Filmbegleithefte von A bis Z:
Magique!
Ein Film von Philippe Muyl (Frankreich/Kanada 2008). Empfohlen ab 8 Jahren Text: Martina Lassacher
Tommys Mutter hat es nicht leicht. Allein bewirtschaftet
die junge Frau eine einsame Bienenfarm in Kanada. Sie arbeitet
zu viel und macht sich Sorgen um die Zukunft. Es fällt ihr mitunter schwer,
dem Jungen geduldig zuzuhören Ein Lachen
seiner Mutter ist für Tommy etwas Außergewöhnliches. Seinen Vater hat Tommy
nie kennen gelernt, aber er glaubt, dass
er Astronaut ist, und deshalb schaut er jeden Abend mit einem Teleskop in den
Sternenhimmel. Als der Hausarzt Tommy
rät, seine Mutter öfter zum Lachen zu bringen, versucht er es, aber die Witze,
die er ihr erzählt, entlocken ihr höchstens
ein gutmütiges Lächeln. Eines Tages kommt ein Zirkus in die Stadt. Der
Zirkusdirektor kann die notwendigen Papiere, um
auf öffentlichem Grund aufführen zu dürfen, nicht vorweisen. Da überredet Tommy
seine Mutter, den Zirkusleuten ein Feld
vor dem Haus zu überlassen. Die Karawane fährt ein, und mit ihr eine Welt der
Magie und Wunder. Tommy kommt aus
dem Staunen nicht mehr heraus. Da die Ferien gerade begonnen haben, verbringt er
den ganzen Tag mit den Zirkusleuten
und sieht ihnen bei ihren Proben zu. Er lernt dabei allerlei über das
Leben, aber auch, dass jeder es für sich so gestalten
muss, wie er es am besten kann. Seine Mutter taut zusehends auf, und im
Clown Baptiste findet nicht nur Tommy einen Freund, auf den man sich
verlassen kann.
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Moondance Alexander
Ein Film von Michael Damian (USA 2007). Empfohlen ab 8 Jahren Text: Martina Lassacher
Moondance ist ziemlich tollpatschig und deshalb immer wieder eine leichte Beute für die bösen Späße ihrer
Mitschülerinnen. Als sie auf der Straße ein entsprungenes Pferd findet und es ihrem Besitzer zurückgibt, ändert
sich ihr Leben. Sie arbeitet im Reitstall als Hilfskraft – gegen das Versprechen, das Pferd Checkers reiten zu dürfen. Zwischen
dem wortkargen Stallbesitzer und dem Mädchen mit dem starken Willen keimt langsam eine Freundschaft, aus der beide viel lernen.
Der Film erzählt über den Identitätsfindungsprozess eines jungen Mädchens, das durch eine behutsame Freundschaft
und die Arbeit mit einem Pferd lernt, zu ihrer Individualität zu stehen und dadurch Selbstachtung und Freunde gewinnt.
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Mein Name ist Eugen
Ein Film von Michael Steiner (
Schweiz 2005). Empfohlen ab 8 Jahren Text: Franz Grafl
Eugen und Wrigley reißen aus. Ihre Streiche wurden entdeckt
und bestraft. Edi und Bäschteli sind auch dabei. Gemeinsam
haben sie ein Ziel: Fritzli Bühler, den König der Lausbuben,
in Zürich zu treffen, um sich bei ihm über den Schatz
am Titicacasee zu informieren. Während ihre Eltern in großer
Sorge nach ihnen suchen, erleben die vier Ausreißer das
erste große Abenteuer ihres Lebens.
Ein spannender Film – auch deshalb, weil Eugen, der Erzähler,
auch im Film gezeigt wird und er gleichzeitig das Gezeigte mit
uns bespricht.
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Morgen, Findus wird's was geben
Ein Film von Jörg Lerdam und Anders Sörensen (Deutschland/Schweden 2005). Empfohlen ab 4 Jahren Text: Martina Lassacher
Die dritte Verfilmung der Kinderbuchklassiker von Sven Nordquist rund um den pfiffigen Kater Findus und seinen Herrn Pettersson.
Der alte Pettersson hat ein Problem: Seit sein Kater Findus erfahren hat, dass es den Weihnachtsmann gibt, hat er nur noch den brennenden Wunsch, der Weihnachtsmann
möge auch zu ihm kommen … – Eine entzückende, magisch angehauchte Weihnachtsgeschichte in liebevollen Bildern.
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Medienübergreifende Textbetrachtung –
Literaturverfilmung
Empfohlen ab 10 Jahren
Der Roman „Die Jungen von der Paulstraße“ ist eines der bekanntesten Jugendbücher Ungarns. Das 1907 von Franz Molnár
geschriebene Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und zählt zu den internationalen Klassikern der Jugendliteratur.
Buch: Franz Molnár: Die Jungen von der Paulstraße.
Ueberreuter Verlag, Wien 2005, ISBN: 3-8000-5199-0, 204 Seiten
Film: Basierend auf dem Roman von Franz Molnár Produktion: Lisa Film,
Schellinggasse 4, A-1010 Wien, www.lisafilm.at
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Tipp:
"Original" contra "Machwerk"? Bemerkungen zum Thema "Literaturverfilmung.
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Mariken
Ein Film von André van Duren (
Niederlande/Belgien 2000). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Klaudia Kremser
Der Sonderling Archibald wird aus einer mittelalterlichen Stadt
geworfen und macht sich mit seiner Ziege Sophie auf den Weg in
den „verzauberten Wald“. Unterwegs findet er ein Bündel,
in das ein kleines Mädchen eingewickelt ist. „Sorget
für Mariken“ steht auf dem Jäckchen des Kindes.
Lange Zeit lebt Mariken glücklich mit Archibald, bis die
Ziege Sophie einem Wilderer zum Opfer fällt. Mariken zieht
los, um eine neue Ziege zu besorgen …
Ein erstaunlich frischer und heiterer Film über das Leben
im Mittelalter, der seinen Charme vor allem aus Marikens unbekümmerter
Haltung gegenüber einer unbekannten Welt bezieht.
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