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Die klassische Form der Diskussion im Radio ist die Studio-Diskussion. (Es kann aber auch an anderen Orten, etwa in einem Kaffeehaus oder bei einer Tagung, eine Diskussion mitgeschnitten und übertragen werden.)



Allerdings ist nicht jede Thematik für diese Darstellungsform geeignet. Um eine spannende Diskussion zu ermöglichen, bedarf es eines kontroversen Themas, zu dem Gäste, ExpertInnen oder Betroffene mit unterschiedlichen Meinungen angeregt
debattieren.

Dem Journalisten, der die Diskussion leitet, kommen verschiedene Aufgaben zu. Zuerst gilt es, in einem Vorgespräch mit den TeilnehmerInnen das Thema einzugrenzen und zu gliedern. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Gesprächsrunde in unwesentliche Aspekte und Gebiete abschweift.

Zu Beginn der Diskussion muss der Diskussionsleiter die TeilnehmerInnen adäquat vorstellen und erläutern, warum sie eingeladen wurden. Im Verlauf der Diskussion muss darauf geachtet werden, dass die Gesprächsrunde bei der Sache bleibt und alle Personen zeitlich und inhaltlich angemessen zu Wort kommen.

Der Diskussionsleiter muss die TeilnehmerInnen veranlassen, die wesentlichen Fragen auch zu beantworten, und dort nachhaken, wo ausgewichen wird. Wenn einzelne RednerInnen in der Diskussion fachsimpeln, ist es notwendig, Verständlichkeit herzustellen. Wenn DiskutantInnen Sachverhalte recht kompliziert darstellen, liegt es an der Diskussionsleitung, diese Inhalte allgemein verständlich für das Publikum zu erklären.

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