric - Aus Gedichten werden Filme! 

Empfohlen ab 6 Jahren.
Text: Lisa Badura

 
Moving Lyric – aus Gedichten werden Filme! Skeptiker/innen mögen bei diesem Thema alarmiert sein. Denn bedeutet nicht jede Verfilmung eine Einschränkung der Vieldeutigkeit des Gedichts? Und verkommen nicht Metaphern zu Plattitüden und Symbole zu unerwünschten, gegenständlichen Dingen? Zwei Filmprojekte aus der Schulpraxis hier als gelingende Anregung, eigene Gedichtverfilmungen mit Schüler/inne/n - cool - zu realisieren.
 
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YouTube – Eine Videoplattform in Bewegung 

Empfohlen ab 13 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Das vorliegende Unterrichtsmaterial beschäftigt sich weniger mit der großen Bandbreite von User generated content (Ugc) auf YouTube, sondern vielmehr mit den weniger bekannten Anwendungsmöglichkeiten. Das Heft bietet Lehrkräften Hintergrundinformationen darüber, wie Youtube von Jugendlichen genutzt wird und mit welchen Anwendungsmöglichkeiten aktuell experimentiert wird.
 
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Kurzfilm macht Schule! 

Empfohlen ab 13 Jahren.
Text: Markus Prasse

 
Aufgrund ihrer besonderen Merkmale und der Vielfalt bei Formen und Themen sind Kurzfilme für verschiedene Unterrichtsziele und Lernzwecke sowie in allen Lern- und Altersstufen interessante Medien. Die hier vorgestellten Kurzfilmen eignen sich vor allem für die Fächer Deutsch und Bildnerische Erziehung.
 
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Vom Buch zum Film 

Empfohlen ab 15 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Die DVD-Edition „Der österreichische Film | Edition der Standard“ versammelt 100 Jahre österreichische Filmgeschichte. Aus dieser Edition hat eine vom BMUKK eingerichtete Arbeitsgruppe eine Auswahl für den Einsatz in verschiedenen Schulfächern erstellt. Dieses Filmheft beschaäftigt sich mit den Herausforderungen von Literaturverfilmungen: „Schöne Tage“ (DVD #05 der Edition), „Der Schüler Gerber“ (DVD #80 der Edition) und „Sidonie“ (DVD #181 der Edition).
 
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Bilder der Globalisierung im Dokumentarfilm 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Im Filmheft „Bilder der Globalisierung im Dokumentarfilm“ werden Vorschläge und Anregungen für den Einsatz von Dokumentarfilmen im Unterricht angeboten. Einer Einleitung zum Thema der Globalisierung folgt ein kurzer Abriss über das kritische Bild der Globalisierung im dokumentarischen Filmschaffen. Anschließend werden die Filme „Darwin’s Nightmare“ (2004) von Hubert Sauper, „Workingman’s Death“ (2005) von Michael Glawogger und „The Forgotten Space“ (2010) von Allan Sekula und Noël Burch genauer vorgestellt.
 
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Filmtrailer im Internet - vom Marketing-Tool zum Web 2.0 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Dieses Unterrichtsmaterial bietet zunächst Hintergrundinformationen zum "Filmtrailer" als klassischem Werbemittel für den Kinofilm. Darauf aufbauend beschäftigt sich das Heft mit den verschiedenen Möglichkeiten des Einsatzes von Trailern und Teasern im Internet-Marketing.
 
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3D-Erzählmöglichkeiten in den Filmen „Coraline“, „Avatar“ und „Hugo Cabret“ 

Empfohlen ab 8 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
3D ist im Kino. Kaum ein Blockbuster, der nicht schon im Titel auf die neue Technik verweist und damit implizit ein besonderes Kinoerlebnis verspricht. Auch wenn zunehmend schon wieder ein Ende des Hypes vorausgesagt wird, ist ein Blick darauf interessant, wie die dreidimensionalen Bilder im besten Fall das Erzählen im Kino – und damit unsere Wahrnehmung – verändern können.
 
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Whodunit & Howcatchem - Populäre Krimiserien 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Aus der Fernsehforschung ist bekannt, dass serielle Formate zu den beliebtesten Fernsehsendungen von Jugendlichen gehören. Laut der JiM-Studie 2010 werden Comedy-Formate, Cartoons, Dailysoaps und Telenovelas am häufigsten gesehen. Weitere beliebte Genres sind der Studie zufolge Krankenhausserien und Krimis und bei letzteren führen „CSI Miami“ und „Navy CIS”. Dieses Unterrichtsmaterial stellt Hintergrundinformationen zu Produktion und Struktur von TV-Krimiserien zur Verfügung. Besondere Beachtung finden in diesem Filmheft auch österreichische Krimiserien.
 
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Misfits & Underdogs - Populäre britische Jugendserien 

Empfohlen ab 16 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Unter Jugendserien sind im Kontext dieses Materials fiktionale Formate zu verstehen, in denen Heranwachsende bis 20 Jahren im Zentrum stehen und damit einhergehend Themen des Erwachsenwerdens verhandelt werden, wie z. B. Identitätsfindung und erste sexuelle Erfahrungen. Die Serien sind in den Genres Drama, Comedy, Science-Fiction und Mystery angesiedelt.
 
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Film ist kein Zufall  

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Das Heft beschäftigt sich mit einer Gattung von filmischen Handlungsmotiven, die seit Anbeginn der Filmgeschichte Bestandteil von audiovisuellen Werken sind und seitdem immer neue Bilder hervorbringen: mit Actionelementen im Film. Oder: Warum gibt es im österreichischen Film so wenig Action? Eine Video-Sequenz zum Arbeitsblatt 6 des filmABC-Heftes finden Sie hier: http://www.filmabc.at/de/sequenz_raeuber/
 
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Interventionen - Politischer Dokumentarfilm aus Österreich 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Dokumentarfilme mit politischen Inhalten haben eine lange Tradition. Die hier vorgestellten Filmen sind immer auch in einen historischen Kontext zu sehen. Das Heft bietet einen Überblick über die Geschichte des politischen Dokumentarfilms in Österreich und Informationen zu vier Filmen: „Postadresse: 2640 Schlöglmühl“ (1990) von Egon Humer, „Jenseits des Krieges“ (1996) von Ruth Beckermann, „Ausländer raus! Schlingensiefs Container“ (2001) von Paul Poet und „Operation Spring“ (2005) von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber.
 
