Radio

Das war unser Jahr 2018!

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – es ist an der Zeit, das Geschehene Revue passieren zu lassen.

 

Es war ein sehr ereignisreiches Jahr, das uns viele spannende Begegnungen und weiterführende Kooperationen bereit gehalten hat. Gerne möchten wir zusammenzufassen, wo wir überall dabei waren, welche Interviews wir geführt haben und welche Eindrücke und Inspirationen wir mitgenommen haben.

 

 

Zu Beginn des Jahres haben wir die wichtigsten Kompetenzen im 21. Jahrhundert zum Thema gemacht. In unserem Artikel gingen wir daher der Frage nach, wie ein Klassenblog Kollaboration und Teamfähigkeit fördern kann – und dadurch Raum für kritisches Denken entstehen kann. Im Interview mit Hajnalka Berényi-Kiss verrät uns die Lehrerin, warum sie in ihrem Englischunterricht, einen Blog eingeführt hat. Inzwischen ist der Blog zum festen Diskussions-, Dialog- und Erzählforum ihres Unterrichts geworden. Mit Ironie und Sprachgefühl erzählen die Schülerinnen und Schüler über erste Erfahrungen aus der beruflichen Praxis und diskutieren über digitale Themen. Hajnalka Berényi-Kiss wurde mit ihrem Team beim [mla] 2017 ausgezeichnet und hat über ihre Erfahrungen im Rahmen der Fachtagung 2017 berichtet.

 

Im Februar haben wir uns dem Schwerpunktthema Film gewidmet. Für Volksschülerinnen und Volksschüler hatte das Österreichische Filmmuseum Anfang des Jahres seine Tore geöffnet und zur Lecture „Auf der Suche nach dem Realen: Dokumentarfilm“ geladen. Im Rahmen der Veranstaltung hatten die jungen Cineastinnen und Cineasten die Möglichkeit gehabt, Ausschnitte von Filmen aus den verschiedensten zeitlichen Epochen anzuschauen. Angeregt diskutierten die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer über das Gesehene. Auch eigene Sehgewohnheiten und persönliche Vorlieben wurden zum Thema. Volksschullehrer Richard Cieslar hatte mit seiner Klasse die Lecture besucht und berichtet im Interview, wie seine Klasse die Veranstaltung aufgenommen hat. Alejandro Bachmann, Filmvermittler im Österreichischen Filmmuseum, verdeutlicht im Interview medienpädagogische Ansätze des Österreichischen Filmmuseums und erklärt, warum alte Filme hoch im Kurs sind – auch bei jungem Publikum!

 

Im März drehte sich alles um das Thema Radio Florian Danhel stellt uns das Radiomanual vor. Der praktische Leitfaden ist für Lehrerinnen und Lehrer aller Schultypen und Erfahrungsleveln gedacht. Florian hat das Radiomanual verfasst und erklärt im Interview, worin das Potenzial von Radio liegt. Im Leitfaden findet man auch heraus, welcher „Radiotyp“ man ist. Lehrreiche und witzige Aufbereitung!

 

Das Jahr schreitet voran – der media literacy award nähert sich seinem Anmeldeschluss. Renate Holubek und Angelika Fürst haben den [mla] des Vorjahres und 2007 unter die Lupe genommen und eine Auswertung gemacht. Im Interview fasst Angelika die wichtigsten Daten und Fakten des Festivals zusammen und erklärt, worin die größten Entwicklungen bestehen.

 

Unter dem Motto „Volksschulschülerinnen und Schüler erobern die Leinwand“ hatte Elisabeth Köbke, Volksschullehrerin an der Rötzergasse Wien, mit ihrem Team beim [mla] des vergangenen Jahres einen Preis gewonnen. Ihre Schülerinnen und Schüler hatten einen Legetrickfilm erstellt und die Herzen der Jury im Nu erobert. Im Interview berichtet Elisabeth Köbke über gelungene Teamarbeit und das medienpädagogische Potenzial von Stop-Motion-Filmen.

 

Im Juni widmeten wir uns der Kulturellen Bildung. Im Interview geben uns die Bereichsleiterinnen Sirikit Amann und Ulrike Gießner-Bogner von KulturKontakt Austria Einblick, wie gesellschaftliche Partizipation anhand von Kultureller Bildung gelingen kann und wie gemeinsame Handlungs- und Verhandlungsräume geschaffen werden können. KulturKontakt Austria bietet viele praktische und theoretische Ansätze und unterstützt Lehrerinnen und Lehrern bei der Umsetzung von Projektarbeit.

