Allgemein

Medienfit Challenge!

 

In vielen Teilen des Landes hat die Schule nun begonnen – wir wünschen allen einen guten Start!

 

Passend haben wir einen Newsletter mit Ideen für den Schulstart zusammengestellt. Eine besondere Empfehlung und ganz neu: die Medienfit Challenge!

Was kann man aus seinem Smartphone alles herausholen? Die Medienfit Challenge enthält sechs medienpädagogische Aufgaben, bei der nicht Perfektion gefragt ist, sondern der sportlich-spielerische Ansatz: Kreativität, Urteilskraft, Fertigkeit – kurzum: Medienkompetenz!

 

Perfekt für den Unterricht!

 

Hier gibt’s weitere Infos zur Medienfit Challenge

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„We make Games“: Computerspiele im Unterricht – Interview mit Christoph Kaindel

 

Christoph Kaindel (Medienpädagoge und Game-Entwickler bei „We make Games“)

 

„Bei der Spieleentwicklung kann man zunächst mit der Entwicklung von Brettspielen beginnen. Auch so können grundlegende Spielmechaniken anschaulich gemacht werden, und ein Serious Game muss durchaus nicht digital sein.“

 

 

 

Lisa Badura: Christoph, du bist ein leidenschaftlicher Gamer und kennst dich auch mit dem Programmieren von Computerspielen aus. Als Juror und medienpädagogischer Begleiter von „We make Games“ hast du dir viele Game-Ideen angesehen.

Welche Kriterien habt ihr bei der Vergabe der acht begehrten Plätze angelegt?

 

Christoph Kaindel: Grundlage der Bewertung waren Präsentationsvideos, in denen die Spielidee und meist auch schon Prototypen vorgestellt wurden, sowie schriftliche Konzepte. Es gab drei Kategorien, die zu bewerten waren: Zweck des Spiels, Kreativität und Machbarkeit. Mit „Zweck“ war der zu vermittelnde Inhalt gemeint, es sollten „Serious Games“ entstehen, die auch im Unterricht eingesetzt werden können. Im Hinblick auf die Kreativität haben wir uns angeschaut, ob die Spielidee neu und originell ist und ob das Spiel einen innovativen Zugang zum Thema oder auch zur Steuerung bietet. Die Einschätzung der Machbarkeit war nicht ganz einfach, weil wir ja über die Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler wenig wussten. Allerdings waren die Teams, unterstützt durch ihre LehrerInnen, da sehr gut in der Selbsteinschätzung und haben durchaus realistische Konzepte geliefert.

 

 

Wobei kommt es bei einem Serious Game an?

 

Das Lernen muss in die Spielhandlung eingebettet sein und mit dem Spielen passieren. Das Abfragen von Wissen darf also nicht getrennt vom Gameplay stattfinden. Es sollen zwar „Lerninhalte“ im weiteren Sinn vermittelt werden – oft werden nur Anregungen zu einem Thema gegeben, das Interesse gefördert, Fragen gestellt – aber das Spielen muss auf jeden Fall Spaß machen. Spielen ist immer eine freiwillige Tätigkeit, also hat ein Spiel dann versagt, wenn ich zum Spielen gezwungen werden muss.

 

 

Viele LehrerInnen trauen sich in das Feld von Games geschweige denn Programmierung im eigenen Unterricht nicht wirklich hinein. Hast du Tipps, die den Einstieg erleichtern?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, Spiele im Unterricht zum Thema zu machen. Schülerinnen und Schüler können sich mit ihrer eigenen Spielenutzung in Form von Texten oder Bildern auseinandersetzen, in Form von Analysen oder indem sie Spielehandlungen kreativ weiterspinnen und Geschichten in der Spielwelt ansiedeln. Spiele, wie etwa historische Strategiespiele, können Interesse wecken und dem Einstieg in ein Thema dienen. Viele Spiele eignen sich für den Einsatz im Unterricht. Bei manchen liegt der Fokus auf der Spielmechanik, etwa Logikrätsel. Manche bieten offene Welten zum Experimentieren an. Alleine in der Spielwelt von Minecraft – oder der kostenlosen Alternative Minetest – können viele Unterrichtsideen, von Architektur bis Programmierung, umgesetzt werden, dazu gibt es bereits eine große Zahl an Materialien.

