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Besuch in der Wiener Ganztagsvolksschule „Am Schöpfwerk“!

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Eine Reise ins Universum unternehmen und AstronautInnen zum schweben bringen – das war der filmische Auftrag, den die Kinder der 2C und 3C während des letzten Schuljahrs realisieren durften. Für ihr Projekt wurden die Teams der „Weltraumforscherbande“ in der Kategorie „Video“ mit dem [mla] 2014 ausgezeichnet!

 

Vor Kurzem trafen wir nicht nur die jungen kreativen Köpfe, sondern auch die drei Projektleiterinnen Burgi Müller, Sabine Preßke und Karen Oldenburg. Wir sprachen über die Realisierung des Projekts, über die Besonderheiten der Schule und über das Potenzial, das medienpädagogisches Arbeiten hervorrufen kann.

 

In Kürze erscheint die Reportage!

 

Traumfänger – Texte und Bilder gegen Gewalt

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Dass sich der Besuch einer kaufmännischen Berufsschule mit sozialem Engagement und der Umsetzung eines medienpädagogischen Projekts gut vereinbaren lassen, bewies das Team der „Traumfänger“!


Obwohl Jutta Majcen und Karin Cerny an einer Berufsschule für Bürokaufleute unterrichten, wollten sie ihren SchülerInnen die Gelegenheit bieten, ein Medienprojekt umzusetzen und sozial aktiv zu werden. Mit einfachsten Mitteln zauberte das Klassenteam Requisiten aus ihrer unmittelbaren Umgebung, arbeitete an Drehbüchern und verfasste Poetry Slam-Texte. Zuvor hatte die Gruppe eine Notschlafstelle für Jugendliche der Caritas besucht und sich mit unterschiedlichen Aspekten von Gewalt befasst.

 

In Kooperation mit Mieze Medusa und Trick my Film entstanden Filmclips, die unter die Haut gehen. Das Projekt „Die Traumfänger“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Zu Recht, denn es beweist, wie sich Medienkompetenz, soziales Engagement und Sprachempfinden raffiniert verbinden lassen. Jutta Majcen und Karin Cerny waren mit gutem Beispiel vorangegangen. Anhand ihrer eigenen Kreativität und ihrem eigenen Teamgeist konnten sie ihren Schülerinnen und Schülern authentisch nahelegen, wie wichtig diese Fähigkeiten für erfolgreiche Projektumsetzungen sind.

 

Wir wollten wissen, was Jutta Majcen und Karin Cerny bei der Realisierung wichtig war und wie die Schülerinnen und Schüler die Arbeit empfanden. Da viele SchülerInnen des ursprünglichen Teams von der Schule mittlerweile abgegangen sind, trafen wir nur einen Teil der Projektgruppe.

 

 

Hier geht’s weiter zu den FACTS!

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Träumen erlaubt!

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Eine Schule für Bürokaufleute ist normalerweise kein Ort, an dem Phantasie eingefordert oder Videoclips realisiert werden. Geschweige denn ein Ort, an dem das Texten von Poetry Slam oder die Suche nach Filmmotiven Thema des Unterrichts sind.

 

Ganz anders sah es bei der Projektgruppe von Jutta Majcen und Karin Cerny aus. Vor kurzem trafen wir die beiden Lehrerinnen und ihre Klasse in der Berufsschule für Bürokaufleute in Wien und sprachen über ihr preisgekröntes Projekt „Traumfänger: Texte und Bilder gegen Gewalt“.

 

In ihren Texten verarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Eindrücke, die sie während ihres Besuchs bei „a-way“, einer Notschlafstelle für Jugendliche, erhalten haben. Die entstanden Videos zeugen nicht nur von einer großen Portion Kreativität, sondern auch von viel Sensibilität für das Thema Gewalt.

 

In Kürze erscheint der Videobeitrag über das Projekt!

Hier sind weitere Infos über das Projekt zu finden.

 

Die Tierolympiade

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Hier laufen Kakerlaken um die Wette und hier treten Kängurus und Fische voller Eifer gegeneinander an. Wer hätte gedacht, dass schon Sechsjährige mit viel technischer und kreativer Raffinesse eigene Animationsfilme realisieren können?!

