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Das
"Radio-Lexikon" von Norbert Linke beschreibt das "Feature"
als Ein Feature, das ist eine Sendung zu einem bestimmten Thema, in der allerlei O-Töne und bunte akustische Elemente vorkommen - diese Vorstellung ist zwar weit verbreitet, aber nicht gänzlich richtig. Denn das "Feature" ist grundsätzlich für alle Radioformen offen. So liegen die Anfänge des Features, das beim britischen Sender BBC in den Dreißigerjahren entwickelt wurde, in einer Zeit vor der "Erfindung" des O-Tons. Features waren damals reine Manuskript-Sendungen, deren Texte von mehreren SprecherInnen vorgetragen wurden. Diese Form, die ausschließlich auf geschriebenen Szenen beruht, wird nach wie vor von manchen AutorInnen gewählt. In den meisten Fällen sind aber Original-Töne und Atmo das Material für ein Feature. Manche Features sind auch reine O-Ton-Collagen und kommen ganz ohne Text aus. Mit der Perfektion der Aufnahmetechnik haben sich auch die Möglichkeiten der radiophonen Umsetzung von Informationen wesentlich erweitert. Heute bieten Stereo-Mikrofone den Feature-AutorInnen die Möglichkeit, mit ihren Aufnahmen unterschiedliche akustische Ebenen und damit Raumerlebnisse zu vermitteln. |
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