Bei der Spieleentwicklung kann man zunächst mit der Entwicklung von Brettspielen beginnen. Auch so können grundlegende Spielmechaniken anschaulich gemacht werden, und ein Serious Game muss durchaus nicht digital sein.

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Kulturelle Bildung in der Schule – Interview mit Sirikit Amann und Ulrike Gießner-Bogner von KulturKontakt Austria

 

Im Juni liegt unser Schwerpunkt auf kulturelle Bildung und Medienbildung. Wir sprachen mit den Bereichsleiterinnen Dr. Sirikit Amann und Mag. Ulrike Gießner-Bogner von KulturKontakt Austria über die Notwendigkeit kultureller Bildung an Schulen und über konkrete Maßnahmen der Umsetzung.

 

Sirikit Amann und Ulrike Gießner-Bogner

„Im Mittelpunkt der einzelnen Projekte steht immer die Idee, Kinder und Jugendlichen aktiv in die Entwicklung und Umsetzung einzubeziehen, an ihre Lebens- und Erfahrungswelt anzuknüpfen und sie zum eigenen kreativen Tun anzuregen.“

 

 

 

 

 

Lisa Badura: KulturKontakt Austria bringt junge Menschen mit Kunst- und Kulturschaffenden zusammen. Ihr fördert Projekte, in denen gemeinsam Kunst und Kultur gestaltet, umgesetzt und diskutiert wird. Warum ist es euch ein Anliegen, die Tore der Schulen für Kunst- und Kulturschaffende zu öffnen? Was sind häufige Erfahrungswerte mit SchülerInnen und LehrerInnen? Was sind häufige Erfahrungswerte der KünstlerInnen?

 

Sirikit Amann: Der Programmbereich „Kulturvermittlung mit Schulen“ arbeitet im Auftrag des BMBWF an der Schnittstelle zwischen Schule, Kunst und Kultur. Unser Schwerpunkt liegt in der Begleitung, Beratung und Finanzierung von partizipativen Projekten und Aktivitäten der kulturellen Bildung mit Schulen in ganz Österreich.

 

Im Zentrum unserer Arbeit steht der Ansatz, Kinder und Jugendliche ausgehend von ihrer eigenen Lebenswirklichkeit zur aktiven Teilhabe an künstlerischen und kulturellen Prozessen anzuregen und ihre Kompetenzen zu stärken. Um dies zu erreichen, hat sich die Einbindung von Kulturschaffenden in den Unterricht als essentielles Bindeglied zur kulturellen Bildung bewährt. Gerade die unmittelbare Begegnung mit KünstlerInnen eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Wege im Umgang mit Kunst und Kultur und ist so – auch im Kontext von Chancengerechtigkeit – eine wichtige Voraussetzung für die Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen. Gerade am Umgang mit digitalen Medien in den Schulen zeigt sich, dass sich ein Paradigmenwechsel abzeichnet, wie Lernen gelernt wird. Daher ist es im kreativen Bereich wichtig, dass SchülerInnen sich aktiv mit digitaler Bildung befassen, da diese eine Voraussetzung für zukunftsweisendes, individualisiertes Lernen darstellt, das Selbstkompetenz, Kreativität und Flexibilität fördert. Deshalb sind wir als KulturKontakt Austria auch Partner der von mediamanual organisierten „Woche der Medienkompetenz“. 

 

Die Erwartungshaltung an den Schulen ist ganz unterschiedlich: sehr oft wissen die Lehrpersonen schon, wie Kunstschaffende arbeiten, welche Rolle sie einnehmen und was vermittelt werden soll. Für die SchülerInnen ist die Begegnung in vielen Fällen erstmalig und die Neugierde auf das Kennenlernen hoch. Aus den Rückmeldungen der Schulen wissen wir, dass die Zusammenarbeit dieser doch unterschiedlichen Arbeitsfelder wie Schule und Kunst gewinnbringend ist, weil sie voneinander lernen und neue Einblicke in die jeweilige Lebenswelt erhalten.