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Blicke über den Tellerrand 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Dokumentarfilme über die Produktion und den Konsum von Lebensmitteln: Einen guten Appetit wünschen die Dokumentarfilme „We feed the World“, „Essen fassen.“ und „Food Design“ über die Produktion und den Verbrauch von Lebensmitteln nicht. Sie regen vielmehr zum Hinterfragen an, was da eigentlich auf dem Teller liegt und wie es dorthin kommt.
 
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Volle Kraft voraus? 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Energie scheint unendlich verfü̈gbar. Wo sie herkommt, wie sie produziert wird und welche Folgen dies mit sich bringt spielt dabei für die Verbraucherinnen oft kaum eine Rolle. Exemplarisch stellt das Filmheft die Dokumentarfilme „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“, „Bulb fiction“ und „Unter Kontrolle“ vor und gibt Anregungen für deren Einsatz im Schulunterricht.
 
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Gesellschaftliche Experimente  

Kommunen in aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen aus Ö̈sterreich und Deutschland
Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Mehrere Filme aus Ö̈sterreich und Deutschland widmen sich dem Aufwachsen in Kommunen. Das Filmheft stellt anhand von „Die Kinder vom Friedrichshof“, „die Vaterlosen“ und „Sommer in Orange“ anschaulich dar, wie dieses Thema in den Filmen behandelt wird, und gibt Anregungen fü̈r deren Einsatz im Schulunterricht.
 
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Lachen will gelernt sein 

Empfohlen ab 15 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Das Genre des Komischen ist ü̈ber zweitausend Jahre alt. Am Beispiel von vier Filmen werden Hintergrundinformationen zum Thema „Das Komischen im ö̈sterreichischen Spielfilm“ aufbereitet. Die ausgewä̈hlten, in der DVD-Edition „Der Ö̈sterreichische Film | Edition der Standard“ erhältlichen Titel sind „1. April 2000“ (DVd #23), „Mü̈llers Büro“ (DVD #30), „Indien“ (DVD #07) und „Komm, sü̈ßer Tod“ (DVD #25).
 
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Doku-Soaps zwischen Beobachten und Inszenieren 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Fernsehformate wie Doku-Soaps erfreuen sich bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Eine Doku-Soap ist eine dokumentarische Fernsehserie, die Geschichten aus dem Leben mit (vermeintlich) realen Personen zeigt. Dieses Unterfangen teilt sie mit dem Dokumentarfilm, dessen Stilmittel werden jedoch durch die der Soap erweitert und zum Teil überlagern sie auch die Beobachtungselemente eines Dokumentarfilms: Spannender als das wahre Leben?
 
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Still Learning 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Mit der DVD-Edition „Still Learning“ stellt der „Verein der Freunde der Filmakademie Wien“ eine Sammlung qualitätsvoller und preisgekrönter Arbeiten junger Filmschaffender der Filmakademie Wien für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung. Die Filme decken die Genres Experimentalfilm, Musikvideo, Animationsfilm, Dokumentarfilm und Spielfilm ab.
 
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Bruno Kreisky – Politik und Leidenschaft 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Der Dokumentarfilm „Bruno Kreisky – Politik und Leidenschaft“ ist ein biografisches Porträt, das anlässlich eines Jubiläums entstand: am 22. Januar 2011 wäre der 1990 verstorbene Politiker 100 Jahre alt geworden. Die Regisseurin Helene Maimann wirft in ihrem knapp 60-minütigen Film Schlaglichter auf sein Leben und stellt markante Stationen seiner Biografie anhand von Archivmaterial und Interviews mit WegbegleiterInnen dar.
 
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We’re the Kids in America – Lebenswelten Jugendlicher im Spielfilm 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Im Filmheft „We’re the Kids in America – Lebenswelten (US- amerikanischer) Jugendlicher im Spielfilm“ werden Vorschläge und Anregungen für den Einsatz von sogenannten Jugendfilmen im Unterricht angeboten. Vorgestellt werden Filme wie: „Paranoid Park“ (2007) von Gus van Sant, „Juno“ (2007) von Jason Reitman und „Inside America“ (2010) von der österreichischen Regisseurin Barbara Eder - ergänzt mit hilfreichen Literaturhinweisen und Arbeitsblättern.
 
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In Harmonie mit der Natur - Die ökologische Botschaft der Filme von Hayao Miyazaki 

Empfohlen ab 8 Jahren.
Text: Stefan Stiletto

 
Hayao Miyazaki zählt derzeit zu den bedeutendsten Regisseuren Japans. Seine Animationsfilme, die sich ebenso an Kinder wie an Jugendliche und Erwachsene richten, sind geprägt von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Umweltzerstörung und Umweltschutz – ohne jedoch belehrend zu wirken. Das Filmheft stellt anhand von „Ponyo“, „Mein Nachbar Totoro“ und „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ anschaulich dar, wie diese Themen von Miyazaki behandelt werden, und gibt Anregungen für den Einsatz der Filme im Schulunterricht.
 
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The Social Network 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
An einem Herbstabend im Jahr 2003 setzt sich Harvard-Student und Computergenie Mark Zuckerberg an seinen Pc und beginnt, wie in Rage an einer neuen Idee zu arbeiten. Was in seinem Studenten-Zimmer mit wildem Bloggen und Programmieren seinen Anfang nimmt, entwickelt sich bald zu einem globalen Sozialen Netzwerk und löst eine Revolution der bisherigen Kommunikation aus. Nur sechs Jahre und 500 Millionen Freunde später, ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller Zeiten: Facebook!
 
