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Wenn die Kamera bei einem Gespräch zwischen zwei Personen abwechselnd der einen, dann der anderen Person ins Gesicht schaut, spricht man von der Schuss-Gegenschuss-Methode. Der Ausdruck stammt von den beliebten Show-Down-Szenen in us-amerikanischen Westernfilmen. Beim Schuss-Gegenschuss ist Folgendes zu beachten: Zwischen den miteinander sprechenden Personen ergibt sich durch die Blickrichtung eine gedachte Augenlinie, die man Blick- oder Beziehungsachse nennt. Durch die Wahl des ersten Kamerastandpunktes entscheidet man sich für eine Seite dieser Achse.

In einer Halb-Totalen-Einstellung sind beide Personen im Bild. Damit sind ihre Positionen (links, rechts) im filmischen Raum festgelegt und auch ihre Blickrichtung: Sie schauen einander an, die eine Person schaut nach rechts, die andere nach links.

Kamera 1 Kamera 2 Kamera 3 Kamera 4 Für folgende Schuss-Gegenschuss-Einstellungen sind alle Kamerastandpunkte möglich, die auf derselben Seite der Achse liegen. So werden die Personen immer ihre zugeordneten Blickrichtungen beibehalten. Sie schauen einander auch bei veränderten Einstellungsgrößen an.

 
K1   K2   K3   K4
     

Falscher Kamerastandpunkt
Kamera 1 Kamera 2 Wenn man für eine Folgeeinstellung einen Kamerastandpunkt auf der anderen Seite der Achse wählt, kehren sich die Links-Rechts-Positionen der Personen - und damit auch ihre Blickrichtungen - um.

 

K1   K2    
     

Die ursprünglich nach links schauende Person schaut nun nach rechts, die andere Person ebenfalls. Beide blicken somit in die gleiche Richtung und nicht einander ins Gesicht. Dies gilt es zu vermeiden.

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