MEDIENKOMPETENZ

14. September Themenmontag: Bildung beginnt bei Medienbildung

 

Die Bildungsstandards von heute verlangen nach einem kritischen und kreativen Umgang mit den Medien! Am 14. September sendet ORF III von 22.45h bis 23.30h einen Themenschwerpunkt über Medienbildung in Österreich.

 

Die Journalistin Rosa Maria Plattner wirft einen dokumentarischen Blick in die Welt der digitalen Medien im Ars Electronica Center und vor allem der Medienprojekte an Österreichs Schulen. Lehrer und Eltern tun gut daran, ihre Kinder entspannt auf dem Weg durch die Medienwelten zu begleiten, fordert Bildungspsychologin Christiane Spiel und regt zu Selbstregulation und „offenem Lernen“ an. Von allgemeinen Bildungsaspekten mit Schwerpunkt Internet über die einzigartige Initiative an Österreichs Schulen, dem „Media Literacy Award“, inspirierenden Workshops bis zum sinnvollen Umgang mit Online-Angeboten reicht die Palette. Die Potentiale der Jugendlichen werden zur Entfaltung gebracht, indem sie die Medien richtig nutzen und verstehen lernen, sodass der Start in die digitale Zukunft kreativ, kritisch und kompetent gelingen kann. (Aus dem Pressetext der Regisseurin)

 

 

Hier finden Sie den Link zur Sendung!

 

 

Seien Sie dabei! Der media literacy award geht in die nächste Runde!

 

 

Realisieren Sie mit Ihrer Klasse Medienprojekte und wollen, dass Ihre SchülerInnen ihr Projekt anderen Klassenteams präsentieren? Ist Medienbildung Ihnen ein Anliegen und wollen Kontakte mit ebenso interessierten KollegInnen knüpfen? Dann machen Sie mit beim media literacy award 2015!

 

Der [mla] wird vom Bundesministerium für Frauen und Bildung verliehen und zeichnet Schulteams aus, die innovative und kreative Projekte realisiert haben. Während des dreitägigen Festivals sind Teams aus ganz Europa eingeladen, ihre Projekte in Wien zu präsentieren. Medien aller Art können eingereicht werden (Video, Radio, Printmedien, Comics, Fotos, Multimedia, Neue Medien, Games etc.).

 

 

TERMIN [mla]: 4.-6. November 2015

 

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2015.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=NLgqtGThwBA

 

Computerspiele im Unterricht

 

Schon kleine Kinder lernen, wenn sie „bloß“ spielen. Sie lernen Regeln auszuloten, Grenzen auszutesten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich so Stück für Stück Kultur und Wissen anzueignen. Lernen und spielen passen offenbar gut zusammen. Aber geht lernen auch anhand von Computerspielen? Worin liegen die Vorteile, Computerspiele in den Unterricht zu integrieren und wo sind den Spielen Grenzen gesetzt?


Vor Kurzem waren wir wieder mit der Kamera unterwegs und haben Personen getroffen, die vor allem zwei Dinge vereint: Die Leidenschaft für Computerspiele und die Arbeit im und für das pädagogische Umfeld. Unsere Interviewpartner waren einstimmig der Meinung, dass (Computer-)spielen und lernen sehr wohl zusammengehören. Besonders interessiert hat uns die Frage, wie digitale Lernspiele (Serious Games) konzipiert sein müssen und inwiefern es möglich ist, Computerspiele im Unterricht selbst zu programmieren.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=pQbnkjiQHZM

 

 

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Ein anregendes Jahr liegt hinter uns – Auf ins neue Jahr!

 

Auch in diesem Jahr waren wir mit unserem Kamerateam wieder in Schulen unterwegs und durften SchülerInnen bei ihrer Medienarbeit zusehen! Mit LehrerInnen und SchülerInnen sprachen wir über ihre Ideen und Ziele. Für uns war es spannend zu sehen, wie vielfältig Medienbildung im Schulunterricht ermöglicht und realisiert wird. Auch die über 500 Projekteinreichungen zum diesjährigen [mla] zeigen, wie kreativ und innovativ Lernen in der Schule sein kann.

 

Wohin führten uns unsere Drehs?

Im Wiener Traditionscafé Weidinger trafen wir den prominenten Jugend- und Kulturforscher Bernhard Heinzlmaier und sprachen mit ihm über seine Publikation „Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert“, die er zusammen mit Philipp Ikrath verfasst hat. Es ging unter anderem um die Frage, inwiefern sich Gesellschaften auflösen und welche Rolle die Schule angesichts des technologischen Wandels einnehmen sollte.

 

In der Wiener Volksschule Oberlaa trafen wir die Klasse von Birgit Desch und sprachen mit dem Team über den preisgekrönten Trickfilm „Die Tierolympiade“. In ihrem Film bringen die jungen Medienschaffenden nicht nur Kängurus zum Springen!

