MEDIENKOMPETENZ

Generation EGO!?

 

 

Über die Bedeutung von Medienkompetenz haben wir mit vielen Lehrerinnen und Lehrern schon gesprochen. Aber was denkt eigentlich ein Jugendforscher zu dem Thema?

 

Wir freuen uns, in Kürze den prominenten Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier zu treffen und mit ihm über seine jüngste Publikation „Generation Ego“ zu sprechen. Als Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien und langjähriger Publizist befasst sich Bernhard Heinzlmaier u.a. mit der Mediennutzung heutiger Jugendlicher. Welche Werte beeinflussen junge Menschen und welche Rolle sollte die Schule angesichts des technologischen Wandels einnehmen? Wir sind auf das Treffen gespannt!

 

Ein Videobeitrag über unser Gespräch erscheint in Kürze!

 

Wie arbeiten eigentlich JugendforscherInnen wie Bernhard Heinzlmaier? Hier geht’s zum Beitrag „Ein Schuss Anarchie für angepasste Hosenscheißer“ (SchülerStandard, 27.1.2014)

 

 

 

 

Barcamp „Medienbildung JETZT!“ vom 24.-25. Jänner in Wien!

 

 

Bereits zum 3. Mal lädt die Initiative „Medienbildung JETZT“ medieninteressierte PädagogInnen zu einem Barcamp ein. Unter dem Titel „Mediale Identitäten“ richtet sich das Barcamp sowohl an erfahrene MedienpädagogInnen als auch an Personen, die neu in dem Bereich einsteigen.

Ein Barcamp lebt von der aktiven Teilhabe und dem Wissens- und Erfahrungstausch aller Beteiligten – so wird auch das Programm gemeinsam erstellt. Es sind zwei parallele Tracks geplant, wobei die TeilnehmerInnen jederzeit zwischen den beiden wechseln können. Im „Salon“ geht es um inhaltlich/methodische Inputs und Diskussionen, während in der „Werkstatt“ Platz für workshopartiges Arbeiten und technische Fragen ist.

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung erforderlich bis Fr, 24.01.2014. Hier geht’s zur Anmeldung.

 

Adresse der Veranstaltung

wienXtra-medienzentrum (mz)
Zieglergasse 49/II
1070 Wien

 

Hier finden Sie weitere Infos zur Veranstaltung!

Hier finden Sie das Programm!

 

Das Filmprojekt: MACHT, dass ihr wegkommt!

 

Normalerweise sind die SchülerInnen der 4 A der Neuen Mittelschule Lehen in Salzburg nicht auf den Mund gefallen. Als sie für ihr Filmprojekt ohne ihre Stimme auskommen mussten, war das für sie eine völlig neue Erfahrung. In ihrem Stummfilm „MACHT, dass ihr wegkommt“ setzte sich die Klasse mit Macht und Gewalt auseinander und bewies eindrücklich, dass man auch ohne Worte viel sagen kann.

 

 

In Kooperation mit externen PartnerInnen (SchauspielerInnen, Medienschaffende) betreute Karin Helml das Projekt. Die Auseinandersetzung mit Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing war der Lehrerin ein großes Anliegen, da es in der Klasse immer wieder zu Reibereien und Konflikten gekommen war. Durch das Filmprojekt lernte die Klasse, eine gemeinsame Vereinbarungskultur zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

„Frankenstein Junior“ und „Metropolis“ dienten der Projektgruppe als Ausgangsfilme. Den jungen Filmschaffenden hat es vor allem Spaß gemacht, von Profis Schauspielunterricht zu bekommen und sich mit Pantomime und Gestik auseinanderzusetzen.

 

Wir trafen Karin Helml und einige Schülerinnen in ihrer Schule und waren angetan, dass die Schülerinnen von Karin Helml dazu angeregt wurden, sich mit selbstgeführten Interviews einzubringen. Es war spannend zu hören, wie es dem Team bei seiner Arbeit ergangen ist.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=M3_ZMGY7Fmo

 

 

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Das Filmprojekt: Lehen Style

 

Das Stadtviertel, in dem sie zur Schule gehen, löst bei vielen Menschen bloßes Naserümpfen aus. Aber sie sind stolz auf ihr Viertel! Lehen, ein Stadtteil im Norden der Stadt Salzburg, ist für seinen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund bekannt und gilt als „sozialer Brennpunkt“. Von Vorurteilen lässt sich die 3C nicht beirren und zeigt in ihrem Musikvideo selbstbewusst, was sie mit ihrem Stadtteil verbindet.