 

Auch Games sind immer wieder ein Thema bei uns. Im Rahmen des Projekts „We make Games“ wurde heuer erstmalig ein landesweites Spielentwicklungsprojekt initiiert. Die Zielgruppe: Schulklassen der Sekundarstufe II. Insgesamt wurden 78 Spielkonzepte zu Beginn des Semesters eingereicht. Acht Projekte schafften es in die Endrunde und wurden im Rahmen der „Game Jam“ auserkoren, um mittels professioneller Spieleentwicklerinnen und Entwickler realisiert zu werden. Wir wollten das Projekt von verschiedenen Seiten beleuchten und sprachen mit einem Team, das in die finale Runde gekommen war, mit Christoph Kaindel, der Juror und medienpädagogischer Begleiter des Gesamtprojekts war und Lena Robinson, die bei Playful Solution arbeitet und „We make Games“ mit initiiert hatte.

 

Im Dschungel Wien war kein Platz mehr frei als es dann im Oktober endlich hieß „Startschuss für drei Tage Festival“! Im Rahmen des media literacy award kamen über 500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich zusammen, um ihre Projekte auf großer Leinwand vorzustellen und ihre Preise entgegenzunehmen. Die Aufregung war groß! Insgesamt wurden 21 Teams für ihre herausragenden Medienprojekte ausgezeichnet. Das Rahmenprogramm bot Raum für jede Menge Filmscreenings, gutes Essen und ausgiebiges Netzwerken und Beisammensein.

 

Im Rahmen der diesjährigen Fachtagung erörterten Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern, worin die Chancen und Herausforderungen der neu eingeführten Übung „Digitale Grundbildung“ bestehen. Während Expertinnen und Experten aus dem Bildungskontext theoretische Aspekte erörterten, stellten Kolleginnen und Kollegen aus der Schulpraxis Best Practice Beispiele vor und gaben Einblicke in didaktische Methoden ihrer Arbeit.

 

Auch in diesem Jahr gab es wieder die Woche der Medienkompetenz. Über 120 Veranstaltungen landesweit machten das breitgefächerte Angebot zu diesem Thema deutlich. Wir sprachen mit dem Koordinator Christoph Kaindel über die Hintergründe und Ziele dieser Veranstaltung. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

 

Wir bedanken uns bei allen Interviewpartnerinnen und Partnern für die interessanten Einblicke in ihre Arbeit! 

 

Was hat sich bei uns sonst noch getan?

 

Auch in diesem Jahr haben wir weiter an unseren Materialien gearbeitet. 

 

Jeden Monat geben wir zu einem Schwerpunktthema den NEWSLETTER heraus und freuen uns über die vielen Kooperationen, die sich auch in diesem Jahr wieder ergeben haben.

Unsere Medienfit Challenge zeigt auf, wie man anhand von sechs medienpädagogischen Aufgaben das eigene Smartphone als Werkzeug sinnvoll nutzen kann.

Die Prototypischen Aufgaben für den Sekundarbereich I und II laden dazu ein, mit gezielten Beispielen die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aufzubauen und zu vertiefen. Die Aufgaben können auszugsweise downgeloaded oder als Heft zugeschickt und erprobt werden.

Ich und Medien – Medienbildung in der Primarstufe laden gezielt junge Schülerinnen und Schüler dazu ein, mit einfachen, aber gezielten Aufgaben ihre Medienkompetenz zu fördern und über das eigene Medienverhalten zu reflektieren.

 

Und was erwartet uns im nächsten Jahr? So viel können wir schon verraten: Unsere Themen werden wieder bunt und vielfältig. Es wird unter anderem um Digitale Bildung gehen, um Populismus, Medienkritik und Medienanalyse, um Frauen und Medien, Game Based Learning – und natürlich um den media literacy award 2019!

 

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr und wünschen allen eine schöne Adventszeit und alles Gute für das kommende Jahr!

Hinhören, zuhören, Radio machen! Das Radiomanual ist online!

 

Florian Danhel

Florian Danhel: Verfasser des Radiomanual

 

„Medienprojekte sind für SchülerInnen ein guter Anlass, sich mit der Welt außerhalb der Schule zu befassen. Im Idealfall entdecken sie dabei auch neue Potenziale bei sich selbst.“

 

 

 

Das soeben erschienene Radiomanual ist ein praktischer Leitfaden, der für den eigenen Unterricht bequem downgeloaded werden kann. Das Kompendium ist für LehrerInnen aller Schultypen und Erfahrungsleveln gedacht. Florian Danhel hat das Radiomanual konzipiert und verfasst. Ein Gespräch über die Faszination von Radio und Tipps zum Selbermachen.

