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 Seit
September 2005 bietet das ÖSTERREICHISCHE
FILMMUSEUM WIEN in Wien neben den wechselnden
Retrospektiven zwei langfristige und zyklische Programme an,
die in engem Zusammenhang mit der Vermittlungs- und Sammlungsarbeit
des Hauses stehen. Peter Kubelkas Zyklus "Was ist Film",
der 1996 zur Hundertjahrfeier des Kinos gestaltet wurde und
nach längerer Pause wieder im Filmmuseum zu sehen ist,
definiert in 63 Programmen anhand herausragender Beispiele
den Film als eigenständige Kunstgattung – als Werkzeug,
welches neue Denkweisen vermittelt.
Der zweite Zyklus, die von Alexander Horwath zusammengestellte Reihe „Die Utopie Film“, besteht aus Kapiteln mit jeweils mehreren Filmen - eine Folge von monatlich wechselnden Konstellationen oder Fragestellungen. Jedes der ausgewählten Werke kann als einzelnes in seinem besonderen Reichtum bestehen, aber die Auswahl ergibt auch eine Perspektive, einen Zusammenhang. „Die Utopie Film“ erzählt eine Geschichte der Filme in ihrem Verhältnis zueinander und zur Gesellschaft..
In
den beiden Zyklen wird das Kino auf komplementäre Weise
aufgefächert, und sie bieten besonders für junge
filminteressierte Menschen beispielhafte (Quer)Verweise auf
die Geschichte(n) des Films. Die Zyklen werden jeden Dienstag
Abend gezeigt.
Die „Geschichte(n) des Films“ enden mit 2006, schade, aber nicht wirklich schlimm.
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