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Wenn
die Kamera bei einem Gespräch zwischen zwei Personen abwechselnd
der einen, dann der anderen Person ins Gesicht schaut, spricht man
von der Schuss-Gegenschuss-Methode.
Der Ausdruck stammt von den beliebten Show-Down-Szenen in us-amerikanischen
Westernfilmen. Beim Schuss-Gegenschuss ist Folgendes zu beachten:
Zwischen den miteinander sprechenden Personen ergibt sich durch
die Blickrichtung eine gedachte Augenlinie,
die man Blick- oder Beziehungsachse
nennt. Durch die Wahl des ersten Kamerastandpunktes entscheidet
man sich für eine Seite dieser Achse.
In
einer Halb-Totalen-Einstellung sind beide Personen im Bild.
Damit sind ihre Positionen
(links, rechts) im filmischen Raum festgelegt und auch ihre
Blickrichtung: Sie schauen einander an, die eine Person schaut
nach rechts, die andere nach links. |
Für folgende Schuss-Gegenschuss-Einstellungen sind
alle Kamerastandpunkte möglich, die auf derselben Seite der
Achse liegen. So werden die Personen immer ihre
zugeordneten Blickrichtungen beibehalten. Sie schauen einander
auch bei veränderten Einstellungsgrößen an. |
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Falscher
Kamerastandpunkt
Wenn man für eine Folgeeinstellung einen Kamerastandpunkt
auf der anderen Seite der Achse wählt, kehren sich
die Links-Rechts-Positionen der Personen - und damit
auch ihre Blickrichtungen - um.
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Die
ursprünglich nach links schauende Person schaut nun nach rechts,
die andere Person ebenfalls.
Beide blicken somit in die gleiche Richtung und nicht einander ins
Gesicht. Dies gilt es zu vermeiden.
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