 

 

Lisa Badura: Florian, du selbst bist ein eingefleischter Radio-Fan. Du hast früh mit dem Radiomachen begonnen, hast u.a. als Moderator und Redakteur bei Orange 94.0 gearbeitet, hast mehrere Jahre lang die Schülergruppe „RadioPoly “ aus Wien unterstützt und du hast auch jede Menge Workshops und Seminare im Bereich der medienpädagogischen Radioarbeit gemacht.

Was kann Radio, was Film nicht kann? Oder nicht so überspitzt gefragt, was macht für dich den Reiz auditiver Medien aus?

 

Florian Danhel: Den Reiz macht sicher der überschaubare technische Aufwand aus: Man kann gleich mal los legen und sich inhaltlichen Fragen widmen. Noch ein Vorteil: Es gibt kaum ein Thema, dass sich nicht fürs Hören aufbereiten lässt. Gleichzeitig ist man auch hinsichtlich Gestaltung und Umsetzung sehr frei und die kreativen Möglichkeiten sind wirklich vielfältig. Die Schüler und Schülerinnen können bei Themenwahl und Gestaltung ihre Ideen sehr gut einbringen, was meist zu einer höheren Identifikation mit dem Projekt führt und sich positiv auf die Zusammenarbeit auswirkt.

 

Das Radiomanual ist ein ganz praktischer Leitfaden, der für Lehrerinnen und Lehrer als Hilfestellung dienen soll, Audioprojekte im Unterricht zu realisieren. Über auditive Medien sind schon unzählige Bücher erschienen. Aber wie so oft liegt in der „Kürze die Würze“. Was war dir bei der Erstellung des Kompendiums persönlich am wichtigsten?

 

Am allerwichtigsten war, dass man beim Lesen Lust bekommt, ein Audio- und Radioprojekt zu starten. Im Mittelpunkt stand deshalb die Idee, in kompakter und übersichtlicher Form all jene Informationen zu finden, die man benötigt, um los starten zu können – von der Ideenfindung bis hin zur Präsentation oder Ausstrahlung. Für jene, die dann (hoffentlich) Feuer fangen, gibt es am Ende weiterführende Links zu weiteren empfehlenswerten Publikationen im Netz.

 

Du selber hast schon viele Gruppen bei der Erstellung von Hörspielen, Podcasts oder klassischen Radio-Beiträgen unterstützt. Angenommen einE LehrerIn kennt sich mit der Erstellung eines audiovisuellen Projekts noch nicht so gut aus und möchte im Unterricht ein erstes Projekt realisieren. Welches Format würdest du zu Beginn empfehlen? Auf was sollte man achten, dass man zu einem wünschenswerten Ergebnis kommt? Gibt es gute Freeware-Programme, die du empfehlen kannst?

 

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Fachtagung „Radio und Schule“

