Menschen

Bundesverband Medienbildung gegründet

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IMG_1254Im medienpädagogischen Bereich tut sich was! Die bundesweite Verankerung von schulischer und außerschulischer Medienbildung wird nun mittels einer offiziellen Interessensvertretung voran getrieben.

 

Der kürzlich gegründete Bundesverband Medienbildung soll Vernetzungs- und Förderarbeit leisten, sowie die Interessen von medienpädagogischen AkteurInnen – PädagogInnen, WissenschafterInnen, MedienvertreterInnen – bundesweit vertreten. „Demokratien bauen auf Medienvielfalt, sowie mediale IMG_1227Selbstbestimmung auf. Wir müssen die Medien beherrschen. Nicht die Medien uns. Dafür muss eine angemessene Diskussionskultur vermittelt werden“, fasste Verbands-Obmann Univ. Prof. Dr. Christian Swertz die Überzeugung des Bundesverbandes bei der Vorstellung der Vorstandsmitglieder zusammen.

 

Eine erste Maßnahme ist die „Woche der Medienkompetenz“, die mediamanual.at im Auftrag des BMB von 15. bis 23. Oktober erstmals durchführt. Im Rahmen dieser Aktionswoche wird die Bandbreite bestehender medienpädagogischer IMG_1250Aktivitäten in ganz Österreich gezeigt. „Medien, Schulen und medienpädagogische Institutionen bilden die drei wichtigsten Säulen dieser Aktionstage. Diese sollen sich vernetzen und den öffentlichen Diskurs voran treiben. Dafür brauchen wir kritische und mündige Schülerinnen und Schüler “, teilte Koordinator Christoph Kaindl als Ziel der Aktionswoche mit. Er zeigte sich über die große Resonanz der heurigen AkteurInnen sehr erfreut. „Wir sind überrascht, wie viele Institutionen sich bei unserer Aktionswoche bereits angemeldet haben. Auf die Workshops und Angebote sind wir schon sehr gespannt.“

 

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Die „Woche der Medienkompetenz“ soll zukünftig jährlich stattfinden. Kern der Woche der Medienkompetenz ist der schon seit 17 Jahren bestehende media literacy award. Im Rahmen des dreitägigen Festivals werden 21 Schulteams aus ganz Österreich und vielen anderen europäischen Ländern für herausragende Medienprojekte ausgezeichnet.

 

 

 

 

http://www.bundesverband-medienbildung.at/

https://www.mediamanual.at/woche-der-medienkompetenz/

https://www.mediamanual.at/media-literacy-award/

 

 

Im Vorstand sind (und auf den Fotos vertreten):

Univ. Prof. Dr. Christian Swertz (Obmann)

Christian Berger, MA

Renate Holubek, MSc

Mag. Anu Pöyskö

Mag. Martin Seibt

Helene Swaton, Dipl.-Päd.

Mag. Christoph Kaindl

(c) Fotos: Lisa Badura

 

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Kreativitätsförderung und Medienbildung – Interview mit Christian Ganzer

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Christian Ganzer

 

Christian Ganzer ist Bereichsleiter der Ausstellung im ZOOM Kindermuseum in Wien. Mit seinem Team konzipiert er interaktive Ausstellungen zu technischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Themen. Die Vermittlung von Kreativität wird im Museum großgeschrieben. 

 

„In unserem Museum schlüpfen die Kinder in die Rolle von ForscherInnen, ErfinderInnen und GestalterInnen.“

 

 

Lisa Badura: Als Kurator unterscheidet sich Ihr Beruf in gewisser Weise nicht sehr stark von dem einer Lehrerin oder eines Lehrers: Sie sind damit befasst, die Neugierde von jungen Menschen zu entfachen, Wissen zu vermitteln und Kompetenzen zu stärken. In welchen Momenten spüren Sie, dass Sie einen guten Job gemacht haben, dass die Ziele Ihrer Arbeit „aufgegangen“ sind?

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Christian Ganzer: Von meiner Perspektive aus sehe ich die VermittlerInnen in unseren ZOOM Ausstellungen als eine Art Äquivalent zu den LehrerInnen in einer Schule. Um bei diesem Bild zu bleiben, lässt sich meine Aufgabe als Kurator von interaktiven Themen-Ausstellungen im ZOOM eher mit der Konzeption und Produktion eines Schulbuches vergleichen.

