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Kultur Digital
Die digitalen Medien bieten vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. Analog und digital ergänzen einander. Nichts ist ausgeschlossen. Die Digitalisierung bereichert unsere Kultur. Sie wurde transparenter und zugänglicher, zugleich aber auch unübersichtlicher und komplexer. Die fortschreitende Digitalisierung vieler Lebensbereiche ist nun eine Tatsache als Digital Beta Version.

„Dass etwas geschieht, ist unbestritten. Was geschieht, wird allerdings sehr verschieden interpretiert [...] So wie es aussieht, mü̈ssen wir uns also auf lange Zeit in einer Folge von Beta-Versionen der Informationsgesellschaft einrichten. Wir können und wollen nicht zurück, und wir wissen doch nicht wirklich, wo es hingeht. Und wir wissen nicht einmal sicher, ob das Ganze die Mü̈he wert ist.“ (Wolfgang Coy)

(Quelle: Wolfgang Coy: Internetgesellschaft – Version 0.9 Beta, S. 31-42. In: Gendolla, Peter: Wissensprozesse in der Netzwerkgesellschaft; Medienumbrüche. transcript Verlag, Bielefeld 2005)

REMIX & DIY
Remixkultur ist eine Kultur, die zulässt und ermutigt, Bestehendes durch die Kombination oder durch das Bearbeiten von Vorhandenem neu zu erschaffen. Der Rechtswissenschaftler Lawrence Lessig bezeichnet dies in seinem Buch „Remix“ (erschienen 2008) als wünschenswertes Ideal und argumentiert unter anderem, dass die Gesundheit, der Fortschritt und Wohlstand einer Kultur grundlegend an diesen partizipativen Remixprozess gebunden sind. Dieser Remixprozess ist ein wesentlicher Aspekt der zeitgenössischen Kulturpraxis in Wissenschaft und Kunst. http://en.wikipedia.org/wiki/Remix_culture

Remixkultur

Nur Lesen (Konsumieren), das war die Medienwelt des 20. Jahrhunderts. Mit der durch digitale Technologien auf breiter Basis möglich gewordenen Lese-Schreib-Kultur (Read/Write Culture) mit allen Medien wandelt sich nun die netzwerkbasierte Kulturproduktion bereits deutlich spürbar in ein partizipatives digital-kulturelles Netzwerkfeuerwerk.
 
TEACH & TECH > http://pinterest.com/mediamanual/teach-tech/

MEDIENBILDUNG
Zur Genese eines Begriffs: Literacy umfasst die Lese- und Schreibfähigkeit sowie kritisches Denken. Diese Kompetenz wird heute nicht mehr als jene Fähigkeit gesehen, die man ausschließlich während der ersten Schuljahre erwirbt. Vielmehr beinhaltet sie Kenntnisse und Strategien für das lebenslange Lernen.

Media literacy (Medienkompetenz) erweitert den Begriff auf alle Medien: „Medienkompetenz ist die Fähigkeit, die Medien [sicher] zu nutzen, die verschiedenen Aspekte der Medien und Medieninhalte zu verstehen und kritisch zu bewerten sowie selbst in vielfältigen Kontexten zu kommunizieren.“ (EU-Definiton)

Fazit: Medienbildung ist ein elementarer Bestandteil eines neuen Verständnisses des Lernens von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Medienbildung reflektiert die sich stets verändernden Medienwelten und verwendet einen ganzheitlichen Medienbegriff: von der direkten zwischenmenschlichen Kommunikation über die klassischen Massenmedien bis hin zu den neuesten Kommunikationstechniken.

