LEHRPERSONEN

Filmvermittlung – Erfahrungswerte und praktische Tipps

Wie haben unterschiedliche Klassenteams Filmprojekte realisiert?

 

In unserem Blog stellen wir u.a. Projekte vor, in denen es um die aktive Filmarbeit an Schulen geht. In den Videobeiträgen haben wir mit LehrerInnen und SchülerInnen über ihre Erfahrungswerte gesprochen und konnten dadurch interessante Einblicke in Stolpersteine und Gelingensfaktoren bei der Filmarbeit erhalten.

 

weltraumforscherbande

„Die Weltraumforscherbande“ ist ein Volksschulprojekt, das an einer Wiener Schule entstanden ist. Die Besonderheit der Schule: 95% der Kinder haben Migrationshintergrund. Der Animationsfilm ist in Kooperation mit einer Künstlerin entstanden und wurde im Rahmen des [mla] 2014 ausgezeichnet.

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filmstill aus traumfaenger

„Traumfänger – Texte und Bilder gegen Gewalt“ ist ein Filmprojekt, das in Kooperation mit einer Poetry Slam-Künstlerin an einer Wiener Berufsschule realisiert wurde und im Rahmen eines Filmworkshops entstand. Anhand von einfachen aber eindringlichen Stilmitteln thematisiert das Projekt Ausgrenzung und Gewalt. Das Projekt wurde schon mehrfach ausgezeichnet, so auch beim [mla] 2013.

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entstehung der tierolympiade

„Die Tierolympiade“ ist ein Animationsfilm, das an einer Wiener Volksschulklasse entstand. Im Rahmen seines Projekts erlernte das Klassenteam die Techniken des Legetrickfilms und recherchierte im Vorfeld zum Thema „Tiere in Afrika“. Das Projekt wurde im Rahmen des [mla] 2013 ausgezeichnet.

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Filmstill Burschen

 

„Macht, dass ihr wegkommt“ ist ein Filmprojekt, das an einer Salzburger Neuen Mittelschule (NMS) realisiert wurde. In ihrem Film, der in seiner Form an einen Stummfilm der Schwarz-Weiß-Film-Ära erinnert, behandeln die Schülerinnen und Schüler Mobbing und Gewalt.

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schuelergruppe von lehen style

 

„Lehen Style“ ist ein Film, in dem Schülerinnen und Schüler einer Salzburger Neuen Mittelschule (NMS) das Musikvideo von Psy „Gangnam-Style“ selbstbewusst neu adaptieren. Das Klassenteam wird an einer Schule unterrichtet, die in einem sozialen Brennpunktviertel liegt.

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Radio als Lernraum – Willkommen bei Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Wie können medienpädagogische Lehre und Praxisarbeit Hand in Hand gehen?

Wir haben dem Team von Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark einen Besuch abgestattet und erfahren, wie sich Lehrerausbildung, Schulunterricht und weiterführende Fortbildung bei der Förderung von Medienkompetenz optimal ergänzen.


An Daniela Hodschars Schule stehen die Türen regelmäßig offen. Denn Daniela Hodschar unterrichtet an der Klex, einer Partnerschule von Radioigel. Während des „Offenen Lernens“ produzieren die Schülerinnen und Schüler Sendungen für alle möglichen Fächer. So können die SchülerInnen beispielsweise für Biologie oder Mathematik Termine in Museen, bei Firmen und an Universitäten wahrnehmen und dort ihre Umfragen und ExpertInnen-Interviews durchführen. An der Klex („Klusemann Extern“) wird somit Radio als Lernform und damit als übergreifende Methode in allen Fächern eingesetzt.

 

Daniela Hodschar arbeitet eng mit Wolfgang Kolleritsch zusammen. Wolfgang Kolleritsch ist nicht nur Leiter von Radioigel, sondern unterrichtet auch als Lehrer an der Praxis NMS und ist darüber hinaus mit der medienpädagogischen Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark befasst.

 

Die Pädagogische Hochschule Steiermark verfolgt bei der Lehrerausbildung ein besonderes Konzept: Medienbildung ist hier curricular verankert, d. h. auch angehende LehrerInnen für Mathematik und Naturwissenschaften realisieren Beiträge über ihr jeweiliges Themengebiet. Die von den SchülerInnen und Studierenden produzierten Sendungen dienen als wichtige Unterrichtsgrundlage – sowohl für die SchülerInnen im Unterricht als auch für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Studiums. Radioigel ist somit Dreh- und Angelpunkt bei der Förderung von Medienbildung für alle Altersklassen.

