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Atmo erzeugt bei den Zuhörenden ein lebendiges Bild vom Ort des Geschehens, wobei die Atmo auch (zusätzliche) Informationen transportiert, etwa durch sprachliche Elemente, z. B. bei einer Museumsführung oder bei einer politischen Kundgebung. Um Atmo in einem gebauten Beitrag oder einem Radiofeature gezielt einzusetzen, wird die jeweilige Geräuschkulisse extra mit dem Mikrofon aufgenommen. Bei Interviews oder Umfragen ist zu beachten, dass immer auch die Umgebungsgeräusche mit aufgenommen werden. Der Ort für eine Wortaufnahme sollte daher so gewählt werden, dass das Gesprochene verständlich ist und nicht etwa durch dröhnenden Straßenlärm überlagert wird. Werden Umfragen im öffentlichen Bereich gemacht, muss immer ausreichend Atmo aufgenommen werden. So können akustische Sprünge beim Wechsel von Interview-Ausschnitten und Bildern vermieden und die Kontinuität des Ortes vermittelt werden. |
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