Das war die Woche der Medienkompetenz – unser Newsletter ist online!

 

 

Jetzt, wo die Woche der Medienkompetenz vorbei ist, wollen wir auf die Veranstaltung zurück blicken. Wir freuen uns, dass mit fast 130 Angeboten und Aktivitäten die Anzahl der Events im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt wurde!

 

Im November-Newsletter fassen wir die wichtigsten News rund um die Woche der Medienkompetenz zusammen. 

Hier nachzulesen!

 

Auch auf unsrem Instagram-Kalender gibt’s jede Menge spannender Eindrücke und Infos.

 

Und was erwartet uns in Kürze?

 

Demnächst erscheint ein ausführliches Interview mit Christoph Kaindel, dem Koordinator der Woche der Medienkompetenz.

 

 

 

Fachtagung „Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen?“

 

Digitale Grundbildung im Schulalltag verankern – aber wie? Die diesjährige Fachtagung erörterte theoretische und praktische Aspekte der neuen verbindlichen Übung und zeigte Best Practice Beispiele auf.

 

Auch in diesem Jahr wollten wir in unserer Fachtagung der Frage auf den Grund gehen, wie Medienbildung im Schulalltag gelingen kann. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 wurde im Lehrplan die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ für alle Schulen der Sekundarstufe I (NMS und AHS) flächendeckend eingeführt.

 

Wir haben diese Neuerung zum Anlass genommen, uns in der diesjährigen Fachtagung der Erörterung von Chancen, Herausforderungen und Perspektiven der „Digitalen Grundbildung“ zu widmen. In zwei Panels wollten wir mit unseren Gästen die theoretischen und praktischen Aspekte von Medienbildung und Digitaler Grundbildung thematisieren sowie Strategien für Beispiele gelungener Medienkompetenz diskutieren.

 

v.l.n.r.: Julia Wippersberg, Christian Swertz, Alicia Bankhofer, Gerhard Brandhofer, Conny Lee (Foto: Hans Hochstöger)

 

Die zentralen Fragen

 

Die zentralen Fragen der Tagung lauteten wie folgt: Was kann und soll Bildung leisten? Wie muss Unterricht im „Internetzeitalter“ – wo man Wissen „googeln“ kann – aussehen? Für welche zukünftige Gesellschaft müssen wir unsere Kinder vorbereiten, damit ihr Leben gelingt?

Eingeladen waren Lehrende aus der Bildungs- und Kommunikationswissenschaft sowie Preisträgerinnen und Preisträger des media literacy awards [mla]. Die anwesenden Experten aus der Wissenschaft hatten teils selbst am Lehrplan für Digitaler Grundbildung mitgearbeitet, verfügen über Erfahrungen aus der medienpädagogischen LehrerInnenfort- und Weiterbildung oder arbeiten als IKT- bzw. Informatik-KoordinatorInnen. Durch das Programm und die Diskussionen der Tagung führte Conny Lee (fm4).

 

Keynote: Christian Swertz (Foto: Hans Hochstöger)

 

Keynote Christian Swertz

 

Man kann Schülerinnen und Schüler nicht auf die eine Zukunft vorbereiten. Wir müssen Zukunft offen denken, da man Entwicklungen nicht voraussehen kann. Wir können Kinder nur dazu verhelfen, ihre Verhältnisse zur Welt selbst zu gestalten.

 

Universitätsprofessor Dr. Christian Swertz hob in seiner einleitenden Keynote hervor, dass der Lehrplan zur Digitalen Grundbildung als verbindliche Übung international einzigartig sei. Fachlich fundierte Inhalte aus der Fachdidaktik Informatik werden mit bildungstheoretisch fundierten Inhalten aus der Medienkompetenzvermittlung verbunden.

 

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Wie sagen Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

 

Geschafft! Wir blicken auf fantastische Festivaltage und eine umfangreiche Woche der Medienkompetenz zurück!

Glückwunsch an alle Klassenteams! Ihr habt das Programm während der Festivaltage super gestaltet und großen Mut bewiesen, vor großem Publikum eure Projekte zu präsentieren. Danke an alle Projektleiterinnen und Projektleiter für eure Bereitschaft, spannende Medienprojekte im Unterricht zu realisieren.

 

Demnächst folgen an dieser Stelle Berichte, Interviews und weitere Infos zur Woche der Medienkompetenz und zur Fachtagung.

