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Filmbegleithefte von A bis Z:
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Kick-Ass 

Empfohlen ab 16 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Dave Lizewski ist ein ganz normaler Jugendlicher an seiner High School, bis er sich entschließt als Superheld der Mittelmäßigkeit zu entkommen. Er zieht sich ein grünes Superheldenkostüm mit Maske an, nennt sich „Kick-Ass“ und benutzt Schlagstöcke und einen Teaser als Waffen – allerdings hat Kick-Ass keine Superkräfte. Sein erster Einsatz endet daher in einem Fiasko. Doch Dave lässt sich nicht entmutigen ...
 
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Kick Off 

Empfohlen ab 12 Jahren.
Text: Angelika Unterholzner

 
Es sind bewegende Geschichten, die Regisseur Hüseyin Tabak in seiner Dokumentation erzählt. In „Kick Off“ kommen keine hoch dotierten Fußballprofis vor, die zielstrebig auf den Siegerpokal zustürmen. In „Kick Off“ geht es viel mehr um Menschen, die um ein Leben kämpfen. Mit Orhan Yildirim, Serkan Yavuz und Johann „Hansi“ Kovac werden Männer vorgestellt, die auf dem Spielfeld des Lebens nicht immer mit Fairness behandelt wurden. Es geht um Menschen, die früh ins Abseits geraten sind, die ihrem scheinbar vorgezeichneten Schicksal aber dennoch mit Entschiedenheit die rote Karte zeigen und sich wieder ins Leben zurückspielen.
 
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Karlas Welt  

Ein Film von Charlotte Sachs Bostrup (Dänemark 2007). Empfohlen von 8 bis 14 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Weihnachten steht vor der Tür, aber Karla kann sich nicht richtig darauf freuen. Ihre Mutter ist im Dauerstress und hat keine Zeit zum Kekse backen. Ihr Stiefvater hat ihr neues Zimmer immer noch nicht fertig eingerichtet, und ihre beiden kleinen Brüder nerven. Als dann auch noch ihr Vater den traditionellen Vorweihnachtsabend absagt, weil er wieder einmal betrunken ist, hat Karla genug: Kurz entschlossen zieht sie aus, um Weihnachten woanders zu feiern. Aber ihre beste Freundin ist schon auf dem Weg zu ihrer Großmutter, um dort mit der ganzen Familie Weihnachten zu verbringen. Karlas Vater schläft sich auf dem Sofa seinen Rausch aus, und als Karla ihre Großmutter anrufen will, scheitert das daran, dass ihr Handy keinen Akku mehr hat. Nachdem sie ein wenig in der Stadt herum gestreunt ist, landet Karla müde und hungrig bei einem älteren Ehepaar, wo sie kurzfristig Aufnahme findet. Als die beiden jedoch die Polizei anrufen wollen, reißt Karla abermals aus. Schließlich trifft sie auf den Außenseiter Buster, den sie bei ihrem Vater einmal kennen gelernt hat. Buster kann sich nicht mehr an sie erinnern, aber dann nimmt er Karla doch für die Nacht auf. Auf ihrer Odyssee lernt Karla in vielen Gesprächen, dass ihre Familie zwar nicht perfekt ist, aber dass es sich mit ihr doch ganz gut leben lässt. Ihre Eltern wiederum lernen durch die Sorge um ihre Tochter, dass sie mehr auf sie eingehen und ihr besser zuhören müssen. Karlas Stiefvater macht endlich ihr Zimmer fertig, ihre Mutter begreift, dass sie der Tochter den Vater nicht nehmen darf, und ihr Vater wird endlich zu den anonymen Alkoholikern gehen. Am heiligen Abend geht der größte Wunsch Karlas doch noch in Erfüllung: Mit der ganzen Familie Weihnachten feiern!
 
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Karo und der Liebe Gott  

Ein Film von Danielle Proskar (Österreich 2006). Empfohlen ab 6 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
Die achtjährige Karo glaubt, dass der Liebe Gott ein alter Mann ist, der alleine in der Nachbarswohnung lebt und nicht immer nach frischen Socken riecht. Womöglich hat sie Recht. Dann allerdings müsste ihre Welt aber auch der Himmel sein. Mit augenzwinkerndem Humor und erfrischender Fantasie schildert Danielle Proskar in ihrem Regiedebüt die unermüdliche Mission eines kleinen Mädchens, das mit "göttlicher" Unterstützung gegen die Scheidung seiner Eltern kämpft und dabei weit mehr übers Leben lernt, als mit "menschlicher" Hilfe möglich gewesen wäre.
 