 

Wir haben uns mit Daniela Hodschar, Wolfgang Kolleritsch und Prof. Dr. Elgrid Messner, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark, unterhalten. Den SchülerInnen durften wir bei einem Live-Interview und weiteren Produktionen über die Schulter schauen.

 

 

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LehrerInnen-Fachtagung: Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen“?

 

Im Rahmen des diesjährigen media literacy award wird wieder eine medienpädagogische Fachtagung angeboten. Die Tagung richtet sich an LehrerInnen und DirektorInnen. Mehrere Lehrkräfte aus ganz Österreich werden Best-Practice-Beispiele zum Thema „Medienprojekte als Lernform“ vorstellen.

Im Anschluss an die Präsentationen haben alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und medienpädagogische Ansätze zu diskutieren.

 

Und hier vorweg eine kleine Themenauswahl der Projektpräsentationen:


– Mobile-Learning – Handys und Smartphones als Lerninstrumente

– Was bedeutet „Wirklichkeit“? – SchülerInnen begeben sich auf Erkundungstour und inszenieren Fotografien

– Mathe endlich spannend – SchülerInnen fabrizieren ein eigenes Lehrbuch

– Integration schmeckt! SchülerInnen gestalten gemeinsam ein Kochbuch

– In die Zukunft geschaut! SchülerInnen gestalten ihre eigenen Filme, Comics und Collagen

– Ohren auf: SchülerInnen machen Radio und lassen Bilder im Kopf entstehen

– Film ab! SchülerInnen realisieren einen eigenen Animationsfilm und schreiben ein Tagebuch darüber

 

Termin: 5. November 2015, 14-17h

Ort: Theaterhaus Dschungel Wien


Rasche Anmeldung erbeten! Begrenzte Teilnehmerzahl.

Die Veranstaltung ist ausgebucht! Bitte nicht mehr anmelden!

 

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Mediale Aufbereitung von ethischen Themen

Vor 2 Wochen waren wir an der Modeschule Wien (Hetzendorf) und haben die Klasse von Claudia Weinzierl (Lehrerin für Ethik) und ihrer Kollegin Tanja Karrer (Lehrerin für Religion) besucht. Das Team ist gerade dabei zu überlegen, wie man das dunkle Kapitel rund um den Spiegelgrund und benachbarte Themenstellungen medial aufbereiten kann. Keine leichte Aufgabe!

 

Wir haben mit den Lehrerinnen und Schülerinnen darüber gesprochen, welche Darstellungsformen für sie in Frage kommen und welche Ideen, sie umsetzen wollen.

 

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Hier wird Zeitung gemacht – Besuch bei der „HaiZeit“

Schülerzeitungen gibt es viele. Aber Artikel schreiben während des Unterrichts? Das ist wohl eher ungewöhnlich. Wir haben die 6a des Gymnasiums Haizingergasse in Wien besucht. An dieser Schule ist das Schreiben und Layoutieren von Artikeln Teil des Unterrichts!


Dass Zeitungen im digitalen Zeitalter keinesfalls „out“ sein müssen, beweisen die jungen RedakteurInnen der „HaiZeit“. Publiziert wird hier sowohl auf Papier als auch in einem Blog. Dabei befassen sich die Jugendlichen nicht nur mit unterschiedlichen Textsorten, sie lernen auch, wie man Texte leserfreundlich gestaltet und welche grafischen Elemente eingebaut werden können.

 

Das Gymnasium Haizingergasse bietet seinen SchülerInnen in der Oberstufe einen Medienschwerpunkt, in dem – je nach Schulstufe – Internet-, Print-, Radio- oder Videoprojekte durchgeführt werden. Der Medienschwerpunkt zielt darauf ab, dass die SchülerInnen eigenverantwortlich arbeiten und Medien selbst produzieren. Zusammen mit einer Kollegin unterrichtet Brigitte Braunöder das Fach Print. Im Rahmen dieses Faches wird die „HaiZeit“ geschrieben.

 

Bei unserem Besuch durften wir an der Redaktionssitzung teilnehmen und den Schülerteams beim anschließenden Arbeiten über die Schulter schauen. Es war spannend zu erfahren, was die jungen ZeitungsmacherInnen über Meinungsfreiheit denken und welche Themen sie gerade beschäftigen.     Und auch wenn nicht alle Schulen die Möglichkeit haben, eine eigene Redaktion anzubieten, hoffen wir, dass KollegInnen Anregungen für den eigenen Unterricht finden!

