Radio

Fachtagung „Radio und Schule“

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Kürzlich war mediamanual-Mitarbeiter Florian Danhel auf einer Fachtagung in Seekrichen. Hier berichtet er von seinen Eindrücken!
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Vom 18. bis 20. Mai fand in Seekirchen die 6. bundesweite Fachtagung „Radio und Schule“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Audio- und Radioarbeit im Unterricht einsetzen lässt. In verschiedenen Kurzvorträgen und Workshops wurden Methoden ausprobiert, Beispiele aus der Praxis vorgestellt und neue Ideen entwickelt.
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florian danhelLisa: Florian, du warst kürzlich auf der Radio-Fachtagung in Seekirchen und hast dort einige Workshops angeboten. Auch sonst hast du als Workshopleiter und im Rahmen der freien Radio-Arbeit bereits viel Erfahrung mit dem Medium. 
Vielleicht kannst du kurz etwas zum Hintergrund der Tagung sagen? 
Florian: Kernelement der Tagung war die Vernetzung zwischen Menschen, die einerseits im Bereich der freien Radios bzw. Community-Medien arbeiten und andererseits LehrerInnen bzw. PädagogInnen. Durch die unterschiedlichen Zugänge kam es zu einem lebendigen Austausch und man war quasi gezwungen, mal die Perspektive zu wechseln.
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Nachrichten auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen und den medienkritischen Blick zu schärfen scheint wichtiger denn je. Was kann die Radioarbeit tun, um junge Menschen in ihrer Medienkompetenz zu stärken? Hast du ein paar Tipps?
Ich denke die Audio- und Radioarbeit bietet da eine Reihe von Möglichkeiten, gerade aufgrund der Einfachheit und Unmittelbarkeit des Mediums. Mittels Smartphone lassen sich beispielsweise (Kurz-) Nachrichten erstellen. Sich selbst als NachrichtenredakteurIn zu erleben, führt einerseits zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung und andererseits zu mehr Verständnis darüber, wie Nachrichten eigentlich so entstehen. Darüber hinaus lässt sich wunderbar thematisieren, was zu einer seriösen Berichterstattung gehört, warum es absolut unerlässlich ist, genau zu recherchieren und warum es notwendig ist, die Quellen der Informationen zu nennen. Wer weiß, wie mediale Inhalte produziert werden, lässt sich weniger leicht täuschen.
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Einer aktuellen Studie („Gerüchte im Netz“, saferinternet.at, 01/2017) zufolge zählt Radio für Jugendliche zu den glaubwürdigsten Medien. Hast du ein paar Tipps, wie sich ohne viel Aufwand eine spannende Radiosendung mit SchülerInnen erarbeiten lässt? Worauf gilt es zu achten?
Grundsätzlich sollte man zu Beginn eher ein kleines Projekt in Angriff nehmen, d.h. nicht gleich eine ganze Radiosendung, sondern z.B. mit einem Interview starten. Anhand dieses Interviews kann schon einiges trainiert werden – z.B. Konzeption, Recherche, inhaltliche Vorbereitung, Aufnahmetechnik, Schnitt, etc.
Häufig liefern Medienprojekte auch Anlass die Schulräumlichkeiten zu verlassen und das erarbeitete Wissen in der Welt außerhalb der Schule anzuwenden. Um beim Beispiel mit dem Interview zu bleiben: Ein Lernprozess wird sicher dadurch intensiviert, wenn am Ende einer inhaltlichen Auseinandersetzung ein (Radio)Interview mit einem Experten / einer Expertin geplant ist.
Welche Eindrücke/Themen/Inputs, hast du generell von der Tagung mitgenommen? 
Die wichtigste inhaltliche Diskussion drehte sich um Fragen der Medienethik. Ich bin der Meinung, dass man Strategien entwickeln muss, um auf mangelnde Debattenkultur und zunehmende Aggression im Netz zu reagieren.
Die Tagung zeichnete sich durch die hohe Bereitschaft der TeilnehmerInnen aus, das eigene Know-how weiterzugeben und zu teilen. Dieser intensive Wissensaustausch unter den TeilnehmerInnen ist aus meiner Sicht Voraussetzung dafür, um auf aktuelle mediale Entwicklungen reagieren zu können.
Daraus lassen sich im besten Fall Methoden entwicklen, die später zu mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit respektvoller Kommunikation führen.
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Details zur Fachtagung und weitere Infos zur Audio- und Radioarbeit kann man hier nachlesen: www.radiobox.at 