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Soziale Realität – Stilmittel im europäischen Spielfilm 

Das Freigabealter der Filme variiert zwischen uneingeschränkt und 16 Jahren
Text: Erk Schilder

 
In diesem Filmheft mit dem Thema „Soziale Realität – Stilmittel im europäischen Spielfilm“ werden Vorschläge und Anregungen für sozialrealistischen Filmen im Unterricht angeboten. Einer Einführung zum Thema folgt ein kurzer Überblick über empfehlenswerte Filme für den Unterricht. Den Hauptteil macht die Beschreibung und die Analyse der Filme „Fahrraddiebe“ (1948) von Vittorio de Sica, „Idioten“ (1998) von Lars von Trier, „lornas Schweigen“ (2008) von Jean-Pierre und Luc Dardenne sowie „die verrückte Welt der Ute Bock“ (2010) von Houchang Allahyari aus.
 
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Kick-Ass 

Empfohlen ab 16 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Dave Lizewski ist ein ganz normaler Jugendlicher an seiner High School, bis er sich entschließt als Superheld der Mittelmäßigkeit zu entkommen. Er zieht sich ein grünes Superheldenkostüm mit Maske an, nennt sich „Kick-Ass“ und benutzt Schlagstöcke und einen Teaser als Waffen – allerdings hat Kick-Ass keine Superkräfte. Sein erster Einsatz endet daher in einem Fiasko. Doch Dave lässt sich nicht entmutigen ...
 
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Bilder der Arbeit im Film 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Lässt sich Arbeit abbilden? Die Antwort teilt das Kino bereits in zwei Hälften. Da, wo Film kommerziell verwertbar sein muss, ist Arbeit wenig bis gar nicht sichtbar, und wenn, dann nur als narratives Element, das einer größeren Geschichte zuarbeitet. Filme, die Arbeit abbilden und sie zum Gegenstand machen, sind häufig eher dokumentarisch oder experimentell, sie brauchen eine eigene Sprache jenseits der Regeln des Verkaufswerts von Filmen, um ihrem Thema gerecht zu werden.
 
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Populärkultur und Geschichtsvermittlung – Aktuelle Spielfilme ü̈ber ... 

Populä̈rkultur und Geschichtsvermittlung – Aktuelle Spielfilme ü̈ber den Nationalsozialismus
Empfohlen ab 16 Jahren.
Text: Erk Schilder

 
Das vorliegende Heft „Populä̈rkultur und Geschichtsvermittlung – aktuelle Spielfilme über den Nationalsozialismus“ enthält Vorschläge und Anregungen für den Unterricht. Neben einer kurzen Einfü̈hrung ü̈ber die Bedeutung von Spielfilmen zur Erinnerungskultur werden folgende Filme behandelt: „Inglourious Bastards“, „Unbeugsam – Defiance”, „Operation Walkü̈re – das Stauffenberg Attentat”, „Jud Sü̈ß – Film ohne Gewissen“. Ein Film wie „Inglourious Bastards“, der in Österreich spä̈testens durch die Verleihung des Oscars an Christoph Waltz Kultstatus bekommen hat, prägt unsere Erinnerungskultur möglicherweise maßgeblich.
 
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Kick Off 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Es sind bewegende Geschichten, die Regisseur Hüseyin Tabak in seiner Dokumentation erzählt. In „Kick Off“ kommen keine hoch dotierten Fußballprofis vor, die zielstrebig auf den Siegerpokal zustürmen. In „Kick Off“ geht es viel mehr um Menschen, die um ein Leben kämpfen. Mit Orhan Yildirim, Serkan Yavuz und Johann „Hansi“ Kovac werden Männer vorgestellt, die auf dem Spielfeld des Lebens nicht immer mit Fairness behandelt wurden. Es geht um Menschen, die früh ins Abseits geraten sind, die ihrem scheinbar vorgezeichneten Schicksal aber dennoch mit Entschiedenheit die rote Karte zeigen und sich wieder ins Leben zurückspielen.
 
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Out Of Control 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Udo Proksch alias Serge Kirchhofer war ein Mann mit vielen Gesichtern, ein Mörder mit Künstlerherz. Unentwegt plante er grandiose Projekte, faszinierte Freunde, Politiker und Widersacher mit bizarren Geschäftsideen. In seinem Dokumentarfilm hat Robert Dornhelm nicht nur das Mosaik einer schillernden Biografie zusammengefügt. Sein Film ist zugleich ein zeitgeschichtliches Dokument einer bewegten Epoche (1970/1980) und lässt die wichtigsten Repräsentanten dieser Zeit lebendig werden.
 
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Die Bucht 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Claudia Trinker

 
“Die Bucht” ist preisgekrönter Dokumentarfilm über Schuld, Verantwortung und Wiedergutmachung, der Fragen aufwirft, wütend macht und den Blick auf die Welt ein stück verändert. Im Mittelpunkt dieses Enthüllungsthrillers, der mit infrarot- und Wärmebildkameras sowie Unterwassermikrophonen gedreht worden ist, steht ein gebrochener Held. Der Tiertrainer Ric O’Barry kämpft leidenschaftlich gegen die Delfinindustrie und macht die wirtschaftlichen und politischen Interessen öffentlich, die hinter dem global florierenden Milliardengeschäft mit den Meeressäugern stehen.
 
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Bock for President 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Claudia Trinker

 
Die Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari begleiteten zwei Jahre lang die Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Das Ergebnis ist eine sehr persönliche Annäherung an Ute Bock sowie an die Schicksale von Asylwerberinnen, die im Film zu Wort kommen. Menschen, für die sich keine Stelle zuständig fühlt und die ohne die Arbeit von Frau Bock mittellos auf der Straße sitzen würden. In diesem Porträt wird eine Frau sichtbar, die politische Haltung nicht mit Ideologisierung, Mitmenschlichkeit nicht mit Anbiederung und persönlichen Einsatz nicht mit Selbststilisierung verwechselt.
 
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twilight -Vom Vampir-Mythos zur Popkultur 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Lisa von Hilgers

 
In den letzten Jahren ist ein großes Publikums-Interesse an „Fantasy-Filmen“ zu beobachten. Häufig gemein ist diesen Filmen, dass sie der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur entstammen. Wie zuletzt „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ gehört „Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen“ und aktuell „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ zum Genre der Fantasy-Filme. Als „Blockbuster“ spricht „Twilight“ sein vorwiegend jugendliches Publikum nicht nur durch aufwendige Spezialeffekte und eine „actionreiche“ Handlung an, sondern auch durch eine ertragreiche Merchandising-Industrie (wie z.B. Soundtrack, Kleidung, Bücher etc.) sowie eine omnipräsente Medienberichterstattung.
 