 

Das Team des media literacy award: Christoph Kaindel, Florian Danhel, Dietmar Schipek, Angelika Fürst, Renate Holubek und Lisa Badura

 

 

Das war der media literacy award 2018

 

Mit einem fulminanten Programm wurde der diesjährige media literacy award letzte Woche feierlich im Dschungel Wien eröffnet. Das Moderatoren-Duo Florian Danhel und Heidi Neuburger-Dumancic führte durchs Programm.

 

 

Die Jury war auch heuer hochkarätig. (v.l.n.r.): neben Moderator Florian Danhel die Jurymitglieder: Caroline Elisabeth Roth-Ebner (Prodekanin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Hannes Heller (medienpädagogischer Mitarbeiter im wienXtra-medienzentrum), Klaus Himpsl-Gutermann (Leiter des ZLI an der PH Wien und Hochschulprofessor mit Schwerpunkt Lifelong Learning an der Donau-Universität Krems), Wolfgang Renner (Leiter Marketing und Kommunikation der Wiener Zeitung sowie der Wiener Zeitung Akademie).

 

Lena Robinson und Konstantin Mitgutsch von „Playful Solutions“

Lena Robinson und Konstantin Mitgutsch von Playful Solutions machten in ihrem interaktiv angelegten Voting deutlich, dass es auf die meisten Fragen keine einseitigen Antworten gibt. Bei Games – wie bei allen Medien – gilt es abzuwägen und vor allem: selber zu machen!

Über 350 SchülerInnen aus ganz Österreich kamen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zum Festival. Die PreisträgerInnen stellten ihre Projekte an den beiden darauffolgenden Tagen vor großem Publikum vor.

 

Auch musikalisch ging es diesmal wieder zu

 

Insgesamt wurden 22 Preise in den Kategorien MEDIENDIDAKTIK, AUDIO, VIDEO, PRINT und MULTIMEDIA vergeben.

 

Die Gäste am Panel 1: Julia Wippersberg, Christian Swertz, Alicia Bankhofer, Gerhard Brandhofer und Moderatorin Conny Lee

 

Im Rahmen der Fachtagung wurde diskutiert, wie Medienbildung im Schulalltag gelingen kann und worin die Chancen und Herausforderungen der neuen verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ bestehen. Eingeladen waren Lehrende aus der Bildungs- und Kommunikationswissenschaft sowie Preisträgerinnen und Preisträger des media literacy awards.

 

 

Florian Danhel, Festivalleiterin Renate Holubek, Angelika Fürst und Heidi Neuburger-Dumancic

 

Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich zu ihren wohlverdienten Auszeichnungen! Allen Lehrerinnen und Lehrern danken wir dafür, dass sie ihre Teams dabei unterstützt haben, die Projekte durchzuführen und Kreativität und kritisches Denken entstehen zu lassen! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

(c) Alle Fotos: Lisa Badura

Mehr nachzulesen ist auf unserem INSTAGRAM Kanal #wdmk18 facebook und Twitter!

 

Hier sind alle Preisträger zu finden: https://www.mediamanual.at/best-practice/

 

 

Die PreisträgerInnen des media literacy award 2018 stehen nun fest!

 

 

Nicht mehr lang. Dann öffnen sich die Tore zum media literacy award 2018. Die PreisträgerInnen stehen nun fest. Wir freuen uns schon auf die Vorstellung eurer Projekte und gratulieren schon jetzt allen Teams zu ihren herausragenden Arbeiten.

 

Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer für Ihr Engagement!

 

Hier finden Sie die Preisträger-Projekte im Überblick.

 

DIE PREISVERLEIHUNG 2018

 

Termin: 17. bis 19. Oktober
Ort: Theater DSCHUNGEL im MQ Wien

 

Hier gehts’s zum Programm der drei Festival-Tage.

 

 

 

Fachtagung Medienbildung 18. Oktober 2018

 

Einladung

 

Wir laden herzlich ein zur FACHTAGUNG MEDIENBILDUNG 2018
Gelingensfaktoren – Stolpersteine – Strategien

 

Ziel der Tagung ist es, Schulen dabei zu unterstützen, einen möglichst hohen Standard im Bereich Medienbildung und Digitaler Grundbildung zu erreichen. Sie ist als Forum für LehrerInnen und SchulleiterInnen zum Austausch von Erfahrungen und Anliegen konzipiert.