Eine gelungene Mitmach-Ausstellung erfüllt die Erwartungen vieler Positionen. Das sind an erster Stelle natürlich die Kinder und erwachsenen BesucherInnen. Ebenso wichtig sind aber noch andere Erwartungen an die Ausstellung, wie z.B. die Umsetzung der inhaltlichen und künstlerischen Leitlinie des ZOOM als interaktives Museum, jungen KünstlerInnen eine Plattform zur Umsetzung von Vermittlungsideen zu geben, dadurch die VermittlerInnen in ihrer Arbeit mit den Kindern bestmöglich zu unterstützen und ein Augenmerk darauf zu haben, dass die Erwartungen der PädagogInnen und Eltern an einen inspirierenden Ausstellungsbesuch erfüllt werden.

Für mich ist eine Ausstellung final dann gelungen, wenn die Kinder ihre Bedürfnisse nach Spiel, Spaß, Selbständigkeit und körperlichen Erfahrungen in einer Ausstellung ausleben können und dabei nachhaltig Inspirationen mit nach Hause oder in die Schule nehmen.

 

 

In Ihrem Museum wird Interaktivität großgeschrieben. Alle Ausstellungen und Workshops sind darauf ausgerichtet zu experimentieren, Gegenstände anzugreifen und Abläufe (wie z.B. Trickfilme machen, Modelle selber bauen) selber zu gestalten bzw. auszuprobieren. Das Prinzip wird auch als „hands-on“ bezeichnet. Was versprechen Sie sich von dem Konzept? Inwiefern werden durch das interaktive Arbeiten – sei es allein oder im Team – Lernprozesse angeregt?

 

Ja, im ZOOM Kindermuseum darf und soll nach Lust und Laune gefragt, berührt, geforscht, gefühlt und gespielt werden. Ganz nach dem Motto „Hands-on, minds-on, hearts-on!“ erkunden Kinder hier mit allen Sinnen die Welt – allein oder in kleinen Gruppen. Sie zoomen sich auf ihre spezifische Art und Weise an Objekte und Situationen heran und entdecken dabei sich selbst und ihre eigenen Fähigkeiten. In den Workshops und Ausstellungen für Kinder sammeln diese spielerisch sinnliche Eindrücke und emotionale Erfahrungen, die Lernprozesse auslösen und Erkenntnisse ermöglichen. Anders als in Museen für Erwachsene und bei den meisten Kinderevents, die eher auf Unterhaltung ausgelegt sind, können Kinder im ZOOM die Gegenstände ausprobieren (hands-on) und über das Greifen zum Begreifen (minds-on) kommen. Das macht Lernen zu einem individuellen und kreativen Prozess.

 

 

In Ihrem Museum gibt es ein Trickfilmstudio und ein Soundlabor. Für die medial entstandenen Arbeiten gibt es die „ZOOM Sammlung“, ein digitales Archiv. Neben der Vermittlung von technischen und naturwissenschaftlichen Themen ist somit auch das mediale und gestalterische Arbeiten ein wichtiger Bereich. Warum hat sich das Museum zur Aufgabe gemacht, das mediale Arbeiten in seine Angebote hineinzunehmen? Inwiefern fördert das Arbeiten mit Medien den kreativen Lernprozess?

 

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Hands-on! – Ein Rundgang mit Christian Ganzer durch das Kindermuseum ZOOM

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Wie entsteht Kreativität? Und welche Faktoren begünstigen Lernprozesse? Wir begeben uns auf einen Rundgang mit Ausstellungskurator Christian Ganzer und erfahren (medien-)pädagogische Ansätze im Kindermuseum ZOOM

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Als Kurator kennt er sich mit Kreativität aus. Christian Ganzer ist Bereichsleiter der Ausstellungen und damit betraut, mit seinem Team interaktive Ausstellungen in einem Kindermuseum zu konzipieren. Seit über 20 Jahren arbeitet Christian Ganzer bereits im Wiener Kindermuseum ZOOM – seit 2010 ist er Leiter des Ausstellungsbereichs.

