StartseiteStartseite Archiv
BMB
editorial
info
themen
leitfaden
projekte
workshop
e-academy
network
Medienkompetenz
Unterrichtsprinzip
Modell Medienbildung
21 Kompetenzen
Bausteine
Lehrplan
Prototypische Aufgaben
Kultur Digital
Kultur Digital
Grundelemente
Filmanalyse
Filmgeschichte
Filmkritik
Grundelemente
Darstellungsformen
öffentl.-rechtl. Rundfunk
Privatradios
Freie Radios
Programmarten
 
 
 

Der Hörfunk ist das erste und älteste elektronische Massenmedium, das im deutschsprachigen Raum ab den 1920er-Jahren seine Verbreitung fand. Anfänglich bedeuteten "Hörfunk" und "Rundfunk" das Gleiche. In Abgrenzung zum Fernsehen wurde später der Ausdruck Hörfunk geprägt. Bis Anfang der 1980er-Jahre wurden die Hörfunkprogramme im deutschsprachigen Raum ausschließlich von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten betrieben. In den Folgejahren kamen kommerzielle Privatradios, einige freie Radios und schließlich auch Radioangebote im Internet dazu.

Eine akustische Reise durch die Radiolandschaft von heute führt zu allerlei neuartigen Musikprogrammen, Radiospielen, Talksendungen und Moderationsstilen, Radioformaten, die nicht zuletzt im Kampf um Einschaltquoten neu entstehen. Der Einzug der Privatradios zeigte seine Auswirkungen auf die Hörfunkkultur im deutschsprachigen Raum, die zuvor jahrelang von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geprägt worden war.

Umfassend sind die Auswirkungen der "digitalen Revolution" auf das Medium Radio. So stellen immer mehr traditionelle Radio-Anbieter auch Töne und Musik aus ihren Programmen ins globale Netz. Durch die interaktiven Möglichkeiten des Internets entwickelten sich so ganz neue Spielarten der Radionutzung, die ein individuelles Abrufen von Radioprogrammen erlauben. Darüber hinaus erweitern Kabelradio, Digitales Satellitenradio oder Digital Audio Broadcasting (DAB) das Spektrum an (vorwiegend kommerziell ausgerichteten) Programmen, die in bester Qualität zu empfangen sind.

Top

©
mediamanual.at 2001-2016