 

Mit schulischen Medienprojekten hat Birgit Desch lange Erfahrung. Sie unterrichtet an der Volksschule Oberlaa in Wien und hat mit den Kindern ihrer ersten Klasse im Schuljahr 2012/13 „Die Tierolympiade“ umgesetzt. Der zehnminütige Film zeigt, wie Tiere aus aller Welt sich auf den Weg zur Olympiade in Südafrika machen und dort in den unterschiedlichsten Disziplinen gegeneinander antreten.

 

Während der Projektrealisierung war nicht nur Teamplaying gefragt, sondern auch kritischer Verstand und jede Menge Kreativität. Dokumentiert wurden alle Arbeitsschritte im eigenen Klassen-Blog.

 

Das Projekt fand bei der Jury des [mla] so große Beachtung, dass das gesamte Team im Herbst 2013 ausgezeichnet wurde. Wir waren gespannt zu hören, was die jetzt zweite Klasse über ihr Projekt zu erzählen hat. Und wir ließen uns zeigen, wie so ein Film eigentlich entsteht.

 

Danke an Birgit Desch und ihre 2B!

 

 

Hier geht’s weiter zu den FACTS:

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Das Filmprojekt: MACHT, dass ihr wegkommt!

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Normalerweise sind die SchülerInnen der 4 A der Neuen Mittelschule Lehen in Salzburg nicht auf den Mund gefallen. Als sie für ihr Filmprojekt ohne ihre Stimme auskommen mussten, war das für sie eine völlig neue Erfahrung. In ihrem Stummfilm „MACHT, dass ihr wegkommt“ setzte sich die Klasse mit Macht und Gewalt auseinander und bewies eindrücklich, dass man auch ohne Worte viel sagen kann.


In Kooperation mit externen PartnerInnen (SchauspielerInnen, Medienschaffende) betreute Karin Helml das Projekt. Die Auseinandersetzung mit Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing war der Lehrerin ein großes Anliegen, da es in der Klasse immer wieder zu Reibereien und Konflikten gekommen war. Durch das Filmprojekt lernte die Klasse, eine gemeinsame Vereinbarungskultur zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

„Frankenstein Junior“ und „Metropolis“ dienten der Projektgruppe als Ausgangsfilme. Den jungen Filmschaffenden hat es vor allem Spaß gemacht, von Profis Schauspielunterricht zu bekommen und sich mit Pantomime und Gestik auseinanderzusetzen.

 

Wir trafen Karin Helml und einige Schülerinnen in ihrer Schule und waren angetan, dass die Schülerinnen von Karin Helml dazu angeregt wurden, sich mit selbstgeführten Interviews einzubringen. Es war spannend zu hören, wie es dem Team bei seiner Arbeit ergangen ist.

 

 

 

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Das Filmprojekt: Lehen Style

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Das Stadtviertel, in dem sie zur Schule gehen, löst bei vielen Menschen bloßes Naserümpfen aus. Aber sie sind stolz auf ihr Viertel! Lehen, ein Stadtteil im Norden der Stadt Salzburg, ist für seinen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund bekannt und gilt als „sozialer Brennpunkt“. Von Vorurteilen lässt sich die 3C nicht beirren und zeigt in ihrem Musikvideo selbstbewusst, was sie mit ihrem Stadtteil verbindet.


Iwan Pasuchin vom MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg unterrichtet an der Neuen Mittelschule Lehen das Fach „Kreative Mediengestaltung“ und hat das Filmprojekt betreut. Für die Ideenfindung hatte er seine SchülerInnen aufgefordert, sich mit einem YouTube-Video ihrer Wahl zu befassen. Die SchülerInnen zögerten nicht lange und entschieden sich für „Gangnam Style“. Das Video zählt zu den meist aufgerufenen Musikvideos auf YouTube und wurde schon über eine Milliarde Mal angeklickt.

 

Das Schülerteam hat eine ganz eigene Version des Musikvideos kreiert. Anstatt wie der koreanische Sänger Psy sich über die reichen Menschen in Seoul lustig zu machen und den verschwenderischen Lebensstil der GroßstädterInnen zu karikieren, tanzen sich die jungen FilmproduzentInnen voller Elan durch ihr (Brennpunkt-)Viertel.

 

Wir waren neugierig zu hören, wie es dem Team bei ihrem Filmprojekt ergangen ist und besuchten Iwan Pasuchin und seine SchülerInnen in ihrer Schule.

