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Das formatierte Radio kommt aus den USA, wo seit langem eine unübersichtliche Fülle an spezialisierten Radioprogrammen durch den Äther dringt. Im Wettbewerb um die Gunst des Publikums und der Werbekunden bringen die kommerziellen US-Stationen ständig neue Radioformate auf den Markt. Heute wird auch im deutschsprachigen Raum in allen Mehrheitsprogrammen (auch der öffentlich-rechtlichen Anstalten) ein an wirtschaftlichen Kriterien ausgerichtetes Formatradio gemacht. Das populärste Radioformat wird AC (Adult Contemporary) genannt. Dieses Format richtet sich an erwachsene HörerInnen zwischen 25 und 50 Jahren und bietet Rock und Popmusik ohne besondere Extravaganzen und harte Töne. Das AC-Format hat das größte und kaufkräftigste Hörerpotenzial und dominiert den deutschsprachigen Radiomarkt. Nach der Devise "laut und fröhlich" wendet sich das CHR-Format (Contemporary Hit Radio) an die zweitgrößte Zielgruppe, die Jugendlichen. Es sendet alle Hits, die sich gerade am besten verkaufen. Für die älteren Semester unter den HörerInnen wird vor allem "Easy Listening" als formatierter Sound angeboten. Darüber hinaus finden sich noch zahlreiche weitere Radioformate, die mehr oder minder für die jeweiligen Zielgruppen maßgeschneidert sind. |
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