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Kleine Geheimnisse  

Ein Film von Pol Cruchten (Luxemburg/Österreich 2006). Empfohlen ab 11 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Der Vater des 12-jährigen Norbi ist ein ehrenwerter Bürger der kleinen Stadt, in der die Familie lebt. Als Patriarch, der seine Lieben auf Schritt und Tritt kontrolliert, hat er strenge Prinzipien. Da gibt es keine langen Haare und kein zu spätes Auftauchen beim Abendessen. Zuwiderhandeln wird sofort bestraft. Wenn man tagtäglich von seinen Mitschülern gehänselt wird, weil man am Sonntag in der Kirche ministriert, hat man es als Heranwachsender wirklich nicht leicht. Aber wie soll man sich aus dem kleinbürgerlichen Teufelskreis befreien?
Der Film spielt vor mehr als 40 Jahren. Er zeigt Augenblicke aus dem Leben eines Jungen, der im Übergang vom Kind zum Jugendlichen sich Fragen stellt und nach Antworten sucht.
 
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Kiriku und die wilden Tiere 

Ein Film von Michel Ocelot (Frankreich 2005). Empfohlen ab 6 Jahren
Text: Franz Grafl

 
Der Zeichentrickfilm erzählt von den Erlebnissen Kirikus, des kleinsten und schnellsten Jungen Westafrikas – wie sein Großvater stolz von ihm berichtet: Er entdeckt, dass eine Hyäne hinter der Verwüstung der Gemüsegärten steckt, und schlägt sie in die Flucht. Er zeigt den Dorfbewohnern, wie man durch Töpfern zu Wohlstand gelangen kann. Seine Gegenspielerin – die Hexe Karaba – unternimmt alles in ihrer Macht stehende, um Kiriku zu behindern.
 
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Knetter - Durchgeknallt  

Ein Film von Martin Koolhoven (Niederlande 2005). Empfohlen ab 8 Jahren
Text: Anna Hofmann

 
„Knetter“ handelt von Bonnie und ihrer verrückten Mutter Lis, davon, was Familie alles sein kann und wie wichtig es ist, eine Familie zu haben, die für einen da ist. Die Ereignisse des Films werden aus Bonnies Perspektive erzählt.
Bonnie fühlt sich in ihrer Familie wohl und geborgen, auch wenn ihre Mutter manchmal etwas komisch ist. Die Großmutter sorgt für einen geregelten Tagesablauf, das ist besonders wichtig, wenn Lis wieder einmal Wochen in tiefer Depression im Bett verbringt. Bonnies Leben verändert sich radikal, als die Oma durch einen Autounfall ums Leben kommt.
 
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Kleiner Mönch 

Ein Film von Joo Kyung-Jung (Republik Korea 2002). Empfohlen ab 9 Jahren
Text: Martina Lassacher

 
In einem Tempel in den Bergen Südkoreas leben drei Generationen von Mönchen zusammen. Für den neunjährigen Do-Nyeom ist es nicht leicht, das karge und eintönige Leben im Tempel zu ertragen, besonders wenn er sieht, wie viel Spaß die Kinder im nahe gelegenen Dorf mit einander haben. Er hat Sehnsucht nach seiner Mutter und träumt davon, dass sie ihn wieder nach Hause holt. Ob sie noch lebt oder aus irgendwelchen Gründen nur nicht für ihren Sohn sorgen kann, wissen wir nicht. Eines Tages kommt eine junge Frau in den Tempel, um für ihren vor kurzem verstorbenen Sohn zu beten und das buddhistische Ritual des Abschiednehmens zu vollziehen. Der kleine Mönch und die Frau fassen eine schüchterne Zuneigung zu einander …
Der Film beobachtet sehr sorgfältig das Leben der buddhistischen Tempelmönche, aber innerhalb dieser Umgebung handelt er von der Sehnsucht eines kleinen Jungen nach Geborgenheit und Liebe.
 
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