 


Weitere FACTS zum Medienschwerpunkt und zur „HaiZeit“

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Computerspiele im Unterricht

Schon kleine Kinder lernen, wenn sie „bloß“ spielen. Sie lernen Regeln auszuloten, Grenzen auszutesten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich so Stück für Stück Kultur und Wissen anzueignen. Lernen und spielen passen offenbar gut zusammen. Aber geht lernen auch anhand von Computerspielen? Worin liegen die Vorteile, Computerspiele in den Unterricht zu integrieren und wo sind den Spielen Grenzen gesetzt?


Vor Kurzem waren wir wieder mit der Kamera unterwegs und haben Personen getroffen, die vor allem zwei Dinge vereint: Die Leidenschaft für Computerspiele und die Arbeit im und für das pädagogische Umfeld. Unsere Interviewpartner waren einstimmig der Meinung, dass (Computer-)spielen und lernen sehr wohl zusammengehören. Besonders interessiert hat uns die Frage, wie digitale Lernspiele (Serious Games) konzipiert sein müssen und inwiefern es möglich ist, Computerspiele im Unterricht selbst zu programmieren.

 

 

 

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Ein anregendes Jahr liegt hinter uns – Auf ins neue Jahr!

Auch in diesem Jahr waren wir mit unserem Kamerateam wieder in Schulen unterwegs und durften SchülerInnen bei ihrer Medienarbeit zusehen! Mit LehrerInnen und SchülerInnen sprachen wir über ihre Ideen und Ziele. Für uns war es spannend zu sehen, wie vielfältig Medienbildung im Schulunterricht ermöglicht und realisiert wird. Auch die über 500 Projekteinreichungen zum diesjährigen [mla] zeigen, wie kreativ und innovativ Lernen in der Schule sein kann.

 

Wohin führten uns unsere Drehs?

Im Wiener Traditionscafé Weidinger trafen wir den prominenten Jugend- und Kulturforscher Bernhard Heinzlmaier und sprachen mit ihm über seine Publikation „Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert“, die er zusammen mit Philipp Ikrath verfasst hat. Es ging unter anderem um die Frage, inwiefern sich Gesellschaften auflösen und welche Rolle die Schule angesichts des technologischen Wandels einnehmen sollte.

 

In der Wiener Volksschule Oberlaa trafen wir die Klasse von Birgit Desch und sprachen mit dem Team über den preisgekrönten Trickfilm „Die Tierolympiade“. In ihrem Film bringen die jungen Medienschaffenden nicht nur Kängurus zum Springen!

 

Weiter ging es in die Berufsschule für Bürokaufleute in Wien. Mit ihrem ebenfalls preisgekrönten Projekt „Traumfänger. Bilder und Texte gegen Gewalt“ zeigte die Projektgruppe von Jutta Majcen und Karin Cerny eindrucksvoll, wie sich Poetry-Slam-Texte filmisch umsetzen lassen.

 

Im Gymnasium Haizingergasse in Wien trafen wir Ferdinand Gschwendtner und seine Radio-Klasse. Dieses Team hat das Glück, dass ihre Schule einen eigenen Medienschwerpunkt hat. Wir erfuhren, wie aus Drehbüchern Hörspiele werden und Bilder im Kopf entstehen.

 

 

 

Unser letzter Dreh führte uns in die Ganztagsvolksschule Am Schöpfwerk in Wien, wo wir neben den Klassenteams von Sabine Preßke und Burgi Müller die Künstlerin Karen Oldenburg trafen. In ihren beiden Trickfilmen „Die Weltraumforscherbande“ hatten die Schülerinnen und Schüler Astronauten mit verschiedenen Muttersprachen ins Weltall schweben lassen.

 

Wir bedanken uns bei allen ProjektleiterInnen und ihren SchülerInnen für die wertvollen Gespräche und freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder Schulklassen zu besuchen und über Medienpädagogik und aktuelle Themen zu berichten.

 

Allen LehrerInnen und SchülerInnen wünschen wir schöne Weihnachtsferien und alles Gute für das Jahr 2015!

