Hintergrund

Fachgespräch: Schauplatz Computerspiel am 4. März im wienXtra-medienzentrum

 

 

Passend zu unserem Computerspiel-SPECIAL veranstaltet das wienXtra-medienzentrum am 4. März einen Diskussionsabend unter dem Titel: Computerspielen jenseits von Gut und Böse. Die Veranstaltung richtet sich im Besonderen an Eltern und PädagogInnen.

 

Eingeladen ist der renommierte Forscher und Medienpädagoge Dr. Konstantin Mitgutsch, der in seinem Vortrag auf die digitale Spielewelt von Jugendlichen eingehen wird. Sowohl Gewalt in Spielen als auch Spielsucht werden Themen sein. Im Rahmen des Abends werden hilfreiche Anregungen geboten.

 

ReferentIn: Dr. Konstantin Mitgutsch

Veranstalter: wienXtra-medienzentrum (mz)

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Anmeldung

Anmeldung erforderlich
bis Di, 03.03.2015
zur Online-Anmeldung

 

Adresse

wienXtra-medienzentrum (mz)
Zieglergasse 49/II
1070 Wien

 

Termin

Mittwoch, 04.03.2015 18:00 bis 21:00
 
Nähere Infos finden Sie hier.

 

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Bilder, die im Kopf entstehen – Radioarbeit am Gymnasium Haizingergasse

 

Konzentriert wird der Geräuschpegel der Dialoge nachjustiert und die Tonspur auf den gleichen Pegel gebracht. Das Resultat wird ein letztes Mal auf das Drehbuch hin überprüft, bevor die Einspielungen sorgfältig abgespeichert werden. Wer diesem Schülerteam bei seiner Arbeit zuschaut, versteht schnell, dass die Erstellung eines Hörspiels Fähigkeiten erfordert, die gelernt sein wollen.

 

Ferdinand Gschwendtner ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler. Was er sich autodidaktisch angeeignet hat, gibt er nun seit mehreren Jahren seinen Schülergruppen weiter. Audioprojekte werden am Wiener GWIKU Haizingergasse großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Wir durften der 7C während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man mit Geräuschen Bilder im Kopf erzeugen kann.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=HPu2rGz137Y

 

Hier gehts zu den FACTS!

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Die Tierolympiade

 

Hier laufen Kakerlaken um die Wette und hier treten Kängurus und Fische voller Eifer gegeneinander an. Wer hätte gedacht, dass schon Sechsjährige mit viel technischer und kreativer Raffinesse eigene Animationsfilme realisieren können?!

 

Mit schulischen Medienprojekten hat Birgit Desch lange Erfahrung. Sie unterrichtet an der Volksschule Oberlaa in Wien und hat mit den Kindern ihrer ersten Klasse im Schuljahr 2012/13 „Die Tierolympiade“ umgesetzt. Der zehnminütige Film zeigt, wie Tiere aus aller Welt sich auf den Weg zur Olympiade in Südafrika machen und dort in den unterschiedlichsten Disziplinen gegeneinander antreten.

 

Während der Projektrealisierung war nicht nur Teamplaying gefragt, sondern auch kritischer Verstand und jede Menge Kreativität. Dokumentiert wurden alle Arbeitsschritte im eigenen Klassen-Blog.

 

Das Projekt fand bei der Jury des [mla] so große Beachtung, dass das gesamte Team im Herbst 2013 ausgezeichnet wurde. Wir waren gespannt zu hören, was die jetzt zweite Klasse über ihr Projekt zu erzählen hat. Und wir ließen uns zeigen, wie so ein Film eigentlich entsteht.

 

Danke an Birgit Desch und ihre 2B!

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Z4nD21XrjXA

 

Hier geht’s weiter zu den FACTS:

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„Die smarte digitale Welt und die analoge Schule“ – ein Fachartikel von Inge Fritz

 

 

Wie verändern Digitalisierung und technische Errungenschaften die Arbeitswelt? Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche, wenn sie die Schule verlassen? Impulse dazu und zahlreiche Anregungen zum Weiterdenken bot die Fachtagung „Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen?“, die zum 5. Mal im Rahmen des Medienfestivals mla:connect (6. – 8. 11. 2013) im Theaterhaus Dschungel im Wiener Museumsquartier stattgefunden hat.

 

Hier finden Sie den vollständigen Artikel zur Fachtagung von Inge Fritz und hier finden Sie den Artikel im Netz!

 

 

Die iPad-Klasse an der NMS Spittal/Drau

 

Wer denkt, dass in einer iPad-Klasse haptische und kommunikative Fähigkeiten außer Acht gelassen werden, sollte der 1A in der Neuen Mittelschule Spittal/Drau in Kärnten einen Besuch abstatten und sich vom Gegenteil überzeugen lassen.