Modell Medienbildung
Medienbildung steht für kritisches Denken und faire Debattenkultur, für transparente Vereinbarungskultur, für Gestaltungskompetenz, Selbstwirksamkeit und Weltoffenheit. http://www2.mediamanual.at/themen/practice/mmt_21_modell_medienbildung.pdf

200 Beispiele aus der Praxis
Die besten und innovativsten medienpädagogischen Projekte aus österreichischen Schulen und dem europäischen Ausland – in den Kategorien Video, Radio, Print, Multimedia und Neue Medien. http://www.mediamanual.at/mla

101 Anregungen
zur Realisierung des Unterrichtsprinzips Medienbildung. Impulse für jeden Schultyp, für jedes Alter, für verschiedene Unterrichtsgegenstände, für den fächerübergreifenden Unterricht.
http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/medienerziehung/lehrplan/index.php

Netzwerk

Lernen in der Netzwerkgesellschaft
Ob Lernsoftware, Computerspiele, Suchmaschinen oder Soziale Medien – sie gehören längst zum Unterricht wie zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Doch nicht nur Medien und Technologien haben sich in den letzten 20 Jahren verändert. Auch unsere Vorstellungen, wie, was und warum wir lernen sollen, unterliegen einer Transformation, die mit dem Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft zu erklären ist. http://pubshop.bmukk.gv.at/download.aspx?id=423

Kommunikation und Vereinbarungskultur
Medienbildung in der Schule soll helfen, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Das setzt voraus, dass die Kommunikationskultur am Schulstandort insgesamt offen, fair und transparent gestaltet ist. Unterstützung bei der Entwicklung von Verhaltensvereinbarungen als Element von Vereinbarungskultur gibt die Handreichung „Vereinbarungskultur an Schulen“: www.bmukk.gv.at/vereinbarungskultur

Öffentlichkeit und Schule
Soziale Medien haben viele Bereiche unserer Gesellschaft grundlegend verändert – sei es Politik, Journalismus, Partnersuche, Tourismus oder Kreativindustrie. Der mit dem digitalen Wandel einhergehende Kontrollverlust trifft auch die Schulen. Sie können längst nicht mehr entscheiden, ob sie im Web 2.0 stattfinden, sondern nur noch, ob die Konversation dort mit ihnen oder ohne sie stattfindet. Der Artikel „Schule und Web 2.0“ erläutert die grundlegenden Eigenschaften von Social Media und Web 2.0 und thematisiert den Kontrollverlust, den die neuen Medien für die schulische Kommunikation mit sich bringen können: http://www.joeran.de/dox/Joeran-Muuss-Merholz-Schule-und-Web-2.0-Wie-Social-Media-die-schulische-Kommunikation-durcheinanderwirbelt.pdf

Urheberrecht und Datenschutz
FAQ: Schule und Urheberrecht - 30 Fragen samt Antworten und einer kleinen Checkliste: http://www2.mediamanual.at/pdf/aktuell/faq_urheberrecht_haller.pdf

Was dürfen KonsumentInnen und was nicht?
Die Broschüre „Geistiges Eigentum und Verbraucherschutz“ gibt Tipps:
http://wien.arbeiterkammer.at/online/neue-broschuere-zum-urheberrecht-69271.html

Datenschutz - Fakten und Gefahren:
http://wien.arbeiterkammer.at/konsument/datenschutz.htm
Österreichische Datenschutzkommission: http://www.dsk.gv.at

Informatische Grundbildung
Der Entwurf ist, wie alles Geschriebene, von Menschen für Menschen gemacht und erhebt daher nicht den Anspruch, perfekt und dogmatisch zu sein.
Ein Vorschlag für die Sekundarstufe I: http://www.informatische-grundbildung.com


 
Lernen

Forschung: Internet in der Schule – Schule im Internet
Moderne Bildung muss sich an den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen orientieren und sich an wissenschaftlich fundierten und pädagogisch erprobten Best-Practice-Modellen messen lassen.
Fragen nach der Bedeutung des Internets für schulische Lehr- und Lernprozesse und nach der Bedeutung der Schule für das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher standen im Zentrum dieses explorativen Forschungsprojektes, das an zehn österreichischen Schulen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind nicht nur für Lehrkräfte, sondern auch für Schülerinnen und Schüler aufschlussreich – eine Einladung zur Reflexion des eigenen Tuns:
www2.mediamanual.at/themen/practice/internet_in_schule_maireder_nagl.pdf