 

Iwan Pasuchin vom MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg unterrichtet an der Neuen Mittelschule Lehen das Fach „Kreative Mediengestaltung“ und hat das Filmprojekt betreut. Für die Ideenfindung hatte er seine SchülerInnen aufgefordert, sich mit einem YouTube-Video ihrer Wahl zu befassen. Die SchülerInnen zögerten nicht lange und entschieden sich für „Gangnam Style“. Das Video zählt zu den meist aufgerufenen Musikvideos auf YouTube und wurde schon über eine Milliarde Mal angeklickt.

 

Das Schülerteam hat eine ganz eigene Version des Musikvideos kreiert. Anstatt wie der koreanische Sänger Psy sich über die reichen Menschen in Seoul lustig zu machen und den verschwenderischen Lebensstil der GroßstädterInnen zu karikieren, tanzen sich die jungen FilmproduzentInnen voller Elan durch ihr (Brennpunkt-)Viertel.

 

Wir waren neugierig zu hören, wie es dem Team bei ihrem Filmprojekt ergangen ist und besuchten Iwan Pasuchin und seine SchülerInnen in ihrer Schule.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=nUMpmrf-DMo

 

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Das Printprojekt BRAVOS

 

Was kommt heraus, wenn sich Lehrkräfte für Deutsch, Bildnerische Erziehung und Latein zusammentun und ein Medienprojekt auf die Beine stellen? Ein Printprojekt, das es in sich hat! Denn im Gegensatz zu ihrem Original punktet die „Bravos“ mit Ironie, Sprachwitz und kreativen Neuinterpretationen. Hier werden antike Mythen im aktuellen Gewand präsentiert!

 

Betreut wurde das Projekt von Dietmar Rudolf, Maria Sallinger und Gerhard Kowald. Zwar konnten Sallinger und Kowald bei unserem Treffen leider nicht dabei sein, dafür aber Angelika Klaffenböck, die auch am Christian Doppler Gymnasium in Salzburg unterrichtet und auch immer wieder Medienprojekte realisiert.

 

Beide Projektteams wurden 2012 für ihre Medienarbeiten mit dem [mla] ausgezeichnet. SchülerInnen zu vermitteln, dass die eigenen Projektideen wertvolle Bausteine für das Gesamtergebnis seien, sehen Dietmar Rudolf und Angelika Klaffenböck als eine ihrer Hauptaufgaben an. Auch die Erfahrung zu machen, dass Kreativität und Teamgeist sich positiv auf das Projektergebnis auswirken, finden sie für ihre SchülerInnen entscheidend. „Viele Kompetenzen kommen erst in der Realisierung von Medienprojekten richtig zum Vorschein“, so die Einschätzung der beiden KollegInnen.

 

In unseren beiden Beiträgen vom Christian Doppler Gymnasium geht’s darum, welche Erfahrungen die LehrerInnen und Schülerteams gemacht haben.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=TYk1K2I6Lt4

 

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Einladung zum Barcamp „Medienbildung JETZT!“ am 25. und 26. Jänner 2013

 

Bald ist es wieder soweit!
Vom 25.- bis 26. Jänner 2013 lädt die Initiative „Medienbildung JETZT“ medieninteressierte PädagogInnen zu einem Barcamp ein. Ein Barcamp lebt von der aktiven Teilhabe und dem Wissens- und Erfahrungstausch aller Beteiligten. Das Programm wird gemeinsam erstellt. Unter http://bikum.mixxt.at/ kann man die Liste der bisher vorgeschlagenen Themen anschauen und eigene Ideen einbringen.

Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

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Video-Link: http://vimeo.com/54602757

 

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Das VIDEO-Projekt: Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen!

 

Es donnert und blitzt. Eine Frau ist allein zu Hause. „Scream“ läuft im Fernsehen. Das Telefon klingelt. Es klopft an der Tür. Die Frau macht auf …

 

Dies ist die Handlung des superb animierten Thrillers „Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen“. Beim diesjährigen media literacy award hat das Projektteam die Jury begeistert und für seine kreative Umsetzung einen Preis erhalten. Realisiert wurde der Trickfilm von sechs Schülerinnen und einem Schüler der Medienklasse des BORG 15 Henriettenplatz in Wien. In Kooperation mit dem Künstlertrio MUKATO haben die Lehrerinnen Claudia Sperl und Eva Meissenpichler das Projekt geleitet.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, trafen wir einige der beteiligten SchülerInnen und Claudia Sperl zum Gespräch. Wie kam es zur Idee für diesen Film und warum ist die Realisierung eigener Medienprojekte so wichtig? Das Projektteam hat uns mit seinen Ansätzen überzeugt!

 

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Video-Link: http://vimeo.com/54535940

 

Hier gibt’s mehr Infos zum Projekt! Weiterlesen

Fachtagung: „Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen“?