 

Petra Zügner ist Klassenvorstand der 1A und betreut eine der wenigen iPad-Klassen, die es in Kärnten mittlerweile gibt. TechnokratInnen hätten es hier allerdings schwer. Worauf es Petra Zügner ankommt, ist das selbstgesteuerte und kooperative Lernen. Gearbeitet wird hier hauptsächlich in Kleingruppen, denn „am besten kann man voneinander lernen“, so die Erfahrung der Lehrerin. Die Aufgaben erhalten die SchülerInnen in ihren Wochenplänen, die sie selbständig – und immer wieder im Team – bearbeiten.

 

Das iPad wird bei den Aufgaben fächerübergreifend eingesetzt und unterstützt die SchülerInnen dabei, ihre Lernfortschritte zu dokumentieren und für andere sichtbar zu machen. Für das Filmen eines Übungsdialogs auf Englisch werden die entsprechenden Requisiten von den SchülerInnen liebevoll selbst kreiert. Das iPad kommt erst zum Einsatz, als es um das gegenseitige Abfilmen des Gesprächs geht. Das Aufnehmen macht den SchülerInnen nicht nur Spaß, sondern spornt sie auch an, ihre Aussprache zu verbessern.

 

Bei unserem Besuch sprechen wir nicht nur mit den SchülerInnen und Petra Zügner, sondern auch mit Helga Spitzer, der Leiterin der Schule. Denn auch ihr war die Einführung der iPad-Klasse ein wichtiges Anliegen, um Medienkompetenz als Kernkompetenz zu etablieren.

 

In einem zweiten Beitrag (siehe Artikel unten) geht um um allgemeine Lernzugänge in der NMS Spittal/Drau.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=1Yv3ZjmKHzI

 

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Das Filmprojekt: Lehen Style

 

Das Stadtviertel, in dem sie zur Schule gehen, löst bei vielen Menschen bloßes Naserümpfen aus. Aber sie sind stolz auf ihr Viertel! Lehen, ein Stadtteil im Norden der Stadt Salzburg, ist für seinen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund bekannt und gilt als „sozialer Brennpunkt“. Von Vorurteilen lässt sich die 3C nicht beirren und zeigt in ihrem Musikvideo selbstbewusst, was sie mit ihrem Stadtteil verbindet.

 

Iwan Pasuchin vom MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg unterrichtet an der Neuen Mittelschule Lehen das Fach „Kreative Mediengestaltung“ und hat das Filmprojekt betreut. Für die Ideenfindung hatte er seine SchülerInnen aufgefordert, sich mit einem YouTube-Video ihrer Wahl zu befassen. Die SchülerInnen zögerten nicht lange und entschieden sich für „Gangnam Style“. Das Video zählt zu den meist aufgerufenen Musikvideos auf YouTube und wurde schon über eine Milliarde Mal angeklickt.

 

Das Schülerteam hat eine ganz eigene Version des Musikvideos kreiert. Anstatt wie der koreanische Sänger Psy sich über die reichen Menschen in Seoul lustig zu machen und den verschwenderischen Lebensstil der GroßstädterInnen zu karikieren, tanzen sich die jungen FilmproduzentInnen voller Elan durch ihr (Brennpunkt-)Viertel.

 

Wir waren neugierig zu hören, wie es dem Team bei ihrem Filmprojekt ergangen ist und besuchten Iwan Pasuchin und seine SchülerInnen in ihrer Schule.

 

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=nUMpmrf-DMo

 

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Das Barcamp „Medienbildung JETZT!“ ist erfolgreich zu Ende gegangen

 

Bereits zum zweiten Mal fand vom 25.-26. Jänner im wienXtra-medienzentrum ein Barcamp der Initiative „Medienbildung JETZT!“ statt.

 


 

Um die Verankerung von Medienkompetenz im schulischen und außerschulischen Bildungskontext voranzutreiben, wurde 2010 in Wien die Initiative „Medienbildung JETZT!“ gegründet. Ähnlich wie die seit 2009 in Deutschland bestehende Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ ist „Medienbildung JETZT!“ ein Netzwerk, bestehend aus Personen und Organisationen, die das gemeinsame Ziel verfolgen, die medienpädagogische Grundversorgung in Österreich zu thematisieren. Auch die Mediamanual-Redaktion bzw. das [mla]-Team gehören dieser Initiative an.

 

Zwei Tage standen im Zeichen von interaktiven Workshops, um den schulischen und außerschulischen Initiativen die Möglichkeit zu bieten, ihre Angebote und Ziele vorzustellen. Das Erarbeiten von gemeinsamen Synergien und Strategien stand während des Barcamps im Vordergrund. Mit Hilfe eines Forderungskatalogs wollen die Mitglieder von „Medienbildung JETZT!“ Medienkompetenz in Österreich flächendeckend implementieren und bildungspolitisch auf die Dringlichkeit ihres Anliegens aufmerksam machen.

Eine ausführliche DOKUMENTATION über die Veranstaltung liegt nun vor!

 

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Das Radioprojekt „Das gibt’s doch gar nicht!“

 

Was der bekannte Künstler René Magritte kann, das können wir auch!