 

Ausgangspunkte: Konkrete Projekte, Erfahrungen, Modellvorstellungen, potenzielle Kooperationsüberlegungen
Ziele: Wertschätzung, Erfahrungsaustausch (Gelingensfaktoren), gemeinsame Weiterentwicklung, Vernetzung, Dokumentation.

 

 

 

Panel 1 | Zeit: 14:00 – 15:30
Medienbildung und Digitale Grundbildung
Eine Debatte zur Zukunft der Bildung im Internetzeitalter
Keynote: Christan Swertz
Es diskutieren: Alicia Bankhofer, Gerhard Brandhofer, Christian Swertz, Julia Wippersberg

 

Panel 2 | Zeit: 15:45 – 17:00
Wie kann Medienbildung gelingen?
Gelingensfaktoren – Stolpersteine – Strategien
Es diskutieren: Klaus Himpsl-Guterman, Matthias Leichtfried, Julia Weißenböck, Susi Windischbauer

Moderation: Conny Lee (fm4)

 

Termin: 18. Oktober 2018
Zeit: 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Dschungel Wien, MuseumsQuartier

 

Die Tagung ist leider schon ausgebucht.

 

Hier gibt’s weitere Infos!

 

Medienfit Challenge!

 

In vielen Teilen des Landes hat die Schule nun begonnen – wir wünschen allen einen guten Start!

 

Passend haben wir einen Newsletter mit Ideen für den Schulstart zusammengestellt. Eine besondere Empfehlung und ganz neu: die Medienfit Challenge!

Was kann man aus seinem Smartphone alles herausholen? Die Medienfit Challenge enthält sechs medienpädagogische Aufgaben, bei der nicht Perfektion gefragt ist, sondern der sportlich-spielerische Ansatz: Kreativität, Urteilskraft, Fertigkeit – kurzum: Medienkompetenz!

 

Perfekt für den Unterricht!

 

Hier gibt’s weitere Infos zur Medienfit Challenge

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Last Call: Der [mla] geht in die letzte Runde


Last Call: der media literacy award 2018 geht in die letzte Einreich-Phase! Die Anmeldefrist für den [mla] endet am 15. Juli. Nutzen Sie die Möglichkeit und reichen Sie uns Ihre Medienprojekte ein! Die Preisverleihung findet  vom 17. bis 19. Oktober im Theater DSCHUNGEL im MQ Wien statt. Mehr Infos hier.

 

Save the date: WOCHE DER MEDIENKOMPETENZ

Vom 14. bis 22. Oktober 2018  findet österreichweit wieder die „WOCHE DER MEDIENKOMPETENZ“ statt. Ziel der Aktionswoche ist es, das Thema Medienbildung in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu rücken. Machen Sie mit! Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

 

In vielen Bundesländern haben die Ferien schon begonnen. Wer noch auf der Suche nach einer Leseempfehlung ist, dem sei unser aktueller Newsletter ans Herz gelegt. Darin haben wir interessante Bücher und Links rund um Medien und Bildung gesammelt.

Wir wünschen allen LehrerInnen und SchülerInnen erholsame und schöne Ferien!

 

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„We make Games“: Computerspiele im Unterricht – wir programmieren selbst!

 

Lena Robinson (Projektmanagerin bei „Playful Solutions“)

 

„Uns hat besonders gefreut, dass die Themen sowohl vielfältig als auch aktuell waren – von Umwelt über Migration zur eigenen Gesundheit.“

 

 

 

Lisa Badura: Lena, ihr habt mit „Playful Solutions“ die Initiative für „We make Games“ gehabt und nun erstmalig ein österreichweit großangelegtes Spielentwicklungsprojekt für Schulklassen etabliert. 

Die Projekte befinden sich in den letzten Zügen der Realisierung und werden im Oktober vor großem Publikum bei der „Game City “ vorgestellt. Die Ergebnisse kennt ihr somit noch nicht. 

Wagen wir ein Zwischenfazit: Was hat euch an den Themen der eingereichten Ideen am meisten gefreut und überrascht? 

 

Lena Robinson: Uns hat besonders gefreut, dass die Themen sowohl vielfältig als auch aktuell waren – von Umwelt über Migration zur eigenen Gesundheit. Was uns überrascht hat ist, dass die Themen auch sehr verschränkt miteinander waren: Es gab Spielideen die Armut, Sucht und Gesundheit behandelt haben, oder Flucht und Bildung. Man hat gesehen, dass sich viele Teams intensiv mit den ausgewählten Themen auseinandergesetzt haben.