Daher ist es ein wichtiges Ziel von uns, dass wir gemeinsame und individuelle Lern- und Lehrprozesse von SchülerInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen und VermittlerInnen unterstützen, auch im Sinne einer neuen Lernkultur an Schulen.

 

Eure Angebote sind vielseitig. Lehrerinnen und Lehrer können Beratung erfahren, ihr setzt euch für finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten ein und vernetzt junge Menschen mit Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich. Angenommen eine LehrerIn hat noch wenig Erfahrung mit kultureller Bildung/Kulturvermittlung im Unterricht und möchte bei einem Projekt mitmachen. Wohin kann sich der/die LehrerIn bei euch wenden? Gibt es Dinge, sie zu beachten sind? 

 

Sirikit Amann: Wir haben gut vernetzte BeraterInnen, die Lehrpersonen aber auch Kunstschaffende beraten, wie künstlerische Begegnungen oder Projekte in der Schule durchgeführt werden können. Wir nennen diese Begegnungen „Dialogveranstaltungen“, von denen rund 2.800 im Jahr verteilt auf alle Bundesländer stattfinden und von uns finanziert werden. Gerade die Dialogveranstaltungen eignen sich besonders gut für einen niederschwelligen Einstieg und können daher jederzeit seitens der Schule angefragt werden.

KulturKontakt Austria bietet den Lehrpersonen aktiv die Möglichkeit für ein direktes Gespräch mit unseren BeraterInnen oder wir stellen die Leistungen von KulturKontakt Austria bei Konferenzen, Messen oder anderen Veranstaltungen vor. Wenn alles schon klar ist (Kunstschaffende, Honorar, Thema, Zeitraum) können sich Lehrkräfte auch auf unserer Website informieren und gleich die Dialogveranstaltung unkompliziert selbst anmelden. Mehr Infos findet man unter: http://www.kulturkontakt.or.at/dva.

 

Selbstverständlich haben wir einige wenige Richtlinien, die zu berücksichtigen sind. Da wir wollen, dass alle Beteiligten sich einbringen können, gibt es eine HöchstteilnehmerInnengrenze von 2 Klassen pro Vermittlungseinheit.

Auch tragen wir die Honorarkosten der KünstlerInnen nicht zu 100%, sondern anteilsmäßig. Um planen zu können, sollte idealerweise 6 -8 Wochen vorher eine Anmeldung der Dialogveranstaltung stattfinden.

 

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Kulturelle Bildung an Schulen

 

Bevor wir uns im Juni dem Themenschwerpunkt „Kulturelle Bildung und Medienbildung“ widmen, wollen wir an dieser Stelle vorab auf zwei interessante Veranstaltungen in den nächsten Tagen hinweisen!

 

 

Symposium: „Make….cooperative futures!“

 

Zukunft kooperativ gestalten! Im Rahmen des Symposiums „Make….cooperative futures!“ wird diskutiert, inwieweit das digitale Zeitalter Konzepte und Strategien bereithält, die auf Kooperation angelegt sind (wie z.B. Shared-Economy, Open Source, DIY-Maker Culture etc.). Die Veranstaltung richtet sich an LehrerInnen und Studierende und wird von der Studienrichtung Mediengestaltung Lehramt an der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit dem Ars Electronica Center veranstaltet.

 

 

Termin: 24. und 25. Mai 2018

Veranstaltungsort: Ars Electronica Center

Infos: https://www.ufg.at/Newsdetail

 

 

 

 

 

 

KuBi-Tage 2018 – Tage kultureller Bildung an Schulen

 

Bundesweit werden Schulstandorte aller Schularten und aller Altersstufen eingeladen, Aktionen während er KUBI-Tage durchzuführen. Die Projekte an den einzelnen Schulen sollen medial begleitet, den zentralen Wert der kulturellen Bildung für die Entwicklung des Einzelnen, der Schule und der Gesellschaft sichtbar machen und zur nachhaltigen Stärkung dieses Bereiches beitragen.