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Little Alien 

Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Nina Kusturica

 
Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern. Obwohl ihr Leben dabei von unmenschlichen Gesetzen bestimmt wird, nehmen sie es mit viel Humor und haben ihre eigenen Mechanismen entwickelt, die ihnen helfen, diese Last zu bewältigen.
 
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Faszination Kino 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Warum bleiben uns manche Kinofilme in besonderer Erinnerung? Worin besteht ihre filmgeschichtliche Bedeutung? Basierend auf diesen Fragen entstand ein Arbeitsmaterial, das eine subjektive Auswahl nationaler und internationaler Filmarbeit beleuchtet. Folgende Filme werden im vorliegenden Filmheft behandelt: Charles Chaplin: Der große Diktator, George Clooney: Good Night, and good Luck, Christian Petzold: Die innere Sicherheit, Nikolaus Geyrhalter: Elsewhere Teil 1, Aki Kaurismäki: Der Mann ohne Vergangenheit.
 
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HOME 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
20 Prozent der weltweiten Bevölkerung konsumiert 80% der Ressourcen: "Home" ist ein Dokumentarfilm des renommierten französischen Natur-Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht aus Luftaufnahmen, die in über 50 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gedreht wurden. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erderwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Mit dem Hinweis darauf, wie Wind- Wasser- und Solarenergie gewonnen werden können, werden am Schluss des Films positive Entwicklungen von ökologischen Maßnahmen genannt.
 
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Der Junge im gestreiften Pyjama  

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film beruht auf dem Roman des irischen Autors John Boyne (geboren 1971 in Dublin), das unter dem Originaltitel "The Boy in the Striped Pyjamas" im Jahre 2006 erschien. Der Roman wurde in über 30 Sprachen übersetzt; mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren wurde er zum internationalen Bestseller. Boyne, der seinen Roman "eine Fabel" nennt, geht es nicht darum, die historische Wirklichkeit der Shoah widerzuspiegeln, sondern vielmehr darum, eine fiktive Geschichte vor realem Hintergrund zu erzählen. Die Freundschaft zwischen zwei (un-)gleichen Jungen ist moralischer Dreh- und Angelpunkt der Erzählung.
 
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Gewalt in Musikvideos - Gangster Rap medienpädagogisch betrachtet  

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Während Musikvideos und Songtexte aus der Gangster Rap-Szene Eltern und LehrerInnen immer wieder schockieren, fühlen sich viele Jugendliche von den provokanten und tabulosen Songs angesprochen. Dass es tatsächlich Gangster Rappern immer wieder gelingt, den jugendlichen Nerv zu treffen, beweisen hohe Plattenabsätze und internationale Musik-Auszeichnungen. Kontroversialität und Erfolg schließen sich somit nicht aus. Das macht den Umgang mit diesen Medien nicht unbedingt leichter, aber umso notwendiger.
 
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VISIONary - Essayfilm & Avantgardefilm 

Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Claudia Trinker

 
Die in diesem Programm versammelten, sehr unterschiedlichen und eigenwilligen Werke vereint die Tatsache, dass sich die AutorInnen jeweils viel Zeit nehmen, detaillierte Beobachtungen anzustellen. Das Medium Film wird eingesetzt, um Zeit rein subjektiv erfahrbar zu machen oder um sie objektiv/mathematisch zu vermessen. Diese Filme werfen Fragen auf, machen die Ingredienzien des Kinos sichtbar, erforschen die Mechanismen der kinematografischen Repräsentation. Sie suchen nach Antworten auf die grundlegenden Fragen: Was ist Kino und wie funktioniert kinematografisches Sehen?
 
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VISIONary - Dokumentarische Filme 

Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers und Claudia Trinker

 
Ambitionierte, aufregende, herausragende Filme und Videos aus Österreich können im Rahmen von VISIONary entdeckt werden. Seit den 1960er-Jahren hat der innovative Film eine reiche Geschichte und ist wohl einer der wichtigsten Beiträge Österreichs zum Weltkino. "In der Zusammenstellung des Programms war uns quer durch die einzelnen Formate Originalität im Erzählen von Geschichten, gesellschaftspolitische Relevanz und formale Innovation besonders wichtig." VISIONary versteht sich als Vermittler innovativer Positionen der österreichischen audiovisuellen Gegenwartskunst, konkret des Kurz-, Experimental- und Dokumentarfilms sowie des Musikvideos.
 
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You Tube - Werkzeug von Politik und Werbung 

Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 haben nicht nur die medialen Vorlieben der insbesondere jungen Menschen nachhaltig geprägt, sondern haben zudem zu einer neuen Adressierung seitens Politik und Werbung geführt. Im vorliegenden Unterrichtsmaterial soll einerseits diskutiert werden, wie politische Akteure - am Beispiel Barack Obamas - und Werbung - am Beispiel der Kosmetikfirma Dove - die neuen Medienkanäle wie YouTube für ihre mediale Präsenz nutzen. Andererseits soll thematisiert werden, wie durch die interaktiven Möglichkeiten des Internets Popularität bzw. Kritik seitens der Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird.
 
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Propaganda im US-amerikanischen Spielfilm 

Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Als gezielte und organisierte Verbreitung einer bestimmten (politischen, religiösen) Überzeugung oder Ideologie lässt sich Propaganda oft schwerer erkennen als gewöhnliche Produktwerbung. Propaganda zielt in der Regel darauf ab, möglichst unterschwellig die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder zu manipulieren. Informationen werden auf subtile Weise verzerrt dargestellt und die Trenn-Unschärfe zwischen Information und Ideologie gezielt ausgenutzt.
 
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Sneaker Stories 

Ein Film von Katharina Weingartner (Österreich/USA/Ghana). Empfohlen ab 12 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
SNEAKER STORIES begleitet drei Jugendliche in Wien, Brooklyn und Ghana, die für ihre Basketball-Karriere alles geben. Sie lassen Schule, Jobs und Sicherheiten sausen, um so zu werden, wie ihre Idole aus der Turnschuhwerbung. SNEAKER STORIES zeigt durch Beobachtungen des Alltags und der Umgebung der Jugendlichen die realen Auswirkungen der globalen Marketingschlacht um das Fetischobjekt "Turnschuh".
 