 

Das [mla] Team

 

 

 

Einmal die Welt von oben bitte! Die filmische Reise der „Weltraumforscherbande“

Was berichten wohl junge Astronautinnen und Astronauten ihren Eltern und Geschwistern, wenn sie ins Weltall schweben und die Erde von oben sehen? – Was es im Universum alles zu entdecken gibt, überlegten sich die Schülerinnen und Schüler der Wiener Ganztagsvolksschule (GTVS) Am Schöpfwerk. Auf ihrer filmischen Reise durften die Kinder der 2C und 3C die Regie übernehmen.


Die GTVS Am Schöpfwerk ist eine besondere Schule. Ca. 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler sprechen eine nicht deutsche Muttersprache und haben neben ihrer österreichischen Staatsbürgerschaft eine weitere Nationalität.

 

Die unterschiedlichen Sprachen wollte die Künstlerin und Kunstvermittlerin Karen Oldenburg (operated by Die Bibliothekare) sichtbar und hörbar machen und initiierte ein Filmprojekt, das sie zusammen mit Sabine Preßke (Klassenlehrerin der 3C) und Burgi Müller (Klassenlehrerin der 2C) während des Schuljahrs 2013/14 umsetzte. Während acht Wochen realisierten beide Klassen in Kleingruppenarbeit einen eigenen Stopmotionfilm.

 

Für ihr Projekt wurden die Teams kürzlich mit dem media literacy award in der Kategorie VIDEO ausgezeichnet. Wir wollten die frisch gebackenen PreisträgerInnen kennenlernen und sprachen mit ihnen über ihre Arbeit.

 

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Besuch in der Wiener Ganztagsvolksschule „Am Schöpfwerk“!

Eine Reise ins Universum unternehmen und AstronautInnen zum schweben bringen – das war der filmische Auftrag, den die Kinder der 2C und 3C während des letzten Schuljahrs realisieren durften. Für ihr Projekt wurden die Teams der „Weltraumforscherbande“ in der Kategorie „Video“ mit dem [mla] 2014 ausgezeichnet!

 

Vor Kurzem trafen wir nicht nur die jungen kreativen Köpfe, sondern auch die drei Projektleiterinnen Burgi Müller, Sabine Preßke und Karen Oldenburg. Wir sprachen über die Realisierung des Projekts, über die Besonderheiten der Schule und über das Potenzial, das medienpädagogisches Arbeiten hervorrufen kann.

 

In Kürze erscheint die Reportage!

 

Die Verleihung der media literacy awards 2014

Vor Kurzem war es wieder soweit! Vom 29.-31. Oktober wurden insgesamt 20 Schulteams im Dschungel Wien mit dem media literacy award ausgezeichnet.

 

Heuer wurden erstmalig über 500 Projekte aus ganz Europa beim media literacy award eingereicht. Eine Menge, die nicht nur beachtlich ist, sondern auch zeigt, dass für immer mehr LehrerInnen das Produzieren von Medien beim Lehren wesentlich ist. Wir danken allen ProjektleiterInnen für ihre Geduld und ihren Mut, Grenzen auszutesten und gewöhnliche Unterrichtsstrukturen aufzubrechen. Allen Schülerinnen und Schülern danken wir für ihren engagierten Einsatz und ihre Kreativität!

 

Die Band: Matakustix mit ihrem Song „Easy“

 

 

Die Teams kamen nicht nur aus ganz Österreich, sondern auch aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Spanien und der Tschechischen Republik. Drei Tage lang feierten die TeilnehmerInnen miteinander und präsentierten ihre Projekte vor großem Publikum.

 

 

 

Bei der Eröffnung ging es nicht nur musikalisch zu, sondern auch informativ. Der Datenschutz-Aktivist Max Schrems stellte das Projekt „europe-v-facebook.org“ und seine jüngste Publikation „Kämpf um deine Daten“ vor. Mit einem lebhaften Plädoyer wies er auf  die Bedeutung der eigenen Privatsphäre hin und bot Einblicke in die Methoden großer IT-Firmen.

 

 

 

Bei Speis und Trank klang der Eröffnungsabend im Theaterhaus Dschungel gemütlich aus.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und nehmen ab sofort Einreichungen entgegen. Hier finden Sie weitere Infos!

 

 

Hier finden Sie weitere Infos zum Festival.

Hier finden Sie alle PreisträgerInnen.

Hier finden Sie weitere Fotos vom Festival. (Fotograf: Hans Hochstöger)