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Kürzlich war mediamanual-Mitarbeiter Florian Danhel auf einer Fachtagung in Seekrichen. Hier berichtet er von seinen Eindrücken!
seekirchen
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Vom 18. bis 20. Mai fand in Seekirchen die 6. bundesweite Fachtagung „Radio und Schule“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Audio- und Radioarbeit im Unterricht einsetzen lässt. In verschiedenen Kurzvorträgen und Workshops wurden Methoden ausprobiert, Beispiele aus der Praxis vorgestellt und neue Ideen entwickelt.
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florian danhelLisa: Florian, du warst kürzlich auf der Radio-Fachtagung in Seekirchen und hast dort einige Workshops angeboten. Auch sonst hast du als Workshopleiter und im Rahmen der freien Radio-Arbeit bereits viel Erfahrung mit dem Medium. 
Vielleicht kannst du kurz etwas zum Hintergrund der Tagung sagen? 
Florian: Kernelement der Tagung war die Vernetzung zwischen Menschen, die einerseits im Bereich der freien Radios bzw. Community-Medien arbeiten und andererseits LehrerInnen bzw. PädagogInnen. Durch die unterschiedlichen Zugänge kam es zu einem lebendigen Austausch und man war quasi gezwungen, mal die Perspektive zu wechseln.
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Nachrichten auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen und den medienkritischen Blick zu schärfen scheint wichtiger denn je. Was kann die Radioarbeit tun, um junge Menschen in ihrer Medienkompetenz zu stärken? Hast du ein paar Tipps?
Ich denke die Audio- und Radioarbeit bietet da eine Reihe von Möglichkeiten, gerade aufgrund der Einfachheit und Unmittelbarkeit des Mediums. Mittels Smartphone lassen sich beispielsweise (Kurz-) Nachrichten erstellen. Sich selbst als NachrichtenredakteurIn zu erleben, führt einerseits zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung und andererseits zu mehr Verständnis darüber, wie Nachrichten eigentlich so entstehen. Darüber hinaus lässt sich wunderbar thematisieren, was zu einer seriösen Berichterstattung gehört, warum es absolut unerlässlich ist, genau zu recherchieren und warum es notwendig ist, die Quellen der Informationen zu nennen. Wer weiß, wie mediale Inhalte produziert werden, lässt sich weniger leicht täuschen.
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Einer aktuellen Studie („Gerüchte im Netz“, saferinternet.at, 01/2017) zufolge zählt Radio für Jugendliche zu den glaubwürdigsten Medien. Hast du ein paar Tipps, wie sich ohne viel Aufwand eine spannende Radiosendung mit SchülerInnen erarbeiten lässt? Worauf gilt es zu achten?
Grundsätzlich sollte man zu Beginn eher ein kleines Projekt in Angriff nehmen, d.h. nicht gleich eine ganze Radiosendung, sondern z.B. mit einem Interview starten. Anhand dieses Interviews kann schon einiges trainiert werden – z.B. Konzeption, Recherche, inhaltliche Vorbereitung, Aufnahmetechnik, Schnitt, etc.
Häufig liefern Medienprojekte auch Anlass die Schulräumlichkeiten zu verlassen und das erarbeitete Wissen in der Welt außerhalb der Schule anzuwenden. Um beim Beispiel mit dem Interview zu bleiben: Ein Lernprozess wird sicher dadurch intensiviert, wenn am Ende einer inhaltlichen Auseinandersetzung ein (Radio)Interview mit einem Experten / einer Expertin geplant ist.
Welche Eindrücke/Themen/Inputs, hast du generell von der Tagung mitgenommen? 
Die wichtigste inhaltliche Diskussion drehte sich um Fragen der Medienethik. Ich bin der Meinung, dass man Strategien entwickeln muss, um auf mangelnde Debattenkultur und zunehmende Aggression im Netz zu reagieren.
Die Tagung zeichnete sich durch die hohe Bereitschaft der TeilnehmerInnen aus, das eigene Know-how weiterzugeben und zu teilen. Dieser intensive Wissensaustausch unter den TeilnehmerInnen ist aus meiner Sicht Voraussetzung dafür, um auf aktuelle mediale Entwicklungen reagieren zu können.
Daraus lassen sich im besten Fall Methoden entwicklen, die später zu mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit respektvoller Kommunikation führen.
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Details zur Fachtagung und weitere Infos zur Audio- und Radioarbeit kann man hier nachlesen: www.radiobox.at 

Audio im Unterricht – Newsletter online!

Quelle_mediamanual Blog

 

Der aktuelle Newsletter ist nun online! Wir haben verschiedene Angebote zu „Audio im Unterricht“ für Sie gesammelt und wünschen viel Vergnügen beim Lesen und beim Radiomachen!

 

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Radio als Lernraum – Willkommen bei Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

 

Wie können medienpädagogische Lehre und Praxisarbeit Hand in Hand gehen?

Wir haben dem Team von Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark einen Besuch abgestattet und erfahren, wie sich Lehrerausbildung, Schulunterricht und weiterführende Fortbildung bei der Förderung von Medienkompetenz optimal ergänzen.

 

 

An Daniela Hodschars Schule stehen die Türen regelmäßig offen. Denn Daniela Hodschar unterrichtet an der Klex, einer Partnerschule von Radioigel. Während des „Offenen Lernens“ produzieren die Schülerinnen und Schüler Sendungen für alle möglichen Fächer. So können die SchülerInnen beispielsweise für Biologie oder Mathematik Termine in Museen, bei Firmen und an Universitäten wahrnehmen und dort ihre Umfragen und ExpertInnen-Interviews durchführen. An der Klex („Klusemann Extern“) wird somit Radio als Lernform und damit als übergreifende Methode in allen Fächern eingesetzt.

 

Daniela Hodschar arbeitet eng mit Wolfgang Kolleritsch zusammen. Wolfgang Kolleritsch ist nicht nur Leiter von Radioigel, sondern unterrichtet auch als Lehrer an der Praxis NMS und ist darüber hinaus mit der medienpädagogischen Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark befasst.