 

Seit Anbeginn seiner Gründung legt das Museum zwei Schwerpunkte: die interaktive Wissensvermittlung durch die Thematisierung von Technik, Umwelt und Alltagskultur sowie Kunstvermittlung und die Ausübung eigener kreativer Arbeiten. Sensomotorische Erfahrungen machen zu können, gehört daher genauso zu den Möglichkeiten des Hauses wie das Herumexperimentieren mit Werkzeugen und Technik. So können die Kinder und Jugendlichen nicht nur im eigens ausgestatteten Trickfilmstudio und Atelier produzierend tätig werden, sondern auch im Ausstellungsbereich, in dem Stationen zum Experimentieren, Forschen und Werken einladen.

 

In Museumskonzept ist neben einer möglichst interessanten und vielseitigen Aufbereitung von Themen und Objekten die Bedeutung von Vermittlerinnen und Vermittlern zentral. „Für Kinder sind unsere VermittlerInnen ‚role models’“, erklärt Christian Ganzer beim Beginn des Rundgangs. Die Überzeugung des Museums besteht darin, dass Lernen und Kreativität sich besonders gut über Persönlichkeiten entfalten. Die Aktivitäten und Themen im Museum werden daher stark von internen und externen VermittlerInnen und KünstlerInnen getragen. Einige VermittlerInnen haben zudem Migrationshintergrund. „Der persönliche Bezug zum Thema macht auf die Jugendlichen und Kinder meist mehr Eindruck als jedes noch so schön gewählte Thema“, so der Kurator.

 

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Ankunft im Trickfilmstudio.

„Viele unserer Workshops werden von Künstlern durchgeführt. So kann es durchaus vorkommen, dass neben Filmemachern auch einmal DJs einen Workshop übernehmen. Der persönliche Interessenschwerpunkt entscheidet natürlich auch darüber, wie man seine eigene Kreativität einsetzt. So legt der DJ vermehrten Fokus auf eine aufwendige Soundkulisse beim Film.“ Die Erfahrungen der Kuratorinnen und Kuratoren des Hauses zeigen, dass Begeisterung bei den Kindern gerade dann zustande komme, wenn auch die Workshopleiterinnen und -leiter in ihrem Element seien.

 

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Im Trickfilmstudio erwarten uns neben Scheinwerfern, Kameraequipment und Computern zwei große Multimedia-Tische, die via digitaler Übertragung mit einem Beamer verbunden sind. So können die aufgelegten – und von den Kindern selbstgemalten – Motive direkt auf Großleinwand gebeamt werden. „Lustig ist, wie unterschiedlich Kreativität bei Kindern und Erwachsenen entsteht und ausgelebt wird“, so Christian Ganzer. „Wir hatten auch schon Erwachsenen-Workshops in unserem Trickfilmstudio. Es waren Managerinnen und Manager, die einen Trickfilm machen wollten. Es wurde lang diskutiert, welches Thema der Film haben sollte. Argumente wurden miteinander abgewogen, viele Ideen verworfen und solange diskutiert, bis ein Thema übrig blieb. Bei den Kindern läuft das oft anders ab. Da werden Ideen meist miteinander kombiniert. Dass Ponys ins Weltall geschickt werden und unterschiedliche Welten einfach miteinander verwoben werden, ist für die Kinder kein Problem.“

Um auch der Öffentlichkeit, die Arbeiten der Workshops zugänglich zu machen, werden alle Film- und Soundarbeiten in der digitalen ZOOM-Sammlung archiviert.

 

 

Nächste Station: der Atelierraum.

Im aktuellen Workshop laden neben einer großen Werkbank und einer üppigen Auswahl an Werkzeugen und Farbutensilien, riesige Wasserbecken zum freien Experimentieren mit verschiedenen Elementen ein. Der Authentizitätsaspekt sei wichtig. „Hier im Atelier ist jede Säge echt. Die Kinder sollen mit echtem Werkzeug arbeiten, um zu verstehen, wie man mit den einzelnen Tools umgehen muss, ohne sich zu verletzen. Indem man Kinder an der Erwachsenenwelt teilhaben lässt, sie nicht mit Spielzeug ‚abspeist‛ fühlen sie sich ernst genommen und in ihrem im Selbstbewusstsein gestärkt.“, so der Ausstellungskurator.