Mehr Infos zu diesem Forschungsprojekt:
www.bmukk.gv.at/schulen/sb/schule_internet.xml
 
Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien
Das Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien ist frei im Internet verfügbar. Die Publikation bietet Studierenden und Lehrenden einen übersichtlichen Einstieg in das Thema E-Learning. http://l3t.eu/

KULTUR DIGITAL & BEST PRACTICE
Unter dem Motto share your ideas! prämiert und präsentiert der media literacy award [mla] seit 2001 kreative und innovative Best-Practice-Medienprojekte von europäischen Schulen. http://www.mediamanual.at/mla

u19 – CREATE YOUR WORLD richtet sich an Kinder und Jugendliche, die bei der Gestaltung unserer Zukunft mehr als nur ein Wörtchen mitreden wollen.
http://www.aec.at/u19/

Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.
http://www.saferinternet.at/

SPIELE-EMPFEHLUNGEN
„Spielen ist die einzige Art, richtig verstehen zu lernen“ (Frederic Vester)
 
Die BuPP bietet Eltern und anderen Personen, die für ihre Kinder Spiele kaufen, eine Orientierungshilfe, indem sie empfehlenswerte Spiele auszeichnet (prädikatisiert) und unter "empfohlene Spiele" auf dieser Website veröffentlicht. http://bupp.at/
 
spielbar.de hilft Eltern und pädagogisch Verantwortlichen beim Einstieg in das Thema und stellt Tipps und Materialien für Alltag und pädagogische Praxis bereit.
http://www.spielbar.de/

DIGITALE KULTUR & GESELLSCHAFT
Kunst, Technologie, Gesellschaft – Seit 1979 sucht die Ars Electronica nach Verbindungen und Überschneidungen, nach Ursachen und Auswirkungen. http://www.aec.at/

Der Chaos Computer Club (CCC) ist die größte europäische Hackervereinigung und seit über dreißig Jahren Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen. http://www.ccc.de/

Die Berliner Initiative re:publica beschäftigt sich seit vielen Jahren mit netzpolitischen Themen und vielfältigen Aspekten digitaler Kultur und Gesellschaft. Die Veranstalter der jährlichen Veranstaltung re:publica betreiben auch den Blog netzpolitik.org.
http://re-publica.de/

GLOBAL CLASSROOM
edX is a not-for-profit enterprise of its founding partners Harvard University and the Massachusetts Institute of Technology that features learning designed specifically for interactive study via the web. https://www.edx.org/

Udacity was founded by three roboticists who believed much of the educational value of their university classes could be offered online for very low cost. http://www.udacity.com

The Khan Academy is a non-profit educational organization with the goal of changing education for the better by providing a free world-class education for anyone anywhere. http://www.khanacademy.org

TED – Ideas worth spreading
http://www.ted.com

EUROPE
Creative Europe
Europäische Kommission - Bildung und Kultur:
http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/index_de.htm

Digital Agenda for Europe
The Digital Agenda is the EU's strategy to help digital technologies, including the internet, to deliver sustainable economic growth. http://ec.europa.eu/digital-agenda/

Medienrecht / Koordinierung Informationsgesellschaft
Bundeskanzleramt Österreich: http://www.bka.gv.at/site/3477/default.aspx

Open Government Data bietet einen Katalog offener Datensätze und Dienste aus der öffentlichen Verwaltung, welche auf den Open-Data-Prinzipien basieren. Sie können diese Daten frei nutzen. http://www.data.gv.at

LABS
http://hackerspaces.org/wiki/

WIDMUNG
Heinz von Foerster
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_von_Foerster

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