 

Die Pädagogische Hochschule Steiermark verfolgt bei der Lehrerausbildung ein besonderes Konzept: Medienbildung ist hier curricular verankert, d. h. auch angehende LehrerInnen für Mathematik und Naturwissenschaften realisieren Beiträge über ihr jeweiliges Themengebiet. Die von den SchülerInnen und Studierenden produzierten Sendungen dienen als wichtige Unterrichtsgrundlage – sowohl für die SchülerInnen im Unterricht als auch für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Studiums. Radioigel ist somit Dreh- und Angelpunkt bei der Förderung von Medienbildung für alle Altersklassen.

 

Wir haben uns mit Daniela Hodschar, Wolfgang Kolleritsch und Prof. Dr. Elgrid Messner, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark, unterhalten. Den SchülerInnen durften wir bei einem Live-Interview und weiteren Produktionen über die Schulter schauen.

 

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=e-4rCQNl6nQ&feature=youtu.be

 

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Willlkommen bei Radioigel in Graz!

Vor Kurzem waren wir an der Pädagogischen Hochschule Steiermark und haben das Team von Radioigel besucht. Wir durften nicht nur bei einer Live-Sendung dabei sein, sondern durften auch bei anderen SchülerInnen-Produktionen über die Schulter schauen. Mit Daniela Hodschar (Lehrerin an der „Klex“), Wolfgang Kolleritsch (befasst mit der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark) und Rektorin Elgrid Messner haben wir über Radioarbeit und Medienkompetenz gesprochen.

 

Bald erscheint der Videobeitrag!

Bilder, die im Kopf entstehen – Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

Konzentriert wird der Geräuschpegel der Dialoge nachjustiert und die Tonspur auf den gleichen Pegel gebracht. Das Resultat wird ein letztes Mal auf das Drehbuch hin überprüft, bevor die Einspielungen sorgfältig abgespeichert werden. Wer diesem Schülerteam bei seiner Arbeit zuschaut, versteht schnell, dass die Erstellung eines Hörspiels Fähigkeiten erfordert, die gelernt sein wollen.

 

Ferdinand Gschwendtner ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler. Was er sich autodidaktisch angeeignet hat, gibt er nun seit mehreren Jahren seinen Schülergruppen weiter. Audioprojekte werden am Wiener GWIKU Haizingergasse großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Wir durften der 7C während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man mit Geräuschen Bilder im Kopf erzeugen kann.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=HPu2rGz137Y

 

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Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

 

Hier wird Radiomachen Groß geschrieben! Im GWIKU Haizingerasse Wien gibt es einen eigenen Medienschwerpunkt.

 

Die Realisierung von Print-, Radio- und Videoprojekten gehört an dieser Schule zum festen Lehrplan. Kurz vor den Sommerferien trafen wir Ferdinand Gschwendtner und seine 7C und sprachen mit ihnen über die Produktion ihres Hörspiels. Wir erfuhren nicht nur, worauf es beim Radiomachen ankommt, sondern auch, wie Bilder im Kopf eigentlich entstehen!

In Kürze erscheint der Videobeitrag!

Das Radioprojekt: verwirrt – verrückt – verliebt

 

Ohren gespitzt! Die 3A des Christian Doppler Gymnasiums in Salzburg hat ein Hörspiel realisiert, bei dem es um eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geht. Die Akustik-AkrobatInnen zeigen anhand von Tagebucheinträgen, wie turbulent es in einer Skiwoche zugehen kann!

 

 

Die Umsetzung von Medienprojekten hat am Christian Doppler Gymnasium lange Tradition. Hier werden immer wieder Radioprojekte, Videos und Printprojekte realisiert.

 

 

Zusammen mit ihrem Kollegen Gerhard Kowald hat Angelika Klaffenböck das Radioprojekt „verwirrt – verrückt – verliebt“ betreut. Dabei war ihnen wichtig, dass die Ideen und Themen von den SchülerInnen selbst kommen. Die Mühen haben sich gelohnt! Für seine zwanzigminütige Sendung wurde das Projektteam 2012 mit dem media literacy award ausgezeichnet – in der Kategorie „Radio“.

 

Bei unserem Gespräch erfahren wir nicht nur, was dem Schülerteam bei der Umsetzung besonders gefallen hat, sondern auch, warum Medienprojekte in Angelika Klaffenböcks Unterricht einen hohen Stellenwert haben.

 

Gerhard Kowald konnte bei unserem Treffen leider nicht dabei sein. Dafür hatte Dietmar Rudolf (ein weiterer Kollege von Angelika Klaffenböck) Zeit, mit uns über schulische Medienprojekte zu sprechen.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=TFNHDYyXXKU&feature=youtu.be

 

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Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

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Video-Link: http://vimeo.com/54602757

 

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