 

Das dachte sich die Froschklasse der Volksschule Wichtelgasse und gestaltete mit Unterstützung ihrer beiden Lehrerinnen eine 30-minütige Radiosendung über den belgischen Surrealisten. Nun wurde das Projekt mit dem media literacy award ausgezeichnet!

 

Lehrerin Anna Bernhard hat gute Erfahrungen mit Radio. Bereits zum dritten Mal hat sie in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin Catarina Pratter (von den Medianauten) und nun auch mit ihrer Kollegin Johanna Loudon ein Radioprojekt realisiert. Das Besondere an diesem Projekt? Am Anfang ihrer Schullaufbahn konnten die meisten SchülerInnen nur wenig Deutsch. Durch die Realisierung der Radiosendungen haben sie nicht nur zeigen können, dass sie mittlerweile sehr viel dazu gelernt haben, sondern auch, dass Radio ein großartiges Medium ist, um mit Sprache kreativ umzugehen. Inspiriert wurden die SchülerInnen von einem Besuch der Magritte-Ausstellung in der Wiener Albertina. In ihrer Sendung erklären die SchülerInnen ihre selbst gestalteten Kunstwerke und sie geben der Zuhörerschaft Einblicke in das Leben des Künstlers.

 

Hier geht’s zur Radiosendung „Das gibt’s doch gar nicht“.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, haben wir Anna Bernhard und Johanna Loudon in ihrer Schule besucht und uns mit ihnen über das Projekt unterhalten.

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Video-Link: http://vimeo.com/54602757

 

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Das VIDEO-Projekt: Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen!

 

Es donnert und blitzt. Eine Frau ist allein zu Hause. „Scream“ läuft im Fernsehen. Das Telefon klingelt. Es klopft an der Tür. Die Frau macht auf …

 

Dies ist die Handlung des superb animierten Thrillers „Wenn ich du wär‘, dann würd‘ ich aufpassen“. Beim diesjährigen media literacy award hat das Projektteam die Jury begeistert und für seine kreative Umsetzung einen Preis erhalten. Realisiert wurde der Trickfilm von sechs Schülerinnen und einem Schüler der Medienklasse des BORG 15 Henriettenplatz in Wien. In Kooperation mit dem Künstlertrio MUKATO haben die Lehrerinnen Claudia Sperl und Eva Meissenpichler das Projekt geleitet.

 

Um mehr über das Projekt zu erfahren, trafen wir einige der beteiligten SchülerInnen und Claudia Sperl zum Gespräch. Wie kam es zur Idee für diesen Film und warum ist die Realisierung eigener Medienprojekte so wichtig? Das Projektteam hat uns mit seinen Ansätzen überzeugt!

 

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Video-Link: http://vimeo.com/54535940

 

Hier gibt’s mehr Infos zum Projekt! Weiterlesen

Fachtagung: „Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen“?

 

Man nehme 40 Lehrkräfte, 7 Tischkreise ausgestattet mit Flipcams & Memorykarten,

3 Themenrunden und 1 gemeinsame Suche, um die Erfolgsrezepte für Medienbildung herauszufinden.

Diese erlesenen Zutaten fand ich vor auf der medienpädagogischen Fachtagung im Rahmen des Medienfestivals mla:connect im Dschungel Wien. Im World-Café-Format wurde die Fachtagung abgehalten, und ich hab mich unter die LehrerInnen gemischt.

 

Folgende drei Themenrunden waren Grundlage für unsere Gespräche:

  1. Wie sehen Lernumgebungen für audio/visuelle Medienprojekte konkret aus und wie sollten sie idealerweise gestaltet sein?
  2. Welche Vereinbarungskulturen gibt es an Schulen, um Medien sinnvoll zu nutzen?
  3. Wie können Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Medienbildung verankert werden?

Was wurde im Einzelnen diskutiert und welche Erkenntnisse kamen für mich dabei heraus?

 

Als es um den Austausch von Lernumgebungen ging, wurden die Memorykarten, die verschiedene Bilder aus dem Medienumfeld zum Thema hatten, spielerisch umhergeschoben, um Erfahrungen, Frust und Wünsche loszuwerden. Und was waren die Erfahrungen der LehrerInnen an meinem Tisch?

 

– Die oftmalige Notwendigkeit, sich privates Equipment zuzulegen, um nicht von der unzureichenden technischen Ausstattung der Schule abhängig zu sein;

– die Zurverfügungstellung privater Stunden, um das knappe Zeitbudget der Schulstunden auszugleichen;

– eine hohe soziale Kompromissbereitschaft.

 

Eine engagierte Lehrperson scheint heutzutage vor allem eines zu sein: eine ständige Vermittlerin, die bestrebt ist, ungünstige Bedingungen bestmöglich auszugleichen. Keine dankbare Rolle.

 

Aber warum lohnen sich angesichts der offensichtlichen Herausforderungen überhaupt die Mühen, Medienbildung im Schulalltag zu integrieren? Nach dem Austausch erschwerender Bedingungen folgten die Mut machenden Beispiele aus der Praxis.

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