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Castingshows 

Empfohlen ab 12 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Warum Castingshows von so vielen ZuschauerInnen angeschaut werden, hängt in erster Linie mit dem Faktor zusammen, dass sich der Zuschauende mit den TeilnehmerInnen identifizieren kann. Denn da es bei den Castings gerade nicht um "gemachte" und prominente Superstars geht, beschönigen sie nichts, sondern zeigen Menschen, in denen sich der/die ZuschauerIn wiederfinden kann. Der/die ZuschauerIn verfolgt somit ganz "normale" Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg - somit wird der Eindruck verstärkt, dass es jede(r) schaffen kann.
 
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Ein Augenblick Freiheit 

Ein Film von Arash T. Riahi (Österreich, Frankreich, Türkei). Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Als Arash zwei Jahre alt war, steckte man seinen Vater, einen unbequemen Linken, ins Gefängnis. Nach fünf Jahren Folter kamen Umsturz und Befreiung der Gefangenen, doch die Islamische Republik sah schnell einen neuen Feind in ihm. Ein Jahr lang packte der achtjährige Arash seine Schultasche zum Schein. Die Nachbarn durften nicht wissen, dass die Familie untergetaucht war. Statt zur Schule ging er ins Kino. 'Vielleicht kommt daher meine Liebe zum Film', meint Arash. Eines Tages hieß es, er solle seine Sachen packen. Die Familie fahre auf Besuch zur kranken Oma. Arash heulte vor Angst um die Großmutter. Nach ein paar Stunden Fahrt merkte er, dass etwas nicht stimmen konnte: Omas Haus lag in der anderen Richtung. 'Wir machen eine Rundreise durch den Iran', erklärte die Mutter. Später, an der türkisch-iranischen Grenze, hieß es dann: 'Wir machen eine Weltreise.
 
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James Bond 007 - Ein Quantum Trost 

Ein Film von Marc Forster (Großbritannien, USA). Empfohlen ab 15 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
"James Bond 007 - Ein Quantum Trost", unter der Regie des in Hollywood tätigen Schweizers Marc Forster, schließt nahtlos dort an, wo "Casino Royale" endete. Bond hat (vermeintlich) den Drahtzieher gefunden, der für den Tod seiner Geliebten Vesper Lynd verantwortlich ist. Wie sich herausstellt, steht jedoch ein weitverzweigtes Verbrechersyndikat hinter diesem mysteriösen Mr. White. Im Angesicht des Todes (um den Titel eines früheren Films zu entleihen) begibt sich Bond, von Rachegefühlen getrieben, auf die Jagd – im wahrsten Sinne des Wortes, macht er doch von seiner Lizenz zum Töten so ausgiebig Gebrauch, dass sich der MI6. Sorgen um seine Kontrollierbarkeit macht.
 
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Freche Mädchen 

Ein Film von Ute Wieland (Deutschland 2007). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Mila (EMILIA SCHÜLE), Hanna (SELINA SHIRIN MÜLLER) und Kati (HENRIETTE NAGEL) sind beste Freundinnen – sie sind immer für einander da, auch bei Schulstress und Liebesproblemen. Und davon haben Mila, Hanna und Kati mehr als genug: Die begabte Sängerin Hanna will an einer Castingshow teilnehmen und verkracht sich deshalb mit ihrem Freund Branko (BEN UNTERKOFLER); Kati verknallt sich währenddessen in den obercoolen neuen Mitschüler Brian (WILSON GONZALEZ OCHSENKNECHT). Der macht aus einem Gedicht, das Mila geschrieben hat, einen Song für seine Band, und schon ist Kati tierisch eifersüchtig...! Mila selbst findet Markus (JONATHAN BECK) zwar ganz gut, hat aber nicht mehr im Sinn und ist ganz froh, dass es mit ihrer ersten Beziehung noch dauert und sie zur Zeit keinen „an der Backe“ hat, wie sie sagt. Doch plötzlich verliebt sie sich unsterblich in den jungen Referendar Pit Winter (DAVID ROTT) – und ausgerechnet ihn sucht sich ihre Mutter (ANKE ENGELKE), eine charmante, aber chaotische Friseurin, als neuen Freund aus... Stress lass nach! (Pressetext)
 
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Batman - The Dark Knight 

Ein Film von Christopher Nolan (USA 2008). Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.
 
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tschuschen:power 

Eine fünfteilige TV-Serie von Jakob M. Erwa (Österreich 2008). Empfohlen ab 13 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Getragen von einem positiven und komödiantischen Grundton erzählt die fünfteilige TV-Serie "tschuschen:power" von einer Jugend-Clique aus dem Wiener Migrantenmilieu. Wien ist die Heimat der Jugendlichen, doch die Herkunft ihrer Eltern eine andere. Zwischen unterschiedlichen Lebenswelten, Alltagsproblemen und in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und Herkunft verbindet die Jugendliche eine feste Freundschaft. Stets auf der Suche nach Abenteuern und Abwechslung streunen sie durch die Stadt und erleben immer wieder Neues. Wenn es jedoch Probleme in der Schule, mit der Liebe oder mit den Eltern gibt, können sie aufeinander zählen und erleben die Höhen und Tiefen immer wieder gemeinsam.
 
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Nouvelle Vague Viennoise 

Drei Kurzfilme von Barbara Albert, Jessica Hausner und Mirjam Unger (Österreich 2008). Empfohlen ab 13/14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Alle drei Filme präsentieren eine schnörkellosen Milieustudie, die lakonische Beobachtungen am Rande der Ereignislosigkeit offenbaren. Die Geschichten, die von Wünschen, Träumen und der Suche nach sich selbst handeln, wirken so authentisch und greifbar, dass sie sich wie im Schwebezustand zwischen Dokumentarischem und Fiktion bewegen. Die lebens- und zeitnahe Inszenierung aller drei Filme bietet deshalb einen geeigneten Identifikationsrahmen für Schülerinnen und Schüler, die sich mit ähnlichen Lebensfragen wie die ProtagonistInnen auseinandersetzen.
 
