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Die mediale Umsetzung von Ideen verlangt eine inhaltliche, gestalterische, aber auch technische Vorbereitung.
Mit dem Media Action Project stellen wir hier ein von Dirk Schouten und Rob Watling entwickeltes Modell zur Integration von Medien im projektbasierten Unterricht vor. Für Lehrkräfte, die mit der Betreuung, Planung und Abwicklung von Medienprojekten zu tun haben, empfiehlt sich das Media Action Modell als hervorragendes Werkzeug zur Entwicklung und Analyse sowie als Produktionsleitfaden. Das Modell bietet Lehrkräften, Eltern und Schülern Geschlechtsspezifische Bezeichnungen einen systematischen Zugang bei der praktischen Medienarbeit innerhalb der Schule. Es bietet einen methodischen Ansatz für die Planung der organisatorischen Struktur sowie einen Leitfaden zur Reflexion von Prozessen und Subprozessen während der praktischen Medienarbeit. In der Folge bietet das Modell zwölf mögliche Stufen an.

Themenfindung/Self-Research
Bevor wir an die Arbeit gehen, muss logischerweise das Thema definiert und der Wissensstand in Bezug auf das gewählte Thema evaluiert werden.
 
 
Kulturelle, historische und soziale Aspekte
Die Problematisierung von Festgefahrenem. Suche nach Vorurteilen und
In-Frage-Stellung von Gewohntem. Erprobung von neuen Gesichtspunkten.
 
 
Fokussierung und Präzisierung des Themas
Jedes gewählte Thema hat das Potential für unzählige Projekte. Auf dieser Stufe ist eine genaue Eingrenzung des Themas vonnöten.
 
 
Formulierung einer Meinung
Hier fordert das Modell die Gruppe auf, einen bestimmten Prozess zu durchlaufen, um eine bestimmte Meinung zu artikulieren. Dies hilft den Teilnehmern bei der Fokussierung und gibt dem Projekt eine bestimmte Richtung. Damit wird ein wichtiger Schritt für die Durchführung der Research-Phase eingeleitet.
 
 
Research
Während der Research-Phase werden Meinungen und Analysen verschiedener Gruppierungen oder Menschen verglichen und evaluiert. Dabei wird auch auf die Art der Information und ihre Verfügbarkeit hingewiesen.
 
 
Analyse
Dabei wird das bei der Research-Phase gesammelte Material mit den Meinungen und Annahmen verglichen. Dieser Prozess transformiert die Annahmen und Meinungen in ein Motto.
 
 
Formulierung eines Mottos
Die erarbeitete Meinung kann nun als Statement kommuniziert werden und wird als Motto für die Produktion ausgegeben.
 
 
Wahl der Zielgruppe
An diesem Punkt angelangt werden endgültige Entscheidungen über die zu erreichende Zielgruppe gefällt.
 
 
Wahl des Mediums
Das beste Medium (Radio, Zeitung, Video ...) - um diese Zielgruppe zu erreichen - wird festgelegt.
 
 
Wahl der Form
Bei der Wahl des Mediums ist auch über die Form der Produktion zu entscheiden (dokumentarisch, narrativ).
 
 
Produktion
Dies ist der tatsächliche Vorgang beim Produzieren des "Textes" (Videos). Darin enthalten ist die Aufnahme, das Analysieren des Rohmaterials, das Schneiden und gegebenenfalls das Vertonen.
 
 
Präsentation
Eine Produktion ist erst dann beendet, wenn dem Zielpublikum das Werk präsentiert wurde und seine Reaktionen überprüft werden können. Nur wenn dieser Punkt erfüllt ist, kann die Gruppe ihre Arbeit evaluieren.
 
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