 

 

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Filmarbeit an der WMS Loquaiplatz

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Bereits seit 1995 ist das Fach „Medienerziehung“ fester Bestandteil der Wiener Mittelschule (WMS) Loquaiplatz. Sie war sogar die erste Schule Österreichs mit einem eigenen Lehrplan für Medienbildung. Seitdem können Schülerinnen und Schüler in unverbindlichen Übungen Filme machen, Radioreportagen erstellen und sich mit Internetprojekten befassen.


Wir treffen die 3c, in der Doris Sainitzer und Werner Schmidt die unverbindliche Übung „Film und Video“ unterrichten. Die Klasse ist gerade dabei, ihr erstes Filmprojekt abzuschließen. Im Rahmen des Austria Schullaufs 2012 unterstützte sie eine Volksschulklasse im Vorfeld beim Training und interviewte die VolksschülerInnen nach dem Lauf. An den letzten Szenen wird am Tag unseres Besuches noch gefeilt.

 

Das Ziel war nicht nur die sportliche und gemeinschaftliche Zusammenarbeit zwischen zwei unterschiedlichen Schulklassen, sondern auch die Erfahrung, eine eigene filmische Dokumentation zu erstellen.

 

Wir sprechen mit dem Klassenteam und mit den beiden BetreuerInnen.

 

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Das Filmprojekt „Mannsbilder“

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Was kommt heraus, wenn 20 aufgeweckte Burschen eines Salzburger Gymnasiums fünf Kurzfilme zum Thema „Mannsbilder“ machen? In welche Rollen schlüpfen sie? Und wie empfanden die beiden Betreuungs-LehrerInnen die Arbeit?


Wolfgang Richter vom Burschengymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg hat gute Erfahrungen mit schulischer Medienarbeit. Seit über 15 Jahren realisiert der leidenschaftliche Lehrer für Bildnerische Erziehung (BE) immer wieder Filmprojekte mit seinen Schülern.

 

Als das Institut für Medienbildung („Aktion Film“) für das Schuljahr 2012/13 das Projekt „Mannsbilder“ ausschreibt und Salzburger Schulen einlädt, dazu Filme zu machen und sich dabei professionell unterstützen zu lassen, zögert Wolfgang Richter nicht lange. Er holt seine Kollegin, die Deutschlehrerin Ursula Auinger-Brunner, mit in sein Team und begeistert seine Schüler, beim Projekt mitzumachen.

 

Betreut von den beiden Lehrkräften entstehen im Herbst und Winter fünf Kurzfilme. Die Burschen der 4 C sind stolz auf ihre Werke. Das merken wir schnell, als wir ihnen einen Besuch abstatten, um mehr über das Projekt zu erfahren. In den Filmen verarbeiten die Schüler nicht nur negative Erfahrungen wie Mobbing, Ausgrenzung und Frust, sondern produzieren auch das, was sie am Kino am meisten lieben: Actionszenen.

 

Wir haben nicht nur mit den Schülern gesprochen, sondern auch mit Wolfgang Richter und Ursula Auinger-Brunner. Es ist spannend zu hören, was sie in Bezug auf die Projektrealisierung als besonders gelungen ansehen und was ihnen bei der Medienarbeit am wichtigsten erscheint.

 

 

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Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

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Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

 

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Das VIDEO-Projekt: Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen!

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Es donnert und blitzt. Eine Frau ist allein zu Hause. „Scream“ läuft im Fernsehen. Das Telefon klingelt. Es klopft an der Tür. Die Frau macht auf …


Dies ist die Handlung des superb animierten Thrillers „Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen“. Beim diesjährigen media literacy award hat das Projektteam die Jury begeistert und für seine kreative Umsetzung einen Preis erhalten. Realisiert wurde der Trickfilm von sechs Schülerinnen und einem Schüler der Medienklasse des BORG 15 Henriettenplatz in Wien. In Kooperation mit dem Künstlertrio MUKATO haben die Lehrerinnen Claudia Sperl und Eva Meissenpichler das Projekt geleitet.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, trafen wir einige der beteiligten SchülerInnen und Claudia Sperl zum Gespräch. Wie kam es zur Idee für diesen Film und warum ist die Realisierung eigener Medienprojekte so wichtig? Das Projektteam hat uns mit seinen Ansätzen überzeugt!

 

 

Hier gibt’s mehr Infos zum Projekt! Weiterlesen