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In den Jahren zwischen 1907/08 und 1917 wurden vermehrt alle formalen Elemente der Filmgestaltung genützt, um dem Publikum die Geschichten verständlicher zu machen. Integraler Bestandteil dabei waren - neben psychologisch glaubwürdigen Charakteren - Schnitt, Dialogtitel, Lichtgebung und Komposition. Diese Periode brachte außerdem den so genannten Schuss-Gegenschuss hervor.

Als David Wark Griffith 1908 bei Biograph Filme zu inszenieren begann, hatten seine Filme durchschnittlich 17 Einstellungen, 1913 waren es bereits 88. Im Gegensatz zu den europäischen Filmemachern, die das Augenmerk eher auf die Mise en scène legten, setzten die amerikanischen Kollegen mehr auf den Filmschnitt.

The Birth of a NationMit seinem von der Form her gesehen wegweisenden epischen Kostümdrama The Birth of a Nation (1914/15, Die Geburt einer Nation) ebnete Griffith dem Langspielfilm seinen Weg zum Erfolg. In seiner - bedauerlicherweise rassistischen - Rekonstruktion des amerikanischen Bürgerkriegs kodifizierte er die Techniken, mit denen Filmschaffende experimentiert hatten, und versucht ein einheitliches filmisches Raum-Zeit-Gefüge zu schaffen.

The Birth of a NationDie meisten Filme der damaligen Zeit enthielten Parallelmontagen, den Klassiker dieser Form stellt The Birth of a Nation dar. Das Kino stand nun an der Schwelle zu einer neuen Periode. Die Standardisierung der Herstellungspraktiken stellte ab nun die Produktion eines verlässlichen und bekannten Produktes sicher: den Langspielfilm.

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