 

Vor jedem Projektstart gibt Hoffnungen, Ziele und Wünsche. Sind eure Ziele bis jetzt aufgegangen? Was lief besonders gut? Was war herausfordernd?

 

Ehrlich gesagt wurden unsere Hoffnungen und Ziele bis jetzt stark übertroffen. Wir hätten uns nicht erwartet, dass fast 80 SchülerInnen-Teams einreichen. Das ist eine normale Einreichzahl für jeden Award! Wir haben die Einreichung (Anm. d. Redaktion: die BewerberInnen mussten sich und ihr Projekt mit einem selbstgedrehten Video vorstellen) absichtlich hochschwellig gehalten, da wir uns motivierte, spielbegeisterte SchülerInnen gewünscht haben. Teams, die sagen: „Da kriegen wir eine Chance, was cooles zu machen, da hängen wir uns rein“. Diese motivierte Haltung wurde auch bei den meisten der Videos deutlich.

Herausfordernd war die Tatsache, dass wir relativ knapp vor den Sommerferien 2017 gestartet haben und LehrerInnen zu diesem Zeitpunkt mit Matura, Zeugnissen, etc. beschäftigt sind. Wir hatten nicht genug Zeit vorher mit Lehrenden zu sprechen und sie in die allererste Konzeption des Projekts miteinzubeziehen. Ich glaube, das hat sich aber dann zum positiven gewendet, als die LehrerInnen beim ersten Workshop gemeinsam an den Unterrichtskonzepten arbeiten konnten.

 

Was wünscht ihr euch für die Zeit nach „We make Games“? Gibt es Ideen für weitere Projekte/Netzwerke dieser Art?

 

Ja, es gibt ein „We Make Games“ 2018/2019! Für jede Lehrperson einer Oberstufenklasse jeden Schultyps, jeden Schulfachs, mit oder ohne Programmierkenntnissen, aus ganz Österreich: Wir wollen, dass ihr mitmacht! Schreibt mir eine Mail an lena@playfulsolutions.net.

Es gibt einen Fixtermin bei „We Make Games“, das ist der Lehrpersonen-Trainingsworkshop in Wien am 18. und 19. Oktober 2018. Wir haben bewusst diese Woche gewählt, denn es ist die Woche der Medienkompetenz und die Woche, in der die Game City stattfindet, auf der die Spiele der letzten Kohorte präsentiert werden.

 

Danke für das Gespräch!

 

Mehr Infos zu „We make Games“:

http://www.playfulsolutions.net/we-make-games/

http://wien.orf.at/news/stories/2898217/

 

Und hier gibt’s auch ein Video zu „We make Games“:

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=mnZpW7PVrTM

 

 

 

„We make Games“: Computerspiele im Unterricht – wir programmieren selbst!

 

Dass so manches Computerspiel sowohl technische Raffinesse als auch medienpädagogischen Anspruch haben kann, beweisen die Projekte, die im Rahmen des Projekts von „We make Games“ realisiert worden sind.

Erstmalig wurde in diesem Semester ein Spielentwicklungsprojekt initiiert, das in den Schulklassen der Sekundarstufe II durchgeführt wurde. 78 Spielkonzepte wurden zu Beginn des Semesters eingereicht. Acht Projekte schafften es in die Endrunde und wurden im Rahmen der „Game Jam“ auserkoren, um mittels professioneller SpieleentwicklerInnen realisiert zu werden. Auf der Spielemesse „Game City“ (19. bis 21. Oktober 2018) werden die acht Projekte vorgestellt. Letztendlich sollen die „Serious Games“ ihren Weg in die Klassenzimmer finden und dort zum Einsatz kommen.

 

Interview mit Christian Gürtler und Tamaris Neubauer über das Projekt „We make Games“

 

Sophia Kaserbacher, Bernadette Ackerl und Tamaris Neubauer (Schülerinnen des Projektes „Media Attack“)

 

„Unser Spiel fokussiert sich auf die Medienkompetenz sowie die Handysucht von Jugendlichen und Kindern der heutigen Generation.“

 

 

 

Lisa Badura: Tamaris, ihr geht ins „Multi Augustinum“ in Salzburg und habt euer Projekt bei „We make Games“ eingereicht. Euer Team (du, Sophia und Bernadette) hat es geschafft. Ihr durftet mit professioneller Hilfe ein Game entwickeln. Um was geht es bei eurem Game?