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Je nach Themenschwerpunkt kreieren die Kinder anhand von Erde, Ton und Holz kleinere und größere Arbeiten aller Art. Aktuell steht alles im Zeichen des Wassers. Es darf geplantscht, gewerkt, experimentiert werden. Innere Welten können hier anhand von selbstgeschnitzten Booten und selbstfabrizierten Wasserwelten auch eine äußere Form annehmen.

 

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Wir erreichen die großen hellen Ausstellungsräume, die in unserem Fall das Thema Hören und Sehen thematisieren. Der Ausstellungsbereich ist interaktiv angelegt. Alle Objekte laden dazu ein, angefasst und je nach Funktion ausprobiert zu werden. Die Erzeugung von Sinnestäuschungen wird beispielsweise anhand von nachgebauten Zimmern mit verkehrten Perspektiven dargestellt. In diesen Räumen wird Wissensvermittlung mit der Möglichkeit, kreativ tätig zu werden, verbunden. Zwischen den einzelnen Ausstellungsinstallationen sind Bastelstationen angebracht. Tische, Sessel und entsprechende Materialien laden dazu ein, Erlerntes und Erfahrenes in eigene Bilder zu verpacken. „Kreativität entfaltet sich am besten an Orten, an denen man sich wohlfühlt.“, so Christian Ganzer. Das Museum achte daher auf eine passende Farbumgebung und ein wertschätzende Atmosphäre.

 

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Als wir auf das Zielpublikum zu sprechen kommen, merkt Christian Ganzer selbstkritisch an, dass das Museum zwar über die Klassenworkshops ein sehr heterogenes Zielpublikum erreiche und damit auch viele Kinder ins Hause kommen, die in ihrer Freizeit, selten ins Museum gehen. „Aber am Wochenende und an den Nachmittagen erreichen wir standortbedingt eher nur Familien und Touristen, die man wohl dem ‚Bildungsbürgertum’ zurechnen würde.“ Um Kindern und Jugendlichen Workshop-Angebote auch in den Außenbezirken Wiens ermöglichen zu können, wurde die Initiative ZOOM 16 gegründet. Im Wiener Gemeindebezirk Ottakring hat das Museum eine Kreativwerkstatt etabliert, in der Kinder und Jugendliche auch fernab des prestigeträchtigen Hauptstandortes werken, basteln und Filme in der Trickfilmwerkstatt produzieren können.

 

 

 

Das Kindermuseum ZOOM

Die Idee, ein interaktives Museum für Kinder und Jugendliche anzubieten, entstand während eines USA-Aufenthaltes, als Claudia Haas, die Gründerin des Museums, Anfang der 1990er Jahre eines der ersten Kunstmuseen nach dem Hands on Prinzip in den USA entdeckte. 1994 eröffnete Claudia Haas als private Initiative das Museum in den provisorischen Räumlichkeiten der ehemaligen Stallungen im heutigen Museumsquartier. 2001 wurde das Kindermuseum ZOOM in den neugestalteten Räumen im Museumsquartier neu eröffnet.

2015 wurde dem Museum der „Children in Museums Award“ verliehen.

 

Mehr Infos:

http://www.kindermuseum.at/

 

 

ZOOM Sammlung:

http://www.kindermuseum.at/jart/prj3/zoom_2013/main.jart?rel=de&content-id=1363947035979&reserve-mode=reserve

 

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Fotos: Lisa Badura

 

„Film- und Medienkompetenz in der Schule von morgen“ – Interview mit Peter Schernhuber

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Diagonale Logo

 

In Kürze startet die Diagonale (28. März bis 2. April 2017) – das größte Filmfestival für österreichische Produktionen.

 

Wir finden, es ist wieder einmal Zeit zu überlegen, wie Filmvermittlung im 21. Jahrhundert aussehen kann, und trafen Peter Schernhuber mitten in den Vorbereitungsarbeiten. 

 

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Seit 2016 ist Peter Schernhuber zusammen mit Sebastian Höglinger der künstlerische Leiter der Diagonale. Zudem war Peter Schernhuber Juror beim media literacy award im vergangenen Herbst.