Audio im Unterricht – Newsletter online!

Quelle_mediamanual Blog

 

Der aktuelle Newsletter ist nun online! Wir haben verschiedene Angebote zu „Audio im Unterricht“ für Sie gesammelt und wünschen viel Vergnügen beim Lesen und beim Radiomachen!

 

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Radio als Lernraum – Willkommen bei Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Wie können medienpädagogische Lehre und Praxisarbeit Hand in Hand gehen?

Wir haben dem Team von Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark einen Besuch abgestattet und erfahren, wie sich Lehrerausbildung, Schulunterricht und weiterführende Fortbildung bei der Förderung von Medienkompetenz optimal ergänzen.


An Daniela Hodschars Schule stehen die Türen regelmäßig offen. Denn Daniela Hodschar unterrichtet an der Klex, einer Partnerschule von Radioigel. Während des „Offenen Lernens“ produzieren die Schülerinnen und Schüler Sendungen für alle möglichen Fächer. So können die SchülerInnen beispielsweise für Biologie oder Mathematik Termine in Museen, bei Firmen und an Universitäten wahrnehmen und dort ihre Umfragen und ExpertInnen-Interviews durchführen. An der Klex („Klusemann Extern“) wird somit Radio als Lernform und damit als übergreifende Methode in allen Fächern eingesetzt.

 

Daniela Hodschar arbeitet eng mit Wolfgang Kolleritsch zusammen. Wolfgang Kolleritsch ist nicht nur Leiter von Radioigel, sondern unterrichtet auch als Lehrer an der Praxis NMS und ist darüber hinaus mit der medienpädagogischen Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark befasst.

 

Die Pädagogische Hochschule Steiermark verfolgt bei der Lehrerausbildung ein besonderes Konzept: Medienbildung ist hier curricular verankert, d. h. auch angehende LehrerInnen für Mathematik und Naturwissenschaften realisieren Beiträge über ihr jeweiliges Themengebiet. Die von den SchülerInnen und Studierenden produzierten Sendungen dienen als wichtige Unterrichtsgrundlage – sowohl für die SchülerInnen im Unterricht als auch für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Studiums. Radioigel ist somit Dreh- und Angelpunkt bei der Förderung von Medienbildung für alle Altersklassen.

 

Wir haben uns mit Daniela Hodschar, Wolfgang Kolleritsch und Prof. Dr. Elgrid Messner, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark, unterhalten. Den SchülerInnen durften wir bei einem Live-Interview und weiteren Produktionen über die Schulter schauen.

 

 

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Willlkommen bei Radioigel in Graz!

Vor Kurzem waren wir an der Pädagogischen Hochschule Steiermark und haben das Team von Radioigel besucht. Wir durften nicht nur bei einer Live-Sendung dabei sein, sondern durften auch bei anderen SchülerInnen-Produktionen über die Schulter schauen. Mit Daniela Hodschar (Lehrerin an der „Klex“), Wolfgang Kolleritsch (befasst mit der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark) und Rektorin Elgrid Messner haben wir über Radioarbeit und Medienkompetenz gesprochen.

 

Bald erscheint der Videobeitrag!