 

Weiter ging es in die Berufsschule für Bürokaufleute in Wien. Mit ihrem ebenfalls preisgekrönten Projekt „Traumfänger. Bilder und Texte gegen Gewalt“ zeigte die Projektgruppe von Jutta Majcen und Karin Cerny eindrucksvoll, wie sich Poetry-Slam-Texte filmisch umsetzen lassen.

 

Im Gymnasium Haizingergasse in Wien trafen wir Ferdinand Gschwendtner und seine Radio-Klasse. Dieses Team hat das Glück, dass ihre Schule einen eigenen Medienschwerpunkt hat. Wir erfuhren, wie aus Drehbüchern Hörspiele werden und Bilder im Kopf entstehen.

 

 

 

Unser letzter Dreh führte uns in die Ganztagsvolksschule Am Schöpfwerk in Wien, wo wir neben den Klassenteams von Sabine Preßke und Burgi Müller die Künstlerin Karen Oldenburg trafen. In ihren beiden Trickfilmen „Die Weltraumforscherbande“ hatten die Schülerinnen und Schüler Astronauten mit verschiedenen Muttersprachen ins Weltall schweben lassen.

 

Wir bedanken uns bei allen ProjektleiterInnen und ihren SchülerInnen für die wertvollen Gespräche und freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder Schulklassen zu besuchen und über Medienpädagogik und aktuelle Themen zu berichten.

 

Allen LehrerInnen und SchülerInnen wünschen wir schöne Weihnachtsferien und alles Gute für das Jahr 2015!

 

Das [mla] Team

 

Einmal die Welt von oben bitte! Die filmische Reise der „Weltraumforscherbande“

 

Was berichten wohl junge Astronautinnen und Astronauten ihren Eltern und Geschwistern, wenn sie ins Weltall schweben und die Erde von oben sehen? – Was es im Universum alles zu entdecken gibt, überlegten sich die Schülerinnen und Schüler der Wiener Ganztagsvolksschule (GTVS) Am Schöpfwerk. Auf ihrer filmischen Reise durften die Kinder der 2C und 3C die Regie übernehmen.

 

 

Die GTVS Am Schöpfwerk ist eine besondere Schule. Ca. 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler sprechen eine nicht deutsche Muttersprache und haben neben ihrer österreichischen Staatsbürgerschaft eine weitere Nationalität.

 

Die unterschiedlichen Sprachen wollte die Künstlerin und Kunstvermittlerin Karen Oldenburg (operated by Die Bibliothekare) sichtbar und hörbar machen und initiierte ein Filmprojekt, das sie zusammen mit Sabine Preßke (Klassenlehrerin der 3C) und Burgi Müller (Klassenlehrerin der 2C) während des Schuljahrs 2013/14 umsetzte. Während acht Wochen realisierten beide Klassen in Kleingruppenarbeit einen eigenen Stopmotionfilm.

 

Für ihr Projekt wurden die Teams kürzlich mit dem media literacy award in der Kategorie VIDEO ausgezeichnet. Wir wollten die frisch gebackenen PreisträgerInnen kennenlernen und sprachen mit ihnen über ihre Arbeit.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=t6Auw9jh5Xw&feature=youtu.be

 

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Die Verleihung der media literacy awards 2014

 

Vor Kurzem war es wieder soweit! Vom 29.-31. Oktober wurden insgesamt 20 Schulteams im Dschungel Wien mit dem media literacy award ausgezeichnet.

 

Heuer wurden erstmalig über 500 Projekte aus ganz Europa beim media literacy award eingereicht. Eine Menge, die nicht nur beachtlich ist, sondern auch zeigt, dass für immer mehr LehrerInnen das Produzieren von Medien beim Lehren wesentlich ist. Wir danken allen ProjektleiterInnen für ihre Geduld und ihren Mut, Grenzen auszutesten und gewöhnliche Unterrichtsstrukturen aufzubrechen. Allen Schülerinnen und Schülern danken wir für ihren engagierten Einsatz und ihre Kreativität!

Die Band: Matakustix mit ihrem Song „Easy“

 

Die Teams kamen nicht nur aus ganz Österreich, sondern auch aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Spanien und der Tschechischen Republik. Drei Tage lang feierten die TeilnehmerInnen miteinander und präsentierten ihre Projekte vor großem Publikum.

 

 

Bei der Eröffnung ging es nicht nur musikalisch zu, sondern auch informativ. Der Datenschutz-Aktivist Max Schrems stellte das Projekt „europe-v-facebook.org“ und seine jüngste Publikation „Kämpf um deine Daten“ vor. Mit einem lebhaften Plädoyer wies er auf  die Bedeutung der eigenen Privatsphäre hin und bot Einblicke in die Methoden großer IT-Firmen.

 

 

 

Bei Speis und Trank klang der Eröffnungsabend im Theaterhaus Dschungel gemütlich aus.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und nehmen ab sofort Einreichungen entgegen. Hier finden Sie weitere Infos!

