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MITTELSTUFE » DEUTSCH


Aus dem Lehrplan der HS, AHS und NMS:
In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Schülerinnen und Schüler mit und über Sprache – zB auch in Form von Bildsprache – zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern.
Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden.

FLARF-POETRY – DICHTEN MIT HILFE VON GOOGLE
Flarf – das sind Gedichte, die unter Zuhilfenahme von Google, dem größten Textspeicher der Welt, kreiert werden. Flarf-Poesie gibt es in den USA bereits seit 2001.

Die Schülerinnen und Schüler experimentieren und werden Flarf-Poetinnen und -Poeten. Das geht so*):
  • Ein Thema wählen und sich dazu einige Stichworte ausdenken (z. B. Thema „Liebe“ – Assoziationen dazu: „Herz“, „Feuer“).

  • Die Begriffe bei Google eingeben.

  • Beliebige Teilsätze aus den Suchergebnissen in ein Word-Dokument kopieren und zu einem Gedicht verarbeiten – nach Belieben umgruppieren, kürzen, um Kleinigkeiten ergänzen.

  • Alternativen für die Weiterarbeit:
    Das fertige Gedicht anderen Dichter/innen schicken, die es weiter bearbeiten. Oder: Wieder einige Begriffe zum gewählten Thema bei Google eingeben (z. B. „Sehnsucht“, „Schwindel“ und „Komm zurück“) und einen Gedicht-Zyklus gestalten.
     
  • Die Gedichte werden vorgetragen, das Publikum wählt das beste Gedicht und kürt den „Flarf-Poet of the Univers“!
Variante: Das Gedicht als Gemeinschaftswerk
Alle Schüler/innen verwenden dieselben Begriffe und bauen aus den Suchergebnissen ihr eigenes Gedicht.
 
*) Anregung gefunden in: Porombka, Stephan: Schreiben unter Strom. Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co. Herausgeber der Reihe: Hanns-Josef Ortheil. Dudenverlag, Mannheim, Zürich 2012. (Vgl. S. 27 f.)
 
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