 

Tamaris: In unserem Game „Media Attack“ geht es darum, Social Media besser kennen zu lernen. Das Game ist optisch so aufgebaut, dass man seine Hände am Handy sieht. Man wird von Viren verfolgt und muss dabei alle Level schaffen. Die Levels sind Social Media Apps wie zum Beispiel WhatsApp, Instagram, Facebook etc. In jeder App muss man spezifische Aufgaben richtig lösen, um ins nächste Level zu gelangen. Diese werden von Level zu Level schwieriger.

Das Ziel besteht darin, alle Aufgaben zu meistern, denn dann kommt man ins Darknet. Zum Abschluss bekommt man eine Auswertung seiner Leistungen mit dem Sinn: „Das Internet vergisst nichts!“

 

Gibt es einen „Hintergedanken“ bei eurem Projekt?

Unser Spiel fokussiert sich auf die Medienkompetenz sowie die Handysucht von Jugendlichen und Kindern der heutigen Generation. Die Gefahren des Internets sollen erfasst werden und auch der richtige Umgang mit dem Smartphone, denn das ist unserer Meinung nach heutzutage sehr wichtig.

 

 

Christian Gürtler (Lehrer am Multi Augustinum/Privatschule Salzburg)

 

„Wenn man die einfachsten Strukturen kennt, kann man sich durchaus vorstellen, wie komplexe Programme funktionieren, ohne sie gleich entwickeln zu können.“

 

 

 

Lisa Badura: Herr Gürtler, unter sehr vielen BewerberInnen haben sich Ihre Schülerinnen beim Jam von „We make Games“ mit ihrer Projektidee durchgesetzt und wurden dieses Semester von SpieleentwicklerInnen unterstützt, ihr Game auch wirklich zu realisieren. Sie haben sich also aktiv darum bemüht, dass Ihre SchülerInnen beim Wettbewerb – dieser Game-Challenge – mitmachen und ein eigenes Computerspiel programmieren dürfen.

Warum ist Ihnen wichtig, dass Ihre SchülerInnen selber Programmmieren lernen? Eine Fertigkeit, die heute zwingend ist?

 

Christian Gürtler: Programmieren zu lernen ist wichtig, um ein Gefühl zu bekommen, wie Algorithmen funktionieren, welche Abläufe es bei einem Programm gibt. Dies ist besonders für einen Schultyp mit IT-Schwerpunkt wichtig. Es ist auch für das Verständnis wichtig, eher abstrakte Algorithmen – wie zum Beispiel Kaufempfehlungen von Amazon oder Suchalgorithmen von Google – besser verstehen zu können. Wenn man die einfachsten Strukturen kennt, kann man sich durchaus vorstellen, wie komplexe Programme funktionieren, ohne sie gleich entwickeln zu können.

 

 

Computerspiele haben nicht den allerbesten Ruf. Serious Games sind da wohl eher eine Ausnahme. Was würden Sie sich wünschen, was Ihre SchülerInnen durch das Projekt mitnehmen?

 

Dass sich auch schon ansehnliche Programme mit einfachen Methoden realisieren lassen, dass es nicht immer darum geht, mit den tollsten und umfassendsten Programmierumgebungen zu arbeiten und dass die SchülerInnen Lust aufs Programmieren bekommen.

 

Gibt es Ihrer Meinung nach wichtige Fertigkeiten, die über das Programmieren hinaus gehen?

 

Ein wichtiger Faktor ist einerseits das Erlernen von Teamwork, dass mehrere EntwicklerInnen an einem Projekt arbeiten und dabei unterschiedliche Fähigkeiten und Know-how einbringen. Beim Programmieren erlernt man andererseits auch das strukturierte Arbeiten generell, was für berufliche Projekte später hilfreich ist. Man muss planen, ob und wie ein Ziel erreichbar ist, welcher Zeit- und Personalaufwand dafür nötig ist und wie man bei Problemen Alternativen sucht.

 

Vielen  Dank für eure Ideen und Gedanken!

 

Mehr Infos zu „We make Games“:

http://www.playfulsolutions.net/we-make-games/

http://wien.orf.at/news/stories/2898217/