Bilder, die im Kopf entstehen – Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

Konzentriert wird der Geräuschpegel der Dialoge nachjustiert und die Tonspur auf den gleichen Pegel gebracht. Das Resultat wird ein letztes Mal auf das Drehbuch hin überprüft, bevor die Einspielungen sorgfältig abgespeichert werden. Wer diesem Schülerteam bei seiner Arbeit zuschaut, versteht schnell, dass die Erstellung eines Hörspiels Fähigkeiten erfordert, die gelernt sein wollen.

 

Ferdinand Gschwendtner ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler. Was er sich autodidaktisch angeeignet hat, gibt er nun seit mehreren Jahren seinen Schülergruppen weiter. Audioprojekte werden am Wiener GWIKU Haizingergasse großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Wir durften der 7C während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man mit Geräuschen Bilder im Kopf erzeugen kann.

 

 

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Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

Hier wird Radiomachen Groß geschrieben! Im GWIKU Haizingerasse Wien gibt es einen eigenen Medienschwerpunkt.

 

Die Realisierung von Print-, Radio- und Videoprojekten gehört an dieser Schule zum festen Lehrplan. Kurz vor den Sommerferien trafen wir Ferdinand Gschwendtner und seine 7C und sprachen mit ihnen über die Produktion ihres Hörspiels. Wir erfuhren nicht nur, worauf es beim Radiomachen ankommt, sondern auch, wie Bilder im Kopf eigentlich entstehen!

In Kürze erscheint der Videobeitrag!

Das Radioprojekt: verwirrt – verrückt – verliebt

Ohren gespitzt! Die 3A des Christian Doppler Gymnasiums in Salzburg hat ein Hörspiel realisiert, bei dem es um eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geht. Die Akustik-AkrobatInnen zeigen anhand von Tagebucheinträgen, wie turbulent es in einer Skiwoche zugehen kann!


Die Umsetzung von Medienprojekten hat am Christian Doppler Gymnasium lange Tradition. Hier werden immer wieder Radioprojekte, Videos und Printprojekte realisiert.

 

Zusammen mit ihrem Kollegen Gerhard Kowald hat Angelika Klaffenböck das Radioprojekt „verwirrt – verrückt – verliebt“ betreut. Dabei war ihnen wichtig, dass die Ideen und Themen von den SchülerInnen selbst kommen. Die Mühen haben sich gelohnt! Für seine zwanzigminütige Sendung wurde das Projektteam 2012 mit dem media literacy award ausgezeichnet – in der Kategorie „Radio“.

 

Bei unserem Gespräch erfahren wir nicht nur, was dem Schülerteam bei der Umsetzung besonders gefallen hat, sondern auch, warum Medienprojekte in Angelika Klaffenböcks Unterricht einen hohen Stellenwert haben.

 

Gerhard Kowald konnte bei unserem Treffen leider nicht dabei sein. Dafür hatte Dietmar Rudolf (ein weiterer Kollege von Angelika Klaffenböck) Zeit, mit uns über schulische Medienprojekte zu sprechen.

 

 

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Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

 

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Plädoyer für Radio als Lernform


„Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

 

Helmut Hostnig analysiert verschiedene Lernkonzepte, -formen und typen und erläutert, wie leicht man im Unterricht Radio machen kann. … lehre die Jugendlichen die Sehnsucht nach den weiten Räumen, die sich mit dem Radiomachen auftun….lautet daher der Leitsatz des Pädagogen. Sein Projekt RADIOPOLY wurde auf dem mla-Blog bereits vorgestellt!

Nun ist Helmut Hostnigs neuester Artikel „Plädoyer für eine Implementierung von Radio als Lernform“ auf Medienimpulse erschienen!

Hier geht es zum Artikel: http://www.medienimpulse.at/articles/view/392

 

 


Einblicke in das Projekt RADIO POLY

 

Wie macht man eigentlich Radio? Und wie arbeitet die Gruppe von RadioPoly? Dieses Video wurde von Projektleiter Helmut Hostnig erstellt und bietet spannende Einblicke.