 

Wir sprachen über die Bedeutung von Filmvermittlung und welche Aufgaben auf die Schule zukommen. Für Peter Schernhuber lassen sich anhand der Arbeiten von jungen FilmemacherInnen interessante Beobachtungen machen.

 

Hier geht’s zum Audiobeitrag!

 


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Auszüge des Interviews finden Sie auch hier!

 

Lisa Badura: Du warst Juror im Rahmen des media literacy award 2016 und hast auch da viele Filme sichten und bewerten müssen. Was fällt dir in Bezug auf die Schülerfilme auf?

 

Peter Schernhuber: Es ist bemerkenswert, wie viel junge Filmschaffende mittlerweile wissen. Es gibt einen irrsinnigen Pool an Vor-Bildern im wahrsten Sinne des Wortes. An dieser Stelle wird es interessant. Denn es knüpft an die Fragen an, was Jugendliche sehen und wie man über die Lebensrealität der jungen Leute zu einer Art Film- und Medienbildung kommen kann.

In meinen Augen ist es problematisch, wenn man von außen mit einem Kanon an die Jugendlichen herantritt und dieser Kanon vielleicht gar nichts mit ihrer Lebensrealität zu tun hat. In den Arbeiten der Jugendlichen sieht man sehr gut, wo ihr Interesse liegt, wie sie sich Bilder aneignen und ihre eigenen Dinge daraus machen.

Was auch eine erfreuliche Tendenz ist, dass es medial breiter wird. Das hängt wahrscheinlich mit den technischen Möglichkeiten zusammen, die Jugendliche heutzutage haben. Wir haben die Freude gehabt im Herbst (im Rahmen des media literacy award, Anmerkung der Redaktion) schöne Animationen zu sehen, Filme, die von Fotos ausgehen, und bis hin zu Spielfilmen, die sich im Genrefilm versuchen. Mitunter waren auch Arbeiten dabei, die versuchen, Medien gegen den Strich zu bürsten.

 

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IM FOKUS: Filmvermittlung

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Im März widmen wir uns verstärkt dem Thema Filmvermittlung. Denn gerade in einer Zeit, in der audiovisuelle Medien ganz selbstverständlich zum Alltag gehören, ist es immer wieder spannend zu überlegen, wie man mit Bewegtbildern im Unterricht arbeiten kann.

Wir haben einen Newsletter erstellt, der viele Infos rund ums Thema „Filmbildung“ bietet und aufzeigt, welche Institutionen es Österreichweit in diesem Bereich gibt.

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Außerdem haben wir uns mit Peter Schernhuber, Co-Intendant der Diagonale getroffen und mit ihm über Film- und Medienbildung im 21. Jahrhundert gesprochen. Aus dem Interview haben wir einen kleinen Audiobeitrag erstellt.

 

Und welche Ansätze gibt es in der praktischen Filmarbeit? Wir haben Beispiele gesammelt, in denen Schülerteams und LehrerInnen über ihre eigenen Filmprojekte berichten. Unsere Videobeiträge zeigen, wie Schulklassen ihre Projekte umgesetzt haben.

 

Das alles erwartet Sie in Kürze!

 

Audio im Unterricht – Beispiele von Projekten

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Unser Februar-Newsletter widmet sich dem Thema „Audio im Unterricht“!

 

Auch wir haben mit der Kamera schon mehrere Klassen besucht, in denen die Teams Radio- und Audioprojekte umgesetzt haben.

Unsere Videobeiträge geben spannende Einblicke!

 

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In der Haizingergasse (Wien) widmen sich die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig u.a. dem Medium Radio. So entstehen immer wieder „Bilder im Kopf“!

 

Hier geht’s zum Beitrag!

 

 

 

 

 

radio igel

An der Pädagogischen Hochschule Steiermark kommen bei „Radioigel“ jeden Tag Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen
zusammen und machen mit StudentInnen und Lehrpersonen gemeinsam Radio.

 

Hier geht’s zum Beitrag!

 

Bühne frei!

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Heute Abend um 18h geht’s mit der großen Eröffnungsgala los!