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Heile Welt  

Ein Film von Jakob M. Erwa (Österreich 2006). Empfohlen ab 14 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film "Heile Welt" gewährt einen schonungslosen Einblick in vier eng miteinander verwobene Schicksale. Der Schauplatz des Films ist Graz. Es geht um Vereinsamung und die Unmöglichkeit der Kommunikation. Über Rückblicke wird ein Tag, eine Nacht und der "Tag danach" aus der Sicht einer Gruppe von Menschen erzählt. Drei Jugendliche stehen im Mittelpunkt der Geschehnisse. Dem Zuschauer werden Momentaufnahmen von Menschen präsentiert, die versuchen, mit ihren Gefühlen und ihrer Umwelt zurechtzukommen. Obwohl die Jugendlichen eigentlich Grenzen und Halt bräuchten, signalisieren sie das Gegenteil. Die Probleme der Elterngeneration sind jedoch nicht minder schwierig. Zwischen Verlust, erloschener Liebe, Ehekrisen und Elternproblematiken versuchen sie nicht nur, ihre Kinder zu verstehen, sondern auch ihren eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.
 
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Zeitgeist - Der Film 

Ein Film von Peter Joseph (USA 2007). Empfohlen ab 16 Jahren
Text: Lisa von Hilgers

 
Der Film "Zeitgeist" ist ein von Peter Joseph produzierter Dokumentarfilm, der aus drei Teilen besteht. Im Film geht es um mehrere Verschwörungstheorien; beleuchtet wird das Christentum, die Anschläge vom 11. September und die Verbindung zwischen den US-amerikanischen Bankkartellen und Kriegswirtschaft. Peter Joseph fordert die ZuschauerInnen dazu auf, die "gesamte Wahrheit" zu betrachten, damit sie von den "vielen Lügen" und vom "betrügerischen Zeitgeist" endlich befreit werden. "Zeitgeist" besteht aus Bildzitaten, d.h. Peter Joseph greift auf Bildmaterial zurück (wie z.B. Cartoons, Archivmaterial, Sequenzen aus Reportagen, TV-Nachrichten etc.), das bereits vorhanden war und das er neu zusammensetzt.
 
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Die 10 Leben der Titanic 

Ein Film von Grethe Boe-Waal (Norwegen 2007). Empfohlen von 8 bis 12 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Liv bekommt zum Geburtstag genau das Geschenk, das sie sich gewünscht hat: Eine Fahrkarte für die Jungfernfahrt auf dem Luxusschiff "Danawelt" und einen Rundflug mit dem Hubschrauber vom Deck des Schiffes aus. Doch kurz vor der Abreise geschehen seltsame Dinge: Liv hat Visionen, und sie reagiert scheinbar allergisch auf die Katze ihres Bruders. Die Eltern glauben an eine Krankheit, doch Liv weiß es besser. Die schwarze Katze Titanic die in ihren Träumen herumgeistert, will ihr etwas mitteilen.
 
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Alan und Naomi 

Ein Film von Sterling VanWagenen (USA 1991). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Michael Roth

 
Brooklyn, 1944: Naomi, vor kurzem erst mit ihrer Mutter aus dem besetzten Frankreich nach New York geflüchtet, wird von allen nur "die Verrückte" genannt. Alan besucht Alan Naomi regelmäßig, auch wenn es ihm nicht gelingt, das apathisch am Bett sitzende Mädchen aus seiner Isolation zu holen. Erst als er seine Marionette "Wrangler Jack" dazu benützt, mit Naomis Puppe "Yvette" zu sprechen, kann er eine "indirekte Kommunikation" aufbauen. Vorerst bleibt jeder Versuch, mit Naomi selbst zu reden, vergebens, schließlich aber hat er Erfolg. Naomi wagt die ersten Schritte aus ihrer Isolation heraus. Sie erzählt Alan vom Tod ihres Vaters, und dass sie sich immer noch schuldig fühlt. Naomi darf auch zur Schule gehen, und sie und Alan sind inzwischen unzertrennliche Freunde. Eines Tages aber führt eine rassistische Bemerkung eines anderen Schuljungen zum Kampf mit Alan - Naomi läuft schreiend fort. Erst nach stundenlanger Suche findet man sie im Kohlenkeller des Hauses; sie reagiert auf ihre Umwelt überhaupt nicht mehr. Alan besucht Naomi im Krankenhaus und setzt sich wortlos neben sie.
 
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Bunt 

Ein Film von Park Gyoo-tae (Südkorea 2007). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Dong-ku lebt allein mit seinem Vater in einer koreanischen Stadt. Der geistig behinderte Junge geht leidenschaftlich gerne zur Schule, obwohl er dem Unterricht kaum folgen kann. Als Wasserträger versorgt er seine MitschülerInnen begeistert mit Trinkwasser, aber als ein Wasserspender angeschafft wird, verliert er diese Aufgabe. Die Schule möchte den Jungen ohnehin gerne loswerden, doch Dong-ku lässt sich nicht so leicht entmutigen. Er wird Wasserträger der Baseballmannschaft, und weil er ein äußerst schneller Läufer ist, darf er sogar mitspielen.
 
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Comedia Infantil 

Ein Film von Solveig Nordlund (Schweden/Portugal/Mozambique 1997). Empfohlen ab 12 Jahren Text: Franz Grafl
 
Nelio hat im Krieg seine ganze Familie verloren. In ein Trainingscamp für Soldaten verschleppt, flüchtet er in die Stadt, wo er sich einer kleinen Bande Jugendlicher anschließt, die sich durch Betteln, Stehlen und Verkaufen sinnloser Gegenstände durchs Leben schlägt. Eines Tages stirbt Senhor Castigo, der die Kinder jahrelang ausgenutzt hat, unter einem Lastwagen, nachdem Nelio ihm den Tod gewünscht hatte. Zufall oder wirkliche Berufung, die Anzeichen für Nelios Fähigkeit, Kranke zu heilen und Tote zum Leben zu erwecken, häufen sich. Im ganzen Viertel ist er bald als Curandeiro, als Wunderheiler, bekannt. Aber der Krieg holt den Jungen ein.
 