Die KUBI-Tage 2018 werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) in Kooperation mit dem Bundeszentrum für schulische Kulturarbeit (ZSK) und KulturKontakt Austria (KKA) durchgeführt.

 

Termin: 23. bis 25. Mai 2018, bundesweit

Infos: http://www.bundeszentrum-zsk.at/einleitung

 

Der media literacy award [mla] – Ein Gespräch über Zahlen und Fakten

 

Der [mla] besteht nun schon seit 18 Jahren. Einmal jährlich werden herausragende Medienprojekte österreichischer und europäischer Schulen ausgezeichnet. Angelika Fürst hat eine Auswertung des Wettbewerbs von 2017 vorgenommen. Mithilfe des Projektbegleitbogens, der den eingereichten Projekten beigelegt werden soll, hat sie interessante Erkenntnisse gewonnen.

 

Angelika Fuerst und Renate Holubek im Buero

Angelika Fürst und Renate Holubek

 

„Die spannendsten Projekte entstehen meist, wenn die Inhalte aus der Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen kommen. Dann entsteht die Möglichkeit mit Hilfe von Medien ihre eigenen Anliegen zu artikulieren.“

 

 

Lisa Badura: Angelika, du hast den media literacy award [mla] 2017 unter die Lupe genommen. Kannst du einen Überblick über die wichtigsten Eckdaten geben?

 

Angelika Fürst: Insgesamt wurden letztes Schuljahr mehr als 500 Medienprojekte beim media literacy award eingereicht. Sehr viele Menschen haben sich beteiligt, rund 375 Personen pro Tag – SchülerInnen, LehrerInnen, DirektorInnen sowie Fachtagungs-TeilnehmerInnen – sind im Herbst zum Festival nach Wien gekommen. Diese Resonanz ist sehr erfreulich.

 

Anschließend hast du die Ergebnisse 2017 mit jenen von vor zehn Jahren verglichen. Die Festivalleiterin des [mla] Renate Holubek hat diese 2007 im Rahmen ihrer Masterthesis erhoben. Ein interessanter Vergleich, welche Erkenntnisse konntest du daraus ableiten?

 

Es war wirklich spannend, sich die Veränderungen anzusehen, vor allem, weil sich im letzten Jahrzehnt auch technologisch unglaublich viel verändert hat. Die daraus resultierenden Abweichungen herauszulesen, sorgte für ein paar überraschende Erkenntnisse.

Dabei hat sich die Kategorieverteilung beispielsweise gar nicht verändert. Genau wie 2007 werden die meisten Projekte in der Kategorie „Video“ eingereicht. Wie vor zehn Jahren machen diese auch heuer rund 70% der Einreichungen aus. „Audio“ war die zweit häufigste Kategorie, knapp gefolgt vom Multimedia-Bereich. Den geringsten Anteil machen, damals wie heute, Print-Projekte aus.

 

Neben deutlich mehr Einreichungen wird der Großteil der Projekte mittlerweile im Unterricht gemacht. Gleich zwei erfreuliche Tendenzen! Welche weiteren Aspekte haben dich bei der Auswertung positiv gestimmt?

 

Richtig, 2007 wurden 238 Projekte beim [mla] eingereicht, zehn Jahre später waren es bereits knapp über 500. Besonders positiv stimmt uns, dass die Unterrichtseinheiten, in denen Medienprojekte realisiert werden, zugenommen hat: Von durchschnittlich 12 bis 15 Stunden auf nun rund 23 Unterrichtsstunden. 2007 wurden noch viele Projekte in der Freizeit realisiert, mittlerweile wird der Großteil der eingereichten Projekte im Unterricht erarbeitet. Eine Entwicklung, die sich hoffentlich fortsetzt.

 

Interessant ist weiters, dass viele Einreichungen im fächerübergreifenden Unterricht entstehen. Die Gegenstände, in denen sehr viele Projekte umgesetzt wurden sind neben jenen, die einen Medienbezug aufweisen, Deutsch, Bildnerischer Erziehung und Englisch.