Bis Freitag (21. Oktober 2016) werden im Rahmen des mla:connect Festivals an insgesamt 21 Klassenteams aus ganz Österreich die media literacy awards im Dschungel Wien verliehen. Wir freuen uns auf die Preis-Verleihungen!

 

Hier gibt’s mehr Infos rund um den media literacy award!

Hier finden Sie das gesamte Programm!

 

….and the winner is…

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Die PreisträgerInnen des diesjährigen media literacy award stehen fest!

Wir gratulieren sehr herzlich allen PreisträgerInnen und danken den ProjektleiterInnen für ihr Engagement!

 

 

Vom 19.-21. Oktober 2016 werden insgesamt 21 Schulteams während des Festivals mla:connect im Dschungel Wien ausgezeichnet.

 

Im Rahmen des media literacy awards haben Schulteams aus ganz Europa Projekte in den Kategorien MULTIMEDIA, PRINT, VIDEO und AUDIO erstellt. Unter den eingereichten Projekten waren viele Arbeiten, die sich durch Kreativität, Weltoffenheit, Medienkritik und Innovation auszeichnen. Dementsprechend schwer fiel der Jury die Auswahl der Siegerprojekte. Wir danken allen SchülerInnen und LehrerInnen für ihren Einsatz!

 

Das Festival ist eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und bietet die Möglichkeit, seine Projekte vorzustellen, Erfahrungen mit anderen LehrerInnen und Schülerteams auszutauschen und im Rahmen der Fachtagung medienpädagogische Best-Practice-Beispiele zu sehen.

 

Hier geht’s zum Programm!

Das Projekt: Starke Frauen

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Wir waren kürzlich in der business academy donaustadt / Wien und trafen Petra Boogman und Workshopleiter Saša Barbul. Ihre Klasse plant gerade ein Medienprojekt zum Thema „Starke Frauen“. Wir haben uns mit dem Projektteam unterhalten und erfahren, wie die Jugendlichen über die Rolle der Frau denken.

 

 

 

In den kommenden Tagen erscheint der Videobeitrag!

Radio als Lernraum – Willkommen bei Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

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Wie können medienpädagogische Lehre und Praxisarbeit Hand in Hand gehen?

Wir haben dem Team von Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark einen Besuch abgestattet und erfahren, wie sich Lehrerausbildung, Schulunterricht und weiterführende Fortbildung bei der Förderung von Medienkompetenz optimal ergänzen.


An Daniela Hodschars Schule stehen die Türen regelmäßig offen. Denn Daniela Hodschar unterrichtet an der Klex, einer Partnerschule von Radioigel. Während des „Offenen Lernens“ produzieren die Schülerinnen und Schüler Sendungen für alle möglichen Fächer. So können die SchülerInnen beispielsweise für Biologie oder Mathematik Termine in Museen, bei Firmen und an Universitäten wahrnehmen und dort ihre Umfragen und ExpertInnen-Interviews durchführen. An der Klex („Klusemann Extern“) wird somit Radio als Lernform und damit als übergreifende Methode in allen Fächern eingesetzt.

 

Daniela Hodschar arbeitet eng mit Wolfgang Kolleritsch zusammen. Wolfgang Kolleritsch ist nicht nur Leiter von Radioigel, sondern unterrichtet auch als Lehrer an der Praxis NMS und ist darüber hinaus mit der medienpädagogischen Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark befasst.

 

Die Pädagogische Hochschule Steiermark verfolgt bei der Lehrerausbildung ein besonderes Konzept: Medienbildung ist hier curricular verankert, d. h. auch angehende LehrerInnen für Mathematik und Naturwissenschaften realisieren Beiträge über ihr jeweiliges Themengebiet. Die von den SchülerInnen und Studierenden produzierten Sendungen dienen als wichtige Unterrichtsgrundlage – sowohl für die SchülerInnen im Unterricht als auch für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Studiums. Radioigel ist somit Dreh- und Angelpunkt bei der Förderung von Medienbildung für alle Altersklassen.

 

Wir haben uns mit Daniela Hodschar, Wolfgang Kolleritsch und Prof. Dr. Elgrid Messner, der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark, unterhalten. Den SchülerInnen durften wir bei einem Live-Interview und weiteren Produktionen über die Schulter schauen.

 

 

Hier geht’s zu den FACTS!

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