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Egon & Dönci  

Ein Film von Ádám Magyar (Ungarn 2007). Empfohlen von 9 bis 14 Jahren
Text: Franz Grafl

 
In einer fernen Galaxie lebt Egon mit seinem Kater Dönci und bastelt an einem Raumschiff. Als eines Tages die Raumsonde Voyager 3 auf dem Planeten einschlägt, findet Egon eine Botschaft von der Erde. Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, auf den er so lange gewartet hatte: Letzte Arbeiten am Raumschiff werden erledigt, Brot und Wurst eingepackt, dann geht es los mit der aufregenden Reise durch den Weltraum zur Erde.
 
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Fahrradmuecken und Tanzmücken 

Ein Film von Jannik Hastrup, Fleming Quist Møller (Dänemark 2007). Empfohlen ab 5 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Egon ist eine Stechmücke und kann nicht fliegen. Dafür hat er ein Fahrrad, das er auf dem Grund des Teichs gefunden hat, in dem er geboren wurde. Er möchte die große, weite Welt erkunden, und davon kann ihn auch die Tanzmücke Dagmar, die ihrem Namen alle Ehre macht, nicht abhalten. Als jedoch die böse rote Ameisenkönigin Dominella mit ihrem Ameisenheer die Macht auf dem Waldboden übernimmt, ist Egons Hilfe gefordert. Zum ersten Mal in seinem Leben muss er Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit Dagmar und den anderen Waldtieren sagt er den roten Ameisen den Kampf an.
 
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Karlas Welt  

Ein Film von Charlotte Sachs Bostrup (Dänemark 2007). Empfohlen von 8 bis 14 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Weihnachten steht vor der Tür, aber Karla kann sich nicht richtig darauf freuen. Ihre Mutter ist im Dauerstress und hat keine Zeit zum Kekse backen. Ihr Stiefvater hat ihr neues Zimmer immer noch nicht fertig eingerichtet, und ihre beiden kleinen Brüder nerven. Als dann auch noch ihr Vater den traditionellen Vorweihnachtsabend absagt, weil er wieder einmal betrunken ist, hat Karla genug: Kurz entschlossen zieht sie aus, um Weihnachten woanders zu feiern. Aber ihre beste Freundin ist schon auf dem Weg zu ihrer Großmutter, um dort mit der ganzen Familie Weihnachten zu verbringen. Karlas Vater schläft sich auf dem Sofa seinen Rausch aus, und als Karla ihre Großmutter anrufen will, scheitert das daran, dass ihr Handy keinen Akku mehr hat. Nachdem sie ein wenig in der Stadt herum gestreunt ist, landet Karla müde und hungrig bei einem älteren Ehepaar, wo sie kurzfristig Aufnahme findet. Als die beiden jedoch die Polizei anrufen wollen, reißt Karla abermals aus. Schließlich trifft sie auf den Außenseiter Buster, den sie bei ihrem Vater einmal kennen gelernt hat. Buster kann sich nicht mehr an sie erinnern, aber dann nimmt er Karla doch für die Nacht auf. Auf ihrer Odyssee lernt Karla in vielen Gesprächen, dass ihre Familie zwar nicht perfekt ist, aber dass es sich mit ihr doch ganz gut leben lässt. Ihre Eltern wiederum lernen durch die Sorge um ihre Tochter, dass sie mehr auf sie eingehen und ihr besser zuhören müssen. Karlas Stiefvater macht endlich ihr Zimmer fertig, ihre Mutter begreift, dass sie der Tochter den Vater nicht nehmen darf, und ihr Vater wird endlich zu den anonymen Alkoholikern gehen. Am heiligen Abend geht der größte Wunsch Karlas doch noch in Erfüllung: Mit der ganzen Familie Weihnachten feiern!
 
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Laban und das kleine Gespenst 

Ein Film von Per Åhlin, Alicia Jaworski (Schweden 2007). Empfohlen ab 4 Jahren
Text: Alrun Fichtenbauer

 
Der Film setzt sich in ganz besonderer Weise mit dem Thema Angst auseinander: Im Mittelpunkt steht ein kleiner Geist, der, obwohl er selbst die Aufgabe hat, gruselig zu sein, vor vielen Dingen Angst hat. Den kleinen ZuseherInnen werden hier Bewältigungsstrategien für viele Situationen geboten, die Angst machen können.
Der Film gliedert sich in sechs Episoden, die jeweils eine kleine Geschichte erzählen. Die einzelnen Episoden stellen Themen, die für Kinder relevant sind, in einen neuen Kontext und bieten Anknüpfungspunkte zu eigenen Erfahrungen.
 
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Magique! 

Ein Film von Philippe Muyl (Frankreich/Kanada 2008). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Tommys Mutter hat es nicht leicht. Allein bewirtschaftet die junge Frau eine einsame Bienenfarm in Kanada. Sie arbeitet zu viel und macht sich Sorgen um die Zukunft. Es fällt ihr mitunter schwer, dem Jungen geduldig zuzuhören Ein Lachen seiner Mutter ist für Tommy etwas Außergewöhnliches. Seinen Vater hat Tommy nie kennen gelernt, aber er glaubt, dass er Astronaut ist, und deshalb schaut er jeden Abend mit einem Teleskop in den Sternenhimmel. Als der Hausarzt Tommy rät, seine Mutter öfter zum Lachen zu bringen, versucht er es, aber die Witze, die er ihr erzählt, entlocken ihr höchstens ein gutmütiges Lächeln. Eines Tages kommt ein Zirkus in die Stadt. Der Zirkusdirektor kann die notwendigen Papiere, um auf öffentlichem Grund aufführen zu dürfen, nicht vorweisen. Da überredet Tommy seine Mutter, den Zirkusleuten ein Feld vor dem Haus zu überlassen. Die Karawane fährt ein, und mit ihr eine Welt der Magie und Wunder. Tommy kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da die Ferien gerade begonnen haben, verbringt er den ganzen Tag mit den Zirkusleuten und sieht ihnen bei ihren Proben zu. Er lernt dabei allerlei über das Leben, aber auch, dass jeder es für sich so gestalten muss, wie er es am besten kann. Seine Mutter taut zusehends auf, und im Clown Baptiste findet nicht nur Tommy einen Freund, auf den man sich verlassen kann.
 