 

Man nehme 40 Lehrkräfte, 7 Tischkreise ausgestattet mit Flipcams & Memorykarten,

3 Themenrunden und 1 gemeinsame Suche, um die Erfolgsrezepte für Medienbildung herauszufinden.

Diese erlesenen Zutaten fand ich vor auf der medienpädagogischen Fachtagung im Rahmen des Medienfestivals mla:connect im Dschungel Wien. Im World-Café-Format wurde die Fachtagung abgehalten, und ich hab mich unter die LehrerInnen gemischt.

 

Folgende drei Themenrunden waren Grundlage für unsere Gespräche:

  1. Wie sehen Lernumgebungen für audio/visuelle Medienprojekte konkret aus und wie sollten sie idealerweise gestaltet sein?
  2. Welche Vereinbarungskulturen gibt es an Schulen, um Medien sinnvoll zu nutzen?
  3. Wie können Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Medienbildung verankert werden?

Was wurde im Einzelnen diskutiert und welche Erkenntnisse kamen für mich dabei heraus?

 

Als es um den Austausch von Lernumgebungen ging, wurden die Memorykarten, die verschiedene Bilder aus dem Medienumfeld zum Thema hatten, spielerisch umhergeschoben, um Erfahrungen, Frust und Wünsche loszuwerden. Und was waren die Erfahrungen der LehrerInnen an meinem Tisch?

 

– Die oftmalige Notwendigkeit, sich privates Equipment zuzulegen, um nicht von der unzureichenden technischen Ausstattung der Schule abhängig zu sein;

– die Zurverfügungstellung privater Stunden, um das knappe Zeitbudget der Schulstunden auszugleichen;

– eine hohe soziale Kompromissbereitschaft.

 

Eine engagierte Lehrperson scheint heutzutage vor allem eines zu sein: eine ständige Vermittlerin, die bestrebt ist, ungünstige Bedingungen bestmöglich auszugleichen. Keine dankbare Rolle.

 

Aber warum lohnen sich angesichts der offensichtlichen Herausforderungen überhaupt die Mühen, Medienbildung im Schulalltag zu integrieren? Nach dem Austausch erschwerender Bedingungen folgten die Mut machenden Beispiele aus der Praxis.

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Danke an alle TeilnehmerInnen des [mla] 2012!

 

Letzte Woche hieß es wieder: Bühne frei für die großartigen Medienprojekte von Schulteams aus ganz Europa!

Im Rahmen des Medienfestivals mla:connect wurden 20 Projektgruppen mit dem media literacy award [mla] ausgezeichnet. Bei der Eröffnungsgala im Dschungel Wien diskutierten die [mla]-JurorInnen und Bildungsministerin Claudia Schmied über die Bedeutung von Medienkompetenz. SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, Medien selber produzieren und die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können, unterstrichen alle Beteiligten als unerlässlich. Wir danken der Gesprächsrunde für ihre klaren Botschaften!

 

Personen auf dem Foto von l. n. r.: Christoph Kaindel (ICE, netbridge), Susanne Windischbauer (ARS Electronica), Rosa von Suess (Institut für Creative\Media/Technologies, FH St. Pölten), Claudia Schmied (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur), Karl Markovics (Regisseur und Schauspieler), Barbara Eichinger (BMUKK Abt. Öffentlichkeitsarbeit-Bildungsmedien)

Foto: Hans Hochstöger

 

Besonders wollen wir allen Personen danken, die am [mla] teilgenommen haben und gratulieren den PreisträgerInnen zu ihrer Auszeichnung!

 

Über das Feedback der [mla]-TeilnehmerInnen haben wir uns sehr gefreut!

 

Alfred L. aus Oberpullendorf:

„Ich möchte mich nochmals für diese tollen zwei Medientage. die meine Klasse und ich erleben durften, bedanken. Es ist Balsam, dass es solche Veranstaltungen gibt, die Projektarbeit und Bildungsarbeit abseits von Kompetenzmessung, Bildungsstandards und neuer Reifeprüfung auf eine besondere Art und Weise honorieren.“

 

Monika L., Alice K. und ihre SchülerInnen aus Graz:

„Vielen herzlichen Dank jetzt gleich einmal für die wieder so wunderbar organisierte und durchgeführte Veranstaltung!!!! Ein deutlich würdigender und wertschätzender Rahmen für junge KünstlerInnen – stets bestens und liebevoll betreut, moderiert – und gespickt mit spannenden Höhepunkten und Einlagen.“

 

Sabine B. aus Scheibbs:

„Tolle Veranstaltung! Herzlichen Dank für’s ‚Dabei-Sein-Dürfen’“.

 

Schülerinnen:

„Es ist WAHNSINNIG GUT organisiert, sehr nette MitarbeiterInnen. Wir fühlen uns wie Prinzessinnen. DANKE.“

 

In Kürze stellen wir einige PreisträgerInnen und ihre Projekte vor!