 

Gibt es Ergebnisse, die dich überrascht haben?

 

Dass etwa im Deutschunterricht so viele Medienprojekte entstehen, ist wirklich erstaunlich und haben wir so nicht erwartet. Auffallend ist auch, dass heute wesentlich mehr weibliche Lehrpersonen Medienprojekte realisieren.

Zudem finde ich spannend, dass gegenüber 2007 die Anzahl der berufsbildenden Schulen stark zugenommen hat. Das ist eine überaus positive Entwicklung. 2007 waren es nur ein Dutzend Schulen, die am [mla] teilgenommen haben, 2017 bereits knapp über 100.

 

Der media literacy award ist ein europäisch ausgeschriebener Medienwettbewerb. Deswegen sind wir besonders stolz, letztes Jahr aus zwölf verschiedenen Ländern insgesamt 85 Projekte bekommen zu haben. Die meisten davon erreichten uns aus Spanien. Dass sich in den letzten zehn Jahres dieses Netzwerk in Europa von fünf auf zwölf Länder ausgeweitet hat, das bestätigt unseren europäischen Ansatz.

 

Bestimmt habt ihr schon Schlüsse und Gedanken zur Auswertung bzw. zum Vergleich von 2007 zu 2017 gezogen. Gibt es Bereiche, auf die ihr euch in Zukunft verstärkt fokussieren wollt? Gibt es bestimmte Tendenzen, die ihr fördern möchtet?

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Politische Bildung und Big Data

 

Datenschutz

Unser Mai-Newsletter ist da!

 

 

Die Datenschutz-Grundverordnung tritt am 25. Mai 2018 europaweit in Kraft. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Wer hat die Kontrolle über die Daten? Liegt der Datenschutz in der Verantwortung des Einzelnen oder beim Staat? Was wissen Bürgerinnen und Bürger zu Big Data

 

Im Mai-Newsletter widmen wir uns diesen aktuellen Themen.

 

Mitmachen! 2018 finden die Aktionstage Politische Bildung bereits zum 16. Mal im Zeitraum vom 23. April bis zum 9. Mai statt.

 

Alle Aktivitäten der Aktionstage auf einen Blick!

 

 

Datenschutz in Schule und Jugendarbeit – Ja, aber wie?

 

Barcamp_2018
Seit dem Jahr 2001 prämiert der media literacy award [mla] Medienprojekte, die im Unterricht realisiert werden. Mit „Big Poop Data(.com)“ wurde 2017 erstmals ein Schulprojekt ausgezeichnet, dass sich mit den Themen „Datenschutz und Überwachung“ beschäftigt.
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Im Rahmen des Barcamps von Medienbildung JETZT! präsentiert mediamanual das Projekt und lädt im Anschluss alle TeilnehmerInnen ein, zu diskutieren, wie man sich in Schule oder Jugendarbeit dem Thema DATENSCHUTZ widmen könnte.
 
TERMIN des BARCAMPS:
Donnerstag 26. April: 11 bis 19 Uhr
Freitag 27. April: 10 bis 17 Uhr
im wienXtra-medienzentrum
Anmeldung: https://barcamptools.eu/mbjetzt2018/
Teilnahme kostenlos!
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Zum 7. Mal lädt die Initiative Medienbildung JETZT! österreichische MedienpädagogInnen aus der Theorie, Praxis und Verwaltung, Bildungsinitiativen, medieninteressierte PädagogInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen mit medienpädagogischen Anliegen zu einem Barcamp ein. Zwei Tage lang Zeit, um Projekte kennen zu lernen, Neues auszuprobieren, vertiefende Gespräche zu führen und sich zu vernetzen.
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Hier gibt’s weitere Infos zum Barcamp!

Hier gibt’s mehr Infos zum Projekt „BigPoopData(.com)“

 

 

Ohren auf – Radio im Unterricht!

