Kreativität

Mitmachen beim [mla] 2014!

Sie haben dieses Schuljahr mit Ihren Schülerinnen und Schülern ein Medienprojekt realisiert? Haben ein Computerspiel programmiert? Eine Klassenzeitung erstellt? Einen Video- oder Radiobeitrag realisiert? Oder etwas ähnliches umgesetzt? Dann reichen Sie Ihr(e) Projekt(e) ein beim media literacy award [mla] 2014! Abgabefrist ist der 15. Juli. Wir sind gespannt auf Ihre Projekte!

 

Was ist der [mla]? Der media literacy award ist eines der größten Medienfestivals Europas, das sich gezielt an Lehrerinnen und Lehrer richtet und die besten und innovativsten Projekte auszeichnet. Mitmachen können Klassenteams aller Schultypen und aller Altersstufen. Der [mla] findet vom 29. bis 31. Oktober 2014 in Wien statt. Veranstaltet wird das Festival vom Bundesministerium für Bildung und Frauen.

 

Hier gibt’s weitere Infos!

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Ran an den Malkasten! – Gedanken zum Film ALPHABET

 

Über 100 000 BesucherInnen haben sich allein in Österreich Erwin Wagenhofers Film „Alphabet-Angst oder Liebe“ im Kino angeschaut. Damit gehört der Film zu den meistgesehenen heimischen Produktionen des vergangenen Jahres. Der Film erscheint jetzt auf DVD. Was kann uns der viel diskutierte Film auch aus medienpädagogischer Sicht sagen?

 

Die Kinder sind hoch konzentriert. Lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen und prüfen mit kritischem Auge, was sie fabrizieren. Sorgsam wird nochmals nachjustiert. Es sind jedoch keine Matheaufgaben, die sie lösen, sondern großflächige Leinwände, auf denen sie mit viel Farbe ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wir befinden uns inmitten einer Schlüsselszene von „Alphabet“. Im von Arno Stern gegründeten „Malort“ (franz. Closlieu) scheinen die Windmühlen der leistungsgetriebenen Zeit stillzustehen. Hier werden Kinder nicht nach bestimmten Vorstellungen erzogen, sondern bestimmen selbst, wie sie ihre Gedanken mit Farbe und Pinsel auf die Leinwand bringen. Hier herrscht nicht das übliche Hierarchieverhältnis zwischen Zögling und Erzieher. Hier sind die Kinder ihre eigenen Lehrmeister.

 

Foto: www.alphabet-film.com

Gesellschafts- und globalisierungskritische Dokumentarfilme sind bekanntlich Erwin Wagenhofers Spezialität. Nach einer Beobachtung der Lebensmittelindustrie („We Feed the World“, 2005) und des Finanzsektors („Let’s Make Money“, 2008) widmet sich Erwin Wagenhofer nun dem Thema Bildung. Seine Botschaft ist deutlich: Die heutige Schule – bildgewaltig anhand von überforderten Schülerinnen und Schülern in China und Deutschland in Szene gesetzt – basiert auf erzieherischen Prinzipien aus der Frühzeit der Industrialisierung. Die Schule propagiere nach wie vor einen technokratisch geprägten Wissensvorrat und fördere Denkstrukturen, die unser Wirtschafts- und Finanzsystem unhinterfragt ließen. Unser Denken könne jedoch nur verändert werden, wenn sich die Art und Weise ändere, wie wir lernen.

 

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Träumen erlaubt!


Eine Schule für Bürokaufleute ist normalerweise kein Ort, an dem Phantasie eingefordert oder Videoclips realisiert werden. Geschweige denn ein Ort, an dem das Texten von Poetry Slam oder die Suche nach Filmmotiven Thema des Unterrichts sind.

 

Ganz anders sah es bei der Projektgruppe von Jutta Majcen und Karin Cerny aus. Vor kurzem trafen wir die beiden Lehrerinnen und ihre Klasse in der Berufsschule für Bürokaufleute in Wien und sprachen über ihr preisgekröntes Projekt „Traumfänger: Texte und Bilder gegen Gewalt“.

 

In ihren Texten verarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Eindrücke, die sie während ihres Besuchs bei „a-way“, einer Notschlafstelle für Jugendliche, erhalten haben. Die entstanden Videos zeugen nicht nur von einer großen Portion Kreativität, sondern auch von viel Sensibilität für das Thema Gewalt.

 

In Kürze erscheint der Videobeitrag über das Projekt!

Hier sind weitere Infos über das Projekt zu finden.

 

Teamplaying gefragt!

 

Mit gelungener Teamarbeit kennt sich die 2B der Volksschule Oberlaa in Wien bestens aus!

 

Vor Kurzem trafen wir Birgit Desch und ihre Klasse, um über ihr Projekt „Die Tierolympiade“ zu sprechen. Beim [mla] 2013 wurde das Team für ihr multimediales Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet. Wir sprachen über die Hintergründe des Projektes, über die Bedeutung von Kreativität und über eine offene Feedbackkultur.

 

Bald erscheint der Videobeitrag!

 

Hier geht’s zum BLOG der 2B!

Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

 

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