Hier finden Sie weitere Infos zum Festival.

Hier finden Sie alle PreisträgerInnen.

Hier finden Sie weitere Fotos vom Festival. (Fotograf: Hans Hochstöger)

 

 

Medienpädagogische Fachtagung am 30. Oktober 2014 in Wien

 

Wie wird Medienbildung eigentlich an einzelnen Schulen konkret umgesetzt? Falls Sie sich diese Frage schon gestellt haben und mit KollegInnen gerne darüber diskutieren wollen, kommen Sie zur Fachtagung, die am 30. Oktober 2014 von 14 – 17 Uhr im DSCHUNGEL WIEN stattfinden wird.

 

Im Rahmen der Tagung werden Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Österreich medienpädagogische Fallbeispiele aus der Schulpraxis zeigen. Präsentiert werden sowohl Projekte aus der Videoarbeit als auch Beispiele aus dem Multimediabereich. Im World Café-Format können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren, inwiefern Medienprojekte die soziale Interaktion verbessern und Kompetenzen gezielt fördern können.

 

Die Tagung richtet sich an LehrerInnen, LehramtsanwärterInnen und SchulleiterInnen.

 

Termin: 30. Oktober 2014, 14 – 17 Uhr im Museumsquartier, DSCHUNGEL WIEN

 

Die jeweiligen Landesschulräte wurden gebeten, die Teilnahme zu ermöglichen. Das BMBF übernimmt Reisekosten, Hotelkosten und lädt vor Beginn zum gemeinsamen Mittagessen im Café Leopold um 12 Uhr.

 

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

 

 

Bilder, die im Kopf entstehen – Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

Konzentriert wird der Geräuschpegel der Dialoge nachjustiert und die Tonspur auf den gleichen Pegel gebracht. Das Resultat wird ein letztes Mal auf das Drehbuch hin überprüft, bevor die Einspielungen sorgfältig abgespeichert werden. Wer diesem Schülerteam bei seiner Arbeit zuschaut, versteht schnell, dass die Erstellung eines Hörspiels Fähigkeiten erfordert, die gelernt sein wollen.

 

Ferdinand Gschwendtner ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler. Was er sich autodidaktisch angeeignet hat, gibt er nun seit mehreren Jahren seinen Schülergruppen weiter. Audioprojekte werden am Wiener GWIKU Haizingergasse großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Wir durften der 7C während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man mit Geräuschen Bilder im Kopf erzeugen kann.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=HPu2rGz137Y

 

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Veranstaltung am 8. April: Medienkompetenz – Mehr als nur ein Schlagwort

 

 

Am 8. April 1014 veranstaltet das Medienzentrum Wien einen Diskussionsabend mit Kathrin Demmler, Direktorin des JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis). Moderation: Eva Täubl (Medienzentrum)

Uhrzeit: 18-21

Ort: wienXtra-medienzentrum, Zieglergasse 49/II, 1070 Wien

 

Hier geht’s zur Anmeldung.

Hier gibt’s weitere Infos.

 

Zur Veranstaltungsankündigung: Das Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen gestaltet sich in einer vielschichtig aufeinander bezogenen Medienwelt. Heranwachsende nutzten Medien und mediale Inhalte um sich zu informieren, um zu kommunizieren und um sich zu präsentieren. Dabei sind vor allem die elektronischen Medien ein zentraler Bestandteil ihrer Lebenswelt und eröffnen neue Lern- und Erfahrungsbereiche. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen, gehen Heranwachsende viel selbstständiger und unvoreingenommener mit den sich schnell verändernden Medien und Kommunikationsformen um, sind sich aber häufig der negativen Folgen nicht bewusst.

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Gespräch mit Bernhard Heinzlmaier über „Generation EGO“

 

„Das vereinzelte Ego ist immer auf dem Sprung, auf dem Sprung von einem Schwarm zum nächsten.“ So lautet einer der zentralen Thesen in „Generation Ego“.


Zusammen mit Philipp Ikrath hat Bernhard Heinzlmaier im Herbst 2013 das Buch „Generation EGO. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert“ publiziert. Das Buch wurde in vielen Medien diskutiert. Schließlich gehen die beiden Autoren den Fragen nach, inwiefern heutige Gemeinschaften sich auflösen und welchen Einfluss die kapitalistischen Zustände auf die Lebensbereiche der Jugend haben.

 

Vor kurzem trafen wir Bernhard Heinzlmaier im Wiener Caféhaus Weidinger. Für uns war es sehr spannend zu erfahren, was der Jugend- und Marktforscher über die Rolle von Schule und Medienkompetenz denkt!

 

Danke an das Café Weidinger , dass wir bei euch drehen durften!

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=9BYuzfFSq28

 

Und hier einige markante Thesen aus „Generation EGO“:

 

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