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Rot wie der Himmel 

Ein Film von Cristiano Bortone ( Italien 2006). Empfohlen von 8 bis 12 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Mirco ist ein ganz normales Kind im Italien der frühen 70er-Jahre. Er spielt gern Blinde Kuh mit seinen Freunden und liebt es, mit seinem Vater ins Kino zu gehen. Doch dann verliert er durch einen tragischen Unfall sein Augenlicht und muss in einem Internat für blinde Kinder weit weg von seinen Eltern zur Schule gehen. Mirco kommt mit der Trennung von seinen Eltern und mit seiner Blindheit nicht zurecht und reagiert mit Wut und Aggression auf seine neue Situation. In Don Giulio findet er jedoch einen verständnisvollen Lehrer, der auf seine Bedürfnisse eingeht, und in Francesca, der Tochter der Hausmeisterin, eine neue Freundin. Mirco beginnt langsam, seine Umwelt durch Geräusche neu wahrzunehmen. Zuerst ist es nur eine Hausaufgabe zum Thema Jahreszeiten, für die er gemeinsam mit seinem Schulfreund Felice verschiedene Töne und Geräusche zu einem kleinen Hörstück zusammensetzt. Doch dann wird daraus mehr. Mirco, Francesca und die anderen Kinder beginnen an einem großen Hörspiel mit einer richtigen Geschichte zu arbeiten. Aber in der konservativen katholischen Schule ist nur wenig Platz für das kreative Potenzial der Schüler, und Mirco soll von der Schule verwiesen werden. Aber so einfach geben er und seine Freunde nicht auf. Und Don Giulio ist ja auch noch da …
 
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Der Sommer '69 

Ein Film von Francis Leclerc (Kanada 2008). Empfohlen von 10 bis 14 Jahren
Text: Michael Roth

 
Basierend auf dem autobiographischen Roman "Un Été sans points ni coup sûr" von Marc Robitaille (so auch der Originaltitel des Films) erzählt DER SOMMER '69 von Martin Garneau, der in eben jenem Sommer in einem von seinem Vater trainierten Baseball-Team spielt, das im wichtigsten Match am Ende des Sommers am Regen scheitert. Der Film ist eine stimmige Zeitreise in das Jahr 1969 mit seinen historischen Ereignissen (der ersten Mondlandung, dem Vietnamkrieg und dem Festival in Woodstock) und gesellschaftlichen Veränderungen. Rückblickend kann Martin am Ende des Film feststellen, dass der Sommer 1969 nicht seiner Baseball-Karriere wegen wichtig war, sondern weil er wertvolle Einblicke in das Leben der Erwachsenen gewinnen konnte – und weil es der Sommer war, in dem sein Vater begriffen hat, dass er einen Sohn hat.
 
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Teos Reise 

Ein Film von Walter Doehner (Mexiko 2008). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Teo ist bei seinem Onkel aufgewachsen und hat seinen Vater nie gekannt. Doch eines Tages steht der plötzlich vor der Tür und nimmt ihn mit. Die lange Reise mit dem Autobus geht in den Norden Mexikos. Der Vater möchte mit Teo illegal über die mexikanisch-amerikanische Grenze in die USA einwandern, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch die Gruppe wird von so genannten "Bajadores" – Räubern angegriffen, und Teo wird von seinem Vater getrennt. Chui hat die Gruppe angeführt. Er ist nicht viel älter als Teo und verdient sich als Führer bei der Schlepperbande hin und wieder ein paar Dollars. Manlio, der Chef der Bande, ist der Vater seiner kleinen Schwester Tita. Chui nimmt Teo mit in sein Zuhause in dem gottverlassen mexikanischen Grenzort. Die beiden Kinder hoffen, dass Teos Vater zurückkommt, und während sie warten, freunden sie sich miteinander an. Doch Teos Vater taucht nicht wieder auf. Ein Mann, der dehydriert in der Wüste gefunden wurde, lässt Teo kurzzeitig hoffen, aber er entpuppt sich als der Falsche. Chui ist entschlossen, seinem Freund zu helfen, und als von den Schleppern die nächste Gruppe zusammengestellt wird, schmiedet er einen Plan, wie er Teo ohne Bezahlung mit über die Grenze bekommen kann. Wieder geht alles schief, und die beiden Kinder verlaufen sich in der Wüste, werden aber schließlich gerettet, und Teo geht zu seinem Onkel zurück.
 
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Wo ist Winkys Pferd? 

Ein Film von Mischa Kamp (Niederlande/Belgien 2007). Empfohlen ab 6 Jahren
Text: Alrun Fichtenbauer

 
Winky passt auf Amerigo, das Pferd vom Nikolaus, auf und freut sich auf ihren Geburtstag, an dem sie endlich ihre erste Reitstunde nehmen darf. Gleichzeitig freundet sie sich mit ihrem neuen Klassenkameraden Bram an und erfährt, dass sie bald ein Geschwisterchen haben wird. Eines Tages, als sie Amerigo verbotenerweise alleine auf die Koppel führt, schlägt Brams Hund das Pferd in die Flucht – Amerigo ist und bleibt verschwunden. Winky ist verzweifelt und traut sich zuerst nicht, irgend jemandem zu sagen, was passiert ist. Ihre Eltern kümmern sich um ihre neugeborene Schwester und haben keine Zeit für sie, mit Bram ist sie zerstritten. Winkys größte Sorge ist allerdings, was der Nikolaus dazu sagen wird – das Nikolaus-Fest rückt unaufhaltsam näher und von Amerigo fehlt immer noch jede Spur. Schließlich vertraut sich Winky ihren Freunden an – und bald wird alles wieder gut: Winky entdeckt eine Schleife, die sie Amerigo in die Mähne gebunden hat, und findet das Pferd mit Hilfe dieser Spur rechtzeitig wieder. Auch der Nikolaus freut sich darüber, dass sein Pferd wieder da ist – und schließlich gibt es eine Überraschung: Amerigo hat ein Fohlen bekommen.
 
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