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Die
Glosse ist eine meinungsäußernde journalistische Darstellungsform,
die mit den Mitteln der Ironie oder
der Übertreibung einen Inhalt
auf den Punkt bringt. "In der Kürze liegt die Würze"
lautet das Motto, das es beim Verfassen einer Glosse zu beherzigen gilt.
Im Radio heißt das: Zwei bis drei Minuten,
länger sollte sie nicht sein.
GlossenschreiberInnen
verwenden gerne sprachliche Stilmittel, etwa originelle
Wörter oder Mundart.
Die Radio-Glosse wird in der Regel von ihrer Autorin vorgetragen. Im Radio
können dabei auch die Stimme und der Tonfall eingesetzt werden. Auch
Geräusche oder O-Töne, etwa Aussagen von PolitikerInnen oder
BürgerInnen, können in eine Radio-Glosse eingeblendet werden
und für humorvolle bis bissige Untermalung sorgen.
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