Durch
die Wahl des Bildausschnitts
wird ein Motiv aus der umgebenden Wirklichkeit herausgehoben
und auf ein flächiges, zweidimensionales, meist verkleinertes
Bild reduziert.
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Dieser Mangel kann durch das Nützen der Kompositionsmöglichkeiten
innerhalb des Rahmens ausgeglichen werden. Personen oder bewegliche
Gegenstände lassen sich für die bildgestalterischen Anforderungen
leicht zurechtrücken. |
Goldener
Schnitt
Der
Goldene Schnitt ist ein ideales Seitenverhältnis, das auch
in der Natur oft zu finden ist. Auf den Bildausschnitt bezogen,
stellt man sich diesen in neun gleich
große Rechtecke aufgeteilt vor. Wenn es gelingt,
im Bild vorhandene horizontale und vertikale Linien mit den
gedachten Linien annähernd zur Deckung zu bringen, wird der
Eindruck für die menschliche Wahrnehmung am angenehmsten sein.
Die Schnittpunkte der Linien eignen sich besonders zur Platzierung
bildwichtiger Elemente.
Beim Goldenen Schnitt ist das
Verhältnis von a zu b gleich dem von a+b zu a. |
Alle
besprochenen Aspekte der Bildkomposition treffen auf das stehende,
ruhige Bild zu. Da ein Film aber von Bewegung
und Veränderung lebt, wird nicht jedes Bild voll
durchkomponiert sein können. Trotzdem wird das Endprodukt
durch Beachtung (oder Missachtung, so es gewünscht wird) an
Gehalt gewinnen. |
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