 

Welche Klassenteams haben sich eigentlich schonmal mit dem Thema Radio befasst? Und welche Erfahrungen haben die SchülerInnen und LehrerInnen dabei gemacht? Hier zwei Projektteams, die wir einmal während ihrer Arbeit besucht haben und die bewiesen haben, wie man lustvoll und ergebnisorientiert mit diesem spannenden Medium umgehen kann!

 

Als wir dem Team von Radioigel an der Pädagogischen Hochschule Steiermark bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen durften, erfuhren wir, wie sich Lehrerausbildung, Schulunterricht und weiterführende Fortbildung bei der Förderung von Medienkompetenz optimal ergänzen können.

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=e-4rCQNl6nQ

 

Am Wiener GWIKU Haizingergasse werden Audioprojekte großgeschrieben. Denn zusammen mit Video, Print und Internet ist hier die Produktion von Medienprojekten curricular verankert. Was man sich davon verspricht? Durch die Realisierung von Medienprojekten erweitern die SchülerInnen ihre Teamfähigkeit, erlernen kreative Problemlösungen und vergrößern ihr Verständnis über die Wirkungsweisen von Medien.

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=HPu2rGz137Y

 

Zum weiterlesen! Vor Kurzem ist das Radiomanual erschienen. Dieses Kompendium ist ein praktischer – und sehr ansprechend aufbereiteter – Leitfaden für den Unterricht.

Hier zum downloaden!

 

Radiomanual

 

 

 

 

 

 

Hinhören, zuhören, Radio machen! Das Radiomanual ist online!

 

Florian Danhel

Florian Danhel: Verfasser des Radiomanual

 

„Medienprojekte sind für SchülerInnen ein guter Anlass, sich mit der Welt außerhalb der Schule zu befassen. Im Idealfall entdecken sie dabei auch neue Potenziale bei sich selbst.“

 

 

 

Das soeben erschienene Radiomanual ist ein praktischer Leitfaden, der für den eigenen Unterricht bequem downgeloaded werden kann. Das Kompendium ist für LehrerInnen aller Schultypen und Erfahrungsleveln gedacht. Florian Danhel hat das Radiomanual konzipiert und verfasst. Ein Gespräch über die Faszination von Radio und Tipps zum Selbermachen.

 

 

Lisa Badura: Florian, du selbst bist ein eingefleischter Radio-Fan. Du hast früh mit dem Radiomachen begonnen, hast u.a. als Moderator und Redakteur bei Orange 94.0 gearbeitet, hast mehrere Jahre lang die Schülergruppe „RadioPoly “ aus Wien unterstützt und du hast auch jede Menge Workshops und Seminare im Bereich der medienpädagogischen Radioarbeit gemacht.

Was kann Radio, was Film nicht kann? Oder nicht so überspitzt gefragt, was macht für dich den Reiz auditiver Medien aus?

 

Florian Danhel: Den Reiz macht sicher der überschaubare technische Aufwand aus: Man kann gleich mal los legen und sich inhaltlichen Fragen widmen. Noch ein Vorteil: Es gibt kaum ein Thema, dass sich nicht fürs Hören aufbereiten lässt. Gleichzeitig ist man auch hinsichtlich Gestaltung und Umsetzung sehr frei und die kreativen Möglichkeiten sind wirklich vielfältig. Die Schüler und Schülerinnen können bei Themenwahl und Gestaltung ihre Ideen sehr gut einbringen, was meist zu einer höheren Identifikation mit dem Projekt führt und sich positiv auf die Zusammenarbeit auswirkt.

 

Das Radiomanual ist ein ganz praktischer Leitfaden, der für Lehrerinnen und Lehrer als Hilfestellung dienen soll, Audioprojekte im Unterricht zu realisieren. Über auditive Medien sind schon unzählige Bücher erschienen. Aber wie so oft liegt in der „Kürze die Würze“. Was war dir bei der Erstellung des Kompendiums persönlich am wichtigsten?

