Filmbegleithefte von A bis Z:
The Social Network
Empfohlen ab 14 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner
An einem Herbstabend im Jahr 2003 setzt sich Harvard-Student und Computergenie
Mark Zuckerberg an seinen Pc und beginnt, wie in Rage an einer neuen Idee zu
arbeiten. Was in seinem Studenten-Zimmer mit wildem Bloggen und Programmieren
seinen Anfang nimmt, entwickelt sich bald zu einem globalen Sozialen Netzwerk
und löst eine Revolution der bisherigen Kommunikation aus. Nur sechs Jahre und
500 Millionen Freunde später, ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller
Zeiten: Facebook!
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twilight -Vom Vampir-Mythos zur Popkultur
Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Lisa von Hilgers
In den letzten Jahren ist ein großes Publikums-Interesse an „Fantasy-Filmen“ zu beobachten. Häufig gemein ist diesen Filmen, dass sie der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur entstammen.
Wie zuletzt „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ gehört „Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen“ und aktuell „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ zum Genre der Fantasy-Filme. Als „Blockbuster“ spricht „Twilight“ sein vorwiegend jugendliches Publikum nicht nur durch aufwendige Spezialeffekte und eine „actionreiche“ Handlung an, sondern auch durch eine ertragreiche Merchandising-Industrie (wie z.B. Soundtrack, Kleidung, Bücher etc.) sowie eine omnipräsente Medienberichterstattung.
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tschuschen:power
Eine fünfteilige TV-Serie von Jakob M. Erwa (Österreich 2008). Empfohlen ab 13 Jahren
Text: Lisa von Hilgers
Getragen von einem positiven und komödiantischen Grundton erzählt die
fünfteilige TV-Serie "tschuschen:power" von einer Jugend-Clique aus dem Wiener Migrantenmilieu.
Wien ist die Heimat der Jugendlichen, doch die Herkunft ihrer Eltern eine andere. Zwischen
unterschiedlichen Lebenswelten, Alltagsproblemen und in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und
Herkunft verbindet die Jugendliche eine feste Freundschaft. Stets auf der Suche nach Abenteuern
und Abwechslung streunen sie durch die Stadt und erleben immer wieder Neues. Wenn es jedoch
Probleme in der Schule, mit der Liebe oder mit den Eltern gibt, können sie aufeinander zählen
und erleben die Höhen und Tiefen immer wieder gemeinsam.
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Teos Reise
Ein Film von Walter Doehner
(Mexiko 2008). Empfohlen ab 10 Jahren
Text: Martina Lassacher
Teo ist bei seinem Onkel aufgewachsen und hat seinen Vater nie gekannt.
Doch eines Tages steht der plötzlich vor der Tür und nimmt ihn mit. Die
lange Reise mit dem Autobus geht in den Norden Mexikos. Der Vater möchte
mit Teo illegal über die mexikanisch-amerikanische Grenze in die USA
einwandern, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch die Gruppe wird von
so genannten "Bajadores" – Räubern angegriffen, und Teo wird von
seinem Vater getrennt. Chui hat die Gruppe angeführt. Er ist nicht viel
älter als Teo und verdient sich als Führer bei der Schlepperbande hin und
wieder ein paar Dollars. Manlio, der Chef der Bande, ist der Vater seiner
kleinen Schwester Tita. Chui nimmt Teo mit in sein Zuhause in dem
gottverlassen mexikanischen Grenzort. Die beiden Kinder hoffen, dass Teos
Vater zurückkommt, und während sie warten, freunden sie sich miteinander an.
Doch Teos Vater taucht nicht wieder auf. Ein Mann, der dehydriert in der
Wüste gefunden wurde, lässt Teo kurzzeitig hoffen, aber er entpuppt sich
als der Falsche. Chui ist entschlossen, seinem Freund zu helfen, und als
von den Schleppern die nächste Gruppe zusammengestellt wird, schmiedet
er einen Plan, wie er Teo ohne Bezahlung mit über die Grenze bekommen
kann. Wieder geht alles schief, und die beiden Kinder verlaufen sich
in der Wüste, werden aber schließlich gerettet, und Teo geht zu seinem
Onkel zurück.
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Tainah – Abenteuer am Amazonas
Ein Film von Tânia Lamarca und
Sérgio Bloch (Brasilien 2000). Empfohlen ab 7 Jahren
Text: Michael Roth
Der Film verbindet eine spannende Abenteuergeschichte mit einem
„pädagogischen“ Anliegen – dem Schutz der
Tierwelt des Amazonasgebietes. Hauptfiguren sind das Indianermädchen
Tainah, das bei ihrem Großvater im Urwald aufgewachsen ist,
und Joninho, der Sohn einer Wissenschaftlerin. Die krassen Gegensätze
zwischen den Kindern werden im gemeinsamen Kampf gegen eine skrupellose
Bande von Affenjägern und Wissenschaftlern in gegenseitiger
Achtung aufgelöst.
Die aufwändige Produktion nützt das breite Spektrum
filmischer Gestaltungsmittel in wohldosierter Form, passt sich
den Sehgewohnheiten film- und fernsehgeübter Kinder und Jugendlicher
an, ohne medial weniger „Alphabetisierte“ zu überfordern.
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