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Statements
sind oft als Ergänzung zu Meldungen in Nachrichtensendungen zu hören.
Sie sorgen nicht nur für akustische Abwechslung, sondern belegen
auch die inhaltliche Authentizität
der Berichte. Im Unterschied zum Interview bringen sich die JournalistInnen
bei einem Statement nicht ein. Bei einem Statement gibt es keine Reporterfragen.
Zur Erleichterung kann eventuell eine Eingangsfrage gestellt werden, die
aber nicht auf Sendung geht.
Statements
werden vor allem dann eingeholt, wenn eine prägnante inhaltliche
Aussage mit hohem Nachrichtenwert
zu erwarten ist, z. B. wenn PolitikerInnen eine für die Medien bestimmte
Erklärung abgeben oder wenn an politischen oder gesellschaftlichen
Ereignissen Beteiligte die Öffentlichkeit in einer (ersten) Stellungnahme
informieren. Vor allem bei aktuellen Journalsendungen,
wo alles schnell gehen muss, werden Aussagen im O-Ton bewusst in Form
von Statements eingeholt. Denn es erspart Zeit beim Auswählen und
Schneiden, wenn die Aussagen knapp und ausformuliert aufgezeichnet werden.
Den Befragten ist dabei natürlich vorher mitzuteilen, zu welchem
Thema sie eine Stellungnahme abgeben sollen. Bei komplexen oder verfänglichen
Themen, wo keine präzise Aussage
erwartet werden kann, ist es vermutlich zielführender, ein gut vorbereitetes
Interview zu führen.
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