 

Am allerwichtigsten war, dass man beim Lesen Lust bekommt, ein Audio- und Radioprojekt zu starten. Im Mittelpunkt stand deshalb die Idee, in kompakter und übersichtlicher Form all jene Informationen zu finden, die man benötigt, um los starten zu können – von der Ideenfindung bis hin zur Präsentation oder Ausstrahlung. Für jene, die dann (hoffentlich) Feuer fangen, gibt es am Ende weiterführende Links zu weiteren empfehlenswerten Publikationen im Netz.

 

Du selber hast schon viele Gruppen bei der Erstellung von Hörspielen, Podcasts oder klassischen Radio-Beiträgen unterstützt. Angenommen einE LehrerIn kennt sich mit der Erstellung eines audiovisuellen Projekts noch nicht so gut aus und möchte im Unterricht ein erstes Projekt realisieren. Welches Format würdest du zu Beginn empfehlen? Auf was sollte man achten, dass man zu einem wünschenswerten Ergebnis kommt? Gibt es gute Freeware-Programme, die du empfehlen kannst?

 

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Auf ins Filmmuseum! – Wie Filmvermittlung mit Volksschulkindern aussehen kann

 

richard_cieslar

In seiner Freizeit trainiert Richard Cieslar Kinder und Jugendliche in einem Fußballverein.

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„Beim Anschauen von historischem Filmmaterial ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass es sich um ‚altes‘ Material handelt. Ich verwende da gerne den Vergleich mit Dingen des täglichen Lebens, die sich ja auch weiterentwickelt haben.“

 

 

Richard Cieslar ist Volksschullehrer an der GTVS Reichsapfelgasse im 15. Bezirk in Wien und hat mit seiner Klasse im Österreichischen Filmmuseum die Lecture „Auf der Suche nach dem Realen: Dokumentarfilm“ besucht. Welche Beobachtungen wir in der Lecture gemacht haben, haben wir in einem Artikel schon festgehalten. Aber wie hat die Klasse die Veranstaltung aufgenommen? Und wie hat der Lehrer seine SchülerInnen auf die Filme vorbereitet?

 

Wir sprachen mit Richard Cieslar.

 

Lisa Badura: Sie haben im Jänner eine Dokumentarfilm-Lecture mit Ihren SchülerInnen besucht. „Auf der Suche nach dem Realen“ –  kein leicht verdaulicher Titel für ein junges Publikum. Ihre SchülerInnen schauen vermutlich sonst eher YouTube, Netflix oder Fernsehen. Mit historischen Filmen sind die meisten Ihrer SchülerInnen vorher wohl eher weniger in Berührung gekommen. Wie haben Sie Ihre SchülerInnen auf die Veranstaltung im Filmmuseum vorbereitet? Haben Sie sie in bestimmte Themen eingeführt?

 

Richard Cieslar: Wir sind bereits einiges zum Thema „Medien“ und im Besonderen „Film“ gewöhnt. So hatten wir seit der 1. Klasse regelmäßig Theaterprobenbesuche beim Theater der Jugend, Theaterbesuche im „Dschungel Wien“, es entstehen während des Unterrichtes immer wieder Filme und wir sehen regelmäßig Filme zu Sachthemen. So konnte ich den Kindern recht leicht erklären, was ein „Dokumentarfilm“ ist.

 

Während der Veranstaltung diente jeder ca. 5-minütiger Filmausschnitt als Diskussionsgrundlage. Ausgangsfrage war nach jedem Filmbeispiel, was die Kinder gesehen haben. Welche Gedanken, Reaktionen oder Antworten hat Sie bei Ihren SchülerInnen während der Veranstaltung am meisten überrascht?

 

Vor allem bei „Nanook“ (Anm. „Nanook of the North” von Robert Flaherty, USA 1922) gingen die Kinder trotz des „nur schwarz-weiß“ und der „geringen Bildqualität“ überraschend viel mit, beim abschließenden Jazz-Film (Anm. „Jazz Dance“ von Roger Tilton, USA 1954) „steppte“ fast „der Bär“, weil die – obwohl „alte“ – Musik und der Rhythmus auf die Kinder übersprang.

 

Haben Sie die Veranstaltung später im Unterricht noch nachbereitet? Wenn ja, wie?

 

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